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J. Dreyfsandt zu Schlamm : Deutsche Gedichte 4
Teil 4
30-03-2008
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DEUTSCHE GEDICHTE : BALD ERSCHEINT--LYRIKBAND
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     ISBN 978-3-86703-678-8

März 2008:  Gedichte von Julius Dreyfsandt zu Schlamm
                            Engelsdorfer Verlag        
                                                             Leipzig Deutschland

                                     Information:  julius.dreyfsandt.zu.schlamm@gmail.com

30-03-2008 om 11:06 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WEIBLICH
 
 
Keine Frau entgeht meinem Blick                                             
Ich kann mich dem nicht entziehen                                      
Sie durchströmt mein körperliches Ich                                              
Gestützt von Seelengewölben                                                                
 

Mitgeschliffen in unantastbaren Kräften
Zerreißt es mich  oft  
So stark in mir und in Gedanken
Es gibt mir fast unmögliche Farben
 

Geerdet in diesem Wesen, mit getriebener Passion
Suche ich meinen Weg, wo Zuchtlosigkeit regiert
Ich bin angewurzelt in dieser stofflichen Version
Wo Chaos mich schonungslos berührt
 

 
 
 
 

30-03-2008 om 11:05 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.-HUGO CLAUS - WENN EIN MEISTER GEHT =
 
 
 
Ich gehe
Ich gehe dann wenn es Mittag ist
 
Fragt nicht nach dem Tag, meine Freunde
Meine Zeit und Morgen
Dind bereits in der Reihe
Der Verirrungen
In meinem Kopf
 
So, soll er gedacht haben
In wachen Augenblicken
 
Er verlor das Schaffen
Auf der Suche nach
Einem neuen Lenz  
 
Nur das Sterben hat er noch
Umgesetzt unter weißen
Tücher der Dramatik
 

Der Meister von dargestellten Worten,
Von Sehen umstellt in Leinenbilder
Und von Worten nach Strophen
 
Wählte einen baldigen Tod
Und erschuf ein Leben lang
Meine Muttersprache
 
 

30-03-2008 om 11:02 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DIE HOFFNUNG
 
 
Die Rose
Knickt auf
Zwei Balken
 
Dornen ätzen
Den Geist
 
Der Mensch hofft
Das Wiederaufleben
 
Mein Herz,
Am meisten,
Den Frieden
 
 
 
 

30-03-2008 om 10:59 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DER POSAUNIST
 
 
Er schiebt vorwärts
Und dann wieder zurück
Doch nicht in gleichem Maß
 
In wechselnden Ständen
Spuckt er Klänge vor sich aus
In verschiedenen
Tönen und Maßen
 
Entweder nach links
Oder rechts
Aber immer in die Luft
 
Wo Pausbacken,
Ein trockener Hals
Mit aufgedunsenen Adern
Im Nacken und auf dem Kopf
Zusammen mit
Verlangenden Lippen
 
Sich umsehen nach einem
Zwischenzeitlich
Inhalierenden Seufzer
 
Weil der Inhalt
Der behaarten Brust
Fortwährend von seinem
Volumen beraubt wird
 
Die Flügel der
Schnaubenden Nase
Haben sich rotblau gefärbt
 
Nicht von dem vollauf Musizieren
Aber von dem Anfeuchten
Der Luftröhre und Füllen
Des überhängenden Bauches
 
So versorgt der Posaunist
Sein Repertoire
Mit Cola und Bier
 
Und er weiß
Rhythmus zu halten
In dem Blasen, Trinken,
Atmen und Schlucken,
 
Alles der Reihe nach,
Durch Nase und Oberluke
 

30-03-2008 om 10:58 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen. EIFERSUCHT
 
 
Wenn
Eifersucht aus Liebe
Richtungslos
Angetrieben wird
 
Ungreifbar oft
Und in Klarheit
Als schlecht erfahren  
 
Schlägt die Verzweiflung
Immer mehr zu
Und wo immer meine
Zuneigung  hinführt
 
Scheint sie wie dünner
Sand geartet zu sein
Der durch die Finger gleitet
 
Dann kenne ich
Mich selber nicht mehr
Bin entfesselt vom Eigenwert
Und ich irre herum durch mein
Quengelndes  Hirngewölbe
 
Ich berühre nicht mehr
Die ertragreiche Erde,
Liebevoll sprechend
Von mir selber
 
 

30-03-2008 om 10:55 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ICH NENNE SIE NICHT BEIM NAMEN
Ich werde Ihren Namen nicht nennen
Gehöhn oder Gelächter
Ist ein Augenblick vom Übel
Noch dass ich ihn rühmen will
Ich erwähne nichts davon
Diesbezüglich
 
Es ist nicht an mir
Den Deckel vom
Schmutz zu heben
Oder stehend auf
Einer Seifenkiste
Laut zu rufen:
 
Dieser Mann ist ein........
Oho, da verhaue ich fast mich
Passe auf,
Sage ich gegen mich selber,
Nicht wieder von
Meiner Schattenseite
 
Und mein Hass,
Wie das langsame Lecken
An einem Lutscher,
Farbe für Farbe,
Abzunaschen
 
Oder kundzutun
Vom Duft des Schweißes
Unter Achselhöhle und Füßen
 
Nein,
Dies scheint für diesen Moment
Selbst für mein Gemüt
Etwas zu dreist
Mein Gewissen wird dann
Büßen müssen
 
Auch das Schreien
Dass ich  liebe
Wird gepaart gehen,
Verzeihe es mir
Von ewigem Gähnen
 
Ich lasse nichts von dir heraus
Das ist, offenherzig gesagt,
Einfach niederträchtig
Ich werfe dich nicht
Den Löwen zum Fraß vor
 
Bin nicht wie manch einer 
 

30-03-2008 om 10:52 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


02-03-2008
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NEUER LENZ
 
 
Morgen wird es Licht,
Meines Wissens
 
Dann verstreicht die Finsternis
Gerichtet auf unempfindliche Sicht
 
Das Tal  ist wieder erfüllt 
Vom frohen Lied
Komm und schaue mit mir
Nach dem Aufblühen in weiter Ferne
 
Morgen, ja morgen
Öffnet sich mein Herz
Es war verschlossen für lange Zeit
Versteckt in beengender Tiefe
Durchtränkt von trübem Schmerz
 
Meines Wissens wird
Die selige Hoffnung
Wiederum in Gold gegossen
 
Wenn das Heute ist vergangen
Entsprießen neue freudvolle Schöße
 
 
 

02-03-2008 om 19:18 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.THE LAST POST
 
 
Manchmal bin ich alleine
Und habe dann kurz nichts
Mit jenem oder dir
Oder es soll die Einsamkeit sein
Wenn ich leide am Leben;
Eine nicht zu fassende Rauheit
 
* Ich liebe rote Gladiolen* 
 
Auch mitten an einem Sommertag
Weine ich meine dunklen Wolken;
Gefühle, welche nicht anderes tun
Als stechen in meinem Körper
Von plötzlich erscheinenden Dolchen
 
* Ich liebe Gladiolen: mit roten oder weißen Blüten* 
 
Wenn es scheint, dass ich meinen Griff verliere
Und die Sicht sich verschmälert
Bis zu einer leeren Geschichte,
Was hält mich dann noch hier
Erzähle es mir, in meiner eigenen Sprache
 
* Ich liebe rote Gladiolen* 
 
Ich weiß, ich werde geliebt,
Abwechselnd besungen,
Ist das nun der Glückskomfort
Wonach ich schrie
Mit meinen Geburtslungen
 
* Manchmal gibt es weiße, finde ich auch schön*
 
Nein, bereits damals
Blies ich  "The last Post"
Es bleibt das Warten
Auf die Willkür
Bis auch auf meinen Abschied
Getoastet wird
 
* Ich liebe Gladiolen*
* Sie können rot sein, aber auch von  weißer Farbe*
 

02-03-2008 om 19:16 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DIE SCHATTENSEITE
 
 
Der Schatten
Folgt nur
Wenn die Sonne
Eine Auge
Auf mich hat
 
Ich laufe darum,
Am liebsten,
In Finsternis
 
Bin dann wirklich allein,
Und habe die Einsamkeit
Unsichtbar eingepackt
In Ärgernis
 

02-03-2008 om 19:13 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WENN HEUTE
 
 
Wenn heute
Ein Frühlingsblatt
Dich nicht erreichen wird
 
Dann lege ich kurz
Meine Hand
Auf deine Wange
Wir sind einen Augenblick
Verbunden
 
Ich schaue dich an
Nein,sei nicht bange
Wir sind im
Freundschaftsland
 
Um einander
Im Vorbeiziehen
Mit sprachloser Wärme
Zu bereichern
 
Für mich
War es Liebe
Welche ich dir
Gesandt habe
 
 
 

02-03-2008 om 19:11 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.KEIN GESICHT
 
 
Dieses Gedicht
Hat eigentlich kein Gesicht
Es kennt kein Lächeln
Oder sich verbeugen nach Trauer
 

Es kennt nur eine Zahl,
Zweihundert in Worte,
Einfach arithmetisch festgelegt,
Ich habe keine Wahl
 

Eine Bemerkung kann ich machen
Meine Finger spielen noch immer
Mit einer großen Sahnetorte
 
 
 

02-03-2008 om 19:06 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DER TEUFEL
 
 
Meine liebevolle Hand
Möchte ich geben
Und so Vollkommenheit schenken
Ich werde von uneigennütziger
Passion getrieben
 
Will dich mit einem
Pfauenschwanz schwingend
In meine Richtung winken
 
Wo ich den Pfad einstweilen
Mit Rosenblättchen
Gestreichelt habe
Damit du ungehindert
Fortschreiten kannst
Und Gunst dir zuteil wird
Und behutsam zum
Reichtum führt
 
Jedoch trifft,noch bevor
Du diesen Weg beschreitest,
Ein Stein auf mein Herz
Während die Finsternis fällt
Über meine Seele
 
Das Schicksel ist gekentert
Der Tag verblendet sich mir
Plötzlich
 
In meinen guten Absichten
Entlarvte sich der Teufel      
 
 

02-03-2008 om 19:05 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZUM HORIZONT BEUGEN
 
 
Ich werde gewahr meiner abnehmenden Jahre                          
In einer schattenreichen Aussicht
Wie meine Wege sich zum Horizont beugen
Während ich doppelwürdevoll auf mein Ende Gerichtet bin
 
Erfahre ich die Geringfügigkeit meiner Schätze                              
Welche mir eher wie angedichteter Besitz  erscheinen
Womit ich mich selber zu oft erschöpfte
In faktischem bis zwingendem Überleben abgerichtet
 
Es wäre ein unermesslicher schaffender Entwurf  
Mich treibt es  bis an ein menschliches dunkles Unbekanntes
Wo erst nach einer blinden Widerspenstigkeit
Stille herrscht und Hinnahme heranreifen kann
 
Auf diese Weise, so ist meine Annahme,                                         
Verfällt der Herbst in den letzten Winter
Ich hatte das keinesfalls in meiner Jugend      
Wissen können, geschweige denn erahnen wollen

02-03-2008 om 19:04 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.FRÜHER GLANZ

 
 
Ich sehe
Das Flaumhaar
Schweben in
Der Morgenröte         
Wenn das Licht
Sich zerstreut
Über deiner Haut
 
Ich will dich
Friedlich streifen,
Fühle schon
Wärme aufkommen
In meinem Leib
 
Zusammen mit dir
Werde ich die
Ersten leichten
Frühlingsseufzer
Von mir geben 
 
Und die Winternacht
Mit meinen Augen
Bekämpfen
 
Wenn ich den Schatten,
Noch schlummernd
Anwesend,
Aus dir vertreibe
 
 
 
 

02-03-2008 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MEIN SCHÖNER JÜNGLING ( Adonis)
 
 
Er war noch so jung
Der ruppige Adonis
Welcher meine Seele berührte
Als er mein Herz besang
 
Was war es doch
Das mir tief rührte
 
Ich selber war schon ergraut
Schon lange arriviert
Im so genannten Leben,
In der Welt herumgezogen,
Von Üppigkeit umringt
 
Er schaute mich einladend
Mit großen offenen Augen an
Mich aufsaugend in seinem
Strahlenden Lachen
 
Jede Bewegung, welche er machte
Verstörte mein fest gefügtes Bestehen
Ohne zu fragen griff ich seine Hand
Doch wurde verwirrt
In all meinen Seelenschichten
 
Schwamm ich nun in einem
Erwärmten Bett mit Rosen
Oder erzählte meine Jugend
Von verpasster Chance
In meinen vorletzten Tagen
 

02-03-2008 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


02-02-2008
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.TRAUERMARSCH
 
 
Ich gehe
Der Musikkapelle voraus             
Das tue ich ja öfter
Spiele auf
Meiner alten Traversflöte
Das Largo meines
Ewigen Verdrusses
 
In meinem Rücken fühle ich
Die Vibration der Trommelschläger,
Mit kaltem Zittern gepaart,
In  wehmütiger Reihe das Geräusch
Der Klarinettenbrüder
 
Ich gehe voraus, Spüre                                             
Die Tragik in meinen
Beine geerdet                           
 
Der letzte Gang,
Getragen wird                                  
Meine junge Braut                                            
 

02-02-2008 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


01-02-2008
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.GEBROCHENE SPRACHE
 
 
 
Und dann,
Zum anderen,
Senkte sich die Stille
 
Es fehlte Lippensprache
Verdutzt die sich
Allmählich
Eingeschlichene Kühle
 
Das helle Licht
Gedeihte dunkel zu
Das verbeißen
War nur auf
Schwarz gerichtet
 
Räume mit
Verstummten Gedanken,
Wirrwarr von Hirngespinst,
Welche die Wirklichkeit
Verachteten
 

01-02-2008 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


25-01-2008
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DIE HARFENISTIN
 
 
 
 
Spiel mit mir
Noch einmal am Holz,
Mit Saiten vergittert
Von der Erde zum Himmel
 
Schenke uns, die Stimmen
Von Engeln, welche singen   
Durch den Klang von
Trompeten und Geigen
 
Wo ich in meinem
Späten Frühling die Finger
Noch einmal von ihr 
Berühren möchte
 
Angelehnt an mich das
Muskalische Fenster wie ein 
Ewiges Denkmal,
Das mich führen wird
In liebliche Tiefen und
Himmlische Sehkreise
 
Damit wiederum
Das nicht Geschaffene
Durch Klangfarbe geboren wird
 
Ich strecke meine Finger,
Wo sie erst
Und wohl durch viele Jahre
Wie von selbst an ihr klebten
Wo nun die Geistesstärke mich
Zum Ende schicken muss
 
Spiel mit mir noch einmal
In meinem späten Frühling
Dann werde ich sterben
Bei toten Saiten
 
 

25-01-2008 om 16:41 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


24-01-2008
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.IZABELLA

 

Warum sehe ich doch immer wieder die bleiche Frau
Mir gescheit anschauwend mit dunklen Augen
Und Haar das auseinanderfällt über ihren fragilen Schultern
Wie schwarze hauchfeinen Fäden welche nicht zulassen
Das ich meine Häende ausweite, wenn ich das möchte


Irhe roten herausfordernden Lippen
Saugen mir noch näher nach ihrem Leib
Sie schweift ab, ich verfehle meinen Ziel
Und verstricke mir in einem erotischen Gefühl
Wenn ich in Gedanken mit ihr die Liebe machen

24-01-2008 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


21-01-2008
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ICH SCHREIBE DIR DIES
Ich schreibe dir dies
Wenn das Schwarz
Noch die Fenster
Bedeckt
 
Und Ruhe
Neben Stille sitzt
Als ob die Nacht,
Spielend, noch kurz,      
Die Ewigkeit
Streckt
 
Ich schreibe dir dies,
Nur so,
Ohne Heute
Und Vergangenheit,
 
Und träume dass das Licht
Noch nicht
Von hektischen Gedanken
Zugeritten wird
Von Unsittlichkeit
 

21-01-2008 om 12:06 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.VERGÄNGLICHKEIT
 
 
 
Heute verliert das Kind in mir
 
Heute verliert das Kind in mir
Aufs neue die Hoffnung
 
Diese scheint,
Obschon es das wissen konnte
Verborgen in einem
Unlösbaren Knoten
Von Liebe und Sorgen
 
Wiewohl getragen
Von einem frühen Morgen
Liegt das Dunkel auf der Lauer
Wo allmählich,
Unter der unerreichbaren Sonne,
Die Erwartung stirbt
 
Was dann das Leben
Immer ungefragt nachlässt
Ist die Einsamkeit
Welche man erbt
 

21-01-2008 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


14-01-2008
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HÖRE MICH
Höre mich
Wenn ich flüstre
Vom Pfad zu dem See
Mit rufenden Schmetterlingen
Und fragilen Wasserjungfern
 
Höre dich um
Wie leise Klänge 
Wehen
Um meine Zunge
Und díe ranken
Lippen entlang
 
Vom Harfenspiel
Aus meiner atmenden Seele
 
Es sind weiße Engel
Welche noch aus meinen Seufzern
Duftende Röschen pflücken
 
 

14-01-2008 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


08-01-2008
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.SANFTER WÖRTERWIND



Mein Lächeln

Nährt verdorrte Wurzeln

Welche lange

Das Licht entbehren

Mussten

 

Ich fragte mich aber

Gibt es da noch Hoffnung 

Auf Leben aus

Trockener Erde

Da es nur

Von Tränen

Zehren konnte

 

Ich umsorge die noch
Scheuen Schößlinge

Blase einen sanften

Wörterwind

Das zarte Grün entlang

 

Ich weiß es sicher

Nichts hindert

Den trägen Weg

Zur Blüte

 

Einst bekommt die Sonne

Nachträglich die Gelegenheit

Ihre Arbeit

Zu wiederholen

 

08-01-2008 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


06-01-2008
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.REICHE MIR DEINE HAND
 
 
 
Eine Hand
Gleichwie deiner
Ja, du dort
Du ziehst gerade vorbei
 
Die Hand
Sie scheint fügsam
Und ist noch frei
 
Würdest du meine           
Berühren wollen
Fühlen, fassen,
Schmeichelnd lieben
 
Oder wie eine Gabe
Empfangen in deiner     
Kurz umschließen
Möglicherweise
Teilen um zu verheilen
Oder einfach im Vertrauen
 
Meine Finger sind weich
Umhüllt von einer
Sensiblen Oberfläche
Ohne sich zu scheuen
Werden sie näher
Zu dir kommen
 
Ich werde nichts sagen
Nur schweigen im Stillen
Lassen wir sie sich schenken
 
Wünschen, dass eine Zärtlichkeit
Sich möge senken
 

 

06-01-2008 om 20:23 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


27-12-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.EIN STILLEBEN
 
 
Gebogen
Stütze ich mich
Auf den Armlehnen
Meiner Würde
 

Eine Ruhestätte
Abseits des offenen Kamins;
Ein Denkmal von Dignität
 
Ein hoher Stuhl mit Leder
Aus dunklem Eichenholz
 

Die Jahre sind uns anzusehen
Wenn die zierliche Schreinerarbeit
Verschossen trauert
 

Das Ofenfeuer erlöscht
Gleich meiner Zukunft
Welche allmählich abflaut


 

27-12-2007 om 19:21 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


22-12-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.SICH UMSEHEN NACH MORGEN
 
 
Ich sehe mich um
Nach Morgen
 
Wo das Licht
Noch fleckenlos ist
 
Fühle mich dann
In der Zukunft
Geborgen
 
Eine Erwartung
Ohne Sorgen
 
Und du, ja du
Mich nicht vermisst
 
 
 
 


22-12-2007 om 10:59 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.KOMM DOCH
Meine Hände strecke ich dir entgegen
Getragen von fragenden Armen
 
Komm doch,
Flüstert meine Stimme
 
Ich hebe dich zu meinem Rosenbett
Werde deine zarte Haut erwärmen
 
 
Ich streiche deinen verletzbaren Leib entlang
Meine Augen auf dich gerichtet
Verlegen siehst du ins Innere
Das  Verrät dein lächelndes Gesicht
 
Komm doch,
Flüstert meine Stimme
 
Fühle die Stille in uns sinken
Schaue auch meine Runzeln an
Sie zeigen die Weichheit
Geboren aus sprachlosen Erzählungen
 
 
 
Komm......
 

22-12-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


15-12-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen. DEM STERBEN ZUGETAN
 
 
 
Wenn dem Jahr das Ende naht
Verbleibe ich etwas tiefer im Inneren
Der Himmel taucht dann ungefragt
In meine Seele
 
Ich ziehe mich in
Mich selbst zurück
Als ob ich die
Hinwendung zum
Sterben erlernen muss
 
Das hängende Grau
Zwingt sich durch meine Haut
Um die Machbarkeit
Und den Winterschlaf vorzuziehen
Wie meine allerletzte Braut
 
Wenn Hoffnung weiter reicht
Als die Einsicht und
Das Gebirge sich  ausweitet
Bis in den Sehkreis
Der letzten schwelenden Tage                           
Kann ich nur warten auf etwas Licht                   
Um mich der Natur gegenüber                           
Demutsvoll zu geben                                         
 

15-12-2007 om 13:27 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ICH GEBE EUCH EINEN LESEFREIEN TAG (IRONIE)
Ein einziges Wort ist genug
Schweigen noch besser
Ich komme dann zur Ruhe
Und du wirst nicht gestört
Während deiner täglichen Schufterei
 
Nicht, dass du darum fragst
Und ich weiß, wie es sich gehört,
Bin dann schnell ausgequengelt
 
Ich, ein großer Schriftsteller,
Falle dir heute nicht zur Last
Mit erbaulichem Getue
Oder poetischem Geschwätz
 
Manchmal werde ich echt müde
Von meinem eigenen Gedrängel
Du kennst das doch auch
Jeder hat einmal
Seinen schwachen Augenblick    
 
Also, ich gehe nun
Du hast heute von mir
Nichts zu befürchten
 

 

15-12-2007 om 13:24 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


11-12-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MEINE GRACHT
 
Ich schlendere die tiefe Gracht entlang
Betrachte stets, was mir begegnet
Nicht alles kommt dann herein
So ich gerne möchte
Die Wirklichkeit hat eingebüßt
Das Große würde mich schwer tun lassen
 
So gehe ich oft hier meinen Weg
Manchmal irrend in Gedanken
Eine Stelle von Nachsinnen
Von imaginären Kräften
Welche mich erstaunen
Von der Palette des Wassers
 
Grün und Kopfstein
Hier so überreichlich anwesend
Und mein Gemüt mildern
Bis entsteht Zuneigung
Für mich selber und Manchen
 
Im Wasser widerspiegelt  meine Welt
Endlos blau mit leichten Schatten
Durchkreuzt von trägen Enten
Welche wegtreiben zum Stauwerk
 
So, denke ich nun
Auch ich führe mit dem Wasser,
Eine intensive Lebensgestik,
Wodurch ich werde mitgeschleppt
 
Nun, morgen oder später
 
 
 

 

11-12-2007 om 14:27 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


05-12-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DIE UNSICHTBARE ANDERE SEITE
 
 
Wenn die Sonne
Sich verkroch in
Meiner Hand
Und das Gesicht
Von Blättern
Bedeckt war
 
Fühlte ich mich
Überwältigt
Von Freude
Welche strömte durch
Unendliche Adern
 
Es war nahe einem Feld,
Das sich an den
Weiträumigen Waldrand
Anschmiegte
Wo der Tag, so schien es,
Sich fast nahezu
Erschöpft zeigte
 
Der Abend hing
Über voll gesäten
Rinnen des flachen Landes,
Das wartete auf die
Feuchtigkeit der Dunkelheit
 
Ich war dort kurz
Mit meinen Gedanken
Sie änderten sich in
Träume der unsichtbaren
Anderen Seite

05-12-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


29-11-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BEI VERSCHWINDENDEM LICHT
 
 
 
Wenn die Dunkelheit
Des Abends
Ihr Maul öffnet
Und das Licht uns
Noch kurz die Hand
Reichen mag
 
Empfinde ich
Eine sich nähernde Stille
Als würde der Tod mich
Beim Schlafittchen
Fassen wollen
 
Oder wird es
Mein Verjähren sein,
Dass Gedanken
Im Dämmerlicht
Sich mehr reflektieren
An meinem Sterben
 
Aber auch der Tag
Von morgen                       
Ist nur eine Idee
Noch etwas von der Zukunft
Erben zu dürfen
 

 

29-11-2007 om 22:22 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


28-11-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.IN SCHWANG
 
 
 
Ich schreibe nun
Etwas
Was du verstehst
 
Es ist
Einfach
Und ohne
Bedeutung
 
"Guten Tag"
 
So,
Das war es
 
Meine Bescheidenheit
War kurz im Schwange
 
Für dich doch
Eine Erleichterung
 
 

28-11-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


27-11-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.EIN KALEIDOSKOP
 
 
Erste Version:
 
Ein Gedicht ist
Wie ein Kaleidoskop
Für die
Individuelle Seele
 
Wo Worte,
Sprachlos,
Nach dem Gefühl
Wehen
 

Zweite Version:
 
Ein Gedicht ist
Wie ein Kaleidoskop
Für die
Individuelle Seele
 
Wo Worte,
Sprachlos,
Nach dem Gefühl
Sehnen
 
 

27-11-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


26-11-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MEINE GABEN


Nicht daß
Ich euch
Nun noch
Viel zu
Sagen habe

Man kennt
Schon lange
Meine
Sympatischen
Gaben

 


 

26-11-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm




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  • auch der tag - von morgen - ist nur eine idee --
    Inhoud blog
  • DEUTSCHE GEDICHTE : BALD ERSCHEINT--LYRIKBAND
  • WEIBLICH
  • -HUGO CLAUS - WENN EIN MEISTER GEHT =
  • DIE HOFFNUNG
  • DER POSAUNIST
  • EIFERSUCHT
  • ICH NENNE SIE NICHT BEIM NAMEN
  • NEUER LENZ
  • THE LAST POST
  • DIE SCHATTENSEITE
  • WENN HEUTE
  • KEIN GESICHT
  • DER TEUFEL
  • ZUM HORIZONT BEUGEN
  • FRÜHER GLANZ
  • MEIN SCHÖNER JÜNGLING ( Adonis)
  • TRAUERMARSCH
  • GEBROCHENE SPRACHE
  • DIE HARFENISTIN
  • IZABELLA
  • ICH SCHREIBE DIR DIES
  • VERGÄNGLICHKEIT
  • HÖRE MICH
  • SANFTER WÖRTERWIND
  • REICHE MIR DEINE HAND
  • EIN STILLEBEN
  • SICH UMSEHEN NACH MORGEN
  • KOMM DOCH
  • DEM STERBEN ZUGETAN
  • ICH GEBE EUCH EINEN LESEFREIEN TAG (IRONIE)
  • MEINE GRACHT
  • DIE UNSICHTBARE ANDERE SEITE
  • BEI VERSCHWINDENDEM LICHT
  • IN SCHWANG
  • EIN KALEIDOSKOP
  • MEINE GABEN



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