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Deutsche Gedichte von J. Dreyfsandt zu Schlamm 1
TEIL 1
10-02-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WURDEST DU LIEBGEHABT
 



Ein Kind
Wächst heran im      
Selbstwertgefühl
Wenn Liebe
Ihren Weg bahnt
 
Warst du es
Die sie bekam
Und wurdest du
RIchtig geliebt       
 
Waren es die Eltern
Welche sie
Dir schenkten

10-02-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


08-02-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DER PHILOSOPH


Über den Rand seiner
Heruntergerutschten alten Brille
Mit nebligen Gläsern
Blickt er mich entgeistert an
 
Der Zeigefinger,
Gerade an seiner Nase
Als ob er zum Himmel
Weist und sagen will:
 
Mich haben sie noch
Nicht reingelegt
Oder ich bin belegt
Mit dem Bann
 
Die Stelle, von Rauch umwölkt,
Umfasst sein denkendes Dasein
So viel geschwiegen
So nahe am tiefsten           
Gestanden,  ganz allein
 
Ach, sagt er flüsternd
Höre mich nicht an
Ich war ein Denker
Aber das Glück, nein
Dass kam nicht vorbei
 
Ich  bleibe ein einsamer Mann




08-02-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


07-02-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.FÜHLST DU MICH NOCH



Liegt meine Schwäche für dich
In den letzten nebligen Zügen

Flüchtest du wieder
In unruhige innere Orte
Wo schmerzhafte Klagelaute sich lenken
Und zarte Weichheit ermorden


Fühlst du mich noch
Mein ferner Liebling


So gehe ich wieder auf dem stillen Weg
Und suche meine verlorene Liebe
Strauchelnd über trockenen Tränen
Erstickend wie in einem Schlangenschlund


Ich schlendere durch endlose Alleen
Weidenbäume trauern mir zu im Chor
Wo jeder Ast den Schmerz verstärkt
Es macht mich so Lebensmüde


Fühlst du mich noch
Mein ferner Liebling





07-02-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


05-02-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.GOTT SEI DANK




Obschon
Mein Nacken
Mit einem Kopf
Ist gekrönt
Führte es nicht
Zur reinen Vernunft
 
Der Schöpfer
Hatte mir das
Übrigens auch
Nie zugesagt
 
Gott sei dank
Habe ich später
Nicht eine Erklärung
Gefragt




 

05-02-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DU UND ICH



Du streichelst spielerisch
Und rührst mich kaum an
In meiner Handfläche
 
Die Intention ist tief
Und die Wärme fühlbar
Welche uns beide übermannt
 
Ich brauche kein Wort
Du zeigst ein Lächeln



05-02-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


04-02-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MASKENBALL

 

 

Ich schabe

Meine Maske ab

Während dieser Tage

 

Sie umfasst

Viele menschliche Flächen

Welche manchmal mir selber

Ein Lächeln schenken

Oder verkrampft

Meinen Verdruß tragen

 

Aber auch Furchen,

So sagt man, vom Denken                          

 

Wenn ich mich schließlich                          

Für den anderen verletzbar weiß,                

Kommt auch das Wissen

Um die Verkleidung der anderen

 

Um  dann wieder

In die unantastbare

Dunkelheit zu sinken



04-02-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


03-02-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WENN DU



Wenn du
durch
Das Fenster siehst
Sprießt dort
Erwartung
 
Wenn ich 
Es ansehe          
Ist es beschlagen
 
Die Hoffnung ist
Vergangen
 
Das Heute sucht
Immer die Achtung
Um die Leere
Zu ertragen




03-02-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


02-02-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DIE KUNST DES VERWEGENEN



Ich strecke
Meine Beine aus
Und lege sie
Auf den leeren Sessel

Diese umsichtige Tat
Nenne ich verwegen
Zuerst saßt du da;
Wußte mir keinen Rat

02-02-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


01-02-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ICH



Dasjenige was
Du nicht siehst
Bin ich auch
 
Fühlst du etwas
Wenn meine Worte
Anderes zeigen
 
Sie bleiben jedenfalls
Wertvolle Klänge
Manchmal mit
Schwankenden Akkorden
 
Aber nur um dich 
Zu erreichen  






                     

01-02-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


29-01-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.GALERIE MIT SELBSTPORTRÄT 1
 
 
Ich skizziere hier
Ein Porträt
Eines großartigen Mannes
 
Obwohl mein Wesenswuchs
Ufert in Gedrungenheit                         
Und meine Finger ähnlich
Klein und dick
Entgeht keiner meine Grossartigkeit
In unschöpferischem Unsinn               
Worin ich nahezu ersticke
 
Meine Liebe, vom Magen gelenkt
Ist basal und primitiv
Sie verübeln mir das nicht
Manchmal drehe ich mich
In glückseligem Komfort
So unendlich tief
 
So schaffe ich mein Universum
Ja, sie sehen nach meinem Porträt
Ich bin eine großartiger Mann
In einem unsichtbaren Lichtchen
Für sie niedergesetzt




29-01-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


28-01-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.GALERIE MIT SELBSTPORTRÄT 2
 
 
Ich skizziere es hier
Ein Porträt
Eines intelligenten Mannes

Ich suche nach dem Wesen
Anwesend in allem und jedem
Und entdecke die Wahrheit:
Ein gang während
Meines ganzen irdischen Lebens

Manchmal überfallen von einem Stolz,
Kämpfend im Buch und Verstand,
Den Einblick gefunden zu haben
Und der Menschheit ein neuer Kant

Genießend diese Leistung
Lese ich in der Zeitung 
von gestern
Und erschaue mit bedauern,
Dass viele  Leute        

Meine Entdeckung  schon
Vor Jahrhunderten
Abgetan haben wie
Ein unbedeutendes Märchen

So schaffe ich mein Universum
Ja, sie sehen nach meinem Porträt
Ich bin ein intelligenter Mann
In einem unsichtbaren Lichtchen
Für sie niedergesetzt

28-01-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


27-01-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.KURZ ANGEBUNDEN




Ich bin kurz
Angebunden
Füge nichts zu
Es sind auch noch
Kurze  Sätze
Bin schon muede

27-01-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ICH WAR





Ich war
Ich war dort kurz
Und lasse es wieder
Sein wie Luft
Leer

27-01-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


25-01-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.IHR VERGESSENES ICH



Sie geht
Aber dann so langsam
Mit wechselnder Bewußtheit
In immer größere Leere im Heute:
Ein fortschreitendes Leid

Wo Zukunft
Nur eine abnehmende
Vergangenheit kennt
Und ein ungefragtes
Gnadenbrot sendet

Wie verwaist
Geht sie fort in
Nacktes Elend
Wenn auch das Kind
In ihr nichts mehr
Weiß von der Liebe
Oder wie es ist
Geliebt zu werden

Sie sieht, so scheint es
Noch tief in sich selber
Hungert nur und zehrt
Von dem gefühlten Nichts

So ist ihr ich gegangen
Noch wartend
Auf Atemnot
Im nackten Dasein

Die Natur
Nimmt "ihre"Zeit:
Ein Mensch
Wird schon im Leben
In die Ewigkeit gefuehrt


 

25-01-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


22-01-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.GERADE ERST



Gerade erst
Also
Noch nahe dem Heute
Wurde ich in eine Zeile
Von Schweigen gesogen

Es war eine Übermacht
Von außen oder
Möglicherweise
Unbewußten Gedanken,
Von fast gestorbener Art,
Die mich bis
Vor kurzem belogen

Jedenfalls
Irgendwo wartete
Ein betäubendes Licht:
Ein Gott oder ein Teufel
Lockten mich

Die Ansicht ist mir
Deswegen entzogen
Und es konnte
Nur versucht werden,
Im Schatten,
Einen einzigen Einblick
Zu gewähren

Ich wurde gezwungen
Das Innere zu befragen



22-01-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


21-01-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MORGENDÄMMERUNG
 
 
Die Vögel singen,
So erwartet mein Ohr,
Wenn ich die Türe
Meines Gartenzimmers öffne
Die Welt kommt dann
Nackt herein
So denke ich jedenfalls
 
Es ist eine Henne
Welche ihre rauhen Laute
Hören läßT
Sie weiß wie es ist,
Unbewust,
Aufzustehen bei
Aufgehendem Licht
 
In der Ferne etwas von Lärm
Des frühes Verkehrs
Noch friedfertig ohne Gedröhne
 
Ach ja, dort gibt es einen Spatz
Könnte auch eine Amsel sein
Es macht nichts
Nun in aller Frühe
In einem noch
Schlafenden Garten
 
Es ist solch ein  unbefleckter Augenblick
Im beginn eines Tages
Du kennst ihn auch vom Abend
Aber dann, um die Seele zu reinigen
Und das müssen abzulegen



21-01-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


20-01-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ICH, DER NICHTNUTZ
 
Ich bin ein Nichtnutz
Mit einem
Gemeinnützigen Ziel
Mühelos geht mir
Das von der  Hand
 
Wirkliche eine
Anlage und keine Strafe
Denn ich bin
Gewünscht unnötig     
In dem Land
 
Und das gibt Ruhe
Für alle Streber
Mit ihrem
Zügellosen müssen
 
Ohne mich
Wären sie verloren
Es gibt ein großen
Bedarf
Sich an mir
Zu stören


20-01-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


19-01-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.SINGE MEIN GEDICHT



Singe mein Gedicht
Mit kräuselnden Lippen
Wie ein 
wellenförmiger Strom
An milden Ufern entlang
Mit sprießendem Gras

Der mit sich führt
Wasserreiche Buchstaben
Gefangen in Noten
Und finde die Melodie
In einem
drehenden Strudel

Dort formen sie,
Abwärts gerichtet,
Einen Klangboden
Wo das Echo lauscht,
Fast unhörbar,
Den frühen Worten

So findet mein Gedicht
Das Lied von Zungen                         
Es werden neue Sätze
Ins Herz geboren
Welche emporsteigen
Aus dem tragenden Leib

Lasse dich dann gleiten 
Auf den Atem
Des Gefühls
Wie in das fließende  blau
Von sanften  Wellen

19-01-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


18-01-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ICH SCHREIE DEINE TRÄNEN



Ich schreie deine Tränen
Alten Mauern entlang
Wo Pfade kreuzen
Mit verwildertem Efeu
 
Alt und verwachsen
Verraten sie deinen Schmerz
In einem verstummten Gesang
Der schon lange Asche geworden ist
 
Wie gelöschte Feuer
In einer viel zu frühen Stunde
Es holt fortwährend das Heute ein
 
Übrig bleibt ein leeres Gedicht
Auf einer liegenden Grabplatte:
Wie ein unkenntliches Gesicht
In einem verdorrten Beet
 
Ich schreie mit dir deine Tränen
Sie lindern die Falten
In meiner fragenden Hand
 
Ich lasse sie furchtlos fließen
In die warme Erde
Sie werden dann zu Kristallen
Der Liebe




 

18-01-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm


17-01-2007
Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.EIN NEUER TAG


Es schallt
Über dem Platz
 
Glocken läuten
Wo die
Unbetretenen Klinker
Als ring verlegt 
Die Leere deuten
 
Dort träumt
Der frühe Morgen weiter
Wenn der Schatten
Uns verläßt wie
Ein stimmloser Befreier



17-01-2007 om 00:00 geschreven door julius dreyfsandt zu schlamm




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