|
Van Bernhard Schlink heb ik laatst „Das Späte Leben” gelezen. Schitterend boek. Evenzo “Abschiedsfarben”. Beide werken kan je ontlenen in Tweebronnenbibliotheek en zijn ook in vertaling te ontlenen. Abschiedsfarben zijn negen gebundelde verhalen. Van Copilot kreeg ik deze bespreking:
Das späte Leben von Bernhard Schlink ist ein stiller, eindringlicher Roman über die letzten Monate eines Mannes, der mit einer tödlichen Diagnose konfrontiert wird. Martin, 76 Jahre alt, erfährt, dass ihm nur noch wenig Zeit bleibt. Plötzlich rückt alles Wesentliche in den Vordergrund: seine junge Frau Ulla, der gemeinsame sechsjährige Sohn David und die Frage, was er ihnen hinterlassen kann – an Erinnerungen, an Orientierung, an Liebe.
Der Roman begleitet Martin dabei, wie er versucht, seine verbleibenden Wochen bewusst zu gestalten. Er ordnet sein Leben neu, verzichtet auf berufliche Verpflichtungen und beginnt einen langen Brief an seinen Sohn – ein Vermächtnis, das von Herkunft, Glauben, Liebe und Lebensklugheit erzählt. Gleichzeitig zeigt Schlink, wie unterschiedlich Menschen mit Abschied, Angst und Verantwortung umgehen.
Schlinks Sprache bleibt wie gewohnt klar und zugänglich, während er große existenzielle Fragen verhandelt: Was macht ein gutes Leben aus? Wie begegnet man dem Tod? Und was bleibt von uns? Kritiker loben die Mischung aus moralphilosophischer Tiefe und erzählerischer Leichtigkeit, auch wenn manche Nebenfiguren weniger originell erscheinen. Insgesamt ist Das späte Leben ein nachdenklicher, tröstlicher Roman, der lange nachhallt.
|