Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
seniorennet.beseniorennet.be

Berichten van 13 augustus 2010 tot 14 augustus 2010

Wolf Wondratschek, Danielle Steel, Erwin Strittmatter, Carola Herbst, Sir Walter Scott, Julia Mann - da Silva-Bruhns

De Duitse dichter en schrijver Wolf Wondratschek werd geboren op 14 augustus 1943 in Rudolstadt. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2008. en ook mijn blog van 14 augustus 2009.

 

 

In einem kleinen Zimmer in Paris

In einem kleinen Zimmer in Paris,
wo ich den Kopf vor Sehnsucht gegen alle Wände stieß
und deinen Namen leise in die Spiegel schrie,
doch keiner kam und niemand nahm mich in den Arm
wie du, der mich verließ.
Und als du gingst, hast du gesagt:
"Du machst das schon, mein Kleines, irgendwie!"
Oh ja, mein Mann! Ich mach das schon.
Ich weine ohne Träne jede Nacht,
ich liebe dich, auch wenn es einsam macht,
ich sterbe so dahin
und frag nicht mehr nach einem Sinn
in diesem kleinen Zimmer hier,
wo Gaukler wohnten, Trinker, Diebe,
es war umsonst, denn es war Liebe.

Die Liebe mit dem Leben büßen
Warten, bis das Leben dich vergisst
Jede Nacht, sie bleibt in mir
Auch wenn es Tag geworden ist.

Dann war es still.
Dann gingen viele Jahre hin
und ich blieb hier,
in diesem kleinen Zimmer in Paris
und trank mit Trinkern auf ihr Glück
und sang mit Gauklern Liebeslieder
und morgens kamen auch die Diebe wieder,
nur du kamst nie zurück.

 

 

 

 

Fliehende sind wir

 

"Ungleiches Paar, beide
kalt genug für das kälteste Unglück
Gegner, die auf keine zweite
Chance warten -

solche Gegner gehen niemal einen Schritt zurück
und bleiben doch einander unnahbar bis in ihr Schweigen
in dem, was einmal Feuer war und Liebesglück
ausglüht zu Asche

Und wie auf Gesichtern von Toten
siehst du ihr letztes Erstaunen erkalten
Fliehende sind wir, die sich festhalten

Reisende durch leere Zimmer
Gleichgültig schluchzen die Geigen noch immer
Sterbende betteln um Dollarnoten"

 

 



713208-9c6203156b66008cd5149a3ab91fd51e.jpg
Wolf Wondratschek (Rudolstadt, 14 augustus 1943)

Hier met de Zweedse dichter Lars Gustafsson (links)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Danielle Steel werd geboren in New York op 14 augustus 1947. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2008 en ook mijn blog van 14 augustus 2009.

 

Uit: H. R. H.

 

„Christianna stood at her bedroom window, looking down at the hillside in the pouring rain. She was watching a large white dog, soaking wet with matted hair, digging excitedly in the mud. Every now and then he would look up at her and wag his tail, and then return to digging again. He was the Great Pyrenees her father had given her eight years before. His name was Charles, and in many ways he was her best friend. She laughed as she watched him chase a rabbit that eluded him and promptly disappeared. Charles barked frantically and then splashed happily through the mud again, looking for something else to pursue. He was having a great time, as Christianna was, watching him. It was the last of summer and the weather was still warm. She had returned to Vaduz in June, after four years of college in Berkeley. Coming home had been something of a shock, and so far the best thing about her homecoming was Charles. Other than her cousins in England and Germany, and acquaintances throughout Europe, her only friend was Charles. She led a sheltered and isolated life, and always had. It seemed unlikely she would see her Berkeley friends again.
As she watched the dog disappear toward the stables, Christianna hurried out of her room, intent on going outside and following him. She grabbed her riding slicker and a pair of rubber boots she used to muck out her horse's stall, and ran down the back stairs. She was grateful that no one noticed her, and a moment later she was outside, sliding through the mud and running after the big white dog. She called his name, and in an instant he bounded up to her, nearly knocking her down. He wagged his tail, splashing water everywhere, put a muddy paw on her, and when she bent to stroke him, he reached up and licked her face, and then ran away again as she laughed. Together, they ran side by side along the bridle path. It was too wet today to ride“.

 

 

 

 713208-06bbf22c868cdcb6c2ad1db09107f3cb.jpg

Danielle Steel (New York, 14 augustus 1947)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Erwin Strittmatter werd geboren op 14 augustus 1912 in Spremberg. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2008 en ook mijn blog van 14 augustus 2009.

 

Uit: Kalender ohne Anfang und Ende

 

NÄCHSTES JAHR nehmen wir Einzelzimmer, sagte meine Geliebte im Vorjahr. Ein guter Einfall, sagte ich, da muß ich nicht mehr fürchten, daß ich dich störe, wenn ich meinem kleinen Taschentonband etwas einsage, muß nicht mehr hinaus in den Park, wenn es gar zuviel ist, was ich auf dieses Zelluloid- oder Plasteband einzureden habe, muß nicht, wenn meine auszementierte Diktierbahn unter dem Damm bei Regenwetter von Liebespaaren besetzt ist, hinauf auf den Damm, wo der Váh-Wind mich packt und wo die Kälte mich trotz meiner Lederjacke zu fassen bekommt und mir bis unter die Haut kriecht. Nicht zu vergessen, daß du mich nachts nicht mehr stören wirst, sagte meine Geliebte, wenn du bei halber Nacht das Licht einschaltest und liest bis zum Morgen. Du vergißt, sagte ich, daß ich aufwach, weil du schnarchst, und daß ich lange wach lieg, ehe ich mich entschließen kann, dich zu wecken, aber dann tue ich es. Ja, und dann bin ich wach, sagte meine Geliebte, und du schläfst ein und schnarchst.
Also, es blieb dabei, wir nahmen Einzelzimmer, und nun haben wir sie. Das hat seine Romantik und macht mein Piest‘anyer Märchen noch märchenhafter. Ich darf tatsächlich diktieren, wann ich will oder wann mir danach ist, und ich platze nicht in den Essay hinein, den meine Geliebte über eine gemeinsame Freundin in Ungarn, über eine Malerin, schreibt. Wir wissen weniger voneinander. Eines weiß die Badezeiten des anderen nur dunkel, und wir lassen auch im finstern, wann wer zur Massage geht, aber wir haben eine neue Aufgabe, ich jedenfalls, eine romantische Aufgabe. Das beschäftigt mich ziemlich, fast kriminalistisch, aber mindestens so arg wie einen jungen eifersüchtigen Liebhaber, festzustellen, wo meine Geliebte sich in dieser oder jener Stunde befindet, und sie aufzuspüren. Oft ist es dann so, als ob wir uns in der großen Welt zum ersten Mal träfen, und das hat seinen Reiz, das übt seine Macht aus auf unser Zueinander.
Aber an manchen Abenden, wenn jedes von uns seinen Zimmerschlüssel aus der Tasche zieht, seine eigene Tür aufschließt, und wenn durchs mondhelle Zimmer hindurch in den blühenden Kastanien von gegenüber die Nachtigall ihre Roller und Schleifer, ihr gar nicht so sanftes Getön, sondern ihren harten, fordernden Schlag (nein nicht) in die Nacht hinausläßt, sondern hinausstößt, sagt meine Geliebte, das machen wir aber nie wieder.

 

 

 

 713208-af8bad4844416ecc06c0206bc10392cf.jpg

Erwin Strittmatter (14 augustus 1912 – 31 januari 1994)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Carola Herbst werd geboren op 14 augustus 1960 in Rostock. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2008 en ook mijn blog van 14 augustus 2009.

 

Uit: Weiße Geheimnisse

 

„Wenn man in Rostock geboren und aufgewachsen ist, glaubt man lange Zeit, man könne dieser Stadt niemals den Rücken zukehren.
Vom Küchenfenster unserer Neubauwohnung aus konnte ich an Sonntagen die alten Glocken schlagen hören, und ich lauschte andächtig.
Irgendwann begannen meine Freundinnen und ich, die alten Gemäuer der Stadt auf eigene Faust zu erkunden und stießen auf viele freundliche Leute, die uns, wohl verwundert über das eher ungewöhnliche Interesse einiger Backfische, bereitwillig Kirchenportale öffneten und uns sogar hinter schmiedeeiserne Türen geheimnisvoller Grabkapellen schauen ließen. Überall spürte ich den Atem der Geschichte.
Doch nichts berührte mich mehr, als ein riesiges Ölgemälde, es hing damals im Ostchor der Marienkirche. Ich stand davor und begriff plötzlich, in einer Zeit leben zu dürfen, in der die den Kriegskindern nachfolgende Generation Krieg und Zerstörung, zumindest im Herzen Europas, nicht durch eigenes Erleben würde kennen lernen müssen und ich bin dankbar dafür.
Der Künstler war vogelgleich über St. Marien geschwebt und hatte auf die unversehrt wirkende Kirche geschaut, die inmitten eines gewaltigen Trümmerfeldes wie ein unzerstörbares Bollwerk aufragte. Wir haben ein Geschenk erhalten, denn St. Jacobi und St. Petri brannten in den Bombennächten von 1942, ganze Stadtquartiere fielen in Schutt und Asche.
Die Wunden der Vergangenheit sind vernarbt, vieles, was unwiederbringlich verloren ging, lebt in Erinnerungen, in alten Fotos, alten Kupferstichen und Gemälden weiter und wenn man ganz genau hinschaut, dann entdeckt man die Straßen, Wege und Plätze, auf denen Franz den Spuren seines Bruders folgte.“

 

 

 713208-eb2e4da69222019f24b6861a6c16f322.jpg

Carola Herbst (Rostock, 14 augustus 1960)

 

 

 


De Schotse dichter en schrijver
Sir Walter Scott werd geboren in Edinburgh op 14 augustus 1771. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2008 en ook mijn blog van 14 augustus 2009.

 

Uit: Waverley Or t’ Is Sixty Years Since

 

„It is, then, sixty years since Edward Waverley, the hero of the following pages, took leave of his family, to join the regiment of dragoons in which he had lately obtained a commission. It was a melancholy day at Waverley-Honour when the young officer parted with Sir Everard, the affectionate old uncle to whose title and estate he was presumptive heir.

A difference in political opinions had early separated the Baronet from his younger brother Richard Waverley, the father of our hero. Sir Everard had inherited from his sires the whole train of Tory or High-Church predilections and prejudices which had distinguished the house of Waverley since the Great Civil War. Richard, on the contrary, who was ten years younger, beheld himself born to the fortune of a second brother, and anticipated neither dignity nor entertainment in sustaining the character of Will Wimble. He saw early that, to succeed in the race of life, it was necessary he should carry as little weight as possible.

Painters talk of the difficulty of expressing the existence of compound passions in the same features at the same moment; it would be no less difficult for the moralist to analyse the mixed motives which unite to form the impulse of our actions. Richard Waverley read and satisfied himself from history and sound argument that, in the words of the old song,

 

      Passive obedience was a jest,

      And pshaw! was non-resistance;

 

yet reason would have probably been unable to combat and remove hereditary prejudice could Richard have anticipated that his elder brother, Sir Everard, taking to heart an early disappointment,

would have remained a bachelor at seventy-two. The prospect of succession, however remote, might in that case have led him to endure dragging through the greater part of his life as 'Master Richard at the Hall, the Baronet's brother,' in the hope that ere its conclusion he should be distinguished as Sir Richard Waverley of Waverley-Honour, successor to a princely estate, and to extended political connections as head of the county interest in the shire where it lay.“

 

 

 

713208-abbcf0d9810ad167f2ffdbcf38ffcf49.jpg
Sir Walter Scott (14 augustus 1771 - 21 september 1832)

Portret door Sir Henry Raeburn

 

 

 

 

 

De moeder van (o.a.) de Duitse schrijvers Heinrich en Thomas Mann, Julia Mann-da Silva-Bruhns werd geboren op  14 augustus 1851 in Paraty in Brazilië. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2008.en ook mijn blog van 14 augustus 2009.

 

Uit: Der Flügelschlag eines brasilianischen Schmetterlings

(Bespreking Thomas Manns roman Felix Krull door Martin R. Dean in NNZ Online)

 

„Verfolgt man den Familienstammbaum rückwärts, entdeckt man die Rückseite dieser Weltläufigkeit in der Entwurzelungserfahrung seiner Mutter Julia. Denn die ersten Tropfen seines Weltbürgertums nimmt der Lübecker mit der Muttermilch ein: «Meine Mutter», schreibt Mann, «stammte aus Rio de Janeiro, hatte aber einen deutschen Vater, so dass nur zum vierten Teil unser Blut mit lateinamerikanischem gemischt ist. Uns Kindern erzählte sie von der paradiesischen Schönheit der Bucht von Rio, von Giftschlangen, die sich auf der Pflanzung ihres Vaters zeigten und von Negersklaven mit Stöcken erschlagen wurden. Mit sieben Jahren fand sie sich nach Lübeck verpflanzt - den ersten Schnee, den sie sah, hielt sie für Zucker.» Man wundert sich hier vielleicht über das «nur», mit dem Thomas Mann den Anteil brasilianischen Blutes qualifiziert, was er in der Folge kaum mehr zu würdigen sich genötigt sah.

Nach dem Tod ihrer Mutter Maria da Silva wird Julia 1885 ins deutsche Lübeck verpflanzt. Dort lebt sie mit ihrem Vater und den Geschwistern und wird, in der Entourage ihres schwarzen Kindermädchens Anna, schnell zur auffälligen Exotin. Julia Mann ist hübsch, lebenssüchtig und geniesst das Leben sorglos wie ein Schmetterling. Nach dem Tod ihres Mannes wird sie von der Stadt Lübeck entmündigt und muss nach München umsiedeln, um ihre persönliche Freiheit wieder zu gewinnen. Ihre beiden Söhne Thomas und Heinrich aber werden dieses Gefühl der Entwurzelung, das sich im Familienkörper ausbreitet, nicht verdrängen können. Der Flügelschlag des tropischen Schmetterlings bewegt die Familie selbst noch im kalten und fernen Norden.“

 

 

 

 713208-f007eab5dad2a969138dc3c980224615.jpg

Julia Mann - da Silva-Bruhns (14 augustus 1851 – 11 maart 1923)

Villa Boa Vista in Paraty, ouderlijk huis van Julia Mann



Zie voor nog meer schrijvers van de 14e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:07 Reageer op dit bericht

John Galsworthy, Marie Delle Grazie, Sibilla Aleramo, Alice Rivaz, Johannes Trojan, Ernest Thayer

De Britse schrijver John Galsworthy werd geboren op 14 augustus 1867 in Kingston Hill in Surrey. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2008 en ook mijn blog van 14 augustus 2009.

 

Uit: The Forsyte Saga

 

„On June 15, eighteen eighty-six, about four of the afternoon, the observer who chanced to be present at the house of old Jolyon Forsyte in Stanhope Gate, might have seen the highest efflorescence of the Forsytes.

This was the occasion of an 'at home' to celebrate the engagement of Miss June Forsyte, old Jolyon's granddaughter, to Mr. Philip Bosinney. In the bravery of light gloves, buff waistcoats, feathers and frocks, the family were present, even Aunt Ann, who now but seldom left the comer of her brother Timothy's green drawing-room, where, under the aegis of a plume of dyed pampas grass in a light blue vase, she sat all day reading and knitting, surrounded by the effigies of three generations of Forsytes. Even Aunt Ann was there; her inflexible back, and the dignity of her calm old face personifying the rigid possessiveness of the family idea.

When a Forsyte was engaged, married, or born, the Forsytes were present; when a Forsyte died--but no Forsyte had as yet died; they did not die; death being contrary to their principles, they took precautions against it, the instinctive precautions of highly vitalized persons who resent encroachments on their property.

About the Forsytes mingling that day with the crowd of other guests, there was a more than ordinarily groomed look, an alert, inquisitive assurance, a brilliant respectability, as though they were attired in defiance of something. The habitual sniff on the face of Soames Forsyte had spread through their ranks; they were on their guard.

The subconscious offensiveness of their attitude has constituted old Jolyon's 'home' the psychological moment of the family history, made it the prelude of their drama.

The Forsytes were resentful of something, not individually, but as a family; this resentment expressed itself in an added perfection of raiment, an exuberance of family cordiality, an exaggeration of family importance, and--the sniff. Danger--so indispensable in bringing out the fundamental quality of any society, group, or individual--was what the Forsytes scented; the premonition of danger put a burnish on their armour. For the first time, as a family, they appeared to have an instinct of being in contact, with some strange and unsafe thing.“

 

 

 

 713196-758c3af52ab088dbd213df8d18d82def.jpg

John Galsworthy (14 augustus 1867 - 31 januari 1933)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Marie Eugenie Delle Grazie werd geboren op 14 augustus 1864 in Bela Crkva.  Zie ook mijn blog van 14 augustus 2008. en ook mijn blog van 14 augustus 2009.

 

 

Du schöne duftige Linde

Du schöne, duftige Linde
Hoch oben auf alter Bastei,
Was rauschst Du so traurig im Winde
Geh'n kosend wir vorbei?

Freut Dich nicht die schöne Liebe,
Nicht die süße, selige Lust,
Die ferne vom Weltengetriebe
Hold blüht in uns'rer Brust?

Wohl freut mich Eure Liebe,
Eure süße, selige Lust,
O, daß sie doch ewig bliebe
In Eurer jungen Brust!

Wohl freut's mich, daß Eure Herzen
Einander so lieb und so gut,
Doch seh' ich Euch küssen und scherzen
Wird's mir so weh' zu Muth.

Muß trauernd die Zweige ich senken
So trübe und ahnungschwer,
Und vergangener Tage gedenken,
Die einst mich erfreut so sehr.

Gedenken der vielen Menschen,
Die hier schon gejubelt – ach
Und denen doch bald vor Liebe,
Vor Leid das Herze brach.

 

 

 

 

 713196-2c5b32ca136626253d488bf7c0c05400.jpg

Marie Delle Grazie (14 augustus 1864 – 19 februari 1931)

 

 

 

 

 

De Italiaanse dichteres en schrijfster Sibilla Aleramo (eig. Rina Faccio) werd geboren in Alessandria op 14 augustus 1876. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2007.

 

 

Mais oui, toujours

Je sens que je souris,
Attendrie,
Il y a de la pudeur et une grâce puérile,
Dans le sentiment qui m’envahit,
Seule,
Frémissement imprévu,
Ô lumière à travers les branches bourgeonnantes,
Soirée qui approche du printemps,
Je sens que je souris,
Attendrie,
Tant la vie est pure, tant elle est légère
et présente,
Avec elle aussi son sentiment de chaste vertu,
Riant,
D’une heure qui revient, revient, mais oui, toujours
D’une heure suspendue,
Ô si neuve !

 

 

 

Vertaald door Béatrice Vierne

 

 

 

713196-bb934990284d5b43d2044882d14ee3db.jpg 

Sibilla Aleramo (14 augustus 1876 – 13 januari 1960)

 

 

 

 


De Zwitserse schrijfster
Alice Rivaz werd geboren op 14 augustus 1901 in Rovray, in het Franstalige deel van Zwiserland. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2007

 

Uit: Une étude sur Alice Rivaz, door Françoise Fornerod

 

„Ancrée dans la réalité de Suisse romande, l'œuvre d'Alice Rivaz offre le reflet de préoccupations auxquelles la littérature de ce pays a longtemps accordé peu d'attention : le sort des êtres marginalisés par la société, la complexité des rapports dans le monde du travail, la place des femmes dans la littérature, la solitude de ceux qui appartiennent à des minorités. Sans doute son milieu familial aussi bien que celui dans lequel la romancière a exercé son activité professionnelle ont-ils déterminé ses prises de position.

Lorsqu'Alice Rivaz vient au monde le 14 août 1901 à Rovray, petit village du Nord vaudois, son père, Paul Golay est instituteur ; il exercera encore sa profession à Clarens de 1904 à 1910 avant de rejoindre Lausanne pour se consacrer entièrement à la politique et s'illustrer comme l'un des ténors du jeune parti socialiste vaudois. Le récit que, dans L'Alphabet du matin, Alice Rivaz fait de son enfance heureuse et protégée n'occulte pas les tensions familiales nées du heurt des idées paternelles avec les convictions religieuses de sa mère, née Ida Etter, dont un début de noviciat chez les diaconesses de Saint-Loup avait renforcé le rigorisme moral. La dénonciation de l'injustice sociale, la défense des humbles et les opinions pacifistes défendues au sein de la famille, Alice Rivaz les a retrouvées ensuite sur son lieu de travail. Ayant renoncé à gagner sa vie en donnant des leçons de musique après avoir obtenu un diplôme de piano au Conservatoire de Lausanne, elle a suivi une école de dactylo qui lui a permis d'être engagée en 1925 au Bureau International du Travail à Genève. Elle a fait toute sa carrière dans ce milieu international, chargée de recherches et d'enquêtes qui ne lui laissaient que peu de temps pour sa vocation littéraire. Il a fallu la guerre et la suspension des activités du BIT à Genève pour qu'elle puisse s'y consacrer.“

 

 

 

 713196-aaf53f3f99f281acf2178223a376f640.jpg

Alice Rivaz (14 augustus 1901 – 27 februari 1998)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Johannes Trojan werd geboren op 14 augustus 1837 in Danzig. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2007.

 

 

 

Die liebe Not

 

Warum die Not wird lieb genannt,

Das war mir lange unbekannt,

Bis ich’s von einer Frau erfahren.

Es war umringt von Kindern sie,

Die all’ noch hilfsbedurftig waren,

Und einer meinte: viele Muh’

Must sie doch haben mit der kleinen Schar.

“Ja”, sagte sie, und ihre Mienen

erhellten sich, “ja, es ist wahr,

Ich habe meine liebe Not mit ihnen.”

 

 

 

 

Veränderte Ansicht

 

Daß gefangne Vögel singen,
konnt’ ich früher nicht verstehn;
Wenn sie auf den Zweigen springen,
dann nur, dacht` ich, kann es gehen.

 

Hinter eines Käfigs Stäben,

nicht von freier Luft umweht –
Wer kann so Gesang erheben?

Und nun seh` ich doch: es geht.

 

 

 

 713196-e744f68a10d3c4365c05225ae0eee092.jpg

Johannes Trojan (14 augustus 1837 – 23 november 1915)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Ernest Lawrence Thayer werd geboren op 14 augustus 1863 in Lawrence, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2007.

 

 

Casey at the Bat (fragment)

 

Then from five thousand throats and more there rose a lusty yell;
It rumbled through the valley, it rattled in the dell;
It pounded on the mountain and recoiled upon the flat,
For Casey, mighty Casey, was advancing to the bat.

There was ease in Casey's manner as he stepped into his place;
There was pride in Casey's bearing and a smile lit Casey's face.
And when, responding to the cheers, he lightly doffed his hat,
No stranger in the crowd could doubt 'twas Casey at the bat.

Ten thousand eyes were on him as he rubbed his hands with dirt;
Five thousand tongues applauded when he wiped them on his shirt;
Then while the writhing pitcher ground the ball into his hip,
Defiance flashed in Casey's eye, a sneer curled Casey's lip.

And now the leather-covered sphere came hurtling through the air,
And Casey stood a-watching it in haughty grandeur there.
Close by the sturdy batsman the ball unheeded sped--
"That ain't my style," said Casey. "Strike one!" the umpire said.

 

 

 

 

713196-eef8748b7032cb85e9395933de177de4.jpg
Ernest Thayer (14 augustus 1863 – 21 augustus 1940)

Geschreven door Romenu om 19:57 Reageer op dit bericht

Amélie Nothomb, Jens Bisky, Nikolaus Lenau, Tom Perrotta, Will Clarke

De Franstalige Belgische schrijfster Amélie Nothomb werd geboren in Kobe in Japan op 13 augustus 1967. Zie ook mijn blog van 13 augustus 2006 en ook mijn blog van 13 augustus 2007 en ook mijn blog van 13 augustus 2008 en ook mijn blog van 13 augustus 2009.

 

Uit: Une forme de vie

 

“Comment avait-il entendu parler de moi ? Certains de mes romans avaient été traduits en anglais et avaient eu aux Etats-Unis un accueil plutôt confidentiel, cinq années auparavant. J'avais déjà reçu sans surprise des plis de militaires belges ou français qui, le plus souvent, demandaient des photos dédicacées. Mais un 2e classe de l'armée américaine basé en Irak, cela me dépassait.  

Savait-il qui j'étais ? A part l'adresse de mon éditeur correctement libellée sur l'enveloppe, rien ne le prouvait. "J'ai besoin d'un peu de compréhension et vous, vous me comprendrez, je le sais." Comment pouvait-il savoir que moi, je le comprendrais ? A supposer qu'il ait lu mes livres, ceux-ci étaient-ils les témoignages les plus flagrants de la compréhension et de la compassion humaines ? Tant qu'à être une marraine de guerre, le choix de Melvin Mapple me laissait perplexe.  

D'autre part, avais-je envie de ses confidences ? Tant de gens déjà m'écrivaient leurs peines en long et en large. Ma capacité à supporter la douleur d'autrui était au bord de la rupture. De plus, la souffrance d'un soldat américain, cela prendrait de la place. Contiendrais-je un tel volume ? Non.  

Melvin Mapple avait sûrement besoin d'un psy. Ce n'était pas mon métier. Me mettre à la disposition de ses confidences serait lui rendre un mauvais service, car il se croirait dispensé de la thérapie dont six années de guerre avaient dû engendrer la nécessité.  

Ne pas répondre du tout m'eût paru un rien salaud. Je trouvai une solution médiane : je dédicaçai au soldat mes livres traduits en anglais, je les empaquetai et les lui postai. Ainsi, il me sembla avoir fait un geste pour le sous-fifre de l'armée américaine et j'eus ma conscience pour moi.”  

 

 

 

712607-6d73fe34e2f05e4bc1cc429542bc2165.jpg
Amélie Nothomb (Kobe, 13 augustus 1967)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Jens Bisky werd geboren op 13 augustus 1966 in Leipzig. Na zijn afstuderen aan de Erweiterte Oberschule "Immanuel Kant" in Berlijn in 1985 ging Bisky als vrijwilliger voor een verlengde periode in militaire dienst als officier in de Nationale Volksarmee, waar hij als luitenant afzwaaide. Daarna werkte hij bij de jeugd radiozender DT64 in Berlijn. Vervolgens behaalde Bisky een diploma in culturele studies en germanistiek. Bisky werkt als redacteur bij de Süddeutsche Zeitung.

 

Uit: Geboren am 13. August

 

Ich bin im Kommunismus groß geworden, der 1966 im Leipziger Osten zur Untermiete wohnte. Glücklicherweise lagen die zwei winzigen Zimmer im dritten Stock zum Hinterhof, sodass die Straßenbahn Nr. 22, die vor dem Haus mit landestypischem Quietschen hielt, meinen Schlaf nicht störte.

Hätte sie mich geweckt, so hätte mein Geschrei die Fortschritte der Wissenschaft aufgehalten: Hier wurde gearbeitet. Weder Fernseher noch Klospülung unterbrachen den Gedankengang.

Das WC befand sich eine halbe Treppe tiefer. In meiner Vorstellung kann ich vom Gitterbett im elterlichen Schlafzimmer über die Aschenkästen auf dem Hof bis zur Rückseite der «Grünen Schenke» schauen, dem verwunschenen Ort, der sein Geheimnis nie preisgegeben hat. Als

ich geboren wurde, lagerten dort Möbel; in einer besseren, längst versunkenen Zeit aber müssen vor den mit Stuck, Gold, Spiegeln und hellgrünen Arabesken schwungvoll verzierten Wänden Vorstadtpaare getanzt haben, Blicke und Küsse tauschend.

Es gab in Leipzig an allen Ecken schäbig gewordene Überbleibsel einer untergegangenen Welt, Mauerreste, verblasste Inschriften, verwitterte Passagen und Toreinfahrten, verfallende Türme in Parks. Was aus der bürgerlichen Epoche der Stadt noch stand, führte meine Phantasie in die Ferne

einer unerschlossenen Vergangenheit, diente ihr als Ersatz für die fehlenden Ritterburgen. Die Gegenwart war geschäftig, frisch, frei und auf unangestrengte Weise ernst zugleich.

Meine Eltern, beide Studenten, waren ein schönes Paar: er ein etwas kurz geratener Belmondo, sie eine Lollobrigida, die es ins Sächsische verschlagen hatte, wo sie mit ihren üppig wuchernden tiefschwarzen Haaren und dem dunklen Teint als Exotin auffiel, und das mit Freude.

 

 

 

712607-3ca29386ef5b7b47511477f24d42d9e5.jpg
Jens Bisky (Leipzig, 13 augustus 1966)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter Nikolaus Lenau werd geboren op 13 augustus 1802 in Csatád (in het Hongaarse deel van Oostenrijk-Hongarije). Zie ook mijn blog van 13 augustus 2007 en ook mijn blog van 13 augustus 2008 en ook mijn blog van 13 augustus 2009.

 

 

Die Jugendträume

 

Der Jüngling weilt in einem Blüthengarten,

Und schaut mit Lust des Lebens Morgenroth;

Auf seinem Antlitz ruht ein schön Erwarten,

Die Welt ist Himmel ihm, der Mensch ein Gott.

 

Ein Morgenlüftchen streut ihm duft'ge Rosen

Mit leisem Finger in das Lockenhaar;

Sein Haupt umflattert mit vertrautem Kosen

Ein bunt Gevögel, singend wunderbar.

 

Seyd stille, stille, daß die flücht'gen Gäste

Ihr nicht dem Jünglinge verscheucht; denn wißt:

Die Jugendträume sind es, wohl das beste,

Was ihm für diese Welt beschieden ist.

 

Doch, weh! ihm naht mit eisern schwerem Gange

Die Wirklichkeit, und fort auf ewig ftiehn

Die Vögel, und dem Jüngling wird so bange,

Da er sie weiter sieht und weiter ziehn.

 

 

 

 

Meeresstille I

 

Sturm mit seinen Donnerschlägen

Kann mir nicht wie du

So das tiefste Herz bewegen,

Tiefe Meeresruh!

 

Du allein nur konntest lehren

Uns den schönen Wahn

Seliger Musik der Sphären,

Stiller Ocean!

 

Nächtlich Meer, nun ist dein Schweigen

So tief ungestört,

Daß die Seele wohl ihr eigen

Träumen klingen hört;

 

Daß, im Schutz geschloss'nen Mundes

Doch mein Herz erschrickt.

Das Geheimniß heil'gen Bundes

Fester an sich drückt

 

 

 

 

Liebesfeier

 

An ihren bunten Liedern klettert

Die Lerche selig in die Luft;

Ein Iubelchor von Sängern schmettert

Im Walde voller Blüth' und Duft.

 

Da sind, so weit die Blicke gleiten,

Altäre festlich aufgebaut,

Und all' die tausend Herzen läuten

Zur Liebesfeier dringend laut.

 

Der Lenz hat Rosen angezündet

An Leuchtern von Smaragd im Dom:

Und jede Seele schwillt und mündet

Hinüber in den Opferstrom.

 

 

 

 712607-eb1dd73f83d7d58d92c5604328d5a931.jpg

Nikolaus Lenau  (13 augustus 1802 - 22 augustus 1850)

Monument bij de Schillerplatz in Wenen

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Tom Perrotta werd geboren op 13 augustus 1961 in Garwood. Zie ook mijn blog van 13 augustus 2007 en ook mijn blog van 13 augustus 2008 en ook mijn blog van 13 augustus 2009.

 

Uit: Little Children

 

“Me, Myself, and Irene, Sarah thought impatiently. By the Farrelly Brothers. Why was it that the other mothers could never remember the titles of anything, not even movies they’d actually seen, while she herself retained lots of useless information about movies she wouldn’t even dream of watching while imprisoned on an airplane, not that she ever got to fly anywhere?
 “Oh, I saw that,” said Theresa, mother of Courtney. A big, raspy-voiced woman who often alluded to having drunk too much wine the night before, Theresa was Sarah’s favorite of the group. Sometimes, if no one else was around, the two of them would sneak a cigarette, trading puffs like teenagers and making subversive comments about their husbands and children. When the others arrived, though, Theresa immediately turned into one of them. “I thought it was cute.”
 Of course you did, Sarah thought. There was no higher praise at the playground than cute. It meant harmless. Easily absorbed. Posing no threat to smug suburbanites. At her old playground, someone had actually used the c-word to describe American Beauty (not that she’d actually named the film; it was that thing with Kevin what’s-his-name, you know, with the rose petals). That had been the last straw for Sarah. After exploring her options for a few days, she had switched to the Rayburn School playground, only to find that it was the same wherever you went. All the young mothers were tired. They all watched cute movies whose titles they couldn’t remember.
 “I was enjoying it,” Cheryl said. “But fifteen minutes later, Jimmy and I were both fast asleep.”
 “You think that’s bad?” Theresa laughed. “Mike and I were having sex the other night, and I drifted off right in the middle of it.”
 “Oh, well.” Cheryl chuckled sympathetically. “It happens.”
 “I guess,” said Theresa. “But when I woke up and apologized, Mike said he hadn’t even noticed.”
 “You know what you should do?” Mary Ann suggested. “Set aside a specific block of time for making love. That’s what Lewis and I do. Every Tuesday night at nine.”

 

 

 

712607-61dd69349da3a8725508671ea327b37f.jpg
Tom Perrotta (Garwood, 13 augustus 1961)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Will Clarke werd geboren op 13 augustus 1970 in Shreveport, Louisiana. Zie ook mijn blog van 13 augustus 2007 en ook mijn blog van 13 augustus 2008 en ook mijn blog van 13 augustus 2009.

 

Uit: Lord Vishnu's Love Handles

 

„According to Shelby's DNA, our son, Noah, is likely to grow up to be a wealthy philanderer who will father tons of kids out of wedlock -- who will in turn grow up and do the same. This will be very good for my genetic proliferation. Morally, though, it kind of sucks. But Shelby's DNA reminded me that evolution is amoral and so is Shelby's sex drive.

It's her way of hedging her evolutionary bets. If there's a war or something and we go back to a primitive society, her hearty offspring from those athletic fucks will survive, whereas my offspring might die because they're too brainy. Plus her genes get the best of both worlds. She can have genetically diverse offspring and still be married to the "cerebral provider" who will use his high IQ and income to raise her bastard kids.

Shelby would tell you this is all horseshit. She will tell you she's never once thought about genetics or evolutionary strategies. And she would be telling you the truth. But her genes have told me the real story. And it's really fucking me up.

So far, we've only had one kid. Noah. And he's mine. I can see it in his eyes; I can read it in his soul. Besides, Noah looks just like I did in baby pictures -- all blue eyes, blond hair, and slobber. You see, my DNA has a little trick of its own. My sperm are a fierce sort and my body knows what Shelby's up to. So I fuck her every chance I get. At least once a day. That way my little guys attack and kill all the foreign sperm. So far this has kept her extramarital affairs from fertilizing any eggs. Which is good, considering Shelby refuses to go on the Pill; she says it makes her fat. Plus, her infidelity always peaks when she's ovulating. Or at least that's when my dreams about her infidelity always peak. So far I've been winning. But I'm not sure how much longer me and my little guys can keep up the fight.

Anyway, it really doesn't matter if I'm right about Shelby or not. Either way I'm fucked.”

 

 

 

712607-fbd9741706e8763cc6e554169894e07b.jpg
Will Clarke (Shreveport, 13 augustus 1970)



Zie voor nog meer schrijvers van de 13e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:31 Reageer op dit bericht

Rappa, Rudolf G. Binding, Vladimir Odojevski, Albert Sorel, Julia Mann

De Surinaamse schrijver Rappa (pseudoniem van Robby Jonathan Parabirsing) werd geboren in Paramaribo op 13 augustus 1954. Zie ook mijn blog van 13 augustus 2009.

 

Uit: Niet Loellen

 

„We stapten uit; het was typisch herfstweer, ik was voor het eerst in dit jaargetijde in Nederland; Surinamers gaan echt niet zomaar buiten de zomerse tijden om naar Nederland. Ik was er voor een familiaire bigi-jari, vandaar.

We stapten uit; het was nog licht, maar het was al half acht ’s avonds, ook zoiets vreemds van Holland: ’s avonds is het nog licht en ’s overdag is het nog donker. Net zoals bij het afdrogen als je je ’s morgens had gebaad: je baddoek voelde koud aan, maar was droog en bruikbaar om af te drogen. Bij ons betekende een koude handdoek dat hij nat was. Dus thuis betekende koud nat en hier was koud droog. En als ik mijn tandpasta ’s morgens op m’n tandenborstel uitdrukte, moest ik er even aan wennen dat die koud was, kouwe tandpasta.

We moesten wachten op een andere tram om over te stappen. “Die is er over vijf minuten,” zei mijn zwager. Dat van dit land, alles gaat zo op tijd, schitterend gewoon voor ons, wij die aan die beroemde ‘Surinaamse Tijd (ST)’ gewend zijn. Iemand uit het buitenland vroeg me eens een definitie van ST; ik zei: “Dat is Greenwich time plus tussen vijf en vijfentwintig minuten.” De persoon keek me aan alsof ik de aarde plat had verklaard. Een natte regen (ja, wij kennen ook droge regens) druilde neer, opeens begon het stevig te waaien; ik had een tropische lange broek aan, geen jeans, dus die koude wind sneed dwars door me heen. M’n zwager zei:”Fris weertje.” Ik dacht:’Zo moeten bergbeklimmers zich voelen als ze via de westkant de laatste 500 meter van de Mount Everest beklimmen.’ Mijn zwager had intussen een discussie met me opgestart over het begrip van dat moment in Nederland: allochtonen, met allerlei combinaties daarmee: allochtonenbeleid, allochtonenbuurten, allochtonenonderwijs, en ga zo maar voort. Weer blies de wind, kowroe nak mi van voor en van achter. Ik gaf een reactie op een uitspraak van mijn zwager, maar terwijl ik dat deed, zocht ik dekking in het minuscule plexiglazen bushuisje, gelukkig, er waren metalen zitbankjes.“

 

 

 

 712601-8d62378233d10cd2f775bf5dbe80ee02.jpg

Rappa (Paramaribo, 13 augustus 1954)

Hier met Abdelkader Benali (l)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Rudolf G. Binding werd geboren op 13 augustus 1867 in Basel. Zie ook mijn blog van 13 augustus 2007 en ook mijn blog van 13 augustus 2009.

 

 

Mai

 

Über dir im Blau –

horch: die Lerche lacht.

Leib zu Leib gemacht,

Licht und Leib Gesang.

 

Taumel fasst dich an

schaust du hell empor.

Trunken Aug und Ohr –

trunken tief vom Mai.

 

Tut er dir Gewalt?

Schwankst in meinem Arm

dass sich dein erbarm

über dir der Raum.

 

Horch: die Lerche lacht:

Alles Hell ist dein.

Doch das Hellste mein:

Deiner Jugend Tag.

 

 

 

 

Juni

 

Wohin steigt er – unserer Liebe verliebter Kalender?

Auf zur Höhe des Jahres mit der steigenden Sonne.

 

Lassen wollen wir auch die Erde nicht

wenn sie sich sonnab wendet in ihrem Laufe.

Aber wir werden ihr doch nur zögernd folgen

mit dem großen Vorrat unserer Sommer.

 

 

 

 

Juli

 

Das Lied des hohen Sommers

vom Reifen schwellt das Herz.

Was frommt des späten Kommers

nachzüglerischer Schmerz?


Dass tiefer uns ergreife

des Lebens Glut vom Grund

singt sich das Lied der Reife

von selbst in unserm Mund.

 

Entfliehe nicht dir selber.

Lass aller Zeit den Flug.

Reif‘ mit dem Korn der Felder.

Des Blühens war genug.

 

 

 

 712601-6c920daba587e96c87acfea8cca738cc.jpg

Rudolf G. Binding (13 augustus 1867 – 4 augustus 1938)  

 

 

 

 

 

De Russische schrijver en muziekcriticus Prins Vladimir Fjodorovitsj Odojevski werd geboren op 13 augustus 1803 in Moskou. Hij studeerde aan de Universiteit van Moskou, werd vervolgens journalist en muziekcriticus, was mederedacteur van het bekende tijdschrift “Sovremennik” (samen met onder anderen Aleksandr Poesjkin) en publiceerde vanaf de jaren 1820 zijn eerste verhalen. Odojevski was sterk beïnvloed door de Duitse romantiek, in het bijzonder door de filosofie van Schelling. In zijn in 1844 gepubliceerde bundel Russische nachten, een door een centrale Faust-figuur aan elkaar geregen verhalencyclus worden filosofische en sociaal-politieke vragen opgeworpen en wordt gezocht naar een universele wetenschap. Odojevski staat ook bekend als de schrijver van Het jaar 4338 ((pas gepubliceerd in 1926), een utopische roman waarin hij zelfs preludeert op de basisprincipes van het internet (communicatie via magnetische telegraafsystemen) en onder andere blogging-technieken.

 

Uit: Prinzessin Mimi. Prinzessin Zizi (Vertaald doo rPeter Urban)

 

«Sagen Sie, mit wem haben Sie eben getanzt?» sagte Prinzessin Mimi, eine Dame am Arm aufhaltend, die, nach beendigter Mazurka, an der Prinzessin vorüberging.

«Er hat einmal mit meinem Bruder gedient! Seinen Familiennamen habe ich vergessen», antwortete Baronesse Dauerthal im Vorbeigehn und warf sich, müde, auf ihren Platz.

Dieses kurze Gespräch verlief inmitten der allgemeinen Bewegung, die gewöhnlich nach Beendigung des Tanzes einsetzt, für die Umstehenden unbemerkt.

Doch die Baronesse ließ dieses Gespräch nachdenklich werden, – und das nicht ohne Grund. Die Baronesse, wenn auch bereits zum zweiten Mal verheiratet, war noch immer jung und schön; ihre Liebenswürdigkeit, ihre prächtige Gestalt, ihre seidigen kastanienbraunen Locken zogen eine Menge junger Männer an. Jeder von ihnen verglich Eliza unwillkürlich mit ihrem Ehemann, dem heiseren alten Baron, und jedem von ihnen schien, als sprächen ihre schmachtenden, von Feuchtigkeit überzogenen

Augen von Hoffnung; lediglich ein erfahrener Beobachter fand in diesen dunkelbraunen Augen nicht die Flamme der Wonne, sondern schlicht jene südländische Trägheit, die sich, seiner Ansicht nach, in unseren Damen auf so seltsame Weise mit dem nordischen Phlegmatismus paart und den sie kennzeichnenden Charakter ausmacht.

Die Baronesse wußte um jeden einzelnen ihre Vorzüge; sie wußte, daß sie an der Seite des Barons für alle etwas Unmögliches, das Anstandsgefühl Verletzendes, Widersinniges war; sie wußte auch, daß während ihrer Hochzeit in der Stadt geredet worden war, sie hatte den Baron aus Berechnung geheiratet;...“

 

 

 

 712601-8e9bd4e5dc4c9fbafd35669f27eb4e94.jpg

Vladimir Odojevski (13 augustus 1803 – 11 maart 1867)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver en historicus Albert Sorel werd geboren op 13 augustus 1842 in Honfleur, Calvados. Zie ook mijn blog van 13 augustus 2007 en ook mijn blog van 13 augustus 2009.

 

Uit: Réflexions sur la violence

 

“Je crois bien que l'on pourrait même étendre le principe de la conservation aux choses militaires et montrer que les armées de la révolution et de l'empire furent une extension d'institutions antérieures. En tout cas il est assez curieux que Napoléon n'ait point fait d'innovations sérieuses dans le matériel et que ce soient les armes à feu de l'ancien régime qui aient tant contribué à assurer la victoire aux troupes révolutionnaires. C'est seulement sous la restauration que l'on modifia l'artillerie. La facilité avec laquelle la révolution et l'empire ont réussi dans leur œuvre, en transformant si profondément le pays, tout en conservant une si grande quantité d'acquisitions, est liée à un fait sur lequel nos historiens n'ont pas toujours appelé l'attention et que Taine ne semble pas avoir remarqué: l'économie productive faisait de grands progrès et ces progrès étaient tels que vers 1780 tout le monde croyait au dogme du progrès indéfini de l'homme. Ce dogme, qui devait exercer une si grande influence sur la pensée moderne, serait un paradoxe bizarre et inexplicable si on ne le considérait pas comme lié au progrès économique et au sentiment de confiance absolue que ce progrès économique engendrait. Les guerres de la révolution et de l'empire ne firent que stimuler encore ce sentiment, non seulement parce qu'elles furent glorieuses, mais aussi parce qu'elles firent entrer beaucoup d'argent dans le pays et contribuèrent ainsi à développer la production. Le triomphe de la révolution étonna presque tous les contemporains et il semble que les plus intelligents, les plus réfléchis et les plus instruits des choses politiques aient été les plus surpris; c'est que des raisons tirées de l'idéologie ne pouvaient expliquer ce succès paradoxal.”

 

 

 

712601-6fa71ceb0e95ee50349cc38dc6d4c92c.jpg
Albert Sorel (13 augustus 1842 – 29 juni 1906)

Monument in het Le Jardin des Personnalités in Honfleur

 

 

 

 

 

De oudste zuster van de schrijvers Thomas en Heinrich Mann Julia Mann werd geboren op 13 augustus 1877 in Lübeck. Julia Mann groeide net als haar broers en zussen, Heinrich Mann, Thomas Mann, Carla en Victor Mann op in een grootburtgerlijke familie in Lübeck. In 1893 verhuisde het gezin naar München. Ze trouwde in 1900 als de eerste van haar broers en zussen met de vijftien jaar oudere bankdirecteur, dr. Joseph Löhr. Löhr werd door de familie Mann', hoewel hij Julia een financieel zekere positie Julia bood, met reserve bekeken. Het echtpaar kreeg drie dochters. In 1901 werd dochter Maria Eva geboren, de tweeling Ilsemarie en Rose Marie kwam in 1907 ter wereld. Op dat moment had Julia Mann waarschijnlijk al een aantal buitenechtelijke relaties en was ook haar morfineverslaving bekend. Golo Mann schreef deze drugsverslaving, toe aan de walging die zijn tante voelde voor haar man en zijn eisen. Na zijn dood in 1922 verloor ze haar levensonderhoud door de inflatie en in 1927 verhing zij zich. Aaan Julia dankt Thomas Mann een gedetailleerd schriftelijk verslag over hun gemeenschappelijke Tante Elizabeth, die het archetype werd van Tony Buddenbrooks.

 

Uit: Julia und Carla Mann im Werk ihrer Brüder Thomas und Heinrich (Dossier des Bayerischen Rundfunks)

 

„In der Literatur lebt Julia Mann weiter - als Ines Institoris, Tochter der Senatorenwitwe Rodde, in Thomas Manns "Doktor Faustus". Der Schriftsteller stand dieser Schwester Julia wesentlich näher als der Bohème-haften Carla. Beide hatten sie den Drang, innere Gefährdungen durch bürgerliche Repräsentation abzuwehren. Thomas Manns Sohn Golo in seinen Erinnerungen: "[In Thomas Manns] Roman 'Lotte in Weimar' ... läßt er Goethe von seiner Schwester als von 'meinem weiblichen Neben-Ich' sprechen. Da dachte er ganz sicher an Julia. Wenn im inneren Monolog Goethes die Schwester Cornelia an 'Gattenekel' leidet, so litt Julia auch daran, und wer den Hofrat Löhr kannte, mag es begreifen. Ihre Neigung zum Morphium ... kam von daher; was der Bankier nur zu oft von ihr wollte, konnte sie ohne das erlösende Gift nicht prästieren."

Golo Mann liefert eine Interpretation hinterher, warum Julias Selbstmord für Thomas Mann erschütternd war, "nicht weil der Tod der längst peinlich gewordenen Verwandten einen Verlust bedeutet hätte, sondern, so hörte ich ihn zu meiner Mutter sagen, weil er ihn als einen Blitz empfand, der dicht neben ihm niedergegangen war (...) Kurzum, sein weibliches Neben-Ich war jammervoll gescheitert, und damit ein selbständig gewordener Splitter seiner eigenen Seele."

 

 

 

712601-c53e623fd3973c8a0903181d0912a65f.jpg
Julia Mann (13 augustus 1877 –10 mei 1927)

Geschreven door Romenu om 20:02 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten