Mit Poesie nach europäischer Begegnung - 3.
3.
BEGEGNUNG
Du trittst in den Raum
und meinen Augenblick
blickst nicht auf, lässt dir nichts merken.
Du trägst deine Welt mit dir in
Kielwasser, Schleier, Schleppe und
Geruchstrudel.
Wir begegnen uns und verschmelzen.
Alles ist erlaubt jetzt, alles zerfliesst.
Du gehst fort, hinterlässt Blasen,
sie glänzen
bis sie aufbrechen, eine nach
der anderen, nackt und leer
mein Strand.
Ein Gedicht des flämischen Dichters Herman Rohaert, aus dem Niederländischen ins Deutsche übersetzt von Herman Fabre.
- Begegnung-Video-Herman.asf (8 MB)

