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Opvelper Zeitung bericht over boekbinden, over woudlopen en over (eigen) gedichten; maar ook over museum M in Leuven, over Meerdaalwoud en wandelen en over de cursus Duits.

Fliessend Deutsch sprechet - Praxisbuch

Nach sechs Schritten aus dem Praxisbuch „Fließend Deutsch sprechen“ – oje, noch zweiundzwanzig vor mir… – habe ich in diesem ersten Monate neue Erkenntnisse gewonnen: Ich brauche Zeit, Geduld und ich muss üben. Das ist keine neue, sondern eine vergessene Erkenntnis. Üben ist wichtig, und Wörter und Sätze lerne ich am besten nicht nur im Kopf, sondern laut.

Mein Selbstvertrauen wächst mit Glaubenssätzen wie: „Deutsch macht Spaß“, „Ich kann mich fließend unterhalten“ und „Meine Aussprache ist klar und deutlich.“ Jeden Tag spreche ich alle Glaubenssätze mindestens einmal laut aus. Und das hilft.

Die richtige Aussprache und die kleinen Muskeln rund um den Mund trainiere ich, als würde ich Übungseinheiten bei der Logopädin machen – damit ich „Wie bitte?“ nie mehr hören muss. Und ja: meine Ziele bestimmen und die Meilensteine festlegen, um jedes Ziel zu erreichen.

Das sind alles neue Erkenntnisse. Eine Fremdsprache zu lernen ist so viel mehr, als nur Grammatik und Wortschatz zu erwerben. Sechs Schritte sind in fünf Wochen geschafft. Ich glaube, dass ich mit diesem Praxisbuch ein effektives Hilfsmittel gefunden habe.

"Fliessend Deutsch sprechen" von Jana Novin, ein Taschenbuch von Verlagshaus Stopfer, 2025

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Geschreven door Joost Tresignie om 17:03 Reageer op dit bericht

Die fünf Schritte

Die fünf Schritte – Zusammenhängender Text

(Blankenberge am Meer.) Ich lerne Deutsch mit einem klaren Plan, der aus fünf Schritten besteht. Jeder Schritt stärkt einen anderen Teil meines Lernprozesses – vom Verstehen über das Üben bis hin zum Selbstvertrauen.

Schritt 1 und 2 haben mir gezeigt, wie wichtig Struktur, Wiederholung und ein ruhiger Lernort sind. Nach dem Frühstück beginne ich meinen Tag bewusst mit Deutsch, damit mein Kopf sich auf die Sprache einstellen kann. Ich weiß inzwischen, dass kleine tägliche Einheiten viel wirksamer sind als seltene große Lernblöcke.

Schritt 3 dreht sich um meinen Lerntyp. Bin ich visuell, auditiv oder beides? Motorisch oder kommunikativ? Um diesen Schritt umzusetzen, brauche ich passende Formate und Hilfsmittel: den Deutschkurs jeden Mittwoch, die Beiträge der Lehrerin, meine Bücher, meine beiden Notizhefte, WDR4 und BRF1, Instagram und Copilot. Meine bevorzugte Lernumgebung ist ruhig, mit einem Schreibtisch und – wenn möglich – einer deutschsprachigen Atmosphäre: Nachrichten, Werbung oder Smalltalk auf deutschen Sendern. Mein Ziel ist Selbstbewusstsein und Vertrauen. Ich weiß jetzt, dass alles, was mir hilft, richtig ist – und dass ich mich nicht mit anderen vergleichen muss.

Schritt 4 konzentriert sich auf Aussprache und Klarheit. Mir fehlen manchmal die richtigen Wörter oder die richtige Grammatik, aber genauso wichtig ist eine deutliche Aussprache. „Wie bitte?“ möchte ich nicht mehr hören. Deshalb sehe ich regelmäßig das Warm‑up‑Video der Logopädin und trainiere die kleinen Muskeln rund um den Mund mit Hilfe des QR‑Codes. Zum Abschluss übe ich den Zungenbrecher: „Freilich erfreut den fröstelnden Förster am Freitag das fröhliche Füttern der frierenden Vögel.“

Schritt 5 stärkt mein Selbstvertrauen. Um es groß zu halten, brauche ich diesen Schritt jeden Tag und über längere Zeit hinweg. Es ist wie Obamas Superquote: „Yes, we can!“ Zusammen mit den Übungen der Logopädin lese und wiederhole ich Glaubenssätze laut: Deutsch ist einfach. Ich liebe Deutsch. Deutsch macht Spaß. Meine Aussprache ist klar und deutlich. Sich mit Muttersprachlern zu vergleichen, mit Menschen, die viele Jahre Deutsch gelernt haben, oder mit einem Deutschtutor, ist nicht fair. Wenn ich mir jeden Tag sage: „Ich kann kein Deutsch“, dann werde ich es auch nie können. Darum sage ich mir nicht mehr, wie schwierig Deutsch ist, sondern wie einfach Deutsch ist. Das sind meine Glaubenssätze.

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Geschreven door Joost Tresignie om 16:53 Reageer op dit bericht

Schritt5

Um Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen groß zu halten, brauche ich Schritt 5 jeden Tag und über längere Zeit hinweg. Es ist wie Obamas Superquote: „Yes, we can!“

Zusammen mit den Übungen der Logopädin soll ich Glaubenssätze laut lesen und wiederholen:

Deutsch ist einfach.
I
ch liebe Deutsch.
Deutsch macht Spaß.
Meine Aussprache ist klar und deutlich.
Und so weiter. 

Sich mit Muttersprachlern zu vergleichen, mit Menschen, die viele Jahre Deutsch gelernt haben, oder mit einem Deutschtutor, ist nicht fair. Wenn ich mir jeden Tag sage: „Ich kann kein Deutsch“, dann werde ich es auch nie können.
Statt mir jeden Tag zu sagen, wie schwierig Deutsch ist, sage ich mir selbst, wie einfach Deutsch ist. Das sind meine Glaubenssätze.

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Geschreven door Joost Tresignie om 17:42 Reageer op dit bericht

Schritt3 und Schritt4

(Blankenberge am Meer.)

Welcher Lerntyp bin ich – visuell, auditiv oder beides? Motorisch oder kommunikativ?

Um Schritt 3 umzusetzen, brauche ich passende Formate und Hilfsmittel. Meine Mittel sind der Deutschkurs jeden Mittwoch, die Beiträge der Lehrerin, die Bücher und meine beiden Notizhefte, WDR4 und BRF1, Instagram und Copilot.

Meine Präferenzen sind Ruhe, ein Schreibtisch und – wenn möglich – eine deutschsprachige Umgebung, zum Beispiel Nachrichten, Werbung oder Smalltalk auf deutschen Sendern.

Mein Ziel – und das brauche ich im Moment – ist Selbstbewusstsein und Vertrauen. Ich weiß jetzt, dass alles, was mir hilft, in Ordnung ist und dass ich mich nicht mit anderen vergleichen muss. 

Die richtigen Wörter fehlen mir manchmal, ebenso die richtige Grammatik. Aber es gibt noch mehr: Eine klare Aussprache ist wichtig, denn „Wie bitte?“ möchte ich nie mehr hören.

Darum Schritt 4: mehrmals das Warm-up-Video der Logopädin ansehen. Mit dem QR‑Code kann ich das Video zur Trainierung der kleinen Muskeln rund um den Mund öffnen.

Zum Schluss kommt dieser Zungenbrecher: „Freilich erfreut den fröstelnden Förster am Freitag das fröhliche Füttern der frierenden Vögel.“

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Geschreven door Joost Tresignie om 16:59 Reageer op dit bericht

Meine Bücher auf Deutsch

Im vergangenen Schuljahr 2025–2026 habe ich folgende Bücher auf Deutsch gelesen:

  • Erich Kästner: Die 13 Monate – Gedichte über die Natur.
  • Siegfried Lenz: Schweigeminute – Ein poetischer Roman, ein wunderschönes Liebesbuch, wie es lange keines mehr gab. Besonders das letzte Kapitel hat mich tief beeindruckt. 128 S.
  • Robert Seethaler: Das Café ohne Namen (Spiegel-Bestseller) – Wien, 1966. Die alte Stadt erwacht; Robert Simon, Gelegenheitsarbeiter, pachtet eine Gastwirtschaft und eröffnet sein eigenes Café. 280 S.
  • Hermann Hesse: Der Lateinschüler – Eine Erzählung über Hesses Jugend in seinem Geburtsort Calw (Baden‑Württemberg). 70 S.
  • Ulrich Maske: Du und ich und ich und du – Liebesgedichte aus mehreren Jahrhunderten bis zur Gegenwart, mit künstlerischen Illustrationen. 196 S.

Aktuell lese ich:

  • Monika Helfer: Die Bagage – 158 S.
  • Robert Seethaler: Die Straße – Die Straße, ihre Bewohner und wie ihre Schicksale sich zu einem Mosaik von Augenblicken verbinden. 230 S.
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Geschreven door Joost Tresignie om 12:02 Reageer op dit bericht

Schritt 2

Was ist meine größte Herausforderung, um mein erstes Ziel zu erreichen?

In Schritt 1 ist Telefonieren auf Deutsch mein Hauptziel. Ich habe schon versucht, mit Christine auf Deutsch zu telefonieren, aber lange dauern unsere Gespräche nie. Es bleibt bei „Wie geht’s?“, „Hast du Zeit für mich?“ und „Darf ich etwas fragen?“.

Dabei ist Christine meine Freundin, sie ist Muttersprachlerin, sie weiß, dass ich Deutsch lerne — und trotzdem schalte ich schnell wieder auf Niederländisch um. Vielleicht sollte ich zuerst klar sagen, dass ich zum Üben telefoniere und dabei ihre Unterstützung brauche. Und damit hätte sie, glaube ich, überhaupt kein Problem.

Mir fehlt die Sicherheit, manchmal auch die Wörter. Das Letztere kann ich lernen; für das Erste brauche ich Hilfe — Hilfe, um Bestätigung zu bekommen.

Also: Ich nehme mein Handy, ich rufe sie an und bitte sie um Unterstützung.

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Geschreven door Joost Tresignie om 19:34 Reageer op dit bericht

Monika Helfer: Die Bagage

Die Bagage ist ein Familienroman von Monika Helfer (geb. 1947) und Teil einer Trilogie. Helfer ist eine österreichische Schriftstellerin, die Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht hat. Die Bagage habe ich zuerst auf Niederländisch gelesen und nun auch auf Deutsch. Gekauft habe ich es bei De Slegte für nur 4,50 Euro; weitere Romane von Helfer findet man auf der Website des Verlags dtv. 

Während meiner Suche nach Informationen über Helfer stieß ich auf eine Nachricht auf der ORF‑Newsseite: Am Sonntag, dem 2. August 2026, ist Monika Helfer überraschend nach einem Sturz verstorben. 

Mit Helfer verliert die österreichische Literatur eine ihrer bedeutendsten Stimmen. Ihre Texte erzählten von den Verletzungen des Lebens, aber auch von Würde, Zärtlichkeit und Widerstandskraft. Sie schrieb über Familien, wie sie wirklich sind: kompliziert, schmerzhaft, widersprüchlich und dennoch getragen von Liebe.

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Geschreven door Joost Tresignie om 09:17 Reageer op dit bericht

Schritten machen

Im Oktober fängt das neue Kursjahr an. Ich weiß, das ist noch lange hin, aber nach drei Monaten „Ferien“ – na ja, Ferien… – sehne ich mich wie ein Kind danach, wieder etwas Neues lernen zu können. Zum Beispiel fließend Deutsch sprechen zu können. Am meisten finde ich die richtigen Worte nicht oder ich spreche zu langsam; ebenso fehlen mir manchmal die grammatischen Strukturen, und dann muss ich das Ganze auch noch korrekt aussprechen. Hilfe, bitte! Hilfe…

Aber zum Glück habe ich ein Praxisbuch entdeckt. Das Buch begleitet einen in achtundzwanzig Schritten auf dem Weg zum fließenden Deutsch. Nach der Autorin des gleichnamigen Buches ist es durchaus möglich, Sicherheit, Selbstvertrauen und echte Freude am Sprechen zu finden. Ich habe die Einleitung zweimal durchgenommen und nun weiß ich, dass ich – wenn ich durchhalte – das Sprechen meistern kann. Dazu brauche ich die 28 Schritte, einen pro Woche. Ebenso brauche ich einen Muttersprachlerin, und das ist kein Problem.

Schritt 1: meine größten Ziele

  • mit Christine (der Muttersprachlerin) auf Deutsch telefonieren
  • am Hoteldesk ein- und auschecken können
  • in der Touristinformation nach Waldkirch und der Umgebung fragen
  • über Alltägliches reden können, z. B. mit Christine
  • kurze Texte über die Bücher schreiben, die ich gelesen habe: von Helfer, Seethaler, Lenz…
  • Smalltalk
  • Meinungen äußern über alles und noch etwas
  • …

Jedes Ziel, sobald ich es ausgewählt habe, werde ich in Meilensteine aufteilen. Das soll ich probieren. Also: weg von „Oh, mein Deutsch ist nicht so gut“ und hin zu „Ich spreche so ein schönes Deutsch“.

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Geschreven door Joost Tresignie om 20:23 Reageer op dit bericht

Hermann Hesse Ausstellung

Die Kunsthalle Messmer in Riegel, zeigt bis zum 11.10.2026 eine Sonderausstellung des Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse mit dem Titel – Bereit zum Aufbruch. Was vielen nicht so bewusst ist, beschäftigte er sich auch mit der Malerei. „Als Dichter wäre ich ohne das Malen nicht so weit gekommen“ berichtete Hesse. Die äußerst interessante Ausstellung zeigt Aquarelle, Feder- und Tuschezeichnungen. Dazu Skripte von Gedichten, Briefen und Fotografien des genialen Grenzgängers.

Weinigen kennen Hesse als schilder. Een uitzonderlijke tentoonstelling is dit wel: heel veel aquarellen zijn hier samengebracht. Kijk naar de video, klik door op  de link. En laat je vangen door de muziek, door de warme kleuren waarmee Hesse de omgeving waar hij leefde verbeeldde: Ticino, Montagnolo, het meer van Lugano.

Hermann Hesse Bereit zum Aufbruch Kunsthalle messmer

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Geschreven door Joost Tresignie om 16:13 Reageer op dit bericht

Wolfsfonteinen en Pruikenmakers

Bonuswandelingen
in Miradal en wat verderop 

Wandeling 2:“Wolfsfonteinen en Pruikenmakers”
dinsdag 18 augustus 2026, 9:30 u 19° C 

Het regent eindelijk katten en honden. Mollendaal ruikt lekker fris en dat snuiven wij gretig op terwijl we wachten op Sabine. Erfgoed in het woud, dood of levend erfgoed, is een merkwaardig gegeven. De massa loopt eraan voorbij. Wij niet. Wij houden zelfs hier en daar halt om het verhaal te kunnen horen: aan de kathedraal van paus Urbanus III, het portaal van Eugenius, square Brichet en het akkertje van Justus Miradalis, de Dikke Eik, Pruikenmakers’ reservaat, Wolfsfontein en tenslotte Brise-Tout. Na de wandeling en door de verhalen is de kijk op het bos zoals het hoort: niet als een decor, wel als een levend gegeven dat gedurende vele eeuwen en ook nog de dag van vandaag bepalend is voor de mens.

De wandeling vanaf Brise-Tout langsheen de Renissart tot de Dikke Eik en terug via Pruikenmakers en Wofsfontein strekt zich helemaal uit in de zuidkant van Mollendaalbos, van het hoogste punt van het Meerdaalwoud (de Schuilhut in de Mommedeel) tot het lage Square Brichet en de Dikke Eik: het is dikwijls puffen en hijgen, waarbij de vochtige zwoele lucht niet helpt. Maar hoe dikwijls worden wij beloond!: reuzenzwam, heide in bloei, lijsterbes en winterlinde (!), zoveel variatie in de plantengroei van de bosreservaten en, bij aanvang, oog in oog met een ree. En ook merkwaardig: winterlinde en sporkehout.

En dat samen met verhalen over de pausen Urbanus en Eugenius, over Godfried van Brabant, over houtvester Geebelen en over hoe eeuwenlang Romeinen en Middeleeuwers akkers verbouwden tot midden in het woud.

Volgende wandeling op dinsdagvoormiddag 29 september: je wordt vooraf gemaild.

Bonuswandelingen passen helemaal bij #andereschoenen en Moviganta.

Meer weten over #andereschoenen en het aanbod, klik door naar de website van Moviganta.

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Geschreven door Joost Tresignie om 17:03 Reageer op dit bericht

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