Schritten machen
Im Oktober fängt das neue Kursjahr an. Ich weiß, das ist noch lange hin, aber nach drei Monaten „Ferien“ – na ja, Ferien… – sehne ich mich wie ein Kind danach, wieder etwas Neues lernen zu können. Zum Beispiel fließend Deutsch sprechen zu können. Am meisten finde ich die richtigen Worte nicht oder ich spreche zu langsam; ebenso fehlen mir manchmal die grammatischen Strukturen, und dann muss ich das Ganze auch noch korrekt aussprechen. Hilfe, bitte! Hilfe…
Aber zum Glück habe ich ein Praxisbuch entdeckt. Das Buch begleitet einen in achtundzwanzig Schritten auf dem Weg zum fließenden Deutsch. Nach der Autorin des gleichnamigen Buches ist es durchaus möglich, Sicherheit, Selbstvertrauen und echte Freude am Sprechen zu finden. Ich habe die Einleitung zweimal durchgenommen und nun weiß ich, dass ich – wenn ich durchhalte – das Sprechen meistern kann. Dazu brauche ich die 28 Schritte, einen pro Woche. Ebenso brauche ich einen Muttersprachlerin, und das ist kein Problem.
Schritt 1: meine größten Ziele
- mit Christine (der Muttersprachlerin) auf Deutsch telefonieren
- am Hoteldesk ein- und auschecken können
- in der Touristinformation nach Waldkirch und der Umgebung fragen
- über Alltägliches reden können, z. B. mit Christine
- kurze Texte über die Bücher schreiben, die ich gelesen habe: von Helfer, Seethaler, Lenz…
- Smalltalk
- Meinungen äußern über alles und noch etwas
- …
Jedes Ziel, sobald ich es ausgewählt habe, werde ich in Meilensteine aufteilen. Das soll ich probieren. Also: weg von „Oh, mein Deutsch ist nicht so gut“ und hin zu „Ich spreche so ein schönes Deutsch“.

