Safranski: Friedrich Schiller
Safranski: Friedrich Schiller of de uitvinding van het Duitse idealisme
Geen bespreking van dit boek, want ik heb nog maar enkele hoofdstukken gelezen. De auteur heeft al verschillende biografieën op zijn actief: over Heidegger, Schopenhauer en Nietzsche. Het boeiendste aan die werken is altijd de situering van die figuren. Safranski schetst altijd de tijdgeest, behandelt andere belangrijke personen uit die tijd, enz. De verleiding is dan altijd groot om ook over die mindere goden iets op te zoeken, en zo doet men vaak leuke ontdekkingen. Neem nu het volgende gedicht van Herder (1744 – 1803):
Die rechte Hand
Ein edler Neger, seinem Lande frech
entraubet, blieb auch in der Sklaverei
ein Köningssohn, tat edel seinen Dienst
und ward der Mitgefangenen Trost und Rat.
Einst als sein Herr, der weiße Teufel, wütend
im Zorn der Sklaven einen schnellen Tod
aussprach, trat Fetu bittend vor ihn hin
und zeigte seine Unschuld. „Widersprichst
du mir ? Du selbst, du sollst sein Henker sein!“
„Sogleich!“ antwortet Fetu. „Nur noch einen,
noch einen Augenblick !“ Er flog hinweg
und kam zurück, in seiner linken Hand
die abgehauene Rechte haltend, die
den Henkersdienst vollführen sollte. Tief
gebückt legt’ er sie vor den Herrn: „Fordre,
Gebieter, von mir, was du willst, nur nichts
Unwürdiges!“
Er starb an seiner Wunde,
und seine Hand ward auf sein grab gepflanzt.












