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Berichten van 5 juni 2006 tot 11 juni 2006

Mozart als 'dichter'

Terugbladerend in het boek waaruit ik het gedicht van Herder haalde, trof ik tot mijn verwondering een gedicht van Mozart aan. Geen grote poëzie, maar wel een leuke vondst.

Kleiner Rat

An seine Schwester Nannerl

Du wirst im Ehstand viel erfahren,
Was dir ein halbes Rätsel war;
Bald wirst du aus Erfahrung wissen,
Wie Eva einst hat handeln müssen,
Daß sie hernach den Kain gebar.

Doch, Schwester, diese Ehstandspflichten
Wirst du von Herzen gern verrichten,
Denn glaube mir, sie sind nicht schwer.
Doch jede Sache hat zwo Seiten:
Der Ehstand bringt zwar viele Freuden
Allein auch Kummer bringt er.

Drum, wenn dein Mann dir finstre Mienen,
Die du nicht glaubest zu verdienen,
In seiner übeln Laune macht,
So denke, das ist Männergrille,
Und sag: Herr, es gescheh dein Wille
Bei Tag, und meiner in der Nacht.

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Geschreven door john om 21:19 Reageer op dit bericht

Safranski: Friedrich Schiller

Safranski: Friedrich Schiller of de uitvinding van het Duitse idealisme

 

Geen bespreking van dit boek, want ik heb nog maar enkele hoofdstukken gelezen. De auteur heeft al verschillende biografieën op zijn actief: over Heidegger, Schopenhauer en Nietzsche. Het boeiendste aan die werken is altijd de situering van die figuren. Safranski schetst altijd de tijdgeest, behandelt andere belangrijke personen uit die tijd, enz. De verleiding is dan altijd groot om ook over die mindere goden iets op te zoeken, en zo doet men vaak leuke ontdekkingen. Neem nu het volgende gedicht van Herder (1744 – 1803):

 

Die rechte Hand

 

Ein edler Neger, seinem Lande frech

entraubet, blieb auch in der Sklaverei

ein Köningssohn, tat edel seinen Dienst

und ward der Mitgefangenen Trost und Rat.

 

Einst als sein Herr, der weiße Teufel, wütend

im Zorn der Sklaven einen schnellen Tod

aussprach, trat Fetu bittend vor ihn hin

und zeigte seine Unschuld. „Widersprichst

du mir ? Du selbst, du sollst sein Henker sein!“

 

„Sogleich!“ antwortet Fetu. „Nur noch einen,

noch einen Augenblick !“ Er flog hinweg

und kam zurück, in seiner linken Hand

die abgehauene Rechte haltend, die

den Henkersdienst vollführen sollte. Tief

gebückt legt’ er sie vor den Herrn: „Fordre,

Gebieter, von mir, was du willst, nur nichts

Unwürdiges!“

Er starb an seiner Wunde,

und seine Hand ward auf sein grab gepflanzt.

 

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Geschreven door john om 00:00 Reageer op dit bericht

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