quer durch die Grenze

foto: kerima ellouise ©
quer durch die Grenze
manchmal Stunden, manchmal für Tagewarte ich um die Stille
zu erreichen
und ganz der Zeit
schieben Wolken über
meine Finger
nach dem Salzmund
des Meeres
ich versuche seine Wörter zu verstehen
wie sie kriechen und wirbeln
über meinen Körper
Stürme beruhigen möchten
mondfließend, innerlich,
lichtfremd wie die Handfläche
des Seins
worin ich bin, atme,
schreibe:
ein Vogel hinter
farblosen Tagen
so traumverloren
kerima ellouise ©








