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kerima ellouise : auf weißer Düne

Deutsche Gedichte ©
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warum bin ich so nahe, so weit entfernt

von Türen die er schließen

möchte

 

der Duft von Leichen, an denen

er entlangging und alle Geräusche wie Fäuste

in einer Vornacht

 

von Luftschutzkellern voller Kinder

die das ängstliche Weinen schrieben auf

jungen und alten Rasereien

 

auf den toten Mund

des Vaters und der Mutter und rundum verzweifelten Baümen

schweigsam bei einander

 

neben Waffen, Wunden und Luft voll Blei

in einer überschrittenen, bewohnten

Geste

 

warum ist er so weit entfernt, so nahe

meinen traurigen Augen

 

wie eine Funke von bewusster

Ewigkeit


kerima ellouise    ©








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das Fenster aus


Klik op de afbeelding om de link te volgen foto: Oliver Weber
bron: http://o-pad.blogspot.com/2007/05/out-window.html
















                  


                   das Fenster aus

 

 

 

weil mehr
denn meinen Name habe ich verloren

als ich noch lebte in den Trauerzweigen

von Wörtern

 

meine Augen trugen das Herumtreiben hoch

hindurch das Flüstern eines naiven Schlafes;

verweigert

 

und zu jung im Zimmer gewusst

 

ohne Zuhören versank Hoffnung so oft
und das was in mir entnommen wurde

 

die Nacht band sich dreimal an lebenslänglich

und schleuderte mich fort aus einer dünngedrehten Existenz

 

weit weg

nach dem gefangenen Schweigen

und dem geschlossenen Feld der

Einsamkeit

 

nie wurde ich aufs Neue geboren


kerima ellouise ©





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