DIE HARFENISTIN
Noch einmal am Holz,
Mit Saiten vergittert
Von der Erde zum Himmel
Von Engeln, welche singen
Durch den Klang von
Trompeten und Geigen
Späten Frühling die Finger
Noch einmal von ihr
Berühren möchte
Muskalische Fenster wie ein
Ewiges Denkmal,
Das mich führen wird
In liebliche Tiefen und
Himmlische Sehkreise
Das nicht Geschaffene
Durch Klangfarbe geboren wird
Wo sie erst
Und wohl durch viele Jahre
Wie von selbst an ihr klebten
Wo nun die Geistesstärke mich
Zum Ende schicken muss
In meinem späten Frühling
Dann werde ich sterben
Bei toten Saiten

