DIE SCHATTENSEITE
Folgt nur
Wenn die Sonne
Eine Auge
Auf mich hat
Am liebsten,
In Finsternis
Und habe die Einsamkeit
Unsichtbar eingepackt
In Ärgernis
DIE SCHATTENSEITE
WENN HEUTE
KEIN GESICHT
DER TEUFEL
ZUM HORIZONT BEUGEN
FRÜHER GLANZ
MEIN SCHÖNER JÜNGLING ( Adonis)
TRAUERMARSCH
GEBROCHENE SPRACHE
DIE HARFENISTIN
IZABELLAWarum sehe ich doch immer wieder die bleiche Frau
Mir gescheit anschauwend mit dunklen Augen
Und Haar das auseinanderfällt über ihren fragilen Schultern
Wie schwarze hauchfeinen Fäden welche nicht zulassen
Das ich meine Häende ausweite, wenn ich das möchte
Irhe roten herausfordernden Lippen
Saugen mir noch näher nach ihrem Leib
Sie schweift ab, ich verfehle meinen Ziel
Und verstricke mir in einem erotischen Gefühl
Wenn ich in Gedanken mit ihr die Liebe machen
ICH SCHREIBE DIR DIES
VERGÄNGLICHKEIT
HÖRE MICH
SANFTER WÖRTERWIND
Mein Lächeln
Nährt verdorrte Wurzeln
Welche lange
Das Licht entbehren
Mussten
Ich fragte mich aber
Gibt es da noch Hoffnung
Auf Leben aus
Trockener Erde
Da es nur
Von Tränen
Zehren konnte
Ich umsorge die noch
Scheuen Schößlinge
Blase einen sanften
Wörterwind
Das zarte Grün entlang
Ich weiß es sicher
Nichts hindert
Den trägen Weg
Zur Blüte
Einst bekommt die Sonne
Nachträglich die Gelegenheit
Ihre Arbeit
Zu wiederholen
REICHE MIR DEINE HAND
EIN STILLEBEN
SICH UMSEHEN NACH MORGEN
KOMM DOCH
DEM STERBEN ZUGETAN