ZUM HORIZONT BEUGEN
In einer schattenreichen Aussicht
Wie meine Wege sich zum Horizont beugen
Während ich doppelwürdevoll auf mein Ende Gerichtet bin
Welche mir eher wie angedichteter Besitz erscheinen
Womit ich mich selber zu oft erschöpfte
In faktischem bis zwingendem Überleben abgerichtet
Mich treibt es bis an ein menschliches dunkles Unbekanntes
Wo erst nach einer blinden Widerspenstigkeit
Stille herrscht und Hinnahme heranreifen kann
Verfällt der Herbst in den letzten Winter
Ich hatte das keinesfalls in meiner Jugend
Wissen können, geschweige denn erahnen wollen

