EIN AUGENBLICK
Ich suche noch immer
In langen Zeiten von Verlangen
Den Weg zu gehen
Zu entlastenden Gesängen
Auf der kultivierten Heide
Wo ein sanfter Nebel
Die Felder bekleidet
Streift die verschwommene Sonne
Die neugeborene Erde
Wo alle können wissen
Von meinem inneren Wert
Ich suche noch immer
Die ewige Verbindung
Zu sich erholender Vollkommenheit
Verloren in meinem Menschsein:
Geschaffene Zerbrechlichkeit
In kommen, sein und gehen
Wer bin ich noch, so denke ich
In meinem Bestehen
**
Das Glänzen inDeinen kleinen Augen
Tief und voll Vertrauen
Hat mich ohne nachzudenken
Einfach in meinen
Wesentlichen Kern gesogen
Du brauchtest nur spontan
Mit deinen Ärmchen zu winken
Ich fühlte mich kurz nicht
Vom Leben enttäuscht

