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GESTERN
Gestern
Begegnete ich dir
Erzählte,
Wer ich war
Und schaute in deine Augen
Es war deine Geschichte,
Welche ich im Stillen las
Überflüssig
Worte zu gebrauchen
MEINE GABEN
IN SCHWANG
EIN KALEIDOSKOP
DIE GLÄSERNE GRABPLATTE
DER TAG VON MORGEN
Spreche mit mir von Träumen,
Obschon verborgen,
Worin jedoch gewiss
Die Vergangenheit
Weggenommen wird
Ich gehe zum letzten Mal
Die Felder von Vorzeiten entlang
Welche erzählen von Trockenheit
Und tiefer Einsamkeit
Und noch immer die Haut
Verkratzen, Mal für Mal,
Wo meine Lebensflüchtigkeit
Sich verdunstet in Resignation
Erinnere mich
An den Tag von morgen
Welcher flüstert vom
Aufblühenden grünen Gras
Worin ich mich dann
So sehr geborgen weiß
Als ob nun schon das Heute,
Gestern war
AUSDRUCKLOSIGKEITLäufst du mit
Die Distanz ist groß
Nach deinem Gefühl
So tief und scheinbar
Unzugänglich,
Schwach im Ausdruck
Selbst kühl
Mit Brecheisen möchte
Ich hantieren
Dein verstummtes Herz
Lösen
Doch wer bin ich,
Um dich zu verletzen
DER VERLASSENE ACKER
Wenn der Tag
Sich beugt
Sonne und Erde entgegen,
Den Himmel küsst
Sucht der Schatten
Träge seinen Weg
Über bereits
Umgepflügtes Feld
Es sehnt sich
Nach Stille, einer
Geborgenen Ruhe
Und formt die
Herbstliche Kälte
In der zunehmenden
Finsternis, langsam
Ausbreitend, eine
Decke von Bekümmernis
LIEBEIn deiner Sucht
Nach Liebe,
Mein Lieb
Suche dich selber
Überall
Lass dich tragen
Vor allem
Schwebe doch,
Mein Lieb
Mit saugendem
Herz
Sauge deine Leere
Voll mit Schmerz
VOR KURZEM|
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Vor kurzem
Also noch Nah dem heutigen Tag Wurde ich in eine Zelle Von Schweigen gezogen Es war Übermacht
Von aussen Möglicherweise eigene Unbewußte Gedanken Oder gestorbenes Verhalten Werde ich betrogen? In jedem Fall lauerte
Irgendwo auf mich Ein betäubendes Licht Oder ein Teufel Hinter den Höllepforten Die Aussicht
Ist mir deswegen entzogen Und ich kann nur im Schatten Nach einigen Einblicken trachten
Ich werde gezwungen Hineinzustarren |
ICH HABE DICH LIEB
Jedes Mal wenn ich mich sehe,
Mich spiegelnd
In meinen Augen,
Kann ich einem Lachen
Nicht widerstehen
Bereits früh fiel der Abend
Wobei die Haut,
Geweitet von Jahren
Immer mehr an dem Räumlichen baut ,
Um deutlich die Vergänglichkeit
Sichtbar zu erklären
Wenn ich mich sehe
Spreche ich in aller Stille
Den einen hoffnungsvollen Satz:
Ich hab dich lieb,
Mein vertrautes Doppelkinn
Was andere darüber sagen,
Ist nur Quatsch
WIE FLUGSAND
Geworden
Rieseln durch meine
Kurzen Finger
Verwehen
Ohne jemals ein
Wort zu formen
Fallen zurück
Auf den Strand
Wo das alte Meer
Sie wiederum
Übermannt
Unterworfen werden
Den vermaledeiten
Stürmen
Ich halte meine Hände auf
Zum Tragen bereit
Aber sehe mit
Unvermögen
Was durch meine
Finger rutscht:
Es ist die
Machtlosigkeit
DAS MÄDCHEN VON HEUTE
UNGESCHRIEBENE GEDICHTEWeiter in der Straße
Gibt es Siedlungen
Schon früh im Abend
Von Rolläden abgedichtet
Ich habe nicht den Eindruck,
Dass da viel zu holen ist
Nie hat man dort Diebe
Herumschleichen sehen
Oder dass im Hause
Üble Taten verrichtet wurden
Dagegen, macht man die Türe weit auf
Das heißt, nur an der Hinterseite
Kann man ungehindert hineinlaufen
Zumindest wenn die Holzpforten
Nicht mit Schlössern versehen sind
Vorderfronten sind für mich Gesichter
Mit glasartigen rechteckigen Augen
Ich gucke gerne bei jedermann hinein
Es sind die Strophen
Von ungeschriebenen Gedichten
EINE PHANTASIE
HAIKU
DIE LETZTE STROPHE
WENN DIE SCHARFBLICK ABLAUFT
FLÜCHTIG
Fühle ich nun
Einen Tropfen abgleiten
Auf meiner unrasierten Wange,
Eine Träne, welche Abschied
Umsetzt in flüchtige Feuchtigkeit
Von innerem Trauergesang?
Ich sehe noch empor
Als ob ich die Wahrheit
Erwarte von oben:
Das gefallene Leid eines Blattes
Mit Aussicht auf herbstliches Sterben
*
Ich will nichts
Wahrnehmen
STERBEN IM TAGESLICHT
SINT- OEDENRODE (NIEDERLANDE)
Getragen vom Brabanter Land,
Gehe ich über Sandpfade,
Die sich in staub verwandelten
Und Wildblumen an jeder Seite
Wo das Kraut von Tüpfeljohannis
Noch immer ungewollt gewachsen
In einer natürlichen Ordnung
Ich gewahre in der nahen Ferne
Stramm und stolz dem Turm mit dem Knopf
Schon ewig wachsam über Rodisch Gebiet
Und bis heute über unser Dorf sieht
Wo schwer klingende Glocken
Läuten über den Markt
Und alten schmale Straßen
Wo Menschen sich
Verbunden fühlen
Und freimütig miteinander reden
FREIEN IN DER FREMDE
Friedlich freiweg freien in der Fremde
Mit einer Freifrau ohne einzigen Skrupel,
Hängend am farbigen Ballon
Oder schwebend in Weidenbäumen
Von Schokolade gefüllt
Es ist Saugen an Sahne mit Erdbeeren
Unsinnig, verblendet und unbesonnen
Obschon das Sichhinlegen
Neben solch einer Schönheit
Bereits das Erfahren von Gnade ist
Ehe ich wirklich angefangen habe
Mit meiner Unbedachtsamheit
Ach, über unbekannte Grenzen hin
Kann ich so fein phantasieren
Es ist sicher wie Treiben auf den Wolken
Und die Liebe auf höchster Ebene verehren
DIE RUHE
BEGEGNEN
IM WALD VON MORGEN
Hebe auf die Blätter, mein Sohn
Im Wald von Morgen
Sie erzählen von dem, was gewesen ist
Aber insbesondere, von dem, was kommt
Und tragen die Vergänglichkeit,
Das Sterben,
Doch auch die Nerven
Der Weisheit, welche befreit,
Während sich Erleichterung einstellt.
Verbeuge dich, mein Sohn
Vor der Erde in Blüte
Verhalte deinen Schritt
Beim Fühlen von sanftem Moos
Denke dabei an die Menschen
Welche unverhältnismässig schwirren
Von unendlichem Verdruß
Schaue die Bäume an
Mit spitzen und breiten Wipfeln
Sie zeigen die Höhe,
Wachsen in die Luft
Um gelegentlich zu träumen
Wenn die Ruhe dich halten möchte
So dass du dich kurz erholen darfst
Ohne deine Pflicht zu versäumen
EIN BLAUER SCHMETTERLING
EIN LETZTER SCHREIRauh schrie
Meine Kehle
Den letzten Schrei
Ihre Haare sind
Zerzaust vom Wind,
Wenn das Rad
Sie geleitet
In die Ferne
Ich fühle
Mich wie
Ein Waisenkind
Sie möchte
Nicht mehr umkehren
Und sehen, wie sie
Mich im Schmerze
Zurückließ
Ich werde ihre Liebe
Entbehren
DER LEBENDE TOD
IN VOGELPERSPEKTIVEIn Vogelperspektive
Also unerforscht mit
Meiner anwesenden Sehnsucht
Flüchtet sie weg von
Meiner Zärtlichkeit
Sie lässt sich nicht
Fangen in meiner Seele
Und werden meine Worte
Allmählich verschwiegen,
Drängelnde Gedanke
Entfliehen dem Lärm
Während das mögliche
Messerscharf eingeschnürt wird
Und zu Boden geworfen von
Meiner eigenen Erwartung
Es sind so die Momente
Von denen man sagt
Dieser Frühling trägt
Keine Früchte
Deshalb werde ich selbst
In den Winter flüchten
DEIN BLANKES FLEISCH
QUO VADIS
WENN ICH NICHT SCHAUE
ES TRÄGT DIE STILLE
EIN TRIPTYCHON VON DER VERGÄNGLICHKEIT
DIE GEBURT EINES GEDICHTES
WENN DIE SONNE MICH RUFT
UND GOTT SPRACH ZU MIR
EIN WORT
SAUGENDER SCHLAMM
BLÜHE ICH
MEMENTO MORI
foto
MEIN TESTAMENT
IN GUTEN TAGEN
MAUERN DER VORMALIGEN ZEIT
JULIUS SJEEKSPIERE (SHAKESPEARE)
foto
BEI EINBRUCH DER DUNKELHEIT
DIE ENTDECKUNG
FÜR DICH DA SEIN
MEIN HUHN
ICH LEBTE
Ich lebte Liebe lang
Lange Alleen entlang
Von einer sommerlichen
Grünen Lärche
In üppigen Grünstreifen
Suchte das trockene
Flaumige Gras
Nahebei Wasser mit
Weissen Schwänen
Wo flimmernde
Libellen schwärmten
Und ich zarte Stille las
Blinzelte mit meinen Wimpern
Sich nähernden Spatzen zu,
Welche anscheinend bei
Jedem zärtlichen Tritt
Muttererde küssen möchten
Ergriffenheit spielte mir
Einen Streich
Ich ließ die Schönheit ,
Unbehindert
EIN STREUNERZu spät entwischt
Der umherschweifende Streuner
Aus dem strengen Land
Von Missgeschick
Wer nicht ähnelt den anderen
Oft nicht geliebt wird
Und entartet am Ende
Bis zu seinem eigenen Grab
Er geht seinen Weg
Ins Ungewisse von einiger Ferne
Sein Blick trifft die Erde
Denn sie trägt seine Beine
Warum weiter sehen
Oder die Zukunft leihen
Wenn nur Hunger spricht
Aus einem vertrockneten Mund
EINSCHLÄFERNDSchlendernd ist mein Gang
Durch meinen wohlriechenden Garten
Ähnlich meine oft
Zugedachte faule Art
Ich habe mich ergeben
An das, was kommt, das kommt
Und das fremde
Wie versauerndes Fruchtwasser
Rechtzeitig abgetrieben
Bei einer Butterblume,
Verkrochen im Gras,
Schließe ich die Augen
Höre schon ein frühes Gesumm
Hier strecke ich mich hin
Und werde gewiss, von mir aus,
Gesogen in ein Nickerchen
foto
EINAKTERIch ziehe langsam die Übergardine zu
Und schließe die Welt aus
Sehe nur kurz das Licht einer Laterne
Welche sanft scheint durch mein Fenster
Die einsame Schirmlampe
Wirft Schatten auf die Wände
Wie Dekor eines Einakters
Von dem ich noch nicht weiß
Wie lange mein Monolog dauern wird
Ich flüstre Worte
In diesem nebligen Auftritt
Bilde mir eine große Zuhörerschaft ein
Mit welcher ich mein Auftreten teile
****
Ich lebe den Traum von Eden
Quelle der strömenden Liebe
Er lässt mich im Heute leben
Sehe die unverkennbare Schönheit
Komm folge mir zu der
Lächelnden Fröhlichkeit
****
Hier stockt meine Stimme
Und ich fühle das leere Zimmer
Der Vorhang war schon früher gefallen
Als sie ihn verließ
SCHWEIGT DOCH
SEHEN ÄuBER EIGENE GRENZEN
MEIN MARIENKÄFERCHEN --ein Gedicht für mein Enkelchen--
VERRAT
DAS MÄDCHEN
WENN DAS LICHT TRITT HINEIN
MICKRIG
LIEBE
EIN SPIEGEL
ALTER SCHMERZ
FADEN
INNENHOF
DER ENGEL DER EINFACHKEITNoch früh und beim
Dämmrigen Tagesanbruch
Erschien mir der Engel
Der Einfachheit
Es war ganz unerwartet
Ohne vorausgehende Beratung
Das bewiesen später seine Worte
Auf eigene Faust wurde
Ich von ihm besucht
Sie, Julius, so sprach er mit Ehrfurcht,
Sind ein Muster von Eitelkeit
Noch nie habe ich den Himmel verlassen
Für einen Menschen
Welcher leidet an solcher
Blindheit für seine eigenen Fähigkeiten
Und Überschätzung seines Sein
Mindestens liegt das Fegefeuer in ihrer Perspektive
Obschon eine einfache Reise in die Höle
Bereits zu lesen ist im Kursbuch
Guter Freund, es gibt noch Hoffnung
Sagte er mit gedämpfter Stimme
Höre gut meine Rat
Und suche die Stille
Aber bleibe noch kurz du selber
Es gibt dann noch eine gute Chance
Daß wir zusammen Spaß erleben
Ich sitze nähmlich in der Klemme
Mit meiner Bescheidenheit
RAUM
Nichts gibt
Soviel Raum
Wie ein Gedicht
Ohne Worte
WORTE WIE BOMBENManchmal hörst du
Meine Worte sprechen
Und fühlst du
Die Vergangenheit
Dein Kompaß liegt dann
Unter einer schwarzen Decke
Meine Augen und Lippen
Scheinen nur zu zeugen
Von Gewalt, ohne Vernunft
Und sich tief zu erstrecken
foto
STILLE STRAßENDurch stille Straßen irre ich herum
Hinter einer verblendeten Sehnsucht jagend
Suchend nach etwas, das ich nie fand
In meinen zarten Kinderliedern:
Tanzen zum Morgen
Lachen zu Vögeln
Lediglich himmlische Sorgen
Ich brauchte nur
Schöne Träume zu fangen
An Türen gehe ich vorbei
Zähle sie alle, eine nach der anderen
Dahinter sehe ich Gesichter
Am Tisch sitzend rundum
Erwärmt von sprechendem Licht
Ich weiß bestimmt
Einmal werde ich irgendwo läuten
Nein, sie werden mich herein rufen,
Erzählen von Berührungen
Und vom Springen in Gassen
Ja, so muss es gehen
Und die Leere wird
Mich nicht mehr quälen
ICH UND DIE OHNMACHT
Ich erzähle von einer inneren Platz,
Von dem die, die wissen, sagen
Dass dort das Paradies zu finden ist
Von üppigem Lieben mit einer Schönheit,
Unvorstellbar dargeboten
Ich öffne scheu meine Türen,
Bekleidet von einem dicken Fell,
Begebe mich auf den Pfad in die
Vorgeschriebene Richtung
Jedoch bei jedem Schritt vergrössert sich
Ein weinerlicher Ton,
Es zeigt sich meine Seele
Schreiend nach einiger Erleichterung
Überwältigt von Erbarmen
Möchte ich zu ihr kommen, reiche meine Arme
Aufrichtig und zärtlich weit vorwärts
Würde nichts lieber als wachen wollen über ihr
Ich kann es nicht,
Es gibt zu viel Schmerz
Welcher sie umschließt
SCHLIEßE DEINE AUGEN
BILDER MEINES TRAUMES
SCHWARZE STARE
Schwarze Stare kreischen die Bäume voll
Grüne Blätter verdampfen in grosser Zahl
Sie wissen jedesmal zu hausen in dem Geäst
Ohrenbetäubend ihre Anwesenheit zu bekunden
Und Stille mir rundum zu vertreiben
Sie haben lange Zeit, ich rede von Jahren
Ihre feste Stelle in meinem Gesichtskreis
Prangerte gelegentlich den ungefragten Besuch an
Nicht ewig werde ich sie beobachten, doch
Oft ist es so, daß ich ihr Schreien verfluche
Jeden Winter beseitige ich ihre Plätze
In der Erwartung, daß ich ihre Gewohnheiten durchbreche
Aber beim letzten Hauen zerbricht etwas in mir
Offenbar berühre ich meinen eigenen Frühling
Nehme ihnen und mir die jährliche Hoffnung?
DAS LIED VON DER STILLE
Wenn ich das Lied dichte von der Stille
Bewegt sich die Hand auf pulsierenden Schlägen
Werden meine Finger spielerisch gehoben
Und tragen Tinte in das Weltall der endlosen Wege
Kein einziges Wort wird aufs Papier geraten
Denn wie zumindest soll ich schreiben
Von einem sanften Baumsäuseln in meiner Vorstellung
Oder davon mit dir in der Vollheit der Leere zu bleiben
Wenn ich das Lied von der Stille dichte
Singt die Nacht ihre nicht greifbaren Träume
Und ich höre mir an, was die Finsternis mir andichtet
Es sind schöne Verse, welche uns zugedacht sind
LUFT UND LICHT
Schaue doch um dich hin
Und sehe meinen Geist
Zaudern und verirren
Er geht und kommt
Und lass dir erzählen
Von verborgener Schönheit
Von Luft und Licht
Von Lachen
Von Sucht und Sicht
Er nimmt dich mit
Zu hohen Spitzen
Regelmäßig zu
Unbekannten Flops
Aber meistens
Zu Wärme und Liebe
So tief und gerne
In sauberem Komfort
Schwebe mit, mein Mensch
Treibe mit in den Wolken,
Wer kennt nicht den Wunsch
Zu strudeln im Genuß
Er führt dich an deiner Hand
Mein Geist verfehlt keinen
O, von Herrlichkeit übermannt
Verbleiben wir miteinander
DER MARATHONWährend des
Flohspieles
Ein Marathon durch
Meine grauen Haare
Macht die Laus in
Meinem Pelz
Obszöne Gebärden
Sie möchte meinen
ICH BIN DICHTER
Ich bin Dichter der ersten Stunde
Stärker noch,
Der ersten Viertelstunde
Oder zwanzig Minuten
Also nicht ein Knochenarbeiter
Oder ein beseeltes Poetentier
Nein, ich sitze und handle
Und die Worte,
Wenn sie kommen,
Entfliehen mir mit dem Lärm
Es ist nicht die Romantik
Welche sie erwarten
Von langen Haaren und Schnurrbart,
Eine abgesackte Brille
Und mißmutiges Gebrumm
Es ist nur anschlagen
Von einigen Tasten
Auf der Tastatur
Doch scheine ich das
Mit Kraft auszuführen
Ja, denn nach spätestens
Einer halbe Stunde
Müsste ich wieder fort
ICH WIEGE, HIN UND WIEDER|
Ich trage in meinen Armen
Ein Kind um es zu wärmen Und trockne seine Tränen Welche dem Gesicht einen Glanz geben Es darf sich in Ruhe fühlen
Da ich es in mein Herz geschlossen Habe und es meine Hand fühlt Woraus es eine Kraft erfährt
Um Kälte fort zu schlagen Welche über dieses Kindchen Gefallen ist Ich wiege es, hin und wieder
Und hülle es ein mit meinem Glänzenden Lächeln Singe ich für es eine Zärtlichkeit,
Ein Liedchen vom wunderbaren Bötchen Denn du fühlt es wie deinen eigenen Schmerz Wenn du ein Kind schwer leiden sieht |
DEINE SCHATTENREICHE SCHÖNHEIT|
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Du siehst starr weg Die Augen suchen berührt Den Horizont
Deine roten Lippen Verhehlen den fahlen Teint Deiner Wange Und schließen willenlos Den Mund
Das Licht fällt wie Einen blauer Schatten Über dich hin
Es beleuchtet dein sichtbares Gebrochenes Sein; Ein Leben ohne Sinn
Deine trübselige Schönheit Wiederspiegelt die Tiefe Deiner Seele,
Anscheinend und Unangreifbar
Ist es darum, Daß ich fiel auf dich Und du mein Herz stehlen könntest |
foto
SYMPHONIE DES WINDES
STREICHLE MICH
Streichle mich doch, scheint
Das Gras mir zuzurufen
Ich bin noch feucht von dem
Schenkenden Tau
Lass deine Hand gleiten
Sie sind so sanft wie Seide
Fühle die irdische Treue
Wenn bald der Morgen schimmert
Und wir das Licht begrüßen
Wirst du gewiss mit mir erfahren
Warum der Tag uns bezaubert
Dampfend wird er erklären;
Ich habe die Nacht ermordet
ZUHÖRENDE LÜFTEIch möchte das volle Sein besitzen
Und der Leere entfliehen mit
So vielen dunklen Mauern
Meine Arme strecken sich
Nach zuhörenden Lüften
Um die sich erfüllende Erwartung
Blindlings aufzuwecken
Welche bis in Ewigkeit
Dauern würde
Verstört steig ich auf
Toten Zweigen entlang
Die Hände gescheuert
Nun voll mit Blasen
Suchte die Einsamkeit
Zu beruhigen
Welche schon beim Anbeginn
Des Lebens für
Mich vorgesehen war