Naar de inhoud

J. Dreyfsandt zu Schlamm : Deutsche Gedichte 5

Teil 5
akke.beakke.be

VERWEILEN



wenn ich so in der Nacht verweile
und kurz umsehen möchte
empfinde ich das Licht 
vor und hinter mir,
der Atem, der mich betreut
erlaubt eine klare Sicht
aber auch die Schwere
wovor ein Mensch fast weicht

ich möchte so gerne,
auch durch michselbst 
verstummend, dich erlösen 
von schweigender, 
quälender Last
die das Herz erkaltet
und die Sonne in Schmerz

ich sehe mein Lächeln
durch den Nebel und 
meine Seele ihnen erschauen
es legt die Bindung
wie bei Getreuern
in einem geschütztem Land
auf der man Liebe züchten darf

ach, 
ich, Mensch aus Fleisch und Blut
schwierig ist das Beugen
Früchte auf zu heben,
sich mit sanftem Gemüt zu lutschen,
auf’s Sterben zu beschränken

doch weiss ich genau,
frage nicht wie es ist,
was der Himmel meint;
die Ergebung erweist 
gepaart mit Verlust
der jedem zufällt

mit dir pflücke ich Blümen,
der Jahreszeit eigen,
es wird die Zeiten reihen
worauf ein Morgen aufdämmern wird
und ich dich tragen darf
damit ich den Schritt 
nach anderem Uffer, zärtlich 
und in aller Ruhe wage

dann, meine Liebe
öffne die Augen
und höre das Sanfte 
im Herz getragen 

rieche dann die roten Rosen
welche immer von Warten wissen

Geschreven door Julius Dreyfsandt zu Schlamm om 17:04

Die vergangene Nacht



diese Nacht warst du sanft
und so zärtlich
deine Daunen haben mich
umhüllt
du streichelst mich mit Federn
ich dich mit meinem alten Fell

das Mondlicht berührte
die leichten runden Linien
und meine Hände fühlten
intime Wärme
ich möchte uns bewegen,
wiegen wie in der Natur

Geschreven door Julius Dreyfsandt zu Schlamm om 17:03

Saubere Fenster

Ich lebe im Park
Einer geistlichten Arglosigkeit
Mir kann nichts
Und alles entgehen.
…

Aber ich werde geleitet
Oder vielleicht
...
Hinters Licht geführt.

Überfluss
Vor meinen Augen.
Werde ich kunstvoll von
Wirklichkeit betrogen.

Ich fülle also keine
Taschen mit Sand.
Und fließe fort. Einfach
Mit dem atmenden Strom.
Ich lasse mir den Rücklauf rauben.

Dort schließe ich die Augenlider
Träge geworden
Dort so, beim Sonnenverwöhnten
Badestrand.

Ich denke nur so:
Träumen ist feineres
Als Fensterputzen
Ein Wort sozusagen und werde
Von glückseligkeit übermannt
Fassungslos von Sauberkeit.

...
-Gedicht von Julius DZS
-übertragen von Manfred H. Freude, Lyriker
Geschreven door Julius Dreyfsandt zu Schlamm om 09:53

Tausend Tropfen

 

ich treibe nach süßen Gewässern auf

vom verdörrten Land aus

wo die angeschlagene See

noch immer salzgefärbt ist

umgeben mit vergänglichem Ried

 

meine Zeit scheint dort verwirkt

die Strömung singt küssend

sowohl zur linken als rechten Seite

die streichelnde Überseite

 

flüstert sanft über dem Grün

das wartet in weiter Ferne

Kühle verliert eine

undurchschaubare Membran

es ist das Sonnenlicht

welches ertragreiche Wärme

mir nun anreichen kann

 

unzählbare flatternde Flügel

verbreiten die Düfte

welche immer mehr nach der Weite riechen

und wo die Morgenstund auf mich wartet

mit hellblauen Lüften

 

morgen, morgen so hoffe ich

wirst du mich mit zärtlichen Blicken

aus Tausend Tropfen hochheben

und ohne viele Worte

für mich ein neues Leben weben

 

 

Geschreven door Julius Dreyfsandt zu Schlamm om 18:01

Werke In Mehreren Büchern ( CD) Veröffentlicht

Klik op de afbeelding om de link te volgen

Meine Werke wurden in mehreren ( CD) Büchern veröffentlicht:             

 
Verlag   : Visions Art





Der kleine Unterschied
     200 Nachdenkliche Gedichte... 300 Seiten 30 Autoren/innen

LebensBalance                    200 Gedichte 300 Seiten 42 Autoren/innen

Öffne Deine Augen
            200 Gedichte 300 Seiten! 45 Autoren/innen

Ungeschriebene Gedichte  200 Gedichte 300 Seiten 40 Autoren/innen

Von Mensch zu Mensch 200 Gedichte von Menschen über Menschen für Menschen …       
                                                 300  Seiten! 38 Autoren/innen!
   

Die Bücher sind  für 8,95 € - erhältlich  
 

Die Website des Verlages.     : http://visionsart.de/shop/category_34/Gedichte.html?shop_param=cid%3D%26



WÄHLEN SIE IHRE LIEBLINGSAUTOR  :

Geschreven door Julius Dreyfsandt zu Schlamm om 00:00

Das Glück



Glück ist unterworfen
durch Raum, Licht und Zeit
ist selten überreichlich
wird getragen von
Zerbrechlichkeit
 
ich denke noch an 
die vergangene Jugendzeit
wo Zukunft stand für Morgen
blind auf der Suche
nach unbekannter Freude;
 
 
die immerwährende Liebe
ohne Sorgen
 
 
 
 
Geschreven door Julius Dreyfsandt zu Schlamm om 00:00

Le paradis du coeur (Das Paradies des Herzes)

 
 
 
noch schlimmer
als das Sterben
ist während des Lebens
Verlassenheit erben
 
und Chaos 
dich saugt in einen Kolk
wo die Seele leckt
an einem scharfen Dolch

*dans le paradis du coeur*

die Leine in
den Himmel scheint entbunden
der Oberhirte ist,
nicht angekündigt,
verschwunden
 
es ist nicht nötig jemand
zu erzählen
wie Menschen
Menschen schälen

*dans le paradis du coeur*
 
 
 
 
Geschreven door Julius Dreyfsandt zu Schlamm om 00:00

Der Leidensweg




an mir ziehen oft Züge vorbei
ich möchte eher reden
von Schweigemärschen
mit verbundenen Augen 
gehen verdrängene Monster vorüber
einander festhaltend in einer Reihe,
Seite an Seite,
 
gewöhnlich sind sie auch gehüllt in Schatten
kaum sichtbar für meine Augen,
da die Seele sicher nicht betrogen wird
denn diese ist schon mit
zu vielen Spagaten gefüllt

 
sie singen das alt bekannte Lied
und wahrhaftig noch auf die eine Weise;
wie gebe ich noch Gefühle preis
so daß der bekannte Fremde es nicht genießt

 
ich selbst pfeife einige Noten aus einer Sonate;
es hat einen Gang wie theatralisches Vergnügen;
 
ich will nicht daß den letzten Läufer, der Drachen
lyrisch wird von zuschauenden Straßen
 
 
 
 
Geschreven door Julius Dreyfsandt zu Schlamm om 00:00

Memoiren


ich pflückte eine
verlassene Sommerblume 

welche sich noch sehnte nach
einem leisen Summen Summen

etwas süßen Saft hatte
sie noch zu bieten 
an diese gelbschwarzen Wesen  
 
in meiner Handinnenfläche 
brach der Stiel 

ich dörrte sie
in deinen Memoiren:
das letzte Kapitel
 
 
 
 
Geschreven door Julius Dreyfsandt zu Schlamm om 00:00

Voll der Gnade




unter einem lebensbogen

mit goldglänzenden trompeten

steht mit weit gespreizten armen

GEKLEIDET IN EIN TUCH VOLL WEIßER ROSETTEN

DIE LIEBENSWÜRDIGE JUNGFRAU,

fortwährend BELEUCHTET VON EINER FACKEL IN JEDER HAND

ES IST IHR GELUNGEN EIN VERSENKTES GITTER 

ZU ÖFFNEN AM HIMMELSRAND

 

sie streicht mit warmem honig

über eine schwarz geloderte seele

und  befruchtet aufs neue den Sinn

der bereits früh in finsternis verfiel

da die erde zerstörend

GEWÜTWET hatte im engelskind                                                    

mittels des teuflischen geistes
 
welcher nur den eigenen Atem liebt

 

bevor das gras auf wurzelN deuten kann,

stürzen ruinen noch tausendmal hinein

 
und schneidet das schwert in balsamierte fundamente

von schmerz und höllengewinn

jedoch allmählich in Fortgang und leichter Abnahme            

nährt das süßE EIN ZÄRTLICHES GEFÜHL

SO DAß NICHT DER TOD VIKTORIA SCHREIT

ABER DAS LEBEN SICH SELBST ERKENNT als ZIEL                                                 



Geschreven door Julius Dreyfsandt zu Schlamm om 00:00

Perpetuum mobile





wenn auch die Asche schwelt und ist Feuer wie der Tod
wacht da doch eine Aufwallung von purem Purpurrot
über verzweigten Pfaden durch Unsichtbarkeit
damit keine Träne sich dort verbrennt an Sterblichkeit


 
auch wenn meine Hand einen Himmel trägt ohne Gewicht
und die Augen verirrt oder versperrt sind in Aussicht
wo auch noch Phrasen gestählt sind von geprüften Bräuchen
wie erkläre ich dir, um Himmels willen,
daß meine Rosen nach Rosa seufzen

 
oder in Weiß gebaut sind auf leicht flutendem Strahl
welcher zieht über heitere Gipfel und ein niedergedrücktes Tal
wie das Wasser das Schlagen gegen Ufer kennt
doch sich in unbefangener Hingabe an Fortgang gewöhnt

 

 
 
Geschreven door Julius Dreyfsandt zu Schlamm om 00:00

Meer van J. Dreyfsandt zu Schlamm : Deutsche Gedichte 5

↑ Terug naar de berichten