DER MARATHON
Während des
Flohspieles
Ein Marathon durch
Meine grauen Haare
Macht die Laus in
Meinem Pelz
Obszöne Gebärden
Sie möchte meinen
DER MARATHONWährend des
Flohspieles
Ein Marathon durch
Meine grauen Haare
Macht die Laus in
Meinem Pelz
Obszöne Gebärden
Sie möchte meinen
ICH BIN DICHTER
Ich bin Dichter der ersten Stunde
Stärker noch,
Der ersten Viertelstunde
Oder zwanzig Minuten
Also nicht ein Knochenarbeiter
Oder ein beseeltes Poetentier
Nein, ich sitze und handle
Und die Worte,
Wenn sie kommen,
Entfliehen mir mit dem Lärm
Es ist nicht die Romantik
Welche sie erwarten
Von langen Haaren und Schnurrbart,
Eine abgesackte Brille
Und mißmutiges Gebrumm
Es ist nur anschlagen
Von einigen Tasten
Auf der Tastatur
Doch scheine ich das
Mit Kraft auszuführen
Ja, denn nach spätestens
Einer halbe Stunde
Müsste ich wieder fort
ICH WIEGE, HIN UND WIEDER|
Ich trage in meinen Armen
Ein Kind um es zu wärmen Und trockne seine Tränen Welche dem Gesicht einen Glanz geben Es darf sich in Ruhe fühlen
Da ich es in mein Herz geschlossen Habe und es meine Hand fühlt Woraus es eine Kraft erfährt
Um Kälte fort zu schlagen Welche über dieses Kindchen Gefallen ist Ich wiege es, hin und wieder
Und hülle es ein mit meinem Glänzenden Lächeln Singe ich für es eine Zärtlichkeit,
Ein Liedchen vom wunderbaren Bötchen Denn du fühlt es wie deinen eigenen Schmerz Wenn du ein Kind schwer leiden sieht |
DEINE SCHATTENREICHE SCHÖNHEIT|
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Du siehst starr weg Die Augen suchen berührt Den Horizont
Deine roten Lippen Verhehlen den fahlen Teint Deiner Wange Und schließen willenlos Den Mund
Das Licht fällt wie Einen blauer Schatten Über dich hin
Es beleuchtet dein sichtbares Gebrochenes Sein; Ein Leben ohne Sinn
Deine trübselige Schönheit Wiederspiegelt die Tiefe Deiner Seele,
Anscheinend und Unangreifbar
Ist es darum, Daß ich fiel auf dich Und du mein Herz stehlen könntest |
foto
SYMPHONIE DES WINDES
STREICHLE MICH
Streichle mich doch, scheint
Das Gras mir zuzurufen
Ich bin noch feucht von dem
Schenkenden Tau
Lass deine Hand gleiten
Sie sind so sanft wie Seide
Fühle die irdische Treue
Wenn bald der Morgen schimmert
Und wir das Licht begrüßen
Wirst du gewiss mit mir erfahren
Warum der Tag uns bezaubert
Dampfend wird er erklären;
Ich habe die Nacht ermordet
ZUHÖRENDE LÜFTEIch möchte das volle Sein besitzen
Und der Leere entfliehen mit
So vielen dunklen Mauern
Meine Arme strecken sich
Nach zuhörenden Lüften
Um die sich erfüllende Erwartung
Blindlings aufzuwecken
Welche bis in Ewigkeit
Dauern würde
Verstört steig ich auf
Toten Zweigen entlang
Die Hände gescheuert
Nun voll mit Blasen
Suchte die Einsamkeit
Zu beruhigen
Welche schon beim Anbeginn
Des Lebens für
Mich vorgesehen war