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EINAKTERIch ziehe langsam die Übergardine zu
Und schließe die Welt aus
Sehe nur kurz das Licht einer Laterne
Welche sanft scheint durch mein Fenster
Die einsame Schirmlampe
Wirft Schatten auf die Wände
Wie Dekor eines Einakters
Von dem ich noch nicht weiß
Wie lange mein Monolog dauern wird
Ich flüstre Worte
In diesem nebligen Auftritt
Bilde mir eine große Zuhörerschaft ein
Mit welcher ich mein Auftreten teile
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Ich lebe den Traum von Eden
Quelle der strömenden Liebe
Er lässt mich im Heute leben
Sehe die unverkennbare Schönheit
Komm folge mir zu der
Lächelnden Fröhlichkeit
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Hier stockt meine Stimme
Und ich fühle das leere Zimmer
Der Vorhang war schon früher gefallen
Als sie ihn verließ
SCHWEIGT DOCH
SEHEN ÄuBER EIGENE GRENZEN
MEIN MARIENKÄFERCHEN --ein Gedicht für mein Enkelchen--
VERRAT
DAS MÄDCHEN
WENN DAS LICHT TRITT HINEIN
MICKRIG
LIEBE
EIN SPIEGEL
ALTER SCHMERZ
FADEN
INNENHOF
DER ENGEL DER EINFACHKEITNoch früh und beim
Dämmrigen Tagesanbruch
Erschien mir der Engel
Der Einfachheit
Es war ganz unerwartet
Ohne vorausgehende Beratung
Das bewiesen später seine Worte
Auf eigene Faust wurde
Ich von ihm besucht
Sie, Julius, so sprach er mit Ehrfurcht,
Sind ein Muster von Eitelkeit
Noch nie habe ich den Himmel verlassen
Für einen Menschen
Welcher leidet an solcher
Blindheit für seine eigenen Fähigkeiten
Und Überschätzung seines Sein
Mindestens liegt das Fegefeuer in ihrer Perspektive
Obschon eine einfache Reise in die Höle
Bereits zu lesen ist im Kursbuch
Guter Freund, es gibt noch Hoffnung
Sagte er mit gedämpfter Stimme
Höre gut meine Rat
Und suche die Stille
Aber bleibe noch kurz du selber
Es gibt dann noch eine gute Chance
Daß wir zusammen Spaß erleben
Ich sitze nähmlich in der Klemme
Mit meiner Bescheidenheit
RAUM
Nichts gibt
Soviel Raum
Wie ein Gedicht
Ohne Worte
WORTE WIE BOMBENManchmal hörst du
Meine Worte sprechen
Und fühlst du
Die Vergangenheit
Dein Kompaß liegt dann
Unter einer schwarzen Decke
Meine Augen und Lippen
Scheinen nur zu zeugen
Von Gewalt, ohne Vernunft
Und sich tief zu erstrecken
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STILLE STRAßENDurch stille Straßen irre ich herum
Hinter einer verblendeten Sehnsucht jagend
Suchend nach etwas, das ich nie fand
In meinen zarten Kinderliedern:
Tanzen zum Morgen
Lachen zu Vögeln
Lediglich himmlische Sorgen
Ich brauchte nur
Schöne Träume zu fangen
An Türen gehe ich vorbei
Zähle sie alle, eine nach der anderen
Dahinter sehe ich Gesichter
Am Tisch sitzend rundum
Erwärmt von sprechendem Licht
Ich weiß bestimmt
Einmal werde ich irgendwo läuten
Nein, sie werden mich herein rufen,
Erzählen von Berührungen
Und vom Springen in Gassen
Ja, so muss es gehen
Und die Leere wird
Mich nicht mehr quälen
ICH UND DIE OHNMACHT
Ich erzähle von einer inneren Platz,
Von dem die, die wissen, sagen
Dass dort das Paradies zu finden ist
Von üppigem Lieben mit einer Schönheit,
Unvorstellbar dargeboten
Ich öffne scheu meine Türen,
Bekleidet von einem dicken Fell,
Begebe mich auf den Pfad in die
Vorgeschriebene Richtung
Jedoch bei jedem Schritt vergrössert sich
Ein weinerlicher Ton,
Es zeigt sich meine Seele
Schreiend nach einiger Erleichterung
Überwältigt von Erbarmen
Möchte ich zu ihr kommen, reiche meine Arme
Aufrichtig und zärtlich weit vorwärts
Würde nichts lieber als wachen wollen über ihr
Ich kann es nicht,
Es gibt zu viel Schmerz
Welcher sie umschließt