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SYMPHONIE DES WINDES
STREICHLE MICH
Streichle mich doch, scheint
Das Gras mir zuzurufen
Ich bin noch feucht von dem
Schenkenden Tau
Lass deine Hand gleiten
Sie sind so sanft wie Seide
Fühle die irdische Treue
Wenn bald der Morgen schimmert
Und wir das Licht begrüßen
Wirst du gewiss mit mir erfahren
Warum der Tag uns bezaubert
Dampfend wird er erklären;
Ich habe die Nacht ermordet
ZUHÖRENDE LÜFTEIch möchte das volle Sein besitzen
Und der Leere entfliehen mit
So vielen dunklen Mauern
Meine Arme strecken sich
Nach zuhörenden Lüften
Um die sich erfüllende Erwartung
Blindlings aufzuwecken
Welche bis in Ewigkeit
Dauern würde
Verstört steig ich auf
Toten Zweigen entlang
Die Hände gescheuert
Nun voll mit Blasen
Suchte die Einsamkeit
Zu beruhigen
Welche schon beim Anbeginn
Des Lebens für
Mich vorgesehen war