EIN BLAUER SCHMETTERLING
Dann drehe ich immer rund
Glaube mir nicht, wenn ich rede mit diesen Worten
EIN BLAUER SCHMETTERLING
EIN LETZTER SCHREIRauh schrie
Meine Kehle
Den letzten Schrei
Ihre Haare sind
Zerzaust vom Wind,
Wenn das Rad
Sie geleitet
In die Ferne
Ich fühle
Mich wie
Ein Waisenkind
Sie möchte
Nicht mehr umkehren
Und sehen, wie sie
Mich im Schmerze
Zurückließ
Ich werde ihre Liebe
Entbehren
DER LEBENDE TOD
IN VOGELPERSPEKTIVEIn Vogelperspektive
Also unerforscht mit
Meiner anwesenden Sehnsucht
Flüchtet sie weg von
Meiner Zärtlichkeit
Sie lässt sich nicht
Fangen in meiner Seele
Und werden meine Worte
Allmählich verschwiegen,
Drängelnde Gedanke
Entfliehen dem Lärm
Während das mögliche
Messerscharf eingeschnürt wird
Und zu Boden geworfen von
Meiner eigenen Erwartung
Es sind so die Momente
Von denen man sagt
Dieser Frühling trägt
Keine Früchte
Deshalb werde ich selbst
In den Winter flüchten
DEIN BLANKES FLEISCH
QUO VADIS
WENN ICH NICHT SCHAUE
ES TRÄGT DIE STILLE
EIN TRIPTYCHON VON DER VERGÄNGLICHKEIT
DIE GEBURT EINES GEDICHTES
WENN DIE SONNE MICH RUFT
UND GOTT SPRACH ZU MIR
EIN WORT
SAUGENDER SCHLAMM
BLÜHE ICH
MEMENTO MORI
foto
MEIN TESTAMENT
IN GUTEN TAGEN
MAUERN DER VORMALIGEN ZEIT