BEGEGNEN
Ich stand dort
Und sprach Worte
Welche kamen
Einfach hinaus
Im Licht
Deiner Augen
Meine Sehnsucht
Jauchzen :
BEGEGNEN
IM WALD VON MORGEN
Hebe auf die Blätter, mein Sohn
Im Wald von Morgen
Sie erzählen von dem, was gewesen ist
Aber insbesondere, von dem, was kommt
Und tragen die Vergänglichkeit,
Das Sterben,
Doch auch die Nerven
Der Weisheit, welche befreit,
Während sich Erleichterung einstellt.
Verbeuge dich, mein Sohn
Vor der Erde in Blüte
Verhalte deinen Schritt
Beim Fühlen von sanftem Moos
Denke dabei an die Menschen
Welche unverhältnismässig schwirren
Von unendlichem Verdruß
Schaue die Bäume an
Mit spitzen und breiten Wipfeln
Sie zeigen die Höhe,
Wachsen in die Luft
Um gelegentlich zu träumen
Wenn die Ruhe dich halten möchte
So dass du dich kurz erholen darfst
Ohne deine Pflicht zu versäumen
EIN BLAUER SCHMETTERLING
EIN LETZTER SCHREIRauh schrie
Meine Kehle
Den letzten Schrei
Ihre Haare sind
Zerzaust vom Wind,
Wenn das Rad
Sie geleitet
In die Ferne
Ich fühle
Mich wie
Ein Waisenkind
Sie möchte
Nicht mehr umkehren
Und sehen, wie sie
Mich im Schmerze
Zurückließ
Ich werde ihre Liebe
Entbehren
DER LEBENDE TOD
IN VOGELPERSPEKTIVEIn Vogelperspektive
Also unerforscht mit
Meiner anwesenden Sehnsucht
Flüchtet sie weg von
Meiner Zärtlichkeit
Sie lässt sich nicht
Fangen in meiner Seele
Und werden meine Worte
Allmählich verschwiegen,
Drängelnde Gedanke
Entfliehen dem Lärm
Während das mögliche
Messerscharf eingeschnürt wird
Und zu Boden geworfen von
Meiner eigenen Erwartung
Es sind so die Momente
Von denen man sagt
Dieser Frühling trägt
Keine Früchte
Deshalb werde ich selbst
In den Winter flüchten
DEIN BLANKES FLEISCH
QUO VADIS
WENN ICH NICHT SCHAUE
ES TRÄGT DIE STILLE
EIN TRIPTYCHON VON DER VERGÄNGLICHKEIT
DIE GEBURT EINES GEDICHTES
WENN DIE SONNE MICH RUFT
UND GOTT SPRACH ZU MIR
EIN WORT
SAUGENDER SCHLAMM
BLÜHE ICH
MEMENTO MORI
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MEIN TESTAMENT