BLÜHE ICH
Im steigenden
Halme
Wenn nichts
Mir fehlt
Mich umfühlen
Mit Strahlen
Bei dir
Als Mensch
Mich rufst
Und ich bei dir
Verweile
BLÜHE ICH
MEMENTO MORI
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MEIN TESTAMENT
IN GUTEN TAGEN
MAUERN DER VORMALIGEN ZEIT
JULIUS SJEEKSPIERE (SHAKESPEARE)
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BEI EINBRUCH DER DUNKELHEIT
DIE ENTDECKUNG
FÜR DICH DA SEIN
MEIN HUHN
ICH LEBTE
Ich lebte Liebe lang
Lange Alleen entlang
Von einer sommerlichen
Grünen Lärche
In üppigen Grünstreifen
Suchte das trockene
Flaumige Gras
Nahebei Wasser mit
Weissen Schwänen
Wo flimmernde
Libellen schwärmten
Und ich zarte Stille las
Blinzelte mit meinen Wimpern
Sich nähernden Spatzen zu,
Welche anscheinend bei
Jedem zärtlichen Tritt
Muttererde küssen möchten
Ergriffenheit spielte mir
Einen Streich
Ich ließ die Schönheit ,
Unbehindert
EIN STREUNERZu spät entwischt
Der umherschweifende Streuner
Aus dem strengen Land
Von Missgeschick
Wer nicht ähnelt den anderen
Oft nicht geliebt wird
Und entartet am Ende
Bis zu seinem eigenen Grab
Er geht seinen Weg
Ins Ungewisse von einiger Ferne
Sein Blick trifft die Erde
Denn sie trägt seine Beine
Warum weiter sehen
Oder die Zukunft leihen
Wenn nur Hunger spricht
Aus einem vertrockneten Mund
EINSCHLÄFERNDSchlendernd ist mein Gang
Durch meinen wohlriechenden Garten
Ähnlich meine oft
Zugedachte faule Art
Ich habe mich ergeben
An das, was kommt, das kommt
Und das fremde
Wie versauerndes Fruchtwasser
Rechtzeitig abgetrieben
Bei einer Butterblume,
Verkrochen im Gras,
Schließe ich die Augen
Höre schon ein frühes Gesumm
Hier strecke ich mich hin
Und werde gewiss, von mir aus,
Gesogen in ein Nickerchen
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EINAKTERIch ziehe langsam die Übergardine zu
Und schließe die Welt aus
Sehe nur kurz das Licht einer Laterne
Welche sanft scheint durch mein Fenster
Die einsame Schirmlampe
Wirft Schatten auf die Wände
Wie Dekor eines Einakters
Von dem ich noch nicht weiß
Wie lange mein Monolog dauern wird
Ich flüstre Worte
In diesem nebligen Auftritt
Bilde mir eine große Zuhörerschaft ein
Mit welcher ich mein Auftreten teile
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Ich lebe den Traum von Eden
Quelle der strömenden Liebe
Er lässt mich im Heute leben
Sehe die unverkennbare Schönheit
Komm folge mir zu der
Lächelnden Fröhlichkeit
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Hier stockt meine Stimme
Und ich fühle das leere Zimmer
Der Vorhang war schon früher gefallen
Als sie ihn verließ
SCHWEIGT DOCH
SEHEN ÄuBER EIGENE GRENZEN
MEIN MARIENKÄFERCHEN --ein Gedicht für mein Enkelchen--