Reich mir deine Hand (Deutsch)
Reich mir deine Hand
Reich mir deine Hand,
eine Hand wie deine.
Ja – du dort,
der gerade vorübergeht.
Diese Hand,
sanft vielleicht,
noch frei.
Würdest du die meine berühren,
sie fühlen,
ergreifen,
nach ihr verlangen?
Oder sie
als Gabe
in der deinen empfangen?
Für einen Augenblick umschließen –
vielleicht teilen, um zu heilen,
oder einfach
aus Vertrauen.
Meine Finger sind weich,
von willigem Flaum umhüllt.
Ohne Zögern
kommen sie näher zu dir.
Ich sage nichts.
Ich lasse
die Stille sprechen.
Lass uns
einander die Hände schenken
und hoffen,
dass Zärtlichkeit
sich niederlässt.


