RAUM
Nichts gibt
Soviel Raum
Wie ein Gedicht
Ohne Worte
RAUM
Nichts gibt
Soviel Raum
Wie ein Gedicht
Ohne Worte
WORTE WIE BOMBENManchmal hörst du
Meine Worte sprechen
Und fühlst du
Die Vergangenheit
Dein Kompaß liegt dann
Unter einer schwarzen Decke
Meine Augen und Lippen
Scheinen nur zu zeugen
Von Gewalt, ohne Vernunft
Und sich tief zu erstrecken
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STILLE STRAßENDurch stille Straßen irre ich herum
Hinter einer verblendeten Sehnsucht jagend
Suchend nach etwas, das ich nie fand
In meinen zarten Kinderliedern:
Tanzen zum Morgen
Lachen zu Vögeln
Lediglich himmlische Sorgen
Ich brauchte nur
Schöne Träume zu fangen
An Türen gehe ich vorbei
Zähle sie alle, eine nach der anderen
Dahinter sehe ich Gesichter
Am Tisch sitzend rundum
Erwärmt von sprechendem Licht
Ich weiß bestimmt
Einmal werde ich irgendwo läuten
Nein, sie werden mich herein rufen,
Erzählen von Berührungen
Und vom Springen in Gassen
Ja, so muss es gehen
Und die Leere wird
Mich nicht mehr quälen
ICH UND DIE OHNMACHT
Ich erzähle von einer inneren Platz,
Von dem die, die wissen, sagen
Dass dort das Paradies zu finden ist
Von üppigem Lieben mit einer Schönheit,
Unvorstellbar dargeboten
Ich öffne scheu meine Türen,
Bekleidet von einem dicken Fell,
Begebe mich auf den Pfad in die
Vorgeschriebene Richtung
Jedoch bei jedem Schritt vergrössert sich
Ein weinerlicher Ton,
Es zeigt sich meine Seele
Schreiend nach einiger Erleichterung
Überwältigt von Erbarmen
Möchte ich zu ihr kommen, reiche meine Arme
Aufrichtig und zärtlich weit vorwärts
Würde nichts lieber als wachen wollen über ihr
Ich kann es nicht,
Es gibt zu viel Schmerz
Welcher sie umschließt
SCHLIEßE DEINE AUGEN
BILDER MEINES TRAUMES
SCHWARZE STARE
Schwarze Stare kreischen die Bäume voll
Grüne Blätter verdampfen in grosser Zahl
Sie wissen jedesmal zu hausen in dem Geäst
Ohrenbetäubend ihre Anwesenheit zu bekunden
Und Stille mir rundum zu vertreiben
Sie haben lange Zeit, ich rede von Jahren
Ihre feste Stelle in meinem Gesichtskreis
Prangerte gelegentlich den ungefragten Besuch an
Nicht ewig werde ich sie beobachten, doch
Oft ist es so, daß ich ihr Schreien verfluche
Jeden Winter beseitige ich ihre Plätze
In der Erwartung, daß ich ihre Gewohnheiten durchbreche
Aber beim letzten Hauen zerbricht etwas in mir
Offenbar berühre ich meinen eigenen Frühling
Nehme ihnen und mir die jährliche Hoffnung?
DAS LIED VON DER STILLE
Wenn ich das Lied dichte von der Stille
Bewegt sich die Hand auf pulsierenden Schlägen
Werden meine Finger spielerisch gehoben
Und tragen Tinte in das Weltall der endlosen Wege
Kein einziges Wort wird aufs Papier geraten
Denn wie zumindest soll ich schreiben
Von einem sanften Baumsäuseln in meiner Vorstellung
Oder davon mit dir in der Vollheit der Leere zu bleiben
Wenn ich das Lied von der Stille dichte
Singt die Nacht ihre nicht greifbaren Träume
Und ich höre mir an, was die Finsternis mir andichtet
Es sind schöne Verse, welche uns zugedacht sind
LUFT UND LICHT
Schaue doch um dich hin
Und sehe meinen Geist
Zaudern und verirren
Er geht und kommt
Und lass dir erzählen
Von verborgener Schönheit
Von Luft und Licht
Von Lachen
Von Sucht und Sicht
Er nimmt dich mit
Zu hohen Spitzen
Regelmäßig zu
Unbekannten Flops
Aber meistens
Zu Wärme und Liebe
So tief und gerne
In sauberem Komfort
Schwebe mit, mein Mensch
Treibe mit in den Wolken,
Wer kennt nicht den Wunsch
Zu strudeln im Genuß
Er führt dich an deiner Hand
Mein Geist verfehlt keinen
O, von Herrlichkeit übermannt
Verbleiben wir miteinander