Der nahe Horizont
Der nahe Horizont
Der Horizont rückt näher.
Wenn eine verlassene Landschaft ihre kühle Grenze zeigt,
schwindet die Hoffnung,
und das innere Feuer lässt nach.
Die Ferne nimmt zu, ohne sichtbar zu sein.
Staub wird zu kaltem Stein.
Gleichzeitig tritt das Ein- und Ausatmen deutlicher hervor.
Es zeigt, dass Nähe letztlich das einzige Ziel ist.
Wenn man die Augen weiter öffnet,
zeigt sich oft ein klares Gefühl.
Es ist das, was man braucht,
so notwendig wie tägliches Brot.
Das bedeutet nicht,
dass man der Verlassenheit entkommt,
weder in ihrer ganzen Schwere
noch in einer erträglichen Begrenzung.
Doch die Prägung früher Worte
trägt mich weiter,
auf dem Weg zu Orten, die ich noch nicht kenne.


