Autobiografie des Status quo
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manchmal schreibe ich ein Gedicht
über mich selbst, sofern mir das gelingt,
und begreife, dass ich mich dabei ausrichte
auf ein vergangenes Gewölbe meiner selbst.
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es geht dann um das, was gewesen ist,
denn über das Jetzt, die Gegenwart,
scheint noch kein erklärendes Licht.
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nun muss gesagt werden, so stelle ich fest,
wenn ich alles erzählen würde,
wäre meine Zukunft zu kurz.
ich kann natürlich den Film beschleunigen.
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wie offenbar während meines letzten Atemzugs
die drängende Frage, ob Zufriedenheit
und Glaube siegen
oder doch, wie bei so vielen,
das angewachsene Gewissen zu drücken beginnt.
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die Natur gibt mir die richtige Antwort,
denn Tag und Nacht wechseln sich ab,
und je weiter die Zeit voranschreitet,
sind die verstrichenen Jahre der Auftakt
zu dem Moment des Status quo.
in meinem Zickzack-Dasein erkenne ich nun
die feste Veranlagung, die in mir sitzt.
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ach, warum sollte ich alles aufbauschen
oder kleiner machen, als es ist,
Memoiren erzählen eigentlich doch nur
den Bericht eines sich anhäufenden Mangels