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juliusdreyfsandtzuschlammprosa 3 (Deutsch)

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Mîn Hof

Mîn Hof

mîn garte kennt steinene vierkante vil an der zal

.

umbegeben von kunstgrase eines meters breit

.

ûz dem serre‑hûs beschouwe ich diesen rîcheit

.

doch zu der vollekunge suoche ich einen sîden rododendron

.

ich stelle in mitten in mîn betôn‑hof

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 15:30 Reageer op dit bericht
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im Park

im Park

gebogen unde stram stütze ich mich an mînen stoc

.

und sehe under mînen brûwen zu ir der grâwen tûbe, die noch durch mich varn kan daz begegnen ist ein wân für zwei getragen von einer spilenden lôke

.

ein kurzer blic, und wir varn uns ein schalklîch birt ein lacheln nû geborn jeder tac hât sîn hôhe stunde

.

durch ein wênic lât ich mich gewinnen daz ist uns beider sêle gegôn

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 15:29 Reageer op dit bericht

Tropfen

Tropfen

daz wazzer in dem sêe glîzet lîhte als tanzten kleine sternlîn drüber diu früe sunne, noch niht warm, suochet tröpfelîn für ein gedicht

.

ein ende steiget ûf, sô nâhe verstôret von geraschel im riete klappende vluoc der vederen sî suochet eine stat im vürgesihte

.

diu ringe nôtent daz wazzer zu runzeln durch einen lîhten wîndes hûch doch der morgenlîcher schal verswîget oder bin ich selbe, der daz erwählt

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 15:29 Reageer op dit bericht

Der irdîsche Himel

Der irdîsche Himel

diu offenen tor zu mînem garte lâzen mich blicken in daz grüene hant in solher varwe truoc ich nie doch sint mir mage, die daz tûn

sô gât diu natûre ir eigen wîc in mînem wesenlîchen verlengede dâ bin ich hûslich inne nie gewizzenswanc dar an gekant

.

nû sprichet ein lîhte rîse über mîn lant und leget schirmende hût ûf mîne sêle ez ist als schouwen âne brille als wære al diu werlt gelîchet milde manchmal heimelîch, manchmal innerlieht durch daz grâ, daz immer mêre wachet und ich erschaue rîhe unde vüchse unde nâchbûren in ir besten tât ja, solhe vergrôzer dienen mir als ventîl

.

eine der muren ist mit samfte moose belîbet als bilde ich mir daz vor dâ hinder lît ein teil der werlte ez schenket mir ein vrîe wîse des sîn und mich verdrîeuzet niht daz vogele rônkend durch die lûfte varn ich kan wol tragen sehende blintheit unde hôrende tôve daz al geschenket mir einen wolverdienten sûtzer

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 15:28 Reageer op dit bericht

Auf brackigem Grund

Auf brackigem Grund

.

Er erzählt seine Geschichte,an diesem Morgen,

so wie er jeden Sonntag zu mir spricht;

sein Alter ist hoch, doch seine Welt noch höher,

er saugt nichts aus dem Daumen

oder einer anderen Mist,

und lässt mich jedes Mal ein Stück mitgehen

an seiner Seite.

.

„Ich brauche noch Zeit,

um meine Geschichte zu bezwingen;

obgleich körperlich verschlissen,

bin ich geistig noch tief von Bedeutung“,

lässt er mich beiläufig wissen.

.

Er durchkreuzt seine Jugend,

arm an Wärme, doch schreibt er mit den Lippen,

wie Schicksal oder Wille seine Welt erobern,

wobei er nahezu jede Bewegung zu benennen scheint.

.

Durch all die Jahre sammelt er Weisheit,

geschichtet auf jenem einen Stück brackigem Grund;

ja, vor mir sitzt ein besonderer Mensch,

der Gipfel und Täler einander zu erklären weiß.

.

Ich gönne ihm Zukunft

— so mein inniger Wunsch;

denn seine Welt erzählt vom Dasein vieler,

und gern gehe ich noch ein Stück seines Weges mit.

Deo volente bestimmt am Ende

seine oder meine Grenze.

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 14:55 Reageer op dit bericht

Gerief —(Zuflucht)

Gerief —(Zuflucht)
.
Kurz sind meine Gedanken,
einzeln gefüllt mein Gedächtnis,
und das Fallen in die Grube heißt Erwarten,
es schließt sich an den menschlichen Ungedulds‑Trieb,
durchzogen von unwahrhaftigem, weichgespültem Trösten.
.
Die Sonne fällt durch mein Fenster,
und ich sehe das Grün meines Gartens,
doch auch viel Stein, übereinander geschichtet,
drüben,
wo Menschen wohnen,
die schräg nach unten blicken
mit Wünschen, mir allen unbekannt.
Manchmal denke ich:
werden sie versuchen,
das Atmen zu vermeiden.
.
Leben ist Üben im Loslassen,
sagt mein Berater —
zum Glück bin ich das selbst, herrlich subjektiv.
Oder ich spüre, aus Entfernung, lebende Kumpels,
auch sie suchen ihre eigene Farbe
und wohnen am Horizont,
doch nicht allzu fern.
.
Sie zehren an einem alten Duft,
oder träumen noch von einem nahen Stern,
oder wühlen in ihrem eigenen
verbildenden Gerief.

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 13:23 Reageer op dit bericht

in einem anderen


.
ich kann nur schweigen,
mich sacht in Tiefe legen,
wartend auf das Ungewisse,
während ein feiner Zweifel
an meinem Nicht‑Wissen zerrt.
.
Wärme trägt mich durch den Tag,
doch die Sonne
streift die Seele mit
einem leisen Schmerz.
.
der Mensch — ein Würfel,
sechs stille Seiten;
welche Zahl
muss ich fallen lassen,
um Zukunft zu berühren.
.
Gedanken schimmern,
verwirrt,
und dennoch dringen
sanfte Töne
zu mir herüber.
.
kann nur der wache Schlaf
meinen Atem führen,
damit ein langer Sommer
in mir zu wohnen beginnt.
.
ich fühle mich nah gehalten,
doch nur wenige
reichen tief genug,
um mich durch alle Schichten
zu fragen.
.
und Antworten…
sie liegen in mir,
aber ich rühre sie kaum an.

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 12:26 Reageer op dit bericht

Übergang

.
mein Sein ist sich neu zu fügen begonnen,
allmählich nur ward mir dies kund.
.
mein Zug stand stille, das Fernbild verging,
in Gedanken, die die Seele nimmer will;
.
erst hart, hernach milder, sanfter
zu spät vernahm ich — wie mir eigen —,
dass eine Wandlung im Verborgenen nahte.
.
Ungewiß ward ich im Tun, denn
was mich scheu macht, ist ein noch ungeschriebenes Fehlen,
Verwirrung ließ mich erst den schwindenden Atem spüren.
.
Mehr noch: ich begann gehetzt zu leben,
flüchtig ward mein vormals stiller Gang,
mein Leib gleichsam allzu sehr getrieben;
.
so hab’ ich dieser Tage wenig Klang in meinem Gesang.
.

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 13:55 Reageer op dit bericht

(Un)gereimt

 

.

Heute will ich für dich reimen,

nicht, um deiner Weisheit zu schmeicheln;

nein, ich hole es aus dem Misskredit,

als hätte unsere Sprache es längst verlassen,

da offenbar niemand mehr Gefallen findet daran,

Sätze in Formen zu fügen.

.

Wenn Bilder nicht mehr verflochten werden

zu innigen Leidenschaften,

oder Satans Gebilde keine Finsternis mehr

durchschreiten in wiederkehrenden Klängen —

.

was ist dann ein Weinstock ohne Ranken,

oder ein Rundweg ohne Biegungen.

.

O gewiss, auch ich kenne das Ungereimte,

worin die Wurzel des Lebens berührt wird

und Schönheit ungekünstelter in der Tinte vertrocknet.

.

Wo Liebe aufblüht in zartem Verlangen,

oder der Tod fortschreitet zwischen Jetzt und Dann.

.

Ach, lass uns die Sprache umarmen,

ob verschwiegen oder aus Stille aufgebaut.

.

Blicke mit mir über Berge von Buchstaben,

wo Worte an Händen haften dürfen.

.

Ordne sie nur, und ein Gedicht entsteht;

es ist unser aller Streben.

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 13:13 Reageer op dit bericht

Über Felder

Über Felder

.

Ich gehe über glänzende,

sanft geschwungene Felder,

an Blumen, Bäumen und Blättern vorbei,

wo duftende Rosen atmen

und schmeichelnde Sträucher stauben.

.

Ich atme den weichen, warmen Hauch,

der meinen Leib belebt und frei erfüllt mit Freude,

um mich mit dem wahrhaften Wesen zu verweben.

.

Ich sehe eine läuternde, schwebende Sonne,

unter der freundliche Vögel fliegen und Löwen brüllend blasen

in meinem himmlischen Garten des Heute.

.

Ich begegne meinem schönen Mitmenschen

mit einem lobenden, lieblichen Lächeln

und verweile zart und zufrieden

durch diesen träumerisch dichtenden Tag.

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 13:04 Reageer op dit bericht

Sinnvoll

Sinnvoll
.
Es ist lange her,
dass ich dir schrieb —
man möchte fast sagen:
durch ein gedankenlos
verwehtes Gestern.
.
Es sind nur
umherwirbelnde Gedanken,
die ich dir
zusende.
.
Vielleicht
hast du unnötig
warten müssen
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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 12:49 Reageer op dit bericht

Nah dem Vorübergegangenen

 

.

Ich streckte meine Hand aus, und sie,

sie legte ihre Zart‑Zerbrechlichkeit

in die tragende Fläche meiner Hand

und offenbarte Adern von greiser,

würdevoller Schönheit.

.

Der hohe Sitz, darin sie ruhte,

mit Wölbungen zu beiden Seiten auf Haupteshöhe,

und Kissen, die sie trugen, doch kaum zu stützen vermochten

(sie war von statthafter Art, so dass sie nicht lehnte),

zeigte, was noch berührbar war.

.

Ihr Leib trug den Vorboten der Dürre,

doch ihre Stimme war kräftig und rein im Klang.

Ihre Augen aber sprachen in unserem Begegnen von Ergebung,

Sanftmut und geduldigem Dank.

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 12:42 Reageer op dit bericht

Gehen .

Gehen

.

Auch wenn ihre Seele

mich aus nächster Nähe streift,

wo Augen sich mir zuwenden,

.

ist sie keinen Herzschlag lang bei mir,

noch will sie mir irgendein Zeichen senden.

.

Sie wohnt in ihrem Blick,

am äußersten Saum des Daseins,

schaut eher nach innen; was wir,

im Leben, nimmer zu deuten vermögen.

.

Es ist die Sterblichkeit,

die sie unablässig ruft,

während sie verweilt 

in einer zerbrechlichen Würde.

.

Darin harrt ein einziger Hauch, der diese Hinscheidende über ihre letzte Schwelle geleitet.

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 12:41 Reageer op dit bericht

Mein Feelein

Mein Feelein
.
Noch eh’ ich mein Ohr
an das Kissen meiner Träume lege,
grüße ich dich leis’;
denn längst weiß ich, dass morgen
ein Feelein zu mir kommen wird.
.
Dies wollt’ ich nur noch kundtun,
denn es geschieht ja wahrlich nicht alle Tage,
dass ein Fräulein aus dem Zauberreich
mein Herz mit süßer Speise füllt,
bei hellem Tageslicht, wohlgemerkt,
und mit dem Geschmack von Schokoladeneis.
.
Und wenn mein Blick dann ihre Erscheinung trifft,
wird der Morgen voll Erwartung;
und während der Tag sich weiter füllt
mit erhellter, schäumender Seelenrahm,
gerate ich in Trance (ich leiste keinen Widerstand),
die mich ganz umhüllt und selig erfüllt.
.
Und mit einem letzten Abendhauch
werd’ ich nun von einer alten Frucht befreit;
der Tag ist müd’ und ich entlasse ihn.
So habe ich meinen Schlaf
mit wachsendem Lächeln eingeleitet.
.
Es ist wahrhaftig, was ich erzähle.
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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 12:26 Reageer op dit bericht

Quartet von Julius — Vier Miniaturen .

.
1. Am Strand
.
ich spähe
auf die gleichschlagende uhr
.
sie wälzt sich
nackt und weit geöffnet
im heißen, bröckelnden sand
.
trotz der hohen schutz‑zahl
brennt das fleisch
im nu
zu rotem schweigen
.
und ich,
ich lecke das salz
von meinen lippen
nach einem tag
voll digitalem
zerschneiden
.
2. Die Tropen abstreifen
.
warmes wasser ergießt sich
über meinen mantel
den mir die jahre
wie ein prunkgewand
auf die schultern gelegt haben
.
schichten aus sand
und klebrigem schlamm
glitzern darin
als wären sie die reste
eines versunkenen festmahls
.
mein rücken
ein ausgeleiertes
zebrastreifen‑panorama
vom leben selbst
hingeworfen
.
ich nährte das tier
das mich suchte
und schmücke nun
meine eigene befreiung
.
und ich richte mich auf
als hätte ich
die welt
für einen augenblick
neu erfunden
.
3. Foto im Takt
.
nicht einfach so
drehe ich mein gesicht
dir zu
doch heute
ohne glas
zwischen uns
.
ich ertappe mich
bei einem schiefen lächeln
als würde ein kleines licht
mir zublinzeln
.
sie sagt streng:
ich brauche auch
ihre ohren
das gesetz will es so
.
meine fantasie
wirft den schal
in die ecke
und meine pose
steht nun da
ein bisschen trotzig
ein bisschen frei
.
4. Die Schleifen
.
nicht einfach so
beuge ich mich hinab
als würde ich
vor einem unsichtbaren publikum
mein gesicht
dir erneut zuwenden
.
die schnürsenkel
wie erschöpfte theaterseile
nach der letzten vorstellung
.
ich ergreife sie
mit der geste
eines bariton
der ein ganzes orchester
in zwei dünne fäden
zusammenfasst
.
ein knoten
ein zweiter
ein ornament
das tut
als wäre es
für die ewigkeit gedacht
.
und ich richte mich auf
mit der ruhe
eines helden
der die welt
für einen augenblick
zurücksingt
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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 12:46 Reageer op dit bericht

Spähen



ich spähe
auf die gleichschlagende uhr
.
sie wälzt sich
nackt und weit geöffnet
im heißen, bröckelnden sand
.
trotz der hohen schutz‑zahl
brennt das fleisch
im nu
zu rotem schweigen
.
und ich,
ich lecke das salz
von meinen lippen
nach einem tag
voll digitalem
zerschneiden

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 12:02 Reageer op dit bericht

Jagen und Hetzen

.
Ich dürste nach Weite und Ruh’
und rede von Leib und Gliedern;
auch in meinem Haupte ein Muss –
zu lange wich ich dem Schweigen aus.
.
Gewiss, es ist mir selbst anzulasten,
doch lenkt das Leben mit an meinem Pfad.
Vielleicht ist’s ein stilles Sich‑Abschleifen –
je nachdem, wohin ich meinen Akzent setz’.
.
Bei mir ist’s ein Jagen und ein Hetzen,
obgleich niemand meiner harrt.
Ja, es ist das Müssen zu mildern,
das mir seinen eigenen Druck auferlegt.
.
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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 12:30 Reageer op dit bericht

Melpomene

.
„ik houw een standbeeld
uit vruchtbare gedachten“
.
Ich haue ein Standbild
aus fruchtbaren Gedanken,
vom Herzen her geboren,
und ziehe mit schlanken Linien
jene Worte, die dem Stein
ein sanftes Leben einhauchen.
.
Ich färbe es mit weiten Tönen,
wie die Natur sie uns unablässig schenkt.
Es ist schöner als das bloß Entblößte,
weil Echtheit einzig
um Schönheit weiß
und keine Gewöhnung an Dunkelheit kennt.
.
Doch wie sehr ich auch das Bild
zur Reinheit schleifen will,
es mit Zärtlichkeit vergolden —
nach jeder Berührung scheint das Gold
in eine grundlose Tiefe zu sinken.
.
... Melpomene: Muse der Tragödie

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 20:33 Reageer op dit bericht

Himmlisch.

ich war zuhause in mir,
am Nachmittag unter uns,
nah an einem stillen Gewölbe.
.
mein Schritt ein Schweben,
Kunst funkelte ohne Wege.
.
Blicke trafen sich leicht,
offen, unverlangt,
genug für ein einziges Jetzt.
.
die Atmosphäre berührte mein Herz,
schuf einen Ort ohne Abwägen
und ließ ein leises Lächeln entstehen.
.
im Wandeln der Schönheit
spiegelte sich meine Seele im Anderen,
und Begegnung wurde
ein kleines, helles Zeichen.
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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 22:29 Reageer op dit bericht

Die Klatschmohnblüte

der Morgen stand in vollendeter Herrlichkeit,
zu beiden Seiten meines Blicks ein stilles Fest,
ein roter Flor weit über die Felder gelegt,
getragen von den feingesaiteten, zarten Rosen.
.
sie alle grüßten mich,
doch eine am innigsten;
ihr leises Klappen war vernehmbar,
und es geschah mit einer sanften Zärtlichkeit.
.
sie rief: Sieh mich, ich stehe hier und blühe,
nur für dich, du mit dem grauen Haar.
doch ihre Stimme weckte das ganze Feld,
und ich sah nun alle in freudiger Regung wachsen.
.
die Menge tat sich weiter auf,
und jede zeigte eine eigentümliche Gebärde —
.
und ich sah Liebe aus ihrer Anmut fließen.
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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 14:56 Reageer op dit bericht

Meer van juliusdreyfsandtzuschlammprosa 3 (Deutsch)

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