Verzückung (stilistisch überarbeitet)
Verzückung (auf Deutsch stilistisch überarbeitet)
Verzückung –
sie reizt meinen Geist,
diese dunklen Gedanken.
Ach, wie sehr ich mich hingezogen fühle
zu dem, was wächst,
was sich erhält,
zu allem, was mir lieb
und leuchtend erscheint.
Sie berührt meine Seele,
kennt keine Grenzen,
keinen Maßstab
für meine irdische Sehnsucht.
Geh nur vorüber,
sage ich mir,
ich nehme, was mir zufällt,
und teile, was ich zu geben vermag,
zu meiner eigenen Würde,
in fremderen Räumen.
Oh, welch stilles Vergnügen,
dieses aufrichtige Verhaftetsein:
Formen, die sich zeigen,
Zeichen des Menschlichen,
Spuren des Ursprungs.
Auch das Sanfte,
das kaum Benennbare,
ist überall zu finden –
im Ganzen
wie im Leeren.
Ach, so fordere ich mich selbst heraus,
mit wachem Bewusstsein,
mich zu binden
an das Irdische.


