Blätter und Fallen durch alle Jahre
Blätter und Fallen durch alle Jahre
Blätter und fallen durch alle Jahre,
im Heute, in dem ich lebe,
wiederholt sich unaufhörlich meine Vergangenheit,
der schmale Pfad getragener Hoffnung
windet sich zwischen Mensch und Tier,
zwischen dem Irdischen und dem Himmelslicht,
es ist der Lebenslauf,
es geht, wie es geht,
inwieweit entscheidest du oder ich dafür;
willst du es kommen sehen;
wir leben doch ständig in Träumen
oder im Rufen, das ich immerzu höre,
wieder verschiebe ich die Stühle,
soll ich einen still und einfach wegräumen
und so weniger Leere spüren
oder werden die Abstände gerade größer,
mit denen sie Einsamkeit meinen,
die Tischplatte behält ihr Maß,
felsfest und verletzlich zugleich,
und wenn ich den hölzernen Altar decke,
ist es dann eine stille Kommunion
oder ein Zaun aus Stacheldraht,
ach, ich weiß es, wie jeder,
dir begegnet vieles auf deinem Weg,
doch mehr noch lässt du zurück;
es ist das Gesetz des sich abnutzenden Gewandes.


