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juliusdreyfsandtzuschlammprosa 3 (Deutsch)

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Berichten van 1 juni 2026 tot 7 juni 2026

Himmlisch.

ich war zuhause in mir,
am Nachmittag unter uns,
nah an einem stillen Gewölbe.
.
mein Schritt ein Schweben,
Kunst funkelte ohne Wege.
.
Blicke trafen sich leicht,
offen, unverlangt,
genug für ein einziges Jetzt.
.
die Atmosphäre berührte mein Herz,
schuf einen Ort ohne Abwägen
und ließ ein leises Lächeln entstehen.
.
im Wandeln der Schönheit
spiegelte sich meine Seele im Anderen,
und Begegnung wurde
ein kleines, helles Zeichen.
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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 22:29 Reageer op dit bericht

Die Klatschmohnblüte

der Morgen stand in vollendeter Herrlichkeit,
zu beiden Seiten meines Blicks ein stilles Fest,
ein roter Flor weit über die Felder gelegt,
getragen von den feingesaiteten, zarten Rosen.
.
sie alle grüßten mich,
doch eine am innigsten;
ihr leises Klappen war vernehmbar,
und es geschah mit einer sanften Zärtlichkeit.
.
sie rief: Sieh mich, ich stehe hier und blühe,
nur für dich, du mit dem grauen Haar.
doch ihre Stimme weckte das ganze Feld,
und ich sah nun alle in freudiger Regung wachsen.
.
die Menge tat sich weiter auf,
und jede zeigte eine eigentümliche Gebärde —
.
und ich sah Liebe aus ihrer Anmut fließen.
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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 14:56 Reageer op dit bericht

“In Zwischenzeit”

einen Pfad nach außen zu ersinnen,
durch den Schleier
des Gegenwärtigen und des Einst,
ist ein mühsam langsames Wandeln;
und selbst, wo milde Wärme hält,
liegen noch manch volle Tagesläufe vor dem Schritt.
.
doch was ans Licht gebracht sein will,
schmerzt — und ist doch fern von Fehl;
alles, was dir oder mir widerfährt,
verdichtet sich zuweilen zu einem Knoten des Geschickes,
wo Bewusstheit dünn wie Abendluft wird
und ein brennendes Begehren samt der Vernunft
den Atem in stummes Halten zwingt.
.
zurückzuschauen
und das Gewesene erneut zu durchschreiten
ist ein eigensinniger, schwerer Steg,
keinem Menschen zu wünschen,
doch meinem Dasein urvertraut;
ich vermöchte nicht zu sagen,
dass die Trauer mich je verschonte.
.
und dennoch
treibt mein Wesen in einem sanften Strom,
zumeist vorwärts,
doch in träumender Biegung und leisem Mäandern,
wo Hoffnung, wie ein fernes Licht,
mich an Erinnerung und Aufhellung rührt.

 

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Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 11:34 Reageer op dit bericht

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