Dinsdag 18 augustus 2026
Erwachen ..
die Straße ist wieder entjungfert
vom sanft sprühenden Regenwasser,
Hitze und klamme unsichtbare Seufzer
hielten das Fußbett und die Klinker,
gehüllt in staubiges Sandlicht und auch meinen dumpfen Geist,
lange gefüllt mit fragenden, aussichtslosen Fluchten,
jede auf ihre eigene Weise,
so wie man Bedürftigkeit selbst liest.
.
ich sehe auch, wie die Früchtchen an den Zweigen
Tröpfchen weinen, eine zarte Geste
in dieser bewölkten Morgenstunde;
für mich hat das etwas Rührendes,
wenn ich durch ihre dünnen Häutchen starre,
möchte ich gern das fallende Nass,
in verlangsamtem Tempo,
mit meinem Mund auffangen.
.
unterdessen beugen sich die Zweiglein unter dem Leichtgewicht,
auch sie müssen sich an den so ersehnten Umschwung gewöhnen;
die Blätter scheinen zu winken durch sich lösende Tropfen,
ich bemerke ein zurückgehaltenes Lächeln.
.
fast unbemerkt ruft ein Passant,
während meines Starrens und Suchens,
ein etwas getragenes „Guten Tag“.
Geschreven door Dreyfsandt Deutsch om 11:56
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