Archief
einfalt
Es muss gesagt werden
Ein Vers bring’ ich euch dar.
Ein Vers bring’ ich euch dar.
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nicht dass ich ein Lied vortrage,
gewiss, es ist zwischen dem Tanzen,
mit dem kleinen Schwarzen und den langen Weißen,
wo ich die Schritte kurz halte oder verlängere,
so die Melodie meine Knochen vibrieren lässt.
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auf fühlbarem Elfenbein, von dem ich eines meide,
sie sitzen dort, die Hände dirigieren,
doch niemals den ganzen Chor.
meine Arme reichen manchmal nicht weit,
wenn ich in einem wohlgefälligen Fauteuil sitze,
mit alten Federn, älter als meine Jahre zählen.
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zu hart find’ ich die lederne, straff gestählte Stütze;
mein Wunsch ist’s, aus einem Kokon heraus zu spielen,
vielleicht lehne ich auch nur auf meiner Trägheit.
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ich hab’ gern die Wärme im Rücken.
ihr kennt das wohl; gleich
einem erhebenden Gefühl der Sonne.
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es ist Zeit, dass ich meine Worte zähle,
jedes Lied kennt schließlich ein Ende,
ach, ich wusste das gewiss,
als ich für euch, am Anfang, begann…
Was bleibt
Entfliehen
Entfliehen
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Ich lehne mit beiden Ellenbogen auf einen breiten,
dickhölzernen Stab,
einem der geflochtenen Pfeiler des Überstandes,
und überblicke die nahen grünen Halme
und weiter von mir fort,
die beiden Seiten unseres einzigen dörflichen Mäanders
(erspähe gar ein scheu trinkendes Reh).
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Und geklärte Oberfläche deutet die Höhe
des Wassers an, bisweilen spiegelnd,
denn das Tageslicht liegt noch
da und dort in der Woche,
es mag ein Schein sein, doch dann wiegend,
verursacht vom Einfluss der entstandenen Dürre.
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Unter mir tanzt ein Blatt an einem Stiel,
es neigt sich auf und nieder, vor mir,
so halte ich mich dafür;
im Wesen ist es unterwegs
zum auflichtenden Spiegel.
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Doch nickt es gleichsam dienstbeflissen,
mit etwas Eleganz,
durch die Regelmäßigkeit einer krausen Strömung,
ermutigt von schon manchem entstiegenen Halm,
und mit in seinem Wesen beschlossener Willenskraft,
daher bietet dieser verheißungsvolle Morgenstund ihm
und jedem anderen wachsenden Gewächs
manch entfliehende Chance.
Die Rosenlaube
Die Rosenlaube
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Ich gehe noch immer vorwärts, immer weiter,
doch die Jahre zählen mit; die Früchte,
die ich pflücke, sind reifer, doch weniger geworden.
Älterwerden verlangsamt, lässt seufzen;
mein Leib wird träger, wie gesund ich auch lebe.
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Der Geist hingegen hält besser Schritt —
noch jedenfalls.
Es ist ein Spannungsbogen,
den jedes denkende Wesen kennt.
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Wir alle begannen mit unserem ersten Schluck,
dann folgten Wachsen und auch Fürchten,
von den ersten Kinderwörtern,
den einfachen Silben des Anfangs,
bis hin zum täglichen Lesen der Nachrichten.
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Einsicht und Weisheit, langsam erworben,
sind wie Rosen an einer grünen Laube,
aus Eisen oder aus Natur gewachsen;
ihr Aufstieg nährt die freudige Erwartung.
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Oben, so hofft man, herrscht eine friedliche Zeit,
doch nach der Blüte sinkt auch dieses Gebilde
auf irdische Weise. Es verfärbt sich,
wie das Ergrauen der Haare, und schließlich
wird es Dünger für die wartenden Schollen,
die das Weiterleben vielleicht anders erfahren.


