Wenn die Sonne steigt


Wenn die Sonne steigt
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Ich gehe umher, bald hin, bald zurück
auf einem Gehweg, entlang Sand und Zelten.
Es ist noch früh, doch atme ich die Schattenluft
der späten, vorangegangenen Stunden
in diesem dauernden Sommerfrühling.
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Der Mensch, dem ich begegne, träumt noch oft
von nächtlichen Stunden oder drängenden Gedanken,
und kommt im Vorübergehen fast wie in Trance daher.
Auch ich werde überholt von allen Arten Turnschuhe,
die mein Schlendern wohl verachten.
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Ein Morgenwind verleiht den schrillen Lauten Würze
der starrköpfigen Möwen über mir,
die kreuz und quer meinen niedrigen Himmel zeichnen
und in ihrer Jagd nach möglicher Beute schreien;
was meist auf vom Menschen hinterlassenen Unrat deutet.
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Am Hafenkopf spritzt das Wasser gegen Betonblöcke,
und ich sehe und höre das Aufeinanderschlagen
der natürlichen Elemente:
aufwühlende Wasserstreifen, die fallend klatschen.
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Leicht ist es nicht, dies in Schwarzweiß festzuhalten;
doch fühle ich die herrschende, atmende Atmosphäre
deutlich mich in ihre Arme locken.
Die Nordsee wirkt daran mit, immer wieder.




