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Berichten van 13 april 2014 tot 14 april 2014

Tjitse Hofman, Roman Graf, Alexandre Jardin, Péter Esterházy, Landolf Scherzer, Gabriele Stötzer, Charles Lewinsky

De Nederlandse dichter Tjitse Hofman werd geboren in Assen op 14 april 1974. Zie ook alle tags voor Tjitse Hofman op dit blog.

 

Lepelaar

Bij de rietkraag
waar ik mijn vriend uitlaat
huppelen konijnen
in het licht

Drink ik
van de heren
uit volle borst
zing mijn avondlied

Hese kelen tranendal
zo scherp ik de nachtlamp aan
zo roer ik het avondmaal
zo zwengel ik af

Dwalen druppels
door het zwart.

 

 

TV 2000

Elektroniek
ik loop op elektriek
à la teletransformatie
glasvezelvervoer en
satellietcommunicatie

In mijn verdeeldheid
zaai ik onrust
op akkers plant ik wellust
schep orde op het land
in strakke banen
over velden vloeien tranen
sluipen sloten vol met water
van zilte kwaliteit

Ik naai de wereld
met mijn kabels
smelt aaneen en divergeer
ioniseer en transporteer
alles naar mijn waarheid
privatiseer de saaiheid
en alles is in orde
naar het schijnt.

 

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Tjitse Hofman (Assen, 14 april 1974)

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Roman Graf werd geboren geboren op 14 april 1978 in Winterthur, Zwitserland. Zie ook alle tags voor Roman Graf op dit blog.

Uit: Herr Blanc

“Herr Blanc schritt auf die Haltestelle zu und setzte sich auf die Bank, die an der Rückwand des Häuschens befestigt war. Während er auf den Bus wartete, dachte er an Cambridge zurück, wo er jetzt gerne hingefahren wäre, wenn er gekonnt hätte. Damals hatte er nach einer kurzen Eingewöhnungszeit eine deutsche Studentin mit dem Namen Heike kennengelernt, die sich in ihn verliebte. Er konnte auch heute noch mit Recht sagen, dass er dazu, zumindest am Anfang, kaum Wesentliches beigetragen hatte; er war sich vom ersten Moment an bewusst gewesen, dass eine Beziehung, im Ausland begonnen, keine große Zukunft versprach, es sei denn, die Frau wäre bereit gewesen, mit ihm in die Schweiz zu kommen – aber selbst dann hätte es noch vieles zu beachten gegeben.
Heike war dunkelhaarig und kleiner als viele der anderen Studentinnen, schlank, aber nicht mager, weshalb sie häufig einen Rock oder ein Kleid trug, das manchmal für seinen Geschmack ein wenig zu bunt und zu gewagt geschnitten, aber noch im Bereich des Anständigen war. Sie hatte ihm angegeben, und nach einigen Nachfragen seinerseits auch beteuert, dass sie aus einer adligen Familie stamme und ihre Mutter einen Teil ihrer Kindheit in einem böhmischen Schloss verbracht habe, und ihm war klar geworden, dass in diesem besonderen Fall ein extravaganter Kleidungsstil nicht unangemessen war. Natürlich war er zurückhaltend geblieben, hatte sich von der beteuerten, aber nie bewiesenen adligen Herkunft nicht blenden lassen, zumal er, als Schweizer, solange er betreffend seiner nicht sehr wohlhabenden Familie diskret blieb, angesehen war und sich vor niemandem verneigen musste. Selbst wenn sich die adlige Herkunft als ein Märchen hätte entpuppen sollen, Heike war zumindest reich, wie fast alle Studenten in Cambridge, von denen viele aus den verschiedensten Ländern angereist kamen. Sie kaufte sich die teuersten Kleider, aber niemals ohne vorher genau abzuwägen, ob die Qualität den Preis rechtfertigte, und da ihm, im Gegensatz zu ihr, für diese Beurteilungen die Fachkenntnis fehlte, wurde ihm bewusst, dass er es als junger Schweizer Student aus bescheidenen Verhältnissen mit einer Dame von Welt zu tun hatte.“

 

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Roman Graf (Winterthur, 14 april 1978)

 

 

De Franse schrijver Alexandre Jardin werd geboren in Neuilly op 14 april 1965. Zie ook alle tags voor Alexandre Jardin op dit blog.

Uit: De edelmoedigen (Vertaald door Arthur Wevers)

“…ik bleef daar staan, bezeten door een herinnering die niet de mijne was, een schuldgevoel dat niet direct op mezelf betrekking had en een schaamte die mijn familieleden niet eens voelden. Hoe kun je dit verleden ooit begraven als niemand er zich verantwoordelijk voor voelt? Daarom heb ik mezelf gedwongen om de onzichtbare gebouwen te zien, om denkbeeldige uitkijktorens te bouwen, die te bemannen met de spookgestalten van Franse politiemannen en om het gehuil te horen van de moeders die zo hard hebben geschreeuwd toen ze van hun kinderen werden gescheiden. Ik wilde dat de genen van [Jean Jardin], die in mijn eigen pupillen zaten, alles verdroegen wat niet waargenomen was. Dat mijn neus dit oord opsnoof. Dat zijn longen, door de mijne, de lucht van deze schande inademde.”

 

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Alexandre Jardin (Neuilly, 14 april 1965)

 

 

De Hongaarse schrijver Graaf Péter Esterházy van Galántha werd geboren in Boedapest op 14 april 1950. Zie ook alle tags voor Péter Esterházy op dit blog.

Uit: Esti (Vertaald door Heike Flemming)

„Kornél Esti wusste, wann er gealtert war. Wann er alt geworden war. Gestern, Dienstagmorgen, viertel zehn. Freilich, was heißt alt. Alt ist, so Esti, wenn man über sich sagt, man sei alt. Esti umgab sich mit Wörtern, er war sogar der Meinung, die Welt bestehe aus Wörtern. Nun, dazu hätte ich doch einiges zu sagen. Zum Beispiel, gerade im Zusammenhang mit dem Alter, der Tod. Der Tod ist nicht einfach ein Wort. Bitte ausprobieren. Oder das, was auf dem Klo stinkt. Egal, lassen wir das, mag sein, ich habe da etwas falsch verstanden.
Dieser Dienstag benahm sich, keiner weiß, warum, wie ein Sonntag, ein Sonntag alten Schlags, gemütlich, ruhig, langsam, müßig, Esti lag herum und las; überraschend Novellen von Graham Green, dabei mochte er Greens Zynismus nicht, doch wenn er beim Lesen an die Stelle kam, an der ihm das einfiel, fiel es auch der Novelle ein, was sich so als Stärke erwies, als Stärke der Novelle.
Er konnte gut im Liegen lesen, manchmal flach auf dem Rücken, die Hände, in ihnen das Buch, zum Himmel gestreckt, freilich, dazwischen noch die Zimmerdecke, gern jedoch las er seitlich auf den Ellbogen gestützt, abwechselnd auf den linken oder rechten (ausgenommen die zwei Jahre, als ihm irgendeine Beule am linken Ellbogen gewachsen war, irgend so ein Gelenkding, Esti hatte es oft betastet, weil die Substanz so seltsam war, weder Muskel noch Fleisch noch Fett, so ein Dingsbums – man konnte sich darauf abstützen, da es nicht weh tat, aber nach etwa zehn Minuten spürte er von einem Augenblick auf den anderen eine heiße Taubheit und aus seinem Ellbogen wich die Kraft, dieser stürzte regelrecht ein, so dass Esti nicht selten mit dem Gesicht quasi in sein Buch fiel), und wenn auch nicht zu schlafen, so pflegte er doch auch auf dem Bauch zu lesen. Dann stellte er sich vor, er sei eine Frau, warum, das bleibt ein Rätsel.“

 

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Péter Esterházy (Boedapest, 14 april 1950)

 

 

De Duitse schrijver Landolf Scherzer werd geboren op 14 april 1941 in Dresden. Zie ook alle tags voor Landolf Scherzer op dit blog.

Uit: Stürzt die Götter vom Olymp

„Im Reiseführer hatte ich gelesen, dass Griechen gegen 14 Uhr Mittag essen. Doch in den Touristenhochburgen gilt diese griechische Zeitrechnung wahrscheinlich nicht mehr, denn als ich um 13 Uhr im großen Speisesaal des 5-Sterne-Hotels »Oceania Club« in Nea Moudania einen freien Tisch suche, schleppen die weiß und blau gekleideten Kellnerinnen und Kellner schon schwere Tabletts mit oft noch halbvollen Tellern und Gläsern im Slalom durch die eng gestellten Tische und schütten Fleisch und Fisch, Salat und Spaghetti in die Abfalltonnen, gießen Wein und Bier in den Ausguss, wischen die Tische ab, legen neue Deckchen, Teller und Bestecke wie in einem Nobelrestaurant millimetergenau nebeneinander und bringen im Laufschritt neues Bier, neuen Wein und neues Wasser für die neuen Gäste.
Küchenjungen füllen ständig die in der Mitte des Restaurants stehenden Desserttische mit fettigen Torten und Törtchen, buntverzierten dickbäuchigen Marzipanschweinen, honignassem Kuchen, sahnigem Eis und Schokosoße auf.
Regelmäßig schreitet der Küchenchef die 25 Meter lange Front der aufgebauten Speisen ab. Dabei würdigt er die Gäste keines Blickes, schaut nur mit Argusaugen auf das Büfett und bewegt sich so gerade und bedächtig, dass seine sehr hohe weiße Mütze nicht einen Zentimeter ins Wanken gerät. Im Laufen zwirbelt er die linke Seite seines schwarzen Bartes, rückt drei Salatschüsseln gerade, zupft das andere Ende seines Bartes, legt zwei Löffel neben die Pfanne mit gebratenen Rosmarinkartoffeln, glättet die linke Seite des Bartes, ordnet die Kuchenstücke symmetrisch und streicht über das rechte Bartende.“

 

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Landolf Scherzer (Dresden, 14 april 1941)

 

 

De Duitse schrijfster Gabriele Stötzer werd geboren op 14 april 1953 in Emleben inThüringen in de toenmalige DDR. Zie ook alle tags voor Gabriele Stötzer op dit blog.

Uit: Das Leben der Mützenlosen

“Sie zögerte, und er redete weiter, es sei nicht ganz ungefährlich, aber sie wäre ausreichend abgesichert. Nun sprachen auch andere. Bernd, in dem sie ohne weiteres den von allen anerkannten Leiter sah, erklärte ihr, was sie zu tun hatte. Sie sollte etwas an einen Ort außerhalb der Stadt transportieren und falls das erfolgt wäre, könne sie ungefährdet zurückfahren.
„Warum ich?“, fragte sie. „Weil die anderen kein Auto haben.“ Es gab niemanden, mit dem sie sich hätte beraten können, sie mußte sich jetzt und nur für sich selber entscheiden.
Man wartete auf ihr Ja oder Nein.”

 

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Gabriele Stötzer (Emleben, 14 april 1953)

 

 

De Zwitserse schrijver en draaiboekauteur Charles Lewinsky werd geboren op 14 april 1946 in Zürich. Zie ook alle tags voor Charles Lewinsky op dit blog.

Uit: Doppelpass

„Aber an der nächsten Kreuzung ließ er die Bremslichter aufleuchten, und das konnte man, wenn man wollte, als Abschiedsgruss deuten. Dann war er allein. Das erste, was ihm auffiel: Die Strasse war so sauber. Eine andere Sauberkeit als er sie kannte. Nicht als ob gerade eine Putzkolonne um die Ecke gebogen wäre, sondern als ob hier gar niemand wohnte, als ob sich hinter den Hecken auf beiden Seiten gar keine Häuser versteckten sondern nur unbebautes Land. Oder als ob die Menschen hier gar nicht auf den Gedanken kämen, etwas wegzuwerfen. Obwohl sie doch so viel hatten. Da lag nirgends ein Papierfetzen. Keine Zigarettenpackung und keine Melonenschale. Gab es hier überhaupt Melonen? Bestimmt. Hier gab es alles, hatte Vetter Tom geschrieben. ‚Man kann hier alles kaufen’, hatte in einem Brief gestanden. ‚Man muss nur genug Geld haben’. Oft hatte er ja nicht geschrieben, oder vielleicht waren manche Briefe auch unterwegs verloren gegangen. Der Weg war weit, durch zwei Kontinente und über das Meer, und der Mann, der einmal in der Woche den Postjeep fuhr, war meistens betrunken. Aber wenn eine Nachricht gekommen war, aus dieser fremden Welt, dann hatten sie sie alle gelesen. Oder sich vorlesen lassen. Eine Nachricht aus der Schweiz. Von Vetter Tom, der mit ihm um drei Ecken verwandt war. Vetter Tom mit den goldenen Füssen. Manches hatten sie nicht verstanden, und hatten es sich ausdeuten müssen wie ein Rätsel. ‚Ich habe jetzt ein Haus’, hatte Vetter Tom einmal geschrieben. ‚Es gehört nicht mir, aber es ist doch mein eigenes.’ Darüber hatten sie lang diskutiert.”

 

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Charles Lewinsky (Zürich, 14 april 1946)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e april ook mijn blog van 14 april 2013.

Geschreven door Romenu om 18:20 Reageer op dit bericht

Palmsonntag (Maximilian von Schenkendorf)

 

Bij Palmzondag

 

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Hippolyte Flandrin, De intocht van Christus in Jeruzalem, 1842
 

 

Palmsonntag

Mildes warmes Frühlingswetter!
Weh' mich an, du laue Luft!
Allen Bäumen wachsen Blätter,
Veilchen senden süßen Duft.

Zu des alten Domes Hallen
Hell und menschenreich der Pfad;
Frohe Botschaft hör' ich schallen,
Daß der Liebeskönig naht.

Eilet, geht ihm doch entgegen,
Wandelt mit ihm Schritt vor Schritt,
Auf den blutbesprengten Wegen
In den Garten, wo er litt.

Habt ihr auch die Mär' vernommen,
Wie der Frühling mit ihm zieht,
Und im Herzen aller Frommen
Süßes Wunder schnell erblüht?

Kindlein stehn mit grünen Zweigen
Um den heiligen Altar,
Und die Engel Gottes neigen
Sich herab zur Kinderschaar.

Blüht empor, ihr Himmelsmaien,
Palmen, blüht aus meiner Brust,
Christi Wege zu bestreuen,
Der euch hegt in Lieb' und Lust.

 

 

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Maximilian von Schenkendorf (11 december 1783 – 11 december 1817)
Tilsit, Deutsche Straße (Maximilian von Schenkendorf werd geboren in Tilsit)

 

 

Zie voor nog de schrijvers van vandaag ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:09 Reageer op dit bericht

Nachoem Wijnberg, Saskia Noort, Jean-Marie Gustave Le Clézio, Samuel Beckett

De Nederlandse dichter en schrijver Nachoem Mesoelam Wijnberg werd geboren in Amsterdam op 13 april 1961. Zie ook alle tags voor Nachoem Wijnberg op dit blog.

 

Gedicht

Een gedicht maken
dat groter is dan past

tussen wat ik nu zie en wat ik zie
als ik stil ben.

Zeggen: dit is zo,
zonder te zeggen: dit is dit.

Met een gedicht proberen.
Als ik het niet groter kan maken is het af.

 

 

Komedie

Elke keer dat zij de echtgenoot ziet valt zij flauw.
De echtgenoot slaat de minnaar steeds met een slag neer.
's Nachts zit de echtgenoot slapeloos aan een tafel,
in een gestreepte pyjama, met een bijna leeg glas cognac voor zich.
Zij ontmoet de minnaar op hard gras, tegen een heuvel aan,
dicht bij een verwaarloosde dierentuin; apen tussen uitwerpselen
en lege ijsbakjes, beren met hun vel vol met stof,
op hun zij liggende en langzaam ademende herten en wilde paarden.

 

 

Het leger van rechters

Daar lopen de rechters
die alvast alle beslissingen
waarom ze gevraagd zijn
aan het begin van de dag
voorlopig nemen.
Ver genoeg van elkaar
dat zij om kunnen vallen
zonder elkaar te raken.
Het bevel was: probeer maar eens
door een bos te lopen
als over een veld.

 

 

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Nachoem Wijnberg (Amsterdam, 13 april 1961)

 

 

De Nederlandse schrijfster,freelance journaliste en columniste Saskia Noort werd geboren inBergen op 13 april 1967. Zie ook alle tags voor Saskia Noort op dit blog.

Uit: 40

“Moeder-bashing
Wat is het toch fijn dat er moeders zijn. Moeders die je van alles de schuld kunt geven. Van je dikke billen, je dunne haar, je melkflesbenen, je hamertenen, je spilzucht, je bedilzucht, je crisis, je lage IQ, je mislukte huwelijk, je zucht naar drank en je hang naar de foute man. Dat is waar moeders voor zijn. Het dartbord van frustraties. Heerlijk. Want je moeder kun je niet verliezen, al weiger je haar misschien te zien, of is ze al lang dood en begraven, ze is er altijd om over te klagen en je weet, voor moeder-bashing vind je steevast een gewillig oor, niet zelden dat van je eigen (foute) man, die het hartgrondig met je eens is: je moeder is een helleveeg. En jij bent precies je moeder! Het wordt allemaal wat minder leuk wanneer je zelf moeder wordt en je moet concluderen dat je man gelijk heeft, hoezeer je je ook had voorgenomen nooit zo te zijn. Je hoort jezelf op dezelfde schrille toon gillen: Jas aan! Schoenen uit! Nog één keer en er zwaait wat! Wacht maar tot je vader thuiskomt! Welja, breek de tent maar af! Je voelt de misprijzende, kritische blik over je gezicht glijden als zoonlief de trap afkomt, gehuld in synthetisch trainingspak met een halve liter gel in zijn haar, of wanneer dochterlief thuiskomt met een vriendinnetje dat eruitziet als een miniatuur-Kim Holland.”

 

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Saskia Noort (Bergen, 13 april 1967)

 

 

De Franse schrijver Jean-Marie Gustave Le Clézio werd geboren op 13 april 1940 in Nice. Zie ook alle tags voor Jean-Marie Gustave Le Clézio op dit blog.

Uit: Desert (Vertaald door C. Dickson)

“Out there, in the open desert, men can walk for days without passing a single house, seeing a well, for the desert is so vast that no one can know it all. Men go out into the desert, and they are like ships at sea; no one knows when they will return. Sometimes there are storms, but nothing like here, terrible storms, and the wind tears up the sand and throws it high into the sky, and the men are lost. They die, drowned in the sand, they die lost like ships in a storm, and the sand retains their bodies. Everything is so different in that land; the sun isn't the same as it is here, it burns hotter, and there are men that come back blinded, their faces burned. Nights, the cold makes men who are lost scream out in pain, the cold breaks their bones. Even the men aren't the same as they are here...they are cruel, they stalk their pray like foxes, drawing silently near. They are black, like the Hartani, dressed in blue, faces veiled. They aren't men, but djinns, children of the devil, and they deal with the devil; they are like sorcerers...
(…)

“It was as if there were no names here, as if there were no words. The desert cleansed everything in its wind, wiped everything away. The men had the freedom of the open spaces in their eyes, their skin was like metal. Sunlight blazed everywhere. The ochre, yellow, gray, white sand, the fine sand shifted, showing the direction of the wind. It covered all traces, all bones. It repelled light, drove away water, life, far from a center that no one could recognize. The men knew perfectly well that the desert wanted nothing to do with them: so they walked on without stopping, following the paths that other feet had already traveled in search of something else.”

 

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Jean-Marie Gustave Le Clézio (Nice, 13 april 1940)
Hier bij de Pieta van Ludovico Brea in het Louvre 

 

 

De Ierse (toneel)schrijver en dichter Samuel Barclay Beckett werd geboren in Foxrock, Dublin op 13 april 1906. Zie ook alle tags voor Samuel Beckettop dit blog.

 

Cascando

2

saying again
if you do not teach me I shall not learn
saying again there is a last
even of last times
last times of begging
last times of loving
of knowing not knowing pretending
a last even of last times of saying
if you do not love me I shall not be loved
if I do not love you I shall not love

the churn of stale words in the heart again
love love love thud of the old plunger
pestling the unalterable
whey of words

terrified again
of not loving
of loving and not you
of being loved and not by you
of knowing not knowing pretending

pretending

I and all the others that will love you
if they love you

 

3

unless they love you

 

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Samuel Beckett (13 april 1906 - 22 december 1989)
Street Art, Notting Hill, London

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van vandaag ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 10:54 Reageer op dit bericht

Seamus Heaney, Stephan Hermlin, Orhan Veli, Tim Krabbé

De Ierse dichter Seamus Heaney werd op 13 april 1939 te County Derry, Noord-Ierland, geboren. Zie ook alle tags voor Seamus Heaney op dit blog.

 

Digging

Between my finger and my thumb
The squat pen rests; snug as a gun.

Under my window, a clean rasping sound
When the spade sinks into gravelly ground:
My father, digging. I look down

Till his straining rump among the flowerbeds
Bends low, comes up twenty years away
Stooping in rhythm through potato drills
Where he was digging.

The coarse boot nestled on the lug, the shaft
Against the inside knee was levered firmly.
He rooted out tall tops, buried the bright edge deep
To scatter new potatoes that we picked,
Loving their cool hardness in our hands.

By God, the old man could handle a spade.
Just like his old man.

My grandfather cut more turf in a day
Than any other man on Toner's bog.
Once I carried him milk in a bottle
Corked sloppily with paper. He straightened up
To drink it, then fell to right away
Nicking and slicing neatly, heaving sods
Over his shoulder, going down and down
For the good turf. Digging.

The cold smell of potato mould, the squelch and slap
Of soggy peat, the curt cuts of an edge
Through living roots awaken in my head.
But I've no spade to follow men like them.

Between my finger and my thumb
The squat pen rests.
I'll dig with it.

 

 

From Lightenings

I
Shifting brilliancies. Then winter light
In a doorway, and on the stone doorstep
A beggar shivering in silhouette.

So the particular judgement might be set:
Bare wallstead and a cold hearth rained into-
Bright puddle where the soul-free cloud-life roams.

And after the commanded journey, what?
Nothing magnificent, nothing unknown.
A gazing out from far away, alone.

And it is not particular at all,
Just old truth dawning: there is no next-time-round.
Unroofed scope. Knowledge-freshening wind.

 

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Seamus Heaney (County Derry, 13 april 1939)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Stephan Hermlin werd als zoon van joodse immigranten geboren op 13 april 1915 in Chemnitz Zie ook alle tags voor Stephan Hermlin op dit blog.

 

Ballade von unserer Zeit (Fragment)

Hört: unter uns hat sich eine seltsame Stimme erhoben.
Aus den verzweifelten Wäldern des Zwielichts, der Einsamkeit,
Aus den verpesteten Wüsten, die freudlose Stürme durchtoben,
Sagt eine ruhige Stimme beständig: Es ist an der Zeit!
Hört: unter uns hat sich eine seltsame Stimme erhoben!

Denn wir sind von jenem verfluchten Geschlecht, das durchquerte
Unerschrocken auf Brücken von Leichen im Dschungel den Fluß,
Das mit Blicken voller Gleichgültigkeit die durchspeerte
Brust einer jungen Mutter betrachtet und dessen Fuß
Niemals wankte, als auf Kadavern er Flüsse durchquerte.

Und unser Herz schlug weiter in den vergasten Städten.
Als von gespenstischen Dachgärten die Saxophone geweint,
Lächelten wir mit weißen Zähnen. Aus Lazaretten
Hörten wir die zermalmten Tiere: Freund oder Feind,
Und unser Herz schlug weiter in den vergasten Städten.

Hört den beleidigten Schwachen, ihr irdischen Richter, Städte!
Wäre euere Stimme gleich einer Säule erwacht,
Als es Zeit war, in unserer Mitte, jählings - sie hätte
Uns den Vernichtern entrissen und ihrer tierischen Nacht.
Hört den beleidigten Schwachen, ihr irdischen Richter, Städte!

Denn alle Türen stehn offen und hinter jeder der Mord
Mit spinnwebenen Händen und schwarzen Lippen, bereit,
Unsere Säuglinge zu zerschmettern am Pfosten, das Wort
Uns, den Schrei in die Gurgel zurückstoßen - und weit
Stehn alle Türen offen und hinter jeder der Mord.

Seht, unserer Frauen silberne Leiber sind überliefert
Wehrlos der Schande, die sie mit gelben Nägeln zerstückt,
Und unser holdestes Erbe von Geieraugen beziffert
Wird uns aus unseren furchtgeschlagenen Händen gerückt.
Schande ist unserer Frauen silberner Leib überliefert.

 

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Stephan Hermlin (13 april 1915 – 6 april 1997)

 

 

De Turkse dichter Orhan Veli (eig. Orhan Veli Kanık) werd geboren op 13 april 1914 in Izmir. Zie ook alle tags voor Orhan Veli op dit blog.

 

The Galata Bridge

Hanging around on the Bridge,
Gleefully I watch all of you...
Out there, some of you row backward
Or pick mussels off the buoys;
Some clutch the rudders of barges
Or catch the ropes on the dock,
And the birds in flight, like poems,
And the glittering fish;
Then the ferryboats and floats,
Clouds drifting in the air,
Tugboats with funnels lowered
Glide quickly under the Bridge;
Over there, the whistles blow,
I watch the smoke curl up and go.
But all of you, all of you...
Struggle to make ends meet.
Am I the only one who has fun?
Never mind, maybe some day
I'll write a poem about all of you,
Make a couple of bucks
And get something to eat.

 

 

There's Something Like Booze In The Air

There's something like booze in the air:
Makes you feel down and out...
If you're eating your heart out because you're here
And the girl you love is God knows where,
And you miss her -
That crushes you.

There's something like booze in the air:
Goes to your head, gets you drunk.

 

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Orhan Veli (13 april 1914 – 14 november 1950)

 

 

 

De Nederlands schrijver en schaker Tim Krabbé werd geboren in Amsterdam op 13 april 1943. Zie ook alle tags voor Tim Krabbé op dit blog.

Uit: Een tafel vol vlinders

“… leg je niet te jong vast. Geniet van haar, laat haar van jou genieten, ga met haar wandelen op het strand, ga met haar naar de film, maak met haar een reis naar de maan, maar bind je niet. Het lijkt alsof jullie de enigen op de wereld zijn met een ziel, dat is een prachtig beeld en het is ook wáár, maar jouw Emma is niet de enige met wie dat zo zal voelen. Na iedere vrouw komt een volgende vrouw, maar na je talent komt niets. En jij hebt talent.”
(…)

Ik ben geen Tepuki, ik ben de zoon van Menno Bontje van wie ik niets weet, behalve dat hij de kracht had om te doen wat ik ga doen. Zijn moeder heeft het me zelf gezegd: “Breek met alles wat je dacht te zijn.”
Mijn sleutels liggen voor me, klaar om mee te nemen. Sorry van je auto, Fred. Ik stap in en rijd naar de verlepte kropjes sla. Daar kijk ik op mijn horloge en zal zien dat het op nul staat.
En nu krijg ik te zien wat geen schrijver kan beschrijven: het opdrogen van de laatste punt."

 

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Tim Krabbé (Amsterdam, 13 april 1943)

Geschreven door Romenu om 10:46 Reageer op dit bericht

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