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Romenu

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Berichten van 23 april 2012

William Shakespeare, Andrey Kurkov, Pascal Quignard, Peter Horst Neumann

De Engelse dichter en schrijver William Shakespeare werd geboren in Londen op, vermoedelijk, 23 april 1564. Zie ook alle tags voor William Shakespeare op dit blog.

 

Uit: King Lear

 

„Enter KING LEAR and Fool 
KING LEAR 
Blow, winds, and crack your cheeks! rage! blow!
You cataracts and hurricanoes, spout
Till you have drench'd our steeples, drown'd the cocks!
You sulphurous and thought-executing fires,
Vaunt-couriers to oak-cleaving thunderbolts,
Singe my white head! And thou, all-shaking thunder,
Smite flat the thick rotundity o' the world!
Crack nature's moulds, an germens spill at once,
That make ingrateful man!

Fool 
O nuncle, court holy-water in a dry
house is better than this rain-water out o' door.
Good nuncle, in, and ask thy daughters' blessing:
here's a night pities neither wise man nor fool.

KING LEAR 
Rumble thy bellyful! Spit, fire! spout, rain!
Nor rain, wind, thunder, fire, are my daughters:
I tax not you, you elements, with unkindness;
I never gave you kingdom, call'd you children,
You owe me no subscription: then let fall
Your horrible pleasure: here I stand, your slave,
A poor, infirm, weak, and despised old man:
But yet I call you servile ministers,
That have with two pernicious daughters join'd
Your high engender'd battles 'gainst a head
So old and white as this. O! O! 'tis foul!

Fool 
He that has a house to put's head in has a good
head-piece.
The cod-piece that will house
Before the head has any,
The head and he shall louse;
So beggars marry many.
The man that makes his toe
What he his heart should make
Shall of a corn cry woe,
And turn his sleep to wake.
For there was never yet fair woman but she made
mouths in a glass.

KING LEAR 
No, I will be the pattern of all patience;
I will say nothing“.

 

 

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William Shakespeare (23 april 1564 – 23 april 1616)

"King Lear and the Fool in the Storm" door William Dyce (1806-1864)

 

 

 

 

De Oekraïense schrijver Andrey Kurkov werd geboren op 23 april 1961 in Leningrad. Zie ook alle tags voor Andrey Kurkov op dit blog.

 

Uit: Pinguine frieren nicht (Vertaald door Sabine Grebing)

 

»Ach komm, lassen wir das.« Der Moskauer seufzte. »Ich bin der Bankier Stanislaw Bronikowski. Ich verstecke mich hier. Zu Hause haben sie mich reingelegt. Siehst du, ich sage dir gleich die Wahrheit. Und was machst du hier?« »Ich verstecke mich auch«, gestand Viktor, entwaffnet durch die Ehrlichkeit des Bankiers.
»Das ist gut«, sagte Bronikowski.
»Was ist daran gut?« wunderte sich Viktor.
»Nichts. Es ist einfach gut, daß wir Kollegen sind. Du hättest ja auch jemand sein können, den sie geschickt haben, um mich zu töten...«
Viktor betrachtete den Bankier mitfühlend, aber verständnislos.
»Ich weiß ja, daß das nicht stimmt... Na ja, sie haben mich schließlich auch hier gekriegt. . .«
Es herrschte eine Pause von einigen Minuten, und Viktor schickte sich schon an, dieses stille Krankenzimmer zu verlassen, aber der Bankier hatte Viktors Absicht gespürt und wandte ihm wieder den Blick zu.
»Komm öfter mal vorbei. Ich habe ein Schachspiel hier... Ich kann dir helfen!« sagte er geheimnisvoll.
Viktor ging, nachdem er versprochen hatte, in ein paar Stunden wiederzukommen. Von da an ging er wirklich oft zu Bronikowski – Zeit hatte Viktor ja reichlich. Es war ziemlich kalt draußen, wenn auch viel wärmer, als er gedacht hatte. Nur minus fünfzehn Grad. Aber die Heizung im Wohngebäude funktionierte hervorragend. Und in der Krankenabteilung erst recht. So spielten er und Bronikowski Schach und unterhielten sich dabei über alles mögliche. Viktor merkte manchmal, daß der Bankier ihn mit seinen Fragen ausforschte, doch das war nicht weiter sonderbar. Bronikowski litt eindeutig an Verfolgungswahn. Und das in fortgeschrittenem Stadium. Viktor selbst hätte nie gedacht, daß man ihm, Viktor Solotarew, einen Killer in die Antarktis hinterherschicken könnte. Wer war er denn schließlich? Aber dieser Bankier war tatsächlich eine wichtigere Figur.“

 

 

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Andrey Kurkov (Leningrad, 23 april 1961)

 




De Franse schrijver Pascal Quignard werd geboren op 23 april 1948 in Verneuil-sur-Avre. Zie ook alle tags voor Pascal Quignard op dit blog.

 

Uit: Les Ombres Errantes

 

„Ils sont très beaux quoique leurs joues soient blanches et creuses.
— En vérité tu n’aimas pas ceux que tu aimas à la suite de celui-ci ? demande à cet instant le maître pêcheur à son épouse.
— Non.
— Tu ne m’as pas aimé ?
— Non.
— Tu as toujours préféré un mort à un vivant ?
— Oui.
— Pourquoi ? La femme ne répond pas.
— Dis-moi pourquoi, insiste le pêcheur.
— Non.
Après qu’elle a dit non, l’épouse morte lui tourne le dos. Elle s’apprête à reprendre sa route sur le sentier.
Son visage est extraordinairement lumineux.
Le chantre se lève lui aussi prenant appui sur sa canne.
Le maître pêcheur se précipite.
La femme morte se courbe en deux, prend ses Les ombres errantes 96 jupes dans ses mains, se met à courir sur le sentier à pic.
Mais le maître de pêche, empoignant un genêt, sautant sur une roche en saillie, parvient à la dépasser.
Le veuf hurle.
Il brandit les poings. Il pleure aussi.
Il empêche son épouse morte de passer.
La corniche au-dessus de la mer était si étroite à cet endroit que la morte se serait blessée en tombant, ou bien elle aurait abîmé ses vêtements en lin.
L’épouse reste immobile devant son ancien mari“.

 

 

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Pascal Quignard (Verneuil-sur-Avre, 23 april 1948)

 

 

 

 

De Duitse dichter, essayist en literatuurwetenschapper Peter Horst Neumann werd geboren op 23 april 1936 in Neisse. Zie ook alle tags voor Peter Horst Neumann op dit blog.

 

 

 

Flachliegende Grabplatte

 

Unsterblich war ich

Noch am letzten Tag,

als mir der Tod

die Sterblichkeit bewies.

Glaubt ihm kein Wort.

 

 

 

Frühes Photo der Eltern

 

Da bin ich
noch nicht dabei,
da waren sie erst verlobt,
da hätten sie’s noch
verhindern können.

 

Wie gern bin ich da.

 

 

 

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Peter Horst Neumann (23 april 1936 – 27 juli 2009)
Hier met de schrijver Hans Wollschläger (links)

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 23e april ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 16:13 Reageer op dit bericht

Christine Busta, Adelheid Duvanel, Marion Titze, Halldór Laxness, Egon Hostovský

De Oostenrijkse dichteres Christine Busta werd geboren op 23 april 1915 in Wenen. Zie ook alle tags voor Christine Busta op dit blog.

 


Baum im Winter

 

Seltsame Früchte hat er heut getragen:
im Morgenfrost den roten Sonnenapfel,
am Abend eine Silberschote Mond.

 

 

 

Muttersprache

       Nicht, was die Mutter sagt,
   beruhigt und tröstet die Kinder.
Sie verstehen´s zunächst noch gar nicht.

           Wie sie es sagt,
    der Tonfall, der Rhythmus,
     die Monotonie der Liebe
    in den wechselnden Lauten
öffnet die Sinne dem Sinn der Worte,
  bringt uns ein in die Muttersprache.

           Ein Gleiches
        geschieht auch
           im Gedicht.

 

 

 

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Christine Busta (23 april 1915 – 3 december 1987)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijfster Adelheid Duvanel werd geboren op 23 april 1936 in Basel. Zie ook alle tags voor Adelheid Duvanel op dit blog.

 

Uit: Beim Hute meiner Mutter

 

“Die Fledermaus räusperte sich, beugte sich über den Tisch und sprach einige geflügelte Worte, worauf das Figürchen, das Kaspar eben tüchtig und liebevoll geknetet hatte, wuchs, rostbraunes Haar bekam und blaue Augen, einen lächelnden Mund, niedliche Händchen und Füßchen, die sich bewegten. Da es möglicherweise schamhaft war, wurde es in ein weißes Spitzenkleid gehüllt, das, einer Schneewolke gleich, zum Fenster hereinschwebte. Kaspar, der nicht wußte, wie ihm geschah, stammelte: «Wie schön du bist» und betrachtete das Wunder von allen Seiten, als ob er seine Vollkommenheit anzweifelte. Während er noch von einem Fuß auf den andern trat, ohne sich dieser kindlichen Angewohnheit bewußt zu werden, erhob sich die Mutter aus ihrer Ecke, in welcher sie wie ein Pilz im finstern Wald gesessen hatte, öffnete ihren Mund, auf welchem Staub lag, und meinte, diese Figur sei ihrem Sohn

besonders gut gelungen, und er werde sie wohl teuer verkaufen können. Das schöne Mädchen lächelte, als Kaspar sagte: «Ja,

Mama», denn es schien, als wäre nicht er es, der diese Wort sprach, da seine Zunge sich nicht bewegte, sondern auf seiner Lippe lag. Er erinnerte sich, daß er bis jetzt Frauen geküßt hatte, wie man sonderbare Tiere streichelt, um sie, mehr noch sich selbst, zu beschwichtigen. Noch während verschiedene, nicht unangenehme Gedanken durch seinen Sinn gingen, begann der Hut der Mutter zu wanken, neigte sich wie ein Schneemann, den die Sonne streichelt, wurde weich, es bildeten sich Tropfen, die zu Boden fielen, doch er schmolz nicht, wie Kaspar erwartete, sondern hob sich, flog majestätisch zum Fenster hinaus, immer höher und höher, mitten in den weißen, wirbelnden Himmel hinein, wo er einen Augenblick lang stillstand, einen blutroten Mond vortäuschte und dann erlosch.”

 

 

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Adelheid Duvanel (23 april 1936 – 8 juli 1996)

Basel

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Marion Titze werd geboren op 23 april 1953 in Lichtenwalde/Chemnitz. Zie ook alle tags voor Marion Titze op dit blog.

 

Uit: Unbekannter Verlust

 

“Sie hatten mir den Makel verpaßt. Makel ist die zerstörerische Arbeit des Sich-seibst-Herabsetzens, das unsichtbare Flammenzeichen auf der Stirn. das dritte Auge, welches schmäht, was es bewohnt, unseren Leib. So entsteht das leibhaftige Grauen, die Angst. Die etwas anderes ist als Furcht. Furcht ist ein notwendiges Lebenssignal. Sie zeigt etwas Wirkliches an, während Angst etwas Unwirkliches aufbringt, ein selbstgemachtes Phantom, das, einmal vorhanden, durchaus mit Wirklichkeit aufgefüllt wird. Am Ende, am schlimmen Ende, ist sie die einzig verbliebene Realität. Es waren diese Symptome, die ich mit Daniel teilte und die sich einfanden an seltsamen Orten. Schau, sagte Daniel, von der Raufhalle kommend. Ich weiß nicht, warum es geschieht, sie geben mir sämtlich die faulen Apfelsinen, nur oben auf die Tüte wird eine gute gelegt. Und ich lasse es geschehen, weil ich tief im Inneren denke: Ich bin also der für die faulen Apfelsinen. einer, mit dem man es machen kann, weil man es einmal mit ihm hat machen können Es war so unwahrscheinlich, daß ich es gar nicht erzählte. Mir passierten dieselben Dinge. Ich ging nach meinem Umzug in eine mir unvertraute Kaufhalle. Man mußte den Kohl dort auswiegen lassen. Das bedeutete, eine Verkäuferin zu suchen, sich zu entschuldigen, daß man sie in Anspruch nahm, daß man zu einer anderen geschickt wurde, sich erneut entschuldigte und darum bat, sie möge den Kohl auf die Waage legen.”

 

 

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Marion Titze (Lichtenwalde, 23 april 1953)

Cover

 

 

 

De IJslandse schrijver Halldór Laxness (eig. Halldór Guðjónsson) werd geboren in Reykjavik op 23 april 1902. Zie ook alle tags voor Halldór Laxness op dit blog.

 

Uit: Iceland's Bell (Vertaald door Philipp Roughton)

 

"You don't say," the old man mumbled hoarsely, in a voice that seemed to come from a great distance. "All the same, it's the Creator who rules."
"I have a letter to prove it," said the king's emissary.
"Oh, for sure," said the old man. "Everyone's got letters these days. All sorts of letters."
"Are you calling me a liar, you old devil?" asked the king's emissary.
The old man didn't want to risk coming any closer to the travelers, so he sat down on the remains of the wall encircling the courthouse and looked at them. He was no different from any other old man: he had a gray beard, red eyes, a chimney-cap, and gnarled legs, and he clenched his blue hands around his walking stick and leaned forward upon it tremblingly. His dog came over inside the wall and sniffed at the men without barking, as dogs do when concealing their savagery.
"No one had letters in the old days," murmured the old man softly.
Swarthy, the pale man's guide, exclaimed: "Right you are, pal! Gunnar of Hlíbarendi* had no letters."
"And who are you?" asked the old man.
"Oh, this is a cord-thief from Akranes; he's been lying about in the irælakista at Bessastabir* since Easter," answered the king's emissary, and he kicked angrily at the dog.
The black-haired man spoke up and sneered, baring his gleaming white teeth: "That's the king's hangman from Bessastabir. All the dogs piss on him."
The old man on the crumbling wall said nothing, and his expression remained for the most part blank. He continued to look at them and blinked a little as he sat there trembling.“

 

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Halldór Laxness (23 april 1902 – 8 februari 1998) 

 

 

 

 

De Tsjechische schrijver Egon Hostovský werd geboren op 23 april 1908 in Hronov. Zie ook alle tags voor Egon Hostovský op dit blog.

 

Uit: Siebenmal in der Hauptrolle (Vertaald door Markus Sedlaczek)

 

„Seit zehn Tagen und Nächten quäle ich mich mit dem dumpfen Schweigen, das mir Kavalskýs Tod

aufbürdete, der genauso bizarr war wie all das (ich zögere, es als Leben zu bezeichnen), was ihm vorausging.

Er starb angeblich an einer Krankheit, an der man in der Regel nicht stirbt. Einer Grippe, einer

Angina – oder etwas Ähnlichem. Der Konsul sagte mir auch, daß er die Nachricht von seinem Tod sofort an den Präsidenten und die Regierung nach London1 telegrafiert habe, nicht weil er den Verstorbenen für eine besonders bedeutende Persönlichkeit hielt, sondern »eher aus Pietät gegenüber allem, was heute in unserer armseligen Exilkultur geschieht«. Und er fuhr fort: »Das Exil hat ihn arg mitgenommen, er war bis auf die Knochen abgemagert, und als er Kräfte gebraucht

hätte, um sich vom Lager zu erheben und einer eigentlich leichten Krankheit Widerstand entgegenzusetzen, zeigte sich, daß er über keinerlei Kraft verfügte. Sein Visum war in Ordnung, ein Besuchervisum mit einjähriger Gültigkeit. Die Exilzeitungen in Amerika schreiben immer noch über ihn. Ich wußte nicht, daß er russischer Abstammung war. Sie haben ihn wohl ziemlich gut gekannt, nicht wahr?«

Ich erinnere mich nicht, was ich dem Konsul geantwortet habe. Schon seit zehn Tagen und Nächten

vergesse ich, was ich einen Augenblick vorher gesagt habe oder was man mir gesagt hat.“

 

 

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Egon Hostovský (23 april 1908 – 7 mei 1973)

Geschreven door Romenu om 16:09 Reageer op dit bericht

Richard Huelsenbeck, Friedrich von Hagedorn, Max Bolliger, J. P. Donleavy, Maurice Druon

De Duitse dichter, schrijver, essayist en psychoanaliticus Richard Huelsenbeck (Hülsenbeck) werd geboren op 23 april 1892 in Frankenau. Zie ook alle tags voor Richard Huelsenbeck op dit blog.

 

 

New York ist am Abend wie eine Wiese

 

New York ist am Abend wie eine Wiese

umsponnen vom Glanz vielfacher Wünsche,

Straßen und Stunden verschwinden im Wirrsal

der Menge. Der Abend ist schwer von Süße.

 

Hier und da ist noch ein Reiter verspätet

im Park, wo die Rufe der Liebenden hallen.

Seen liegen, von Fischen entgrätet

wie Tote, flach und verlassen von allen.

 

Das Karusell, wo die Kinder sich drehten und lachten

am Tag ist nun ein Gespenst, dem Schatten entglitten

und da, wo die Matrosen um Wein und Wette geritten

warten Figuren in hölzernen Trachten.

 

Irgendwo in New York schlägt die Uhr der Nacht,

an der Battery vielleicht, wo die Dampfer passieren.

Vater und Mutter haben gewacht

bei offenen Türen.

 

Glücklich die Reichen, die in ihren Betten

vom Sommer träumen, aber auch sie drehen sich

schlaflos, wenn des Morgens neue Schwüle

ödes Gleichmaß verspricht.

 

 

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Richard Huelsenbeck (23 april 1892 -  20 april 1974)

Hans Richter, Marcel Duchamp, en Richard Huelsenbeck

 

  

 

 

De Duitse dichter Friedrich von Hagedorn werd geboren op 23 april 1708 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Friedrich von Hagedorn op dit blog.

 

 

Die Verliebten

Ihr, deren Witz die Sehnsucht übt,
Und immer seufzet, harret, liebt,
Wie spät erreicht ihr, unbetrübt,
Der Liebe Freuden!

Furcht, Knechtschaft, Unruh und Verdacht,
Der wüste Tag, die öde Nacht
Sind, bis die Lieb euch glücklich macht,
Nicht zu vermeiden.

Wie groß muß ihr Vergnügen seyn!
Wie sehr muß ihr Genuß erfreun,
Wenn edle Seelen ihre Pein
So willig leiden!

 

 

 

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Friedrich von Hagedorn ( 23 april 1708 – 28 oktober 1754)

Monument in het Eichenpark van Harvestehude

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Max Bolliger werd geboren op 23 april 1929 in Schwanden / Braunwald, Kanton Glarus. Zie ook  Zie ook alle tags voor Max Bollinger op dit blog.

 

 Uit: Sonntag

 

“Was möchtest du?“, fragte der Vater.

Daniela studierte die Karte und entschied sich für Riz colonial.

„Gern!“, sagte der Kellner. Er behandelte Daniela wie eine Dame. Das Restaurant war bis auf den letzten Platz besetzt. Am Nebentisch saß ein Ehepaar mit zwei Kindern. Die beiden stritten sich wegen einer kleinen Puppe aus Plastik. Die Mutter versuchte den Streit zu schlichten. Daniela sah, wie der Junge seine Schwester unter dem Tisch dauernd mit den Füßen stieß. Das Dessert machte dem Gezank ein Ende.

Daniela erinnerte sich, wie sehnlichst sie sich einmal ein Schwesterchen gewünscht hatte.

„Wie geht es in der Schule?“, fragte der Vater.

„Wie immer“, antwortete Daniela.

„Wird es fürs Gymnasium reichen?“

„Ja, ich hoffe es.“

Daniela wusste genau, dass ihre Noten weder in Mathematik noch in Französisch genügten. Dann eben eine kaufmännische Lehre...oder Arztgehilfin...Sie wollte jetzt nicht daran denken.

„Für mich waren Prüfungen nie ein Problem“, sagte der Vater.

Daniela war froh, als der Kellner das Essen brachte.

Der Reis mit Fleisch und Früchten schmeckte ihr.

„Deine Mutter konnte nie richtig kochen“, sagte der Vater.

Daniela gab darauf keine Antwort.”

 

 

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Max Bolliger (Schwanden, 23 april 1929)

 

 

 

 

De Amerikaans-Ierse schrijver James Patrick Donleavy werd geboren op 23 april 1926 in New York. Zie ook  Zie ook alle tags voor J. P.Donleavy op dit blog.

 

Uit: The Ginger Man

 

Today a rare sun of spring. And horse carts clanging to the quays down Tara Street and the shoeless white faced kids screaming.
O’Keefe comes in and climbs up on a stool. Wags his knapsack around on his back and looks at Sebastian Dangerfield.
“Those tubs are huge over there. First bath for two months. I’m getting more like the Irish every day. Like going on the subway in the States, you go through a turnstile.”
“Did you go first or third class, Kenneth?”
“First. I broke my ass washing my underwear and in those damn rooms in Trinity nothing will dry. In the end I sent my towel to the laundry. Back at Harvard I could nip into a tiled shower and dive into nice clean underwear.”
“What will you have to drink, Kenneth?”
“Who’s paying?”
“Just been to visit my broker with an electric fire.”
“Then buy me a cider. Does Marion know you’ve hocked the fire?”
“She’s away. Took Felicity with her to visit her parents. On the moors in Scotland. I think the Balscaddoon was getting her down. Scrabbling on the ceiling and groans from under the floor.”
“What’s it like out there? Does it freeze your balls?”
“Come out. Stay for the weekend. Not much in the way of food but you’re welcome to whatever I’ve got.”
“Which is nothing.”
“I wouldn’t put it that way.”

 

 

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J. P.Donleavy (New York, 23 april 1926)

 

 

 

 

De Franse schrijver en politicus Maurice Druon werd geboren op 23 april 1918 in Parijs. Zie ook alle tags voor Maurice Druon op dit blog.

 

Uit:  La Loi  des Mâles

 

  "Il s' assit un moment, mais non sur le trône royal; une crainte superstitieuse lui défendait de l' occuper déjà. "Demain. . .demain je serai vraiment roi ". Il pensait à son père, à la lignée d' aieux qui l' avaient précédé en cette église; il pensait à son frère, supprimé par un crime dont il était innocent mais dont tout le profit maintenant lui revenait ; il pensait à l' autre crime, celui commis sur l' enfant, qu'il n' avait pas ordonné non plus mais dont il était le complice muet. . .
" Sont - ils tous à ma semblance, criminels s'ils en avaient l' occasion, innocents seulement d' apparence, et prêts à se servir du mal pour accomplir leur ambition ? Pourtant lorsque j' étais à Lyon, je n' avais que des voeux de justice. Est - ce bien sur? "
" Il se jugeait lucidement, tel qu' il était : un mauvais homme avec les dons d' un très grand roi.
Il n' avait pas sommeil, il fût resté volontiers là, longtemps encore, à méditer sur lui - même, sur l' humaine destinée, sur l' origine de nos actes, et à se poser les vraies grandes questions du monde, celles qui ne peuvent jamais être résolues. "

 

 

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Maurice Druon (23 april 1918 – 14 april 2009)

 

Geschreven door Romenu om 16:04 Reageer op dit bericht

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