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Berichten van 11 februari 2017

Maryse Condé, Else Lasker-Schüler, Kazys Bradūnas, Gerhard Kofler, Roy Fuller, Karoline von Günderrode, Hermann Allmers

De Franse schrijfster Maryse Condé werd op 11 februari 1937 in Pointe-à-Pitre op Guadeloupe geboren. Zie ook alle tags voor Maryse Condé op dit blog.

Uit: Wie Spreu im Wind (Vertaald door Uli Wittmann)

„Mutter, warum liebst du ihn mehr als mich? Warum bist du so glücklich über seine Ankunft, dass du mich nicht mehr beachtest?«
Abdel Salam sprach mit weinerlicher Stimme und zerknüllte mit den Fingern die weiße Seide seines Kaftans. Er war fast zwölf, und dieses Gespräch war eigentlich fehl am Platz. Aber Maryem hatte dieses Kind nicht so erzogen, wie es die Zurückhaltung der Fulbe erforderte, und hatte auch nie seine Liebesbezeigungen unter Kontrolle halten können. Im Gegenteil. Sie brauchte sie und musste sich ihrer immer wieder vergewissern, um sich einzureden, dass ihr Leben dadurch wieder einen Sinn hatte. Sie drückte Abdel Salam ganz fest an sich und erklärte ihm zärtlich: „Ich liebe ihn nicht mehr als dich“.
Aber er hat so sehr gelitten! Als er so alt war wie du, ist sein Vater getötet worden. Dann hat er mit angesehen, wie sein Land in den Krieg hineingezogen wurde, und hat ein Bein verloren, als er es verteidigte.
Dennoch kann er glücklich sein, dass er überlebt hat, während sein bester Freund neben ihm starb und sein Bruder verschollen ist! Er ist allein, krank an Körper und Seele. Das verstehst du doch. Nicht wahr?«
Abdel Salam antwortete nicht. Das Gesicht gegen den warmen, duftenden Hals seiner Mutter gepresst, genoss er diesen Augenblick verbotenen Glücks. Bald würde er sie verlassen, zu seinen Kameraden in die Koranschule zurückkehren und unter dem strengen Blick eines Malam Still sitzen müssen. Abdel Salam war nicht dumm.
Doch wenn er Koranverse aufsagen oder seine Auffassungsgabe unter Beweis stellen sollte, legte sich Nacht über seine Gedanken und löschte sie nach und nach aus, während die Worte wie vom Wind verweht davonflogen. Dann stand er benommen da und schwieg, von den anderen ausgelacht. Maryem wiederholte: »Das verstehst du doch. nicht wahr?«
Abdel Salam nickte lustlos. Im selben Augenblick hörte man Schritte, die von den Teppichen im Nebenzimmer gedämpft wurden. Mutter und Sohn trennten sich schnell.“

 

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Maryse Condé (Pointe-à-Pitre, 11 februari 1937)

 

 

De Duitse schrijfster en dichteres Else Lasker-Schüler werd geboren in Elberfeld op 11 februari 1869. Zie ook alle tags voor Else Lasker-Schüler op dit blog.

Uit: Freunde – Karl Kraus

„Im Zimmer meiner Mutter hängt an der Wand ein Brief unter Glas im goldenen Rahmen. Oft stand ich als Kind vor den feinen pietätvollen Buchstaben wie vor Hieroglyphen und dachte mir ein Gesicht dazu, eine Hand, die diesen wertvollen Brief wohl geschrieben haben könnte. Darum auch war ich Karl Kraus schon wo begegnet –in meinen Heimatjahren, beim Betrachten der kostbaren Zeilen unter Glas im goldenen Rahmen. Den Brief hatte ein Bischof geschrieben an meiner Mutter Mutter, ein Dichter. Blau und mild waren seine Augen, und sanftbewegt seine schmalen Lippen und sein Stirnschatz wohlbewahrt, wie bei Karl Kraus; der trägt frauenhaft das Haar über die Stirn gekämmt. Und immer empfangen seine Augen wie des Priesterdichters Augen gastlich den Träumenden. Immer schenken Karl Kraus' Augen Audienz. Ich sitze so gerne neben ihm, ich denke dann an die Zeit, da ich den Schreiber des Briefes hinter Glas aus seinem goldenen Rahmen beschwor. Heute spricht er mit mir. Ich bewundere die goldgelbe Blume über seinem Herzen, die er mir mit feierlicher Höflichkeit überreicht. Ich glaube, sie war bestimmt für eine blonde Lady; als sie an unseren Tisch trat, begannen seine Lippen zu spielen. Karl Kraus kennt die Frauen, er beschaut durch sie zum Denkvertreib die Welt. Bunte Gläser, ob sie fein getönt oder vom einfachsten Farbenblut sind, behutsam behütend, feiert er die Frau. Verkündet er auch ihre Schäden dem Leser seiner Aphorismen – wie der wahre Don Juan, der nicht ohne Frauen leben kann, sie darum haßt – im Grunde aber nur die Eine sucht. Ich begegne Karl Kraus am liebsten unter »kriegsberatenen Männern«. Seine dichterische Strategie sind Strophen feinster Abschätzung. Ein gütiger Pater mit Pranken, ein großer Kater, gestiefelte Papstfüße, die den Kuß erwarten. Manchmal nimmt sein Gesicht die Katzenform eines Dalai-Lama an, dann weht plötzlich eine Kühle über den Raum – Allerleifurcht. Die große chinesische Mauer trennt ihn von den Anwesenden. Seine chinesische Mauer, ein historisches Wortgemälde, o, plastischer noch, denn alle seine Werke treten hervor, Reliefs in der Haut des Vorgangs.“

 

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Else Lasker-Schüler (11 februari 1869 - 22 januari 1945) 
Portret door Lene Schneider-Kainer, ca. 1914/15

 

 

De Litouwse dichter Kazys Bradūnas werd geboren in Kiršai, Rayon Vilkaviškis, op 11 februari 1917. Zie ook alle tags voor Kazys Bradūnas op dit blog.

 

Mit der Stimme des Buches

"...Nehmet mich und leset"
So gab sich hin
Mit der Stimme des Buches
Martynas Ma¸vydas.

Die in der Welt sich verbreitenden Buchstaben
Stellen sich in Worte auf
Wie Hocken während der Roggenernte
In Klein- und Großlitauen
Hinter den Ozeanen
Und im Gebetbuch Sibiriens
Sowie in freier Anthologie der "Erde"
Und in den schmuckhaften Portfieuls
"Lithuanian Writers in the West"

Und "Katechismus" über alles
Gleich ursprüngliches Wort "Es sei"
Wenn Abendröte schon aufblitzte,
Wenn man sich wie zuhause fühlt,

Wenn Brüder, Schwestern ringsumher sind,
Und auf dem Tisch ist wieder Buch
Von arbeitsmüden Händen des Wirtes
Wie Furche aufgeschlagen wird es

Das Wunder mit den Buchstaben beginnt
Die Osterglocken auf dem Friedhof
Knie nieder und küsse die Blätter.

 

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Kazys Bradūnas (11 februari 1917 - 9 februari 2009)
 

 

 

De Oostenrijkse dichter Gerhard Kofler werd geboren op 11 februari 1949 in Bozen. Zie ook alle tags voor Gerhard Kofler op dit blog.

 

Wenn die Schrift vorher und nachher Gesang ist

doch die traurigkeit
sagst du dann
und die schmerzen
wo tust du sie hin
in dieser
deiner knappen
theorie?

ja eben
traurigkeit
und schmerzen
und zur gleichen
zeit
ein gewisses
wohl-
befinden
beim schreiben
wenn die
schrift vorher
gesang ist
und dann
es wieder wird
in einer welle
gefühlten
wohlstands

 

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Gerhard Kofler (11 februari 1949 - 2 november 2005)

 

 

De Engelse dichter en schrijver Roy Fuller werd geboren op 11 februari 1912 Failsworth in Lancashire. Zie ook alle tags voor Roy Fuller op dit blog.

 

The Middle Years

Hardy, with his plain, speaking style, old fashioned air,
Might have made verse of a moment of my life today:
Hair falling on the barber’s sheet, my idle remark
       That I was turning grey
And the barber saying that the grey would show much more
                 Were I not fair.

Fair: the word seemed incongruous; I had never thought
My brown fair, my late father being dark, my mother
Chestnut when young, although before she died quite grey.
         My hair wme from some other.
It was a time before I reached the further past
                   And found whom I sought.

-My mother’s father, that dead civic humorous man
Whose eccentricity and color I inherit:
My introversion flows along another stem.
          Thus does the human ferret
Among the dead in his sad middle years to find
                  The unmeaning plan.

And, Hardyesque, I saw in the barber’s candid glass,
Instead of the face I know so well, a dim dead host,
Its composite ancestral features topped with grey;
          And felt myself a ghost
That watches regretfully, ironically, the living
                   Procession pass.

 

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Roy Fuller (11 februari 1912 – 27 september 1991)

 

 

De Duitse dichteres Karoline von Günderode werd geboren op 11 februari 1780 in Karlsruhe. Zie ook alle tags voor Karoline von Günderode op dit blog.

 

Adonis Tod

2.
Den Lilienleib des Purpurs dunkler Schleier
Dem irren Blick der Göttin halb entzieht;
Der Trauer Bild, die Anemone, blüht
So weiß als rot zur stillen Totenfeier.

Erloschen ist in ihm des Lebens Feuer,
Sein totes Aug’ die Blume nimmer sieht. -
Doch plötzlich schmilzt der Göttin Leid im Lied,
Die Klage tönt, die Seele fühlt sich freier.

Ein Kranker, der des Liedes Sinn empfunden,
Durch ihrer Töne Zauber soll gesunden. -
Der Andacht gerne Liebe sich vertraut.

Und gläubig einen Tempel er sich baut,
Auf daß er pflege in dem Heiligtume
Der Sehnsucht Kind, die süße Wunderblume.

 

 

Novalis

Novalis, deinen heil’gen Seherblicken
Sind aufgeschlossen aller Welten Räume,
Dir offenbart sich weihend das Gemeine,
Du schaust es in prophetischem Entzücken.

Du siehst der Dinge zukunftsvolle Keime
Und zu des Weltalls ewigen Geschicken,
Die gern dem Aug’ der Menschen sich entrücken,
Wirst du geführt durch ahndungsvolle Träume.

Du siehst das Recht, das Wahre, Schöne siegen,
Die Zeit sich selbst im Ewigen zernichten
Und Eros ruhend sich dem Weltall fügen;

So hat der Weltgeist liebend sich vertrauet
Und offenbart in Novalis Dichten,
Und wie Narziß in sich verliebt geschauet.

 

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Karoline von Günderode (11 februari 1780 - 26 juli 1806)
Anoniem portret

 

 

De Duitse schrijver Hermann Ludwig Allmers werd geboren op 11 februari 1821 in Rechtenfleth aan de Weser. Zie ook alle tags voor Hermann Allmers op dit blog.

 

Bin ich in später Nacht allein...

Bin ich in später Nacht allein,
Wenn alles ruht, wenn alles schweigt,
O wie sich dann mein ganzes Sein
Zu dir mit Macht hinüber neigt!
Und wieder kommt dein liebes Bild
Hold lächelnd wie an jenen Tagen,
Und nickt mir zu, als spräch es mild:
"Mein armer Junge, laß dein Klagen!
Noch bist du mein, noch bin ich dein,
Schütt aus dein Herz an meinem Herzen,
Vergessen wirst du alle Pein
Und alle noch so herben Schmerzen." -

Einst hast du oft dies Wort gesagt,
Mich dann gestreichelt und umschlungen,
Wenn ich in trüber Zeit geklagt,
Wenn ich mit Sorgen bang gerungen.
Nun bist du fort, nun bist du fern,
Wie hat sich alles nun gewendet,
Doch immer bist du noch ein Stern,
Der seine schönen Strahlen sendet,
Denn immer kommt dein liebes Bild,
Hold lächelnd wie in jenen Tagen,
Und nickt mir zu, als spräch es mild:
"Mein armer Junge, laß dein Klagen!"

 

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Hermann Allmers (11 februari 1821 - 9 maart 1902)
Portret door F. von Lenbach, 1895

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 11e februari ook mijn vorige blog van vandaag.


Geschreven door Romenu om 11:43 Reageer op dit bericht

Rachilde, Johannes van Melle, Lydia Child, Marie-Joseph Chénier, Bernard de Fontenelle, Honoré d'Urfé, Rudolf Hans Bartsch

De Franse schrijfster Rachilde werd geboren als Marguerite Vallette-Eymery in Périgueux op 11 februari 1860. Zie ook alle tags voor Rachilde op dit blog.

Uit: Monsieur Vénus

« L'homme sentit le froid que laissait pénétrer la porte ouverte; il releva l'abat-jour de la lampe et se retourna.
—Est-ce que je me trompe, monsieur? interrogea la visiteuse, désagréablement impressionnée; Marie Silvert, je vous prie.
—C'est bien ici, madame, et, pour le moment, Marie Silvert, c'est moi.
Raoule ne put s'empêcher de sourire: faite d'une voix aux sonorités mâles, cette réponse avait quelque chose de grotesque, que ne corrigeait pas la pose embarrassée du garçon tenant ses roses à la main.
—Vous faites des fleurs? Vous les faites comme une vraie fleuriste!
—Sans doute, il le faut bien. J'ai ma sœur malade; tenez, là, dans ce lit, elle dort..... Pauvre fille! Oui, très malade. Une grosse fièvre qui lui secoue les doigts. Elle ne peut rien fournir de bon...; moi, je sais peindre, mais je me suis dit qu'en travaillant à sa place, je gagnerais mieux ma vie qu'à dessiner des animaux ou copier des photographies. Les commandes ne pleuvent guère, ajouta-t-il en matière de conclusion, mais je décroche le mois tout de même.
Il eut un haussement de cou pour surveiller le sommeil de la malade. Rien ne remuait sous les lis. Il offrit une des chaises à la jeune femme. Raoule serra autour d'elle son pardessus de loutre et s'assit avec une grande répugnance; elle ne souriait plus.
—Madame désire...? demanda le garçon, lâchant sa guirlande, pour fermer sa blouse, qui s'écartait beaucoup sur sa poitrine.
—On m'a donné, répondit Raoule, l'adresse de votre sœur en me la recommandant comme une véritable artiste. J'ai absolument besoin de m'entendre avec elle au sujet d'une toilette de bal. Ne pouvez-vous la réveiller?
—Une toilette de bal? oh! madame, soyez tranquille, inutile de la réveiller. Je vous soignerai ça... Voyons, que vous faut-il? des piquets, des cordons ou des motifs détachés?...
Mal à l'aise, la jeune femme avait envie de s'en aller. Au hasard, elle prit une rose et en examina le cœur, que le fleuriste avait mouillé d'une goutte de cristal:
—Vous avez du talent, beaucoup de talent, répéta-t-elle, tout en détirant les pétales de satin...
Cette odeur de pommes rissolées lui devenait insupportable. »

 

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Rachilde (11 februari 1860 – 4 april 1953)
Cover

 

 

De Zuidafrikaanse-Nederlandse schrijver Johannes van Melle werd op 11 februari 1887 in Goes. Zie ook alle tags voor Johannes van Melle op dit blog.

Uit: Bart Nel, de opstandeling

“Dat Botha Hertzog uitgeskop het uit die kabinet is maar goed. As hy nie met horn kan klaarkom nie moet hy horn afsit, dink ek- Maar die Nasionaliste is nou vir Botha so kwaad dat hulle geen goeie woord \'if hom het nie. Botha is nou 'n Engelsman- Botha gaan Boerebloed offer vir Engeland. - Ag wat, laat die arme goed praat; ek steur my nie aan hulle nie.”
Ze keek naar de klok en zag dat het drie uur was- ‘Ek sal maar vir myself alleen koffie maak’, dacht ze- ‘Bart kan nog lank wegbly. Die mans is nou met die oorlog so op hulle perd dat hulle net aan politiek dink. Bart sit seker weer by Pieter of by Fransoois- Dit kan nog lank duur eer hy kom.’
Ze ging naar de keuken om koffie op te schenken, nam beschuit uit een kast en zette daarvan op een bord. Toen ging zij naar buiten staan kijken of zij Bart nog niet zag komen. Een bezorgde uitdrukking was op haar gezicht- De toekomst leek donker; het was niet onmogelik dat er oorlog kwam.
Aan de andere kant van de laagte, een tien minuten te voet van hen af, stond het huis van Pieter Vermaak, bijna onzichtbaar door een klein aantal bomen dat er omheen stond: een kleine boomgaard van perziken, sommigen nog lichtrood van het bloeisel, een groep zwarthoutbomen, een hoge blauwe-gomboom.
De koffie was nu genoeg getrokken en zij schonk een kopje in voor zichzelf en een blikken beker voor de meid.
‘Sara’, riep ze, ‘kom en vat jou koffie.’

 

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Johannes van Melle (10 februari 1887 – 8 november 1953)
Cover 

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Lydia Maria Francis Child werd geboren op 11 februari 1802 in Medford, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Lydia Child op dit blog.

 

Lines Suggested By A Lock Hair From Our Departed Friend, Catherine Sargent

That little lock of silvery hair
Reminds me of what friendly care!
And gratefully my memory pays
Its tribute to departed days.
Thou good old friend, so kind and true!
Thy worth was known to very few.
Not in the glare of noon-day sun,
Thy kind and gentle deeds were done;
And silently thy prayers did rise,
With offerings of self-sacrifice.
Not for thy goodness unto me
Do I revere thy memory;
But for the love that never failed,
The courage, too, that never quailed,
When the poor orphan breathed a sigh,
Or slaves required thy sympathy.
While statesmen argued day and night,
To settle whether wrong was right,
Thou hadst no need of subtle art,
Seeing truth with thy honest heart;
Religion was not unto thee
Any recondite mystery.
God loves all, was the simple creed,
Which served thee in each hour of need.
Guileless thy life, serene thy death;
And when had passed thy latest breath,
From thy attendant angel's glance
A light fell on thy countenance;
A gleam of bright celestial love,
Touching this earth from realms above.

 

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Lydia Child (11 februari 1802 - 7 juli 1880)
Cover biografie

 

 

De Franse dichter en schrijver Marie-Joseph Chénier werd geboren op 11 februari 1764 in Constantinopel. Zie ook alle tags voor Marie-Joseph Chénier op dit blog.

 

Chant du 14 Juillet (Fragment)

Princes, nobles, prélats, nageaient dans l'opulence ;
Le peuple gémissait de leurs prospérités ;
Du sang des opprimés, des pleurs de l'indigence,
Leurs palais étaient cimentés.

En de pieux cachots l'oisiveté stupide,
Afin de plaire à Dieu, détestait les mortels ;
Des martyrs, périssant par un long homicide,
Blasphémaient an pied des autels.

Ils n'existeront plus, ces abus innombrables
La sainte liberté les a tous effacés ;
Ils n'existeront plus, ces monuments coupables :
Son bras les a tous renversés.

Dix ans sont écoulés ; nos vaisseaux, rois de l'onde,
À sa voix souveraine ont traversé les mers :
Elle vient aujourd'hui des bords d'un nouveau monde
Régner sur l'antique univers.

 

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Marie-Joseph Chénier (11 februari 1764 – 10 januari 1811)

 

 

De Franse dichter en schrijver Bernard le Bovier de Fontenelle werd geboren op 11 februari 1657 in Rouen. Zie ook alle tags voor Bernard de Fontenelle op dit blog.

Uit: Du bonheur

« Voici une matière la plus intéressante de toutes, dont tout le monde parle, que les philosophes, surtout les anciens, ont traitée avec beaucoup d'étendue : mais quoique très intéressante, elle est dans le fond assez négligée ; quoique tout le monde en parle, peu de gens y pensent ; et quoique les philosophes l'aient beaucoup traitée, ç'a été si philosophiquement, que les hommes n'en peuvent tirer guère de profit.
On entend ici par le mot de bonheur un état, une situation telle qu'on en désirât la durée sans changement ; et en cela le bonheur est différent du plaisir, qui n'est qu'un sentiment agréable, mais court et passager, et qui ne peut jamais être un état. La douleur aurait bien plutôt le privilège d'en pouvoir être un.
A mesurer le bonheur des hommes seulement par le nombre et la vivacité des plaisirs qu'ils ont dans le cours de leur vie, peut-être y a-t-il un assez grand nombre de conditions assez égales, quoique fort différentes. Celui qui a moins de plaisirs les sent plus vivement : il en sent une infinité que les autres ne sentent plus ou n'ont jamais senti ; et à cet égard la nature fait assez son devoir de mère commune. Mais si, au lieu de considérer ces instants répandus dans la vie de chaque homme, on considère le fond des vies mêmes, on voit qu'il est fort inégal ; qu'un homme qui a, si l'on veut, pendant sa journée autant de bons moments qu'un autre, est tout le reste du temps beaucoup plus mal à son aise, et que la compensation cesse entièrement d'avoir lieu.
C'est donc l'état qui fait le bonheur : mais ceci est très fâcheux pour le genre humain. Une infinité d'hommes sont dans des états qu'ils ont raison de ne pas aimer ; un nombre presque aussi grand sont incapables de se contenter d'aucun état : les voilà donc presque tous exclus du bonheur, et il ne leur reste pour ressources que des plaisirs, c'est-à-dire des moments semés ça et là sur un fond triste qui en sera un peu égayé. Les hommes, dans ces moments, reprennent les forces nécessaires à leur malheureuse situation, et se remontent pour souffrir. »

 

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Bernard de Fontenelle (11 februari 1657 - 9 januari 1757)
Portret door Hyacinthe Rigaud, 1702

 

 

De Franse dichter en schrijver Honoré d'Urfé werd geboren op 11 februari 1568 in Marseille. Zie ook alle tags voor Honoré d'Urfé op dit blog.

 

Chanson

Dessus les bords d'une fontaine
D'humide mousse revêtus,
Dont l'onde à maints replis tortus
S'allait égarant dans la plaine,
Un berger se mirant en l'eau
Chantait ces vers au chalumeau :
Cessez un jour, cessez, la belle,
Avant ma mort d'être cruelle.

Se peut-il qu'un si grand supplice
Que pour vous je souffre en aimant,
Si les dieux sont faits de justice,
Soit enfin souffert vainement ?
Peut-il être qu'une amitié
N'émeuve jamais à pitié,
Même quand l'amour est extrême,
Comme est celle dont je vous aime ?

Ces yeux de qui les mignardises
M'ont souvent contraint d'espérer,
Encores que plein de feintises,
Veulent-ils bien se parjurer ?
Ils m'ont dit souvent que son coeur
Quitterait enfin sa rigueur,
Accordant à ce faux langage
Le reste de son beau visage.

Mais quoi ? les beaux yeux des bergères
Se trouveront aussi trompeurs
Que des cours les attraits pipeurs ?
Doncques ces beautés bocagères,
Quoique sans fard dessus le front,
Dedans le coeur se farderont
Et n'apprendront en leurs écoles
Qu'à ne donner que des paroles ?

C'est assez, il est temps, ma belle,
De finir cette cruauté,
Et croyez que toute beauté
Qui n'a la douceur avec elle,
C'est un oeil qui n'a point de jour,
Et qu'une belle sans amour,
Comme indigne de cette flamme,
Ressemble un corps qui n'a point d'âme.

 

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Honoré d'Urfé (11 februari 1568 – 1 juni 1625)
Portret door Anton van Dyck, rond 1590 (detail)

 


De Oostenrijkse dichter en schrijver Rudolf Hans Bartsch werd geboren op 11 februari 1873 in Graz. Zie ook alle tags voor Rudolf hans Bartsch op dit blog.

 

Frühsommer

. . . Und der, der in die Berge steigt, in die Wälder, sich jeden Augenblick fühlt als Bruder, als Kind, als Schützer, Verwalter des europäisch gräßlich verwüsteten Ewigkeitsgutes dort oben, er wird, so einfach er auch erzogen und gebildet sein möge, ein Stück Gottheit.
Er ist geweiht. Jedes Teilchen seiner Arbeit an der Natur und seiner Liebe geht hin wie ein Sonnenkeil ins düstere Zimmer der heutigen, entgotteten Menschheit: er wird immer breiter. Sein Leben teilt sich, freilich verdünnt, aber dennoch Sonnenkraft, allen Stubenhockern mit; macht sie erst sehnsüchtig, dann suchend, zuletzt gesund. Lockt sie zur Mutter zurück.
So sehe ich ein allerhöchstes Amt m die Hände der feiertägigen Menschen überantwortet, die oft bloß einen einzigen, siebenten Tag frei haben, um sich in und an der Natur zu heiligen. Gerade diese rückkehrenden Mens dien vermögen in ihren halbdunklen Arbeitsstätten Apostel der Sonne, der Freiheit und Retter, ja Väter der geschändeten Natur zu werden.
Das ist etwas so Köstliches und Heiliges, daß ich aus eigener Ergriffenheit enden und schweigen muß, um nachzudenken, was für eine heilige Mensdiheit aus soldier Lebensführunng zu entstehen vermöchte.Und daß jeder der vielleicht Wenigen, der dies las und erfaßte und, in sich erbebend, erlebte, inne würde, daß ihm bestimmt sei, die Menschheit zu erlösen.
Das Moralgesetz erlöst bloß den gequälten Körper. Die völlige Hingabe an das Mitleben mit dem All erlöst die Seele.
Wir sind als Menschen bloß eine Spezies. Gut ist es, für sie zu arbeiten und ihr Leid zu tilgen. Aber Leben und Leid währen kurz. Wer nicht in sich Jahrmilliarden zu erleben und mitzuleben weiß, bleibt physisch zerstörbar und darum aufs traurigste unerlöst, ja ungelebt.
Wer zu den Wäldern und Bergen geht, hat nicht mehr weit zur Ewigkeit.

 

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Rudolf Hans Bartsch (11 februari 1873 – 7 februari 1952)

Geschreven door Romenu om 11:42 Reageer op dit bericht

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