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Berichten van 17 oktober 2015

Simon Vestdijk, Georg Büchner, Mark Gatiss, Miguel Delibes, Emanuel Geibel

De Nederlandse schrijver Simon Vestdijk werd geboren in Harlingen op 17 oktober 1898. Zie ook mijn blog van 17 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Simon Vestdijk op dit blog.

Uit: Sint Sebastiaan

“Het was misschien door het grote, verzwegen saamhorigheids gevoel tussen hem en de kat, dat hij uitsluitend op dit kleine wezen het opwekken van angst actief beproefde.
Ware dit niet te overdreven geweest, men had van zelfkwelling kunnen spreken; maar het meest geleek het nog op gewone baldadigheid, zucht om wat te 'doen'. Een andere reden was ongetwijfeld, dat de poes Mimi, die hij vrijwel van zijn geboorte af gekend had, niet genoeg met hem meeleefde naar zijn zin. Wanneer hij haar met veel moeite het rood gestikte dekentje van het paard omgedrapeerd had, liep ze weg om in de vensterbank naar mussen te gaan loeren, en het dekentje viel op de grond. Uit nijdigheid begon hij dan met iets, dat een toeschouwer waarschijnlijk gebrandmerkt zou hebben als laf geterg, grote, veerkrachtige danspassen heen en weer door de kamer, de handen bezwerend in de hoogte, en af en toe een fikse bokkesprong; geluid en waren er niet bij nodig. Onmiddellijk gingen de katteogen wijd open, de zwarte streepjes werden rond, en dan wipte ze al gauw van de vensterbank of de stoel om zich in een hoek te verbergen, waar ze in elkaar kromp en angstig blies, wanneer hij dicht bij haar kwam, luchtig dansend of hij van de prins geen kwaad wist. Hij deed het niet vaak, en altijd als hij alleen met haar in de kamer was, niet uit vrees voor straf, maar omdat hij niet wilde, dat iemand ter wereld aan zijn grote liefde voor Mimi twijfelen zou.
Men kon zich licht verbeelden, dat ze samen een heerlijk opwindend spel speelden, ten overstaan van de andere dieren. Maar in werkelijkheid gedroeg Mimi zich niet veel anders dan toen ze pas van de melkboer was gekomen, als een schuw, opgejaagd poesje, dat zich op de onmogelijkste plaatsen verstopte. Eerst toen hij zich dit verhaal weer herinnerde staakte hij zijn intieme angstoefeningen met de kat.”

 

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Simon Vestdijk (17 oktober 1898 – 23 maart 1971)
Het jongetje Vestdijk, omstreeks 1905

 

 

De Duitse schrijver Georg Büchner werd geboren op 17 oktober 1813 in Goddelau. Zie ook mijn blog van 17 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Georg Büchner op dit blog.

Uit: Lenz

„…er wollte mit sich sprechen, aber er konnte, er wagte kaum zu atmen, das Biegen seines Fußes tönte wie Donner unter ihm, er mußte sich niedersetzen; es faßte ihn eine namenlose Angst in diesem Nichts, er war im Leeren, er riß sich auf und flog den Abhang hinunter. Es war finster geworden, Himmel und Erde verschmolzen in Eins. Es war als ginge ihm was nach, und als müsse ihn was Entsetzliches erreichen, etwas das Menschen nicht ertragen können, als jage der Wahnsinn auf Rossen hinter ihm. Endlich hörte er Stimmen, er sah Lichter, es wurde ihm leichter, man sagte ihm, er hätte noch eine halbe Stunde nach Waldbach. Er ging durch das Dorf, die Lichter schienen durch die Fenster, er sah hinein im Vorbeigehen, Kinder am Tische, alte Weiber, Mädchen, Alles ruhige, stille Gesichter, es war ihm als müsse das Licht von ihnen ausstrahlen, es ward ihm leicht, er war bald in Waldbach im Pfarrhause. Man saß am Tische, er hinein; die blonden Locken hingen ihm um das bleiche Gesicht, es zuckte ihm in den Augen und um den Mund, seine Kleider waren zerrissen. Oberlin hieß ihn willkommen, er hielt ihn für einen Handwerker. »Sein Sie mir willkommen, obschon Sie mir unbekannt.« – Ich bin ein Freund von ... und bringe Ihnen Grüße von ihm. »Der Name, wenn's beliebt« ... Lenz. »Ha, ha, ha, ist er nicht gedruckt? Habe ich nicht einige Dramen gelesen, die einem Herrn dieses Namens zugeschrieben werden?« Ja, aber belieben Sie mich nicht darnach zu beurteilen. Man sprach weiter, er suchte nach Worten und erzählte rasch, aber auf der Folter; nach und nach wurde er ruhig, das heimliche Zimmer und die stillen Gesichter, die aus dem Schatten hervortraten, das helle Kindergesicht, auf dem alles Licht zu ruhen schien und das neugierig, vertraulich aufschaute, bis zur Mutter, die hinten im Schatten engelgleich stille saß. Er fing an zu erzählen, von seiner Heimat; er zeichnete allerhand Trachten, man drängte sich teilnehmend um ihn, er war gleich zu Haus, sein blasses Kindergesicht, das jetzt lächelte, sein lebendiges Erzählen; er wurde ruhig, es war ihm als träten alte Gestalten, vergessene Gesichter wieder aus dem Dunkeln, alte Lieder wachten auf, er war weg, weit weg.“

 

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Georg Büchner (17 oktober 1813 - 19 februari 1837)
Barnaby Metschurat als moderne Lenz in de tv-film “Lenz” uit 2009

 

 

De Engelse schrijver, acteur en komiek Mark Gatiss werd geboren op 17 oktober 1966 in Sedgefield. Zie ook alle tags voor Mark Gatiss op dit blog.

 Uit: The Vesuvius Club

"I do beg your pardon, I was absorbed in the curve of your ear-lobes."
"I was suggesting dinner, sir," said Supple, flipping a half-hunter watch from his waistcoat. "To celebrate the successful conclusion of me picture."
"I should be delighted," I lied. "But I feel it only right to warn you that I have a peculiar horror of artichokes."
The Honourable Everard Supple rose from the doubtful Louis Quinze into which I'd plonked him, sending a whisper of paint-flakes to the dust-sheeted floor.
"We might try me club, then," he suggested, brushing the sleeve of his frock-coat. "Or do you have somewhere you artistic-types favour?"
I rose and ran one of my long, bony hands through my hair. They are long, white and bony, I cannot deny it, but very fine. Waistcoat and face flecked with paint, I shrugged.
"As a matter of fact, I do," I said. "Charming little spot in Rosebery Avenue. Come back at eight and we'll drive over." So saying, I suddenly turned the easel on its squeaking castors, revealing the portrait to the golden light washing through the skylight. "Behold! Your immortality!"
Supple creaked forward on his expensive boots and fixed a monocle, rather unnecessarily, into the orbit of his false eye. He frowned, cocked his head to left and right and grimaced.
"Well, I suppose you get what you pay for, eh, Mr Box?"
My name is Lucifer Box, but I imagine you know that. Whether these scribblings eventually form the core of my memoirs or are found secreted in oilskin wrappers at the bottom of a lavatory cistern years after my demise, I have no doubt that, by the time you read this, I will be most terribly famous."

 

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Mark Gatiss (Sedgefield.17 oktober 1966)

 

 

De Spaanse schrijver Miguel Delibes werd op 17 oktober 1920 in Valladolid geboren. Zie ook mijn blog van 17 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Miguel Delibes op dit blog

Uit: Fünf Stunden mit Mario (Vertaald door Fritz Rudolf Fries)

„Nachdem Carmen die Tür hinter dem letzten Besucher geschlossen hat, lehnt sie den Nacken leicht gegen die Wand, bis sie die Kühle der Fläche spürt und wie geblendet ein paarmal mit den Augen blinzelt. Ihre rechte Hand schmerzt, und die Lippen sind geschwollen von den vielen Küssen. Und weil ihr nichts Besseres einfällt, sagt sie, was sie seit dem frühen Morgen immer wieder gesagt hat: »Ich kann es noch immer nicht glauben, weißt du, Valen. Ich kann mich mit dem Gedanken einfach nicht vertraut machen.«
Valen nimmt behutsam Carmens Hand und zieht sie, die keinen Widerstand leistet, hinter sich her, den Flur entlang in ihr Zimmer.
»Du solltest ein wenig schlafen, Menchu. Ich finde es schön, daß du so gefaßt bist, aber täusch dich nicht, meine Liebe, das ist nur äußerlich. Das geschieht immer. Die Nerven sind es, die dich nicht zur Ruhe kommen lassen. Morgen wirst du es merken.«
Carmen setzt sich auf den Rand des großen Bettes und zieht sich gehorsam die Schuhe aus, zuerst den rechten, den sie mit der Spitze des linken wegstößt, dann den anderen. Valentina hilft ihr, sich hinzulegen, und faltet die Steppdecke zu einem Dreieck zusammen, so daß sie den Körper von der Taille bis zu den Füßen bedeckt. Bevor Carmen die Augen schließt, sagt sie mit einem Mal unruhig: »Schlafen, nein, Valen, nicht schlafen. Ich muß bei ihm sein. Es ist die letzte Nacht. Du weißt es.«

 

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Miguel Delibes (17 oktober 1920 - 12 maart 2010)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Emanuel Geibel werd geboren op 17 oktober 1815 in Lübeck. Zie ook mijn blog van 17 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Emanuel Geibel op dit blog.

 

Die Sonnenblume

O Rosen, die mit Ruhme
Ihr prangt in Duft und Licht,
Ich bin die Sonnenblume,
Und ich beneid' euch nicht.

Des Falters flatternd Kosen,
Die Lieder im Gesträuch,
Der Menschen Lob, ihr Rosen,
Wie gerne gönn' ich's euch!

Mir schafft es volle G'nüge,
Vom Himmelstau getränkt
In meines Liebsten Züge
Zu schauen still versenkt.

Zum Sonnenjüngling richte
Das Haupt ich früh und spät
Und nähre mich vom Lichte,
Das sein Gelock umweht.

Mein Auge bleibt dem Hohen
Auch dann noch zugekehrt,
Wenn er mit heil'gen Lohen
Zuletzt mich selbst verzehrt.

O sprecht, wie ließ' erwerben
Sich köstlicher Geschick,
Als so dahinzusterben
Sanft an des Lieblings Blick!

Drum blüht in eurem Ruhme,
Ihr Rosen wonniglich!
Ich bin die Sonnenblume,
Und selig bin auch ich.

 

 

Herbstlieder - III

Es schleicht um Busch und Halde
Der Sonnenstrahl so matt,
Im herbstlich stillen Walde
Fällt langsam Blatt um Blatt.
Die Welt versinkt in Todesruh',
Was ist's denn mehr? Auch du, auch du,
Mein Herz, du findest balde
Die rechte Lagerstatt.

Du brachst am Lebenssteige
Die Früchte, die er bot,
Der Jugend Rosenzweige,
Der Minne Himmelsbrot.
Doch endlich wird des Windes Raub
Die letzte Lieb, das letzte Laub -
So neige dich, o neige
Dich lächelnd in den Tod.

 

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Emanuel Geibel (17 oktober 1815 - 6 april 1884)

 

 

 Zie voor nog meer schrijvers van de 17e oktober ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 09:29 Reageer op dit bericht

Arthur Miller, Nel Noordzij, Ernst Hinterberger, Anatoli Pristavkin, Alfred Polgar, Jupiter Hammon, Nathanael West, Tom Rachman

De Amerikaanse toneelschrijver Arthur Miller werd geboren in New York op 17 oktober 1915. Zie ook mijn blog van 17 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Arthur Miller op dit blog.

Uit: Death of a Salesman

„WILLY: No, I see everything. I came back ten miles an hour. It took me nearly four hours from Yonkers.
LINDA (resigned):Well, you’ll just have to take a rest, Willy, you can’t continue this way.
WILLY: I just got back from Florida.
LINDA: But you didn’t rest your mind. Your mind is overactive, and the mind is what counts, dear.
WILLY: I’ll start out in the morning. Maybe I’ll feel better in the morning. (She is taking off his shoes.)
These goddam arch sup-ports are killing me.
LINDA: Take an aspirin. Should I get you an aspirin? It’ll soothe you.
WILLY (with wonder): I was driving along, you understand? And I was fine. I was even observing the scenery. You can imagine, me looking at scenery, on the road every week of my life. But it’s so beautiful up there, Linda, the trees are so thick, and the sun is warm. I opened the windshield and just let the warm air bathe over me. And then all of a sudden I’m goin’ off the road! I’m tellin’ya, I absolutely forgot  I was driving. If I’d’ve gone the other way over the white line I might’ve killed somebody. So I went on again — and five minutes later I’m dreamin’ again, and I nearly... (He presses two fingers against his eyes.)  I have such thoughts, I have such strange thoughts.
LINDA: Willy, dear. Talk to them again. There’s no reason why you can’t work in New York.
WILLY: They don’t need me in New York. I’m the New England man. I’m vital in New England.
LINDA: But you’re sixty years old. They can’t expect you to keep travelling every week.
WILLY: I’ll have to send a wire to Portland. I’m supposed to see Brown and Morrison tomorrow morning at ten o’clock to show the line. Goddammit, I could sell them! (He starts putting on his jacket.“

 

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Arthur Miller (17 oktober 1915 – 10 februari 2005)
Dustin Hoffmann (Willy) en John Malkovich (Biff) in de film van Volker Schlöndorff uit 1985

 

 

De Nederlandse schrijfster en dichteres Nel Noordzij (Eig. Pieternella Margaretha Breevoort-Noordzij) werd geboren in Rotterdam op 17 oktober 1923. Zie ook mijn blog van 17 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Nel Noordzij op dit blog.

 

Morgen

Ik dacht:
morgen zal ik je begroeten,
wakker worden en je begroeten
als de post voorbij is.
Simpelweg zeggen:
dag lieve, lieve,
dacht ik.

Ik dacht:
vingers spreiden, overgave,
in zijn open handpalm
morgen zijn,
als je aanbelt,
als je bloemen brengt.
Ik dacht:
lieve zeggen.

Maar tegen de morgen
had ik me bedacht...

 

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Nel Noordzij (17 oktober 1923 – 7 september 2003)

 

 

De Russische dichter en schrijver Anatoli Pristavkin werd geboren op 17 oktober 1931 in Ljuberzy. Zie ook alle tags voor Anatoli Pristavkin op dit blog en ook mijn blog van 17 oktober 2010.

Uit: Kaukasische Raben und Tauben (Vertaald door Michael Engelhard)

„Als wir uns in Richtung des unbekannten Kaukasus in Bewegung setzten, "leuchteten am Horizont die fernen Berge auf. Wir jubelten, als wir in unserem Leben die große Entdeckung machten: die Berge! Seht mal, da sind die Berge! Richtige Berge! Sie saßen wie spärliche Wolken am Himmelsrand, doch es zeigte sich, wir hatten bis dorthin mehrere Tage und Nächte zu fahren!" Das ist ein Zitat aus meinem Buch Schlief ein goldnes Wölkchen. Aber in meinem Leben war es genauso, als man uns, obdachlose Kinder, im Jahre 1944 in den Kaukasus brachte, um uns in der Leere anzusiedeln, die nach Stalins Vertreibung der kaukasischen Völker, darunter der Tschetschenen, entstanden sein sollte. Aber in den Bergen wurde weiter gekämpft. Damals, als wir sie fröhlich grüßten, konnten wir nicht wissen, dass wir in den Ofen des Krieges geraten und mehrere von uns ums Leben kommen sollten.
Wir schauten auf den Kaukasus mit den Augen der Schulautoren: Puschkin, Lermontow, Tolstoj. Alles kam uns romantisch vor. Puschkin hatte an seinen Bruder geschrieben: "Schade, dass Du diese wunderschöne Bergkette nicht gesehen hast, ihre mit Eis bedeckten Spitzen, die in der Morgenröte als bunte und bewegungslose Wolken erscheinen." Und angesichts des Ararat: "Gierig schaute ich auf diesen biblischen Berg, sah die an seiner Spitze angelegte Arche in der Hoffnung auf erneuertes Leben, sah einen fliegenden Raben und eine Taube als Symbole der Hinrichtung und Versöhnung."
Rabe und Taube, das heißt Militärs und Zivilisten, Soldaten und Ackerbauern, Generäle und Aufklärer haben im Kaukasus seit langer Zeit zusammengelebt.“

 

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Anatoli Pristavkin (17 oktober 1931 – 11 juli 2008)

 

 

De Oostenrijkse schrijver, vertaler en criticus Alfred Polgar werd geboren op 17 oktober 1873 in Wenen. Zie ook alle tags voor Alfred Polgar op dit blog en ook mijn blog van 17 oktober 2010.

Uit: Das große Lesebuch (Die lila Wiese)

„Deshalb entschloß er sich, für die Kleewiese etwas zu tun.
Abends sagte jemand: »Schön ist der Überzieher des . . .« – »Nein«, rief der Dichter, »schön ist die Bergwiese!« Er belegte sie für seine Begeisterung, wie man einen Platz belegt im Eisenbahnkupee.
Zu Pfingsten stand die Wiese, in freie Rhythmen verwandelt, auf den Buchhändlerregalen: »Die lila Wiese«.
Davon hundert Exemplare auf Bütten, handsigniert.
»Die lila Wiese kann sich alle Gräser ablecken«, sagten die Leute, »daß sie solchen Erklärer und Verklärer gefunden hat.«
»Ich kaufe mir noch heute eine Photographie.«
»Der Kleewiese?«
»Nein, des Dichters.«
Mehrere Forstadjunkten zogen in die Stadt, um beim Verfasser Natur zu hören.
Ein Rabe, mokant wie Raben sind, gratulierte der Wiese. »Sehr nett ist das, was Sie da über den Dichter gedichtet haben«, sagte er.
Der junge Rechtsanwalt aber schenkte das Buch dem goldhaarigen Fräulein Hilde.
»Ich bin ganz heiß geworden bei der Lektüre«, flüsterte sie, das Haupt an seine Schulter schmiegend. Behutsam legte der Anwalt die Hand auf die Hand des geliebten Mädchens, sagte leise des Dichters Namen, nichts sonst, wie Werther in gleicher Situation nur gesagt hatte: »Klopstock!«
Gewitterwolken standen über dem Kurhaus. Die Kapelle spielte: »O Katharina«. Und der Rechtsanwalt hauchte einen Kuß auf Hildes kurz geschnittenes Haar, hinten, wo es in ganz kleinen Borsten steht und schon wieder seine natürliche Farbe zeigt.“

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Alfred Polgar (17 oktober 1873 - 24 april 1955)
Cover

 

 

De Oostenrijkse schrijver Ernst Hinterberger werd geboren op 17 oktober 1931 in Wenen. Zie ook alle tags voor Ernst Hinterberger op dit blog en ook mijn blog van 17 oktober 2010.

Uit: Blutreigen

“Es gibt für jeden von uns gute und schlechte Tage. Für Abtei¬lungsinspektor Trautmann, einen allein lebenden, bulligen Fastsechziger, war der 16. Oktober 2010 ein guter Tag.
Denn da erfuhr er bei Dienstbeginn am Morgen in seinem Kommissariat – die Kriminalbeamten ließen es sich  nicht nehmen, weiterhin Kriminalkommissariat Zentrum/ Ost zu sagen, obwohl die genaue Bezeichnung nach einer neuerlichen Reform Außenstelle (Ast) Zentrum/Ost lautete –, dass das längst Fällige zu Beginn des nächsten Jahres stattfinden würde. Er würde endlich zum Chefinspektor befördert werden. Das hatte ohnehin lange gedauert.
Sporrer hatte Trautmann mehrfach zur Beförderung vorgeschlagen. Das war bisher immer abgelehnt, jetzt aber, aus welchen Gründen auch immer, doch bewilligt worden.
Jeder altgediente Polizist wusste, dass sowohl das Innenministerium als auch die Polizeidirektionen etwas Gott¬ähnliches an sich hatten. Sie trafen immer wieder Entscheidungen, die nach kurzer Zeit wieder geändert oder rückgängig gemacht wurden. Das hieß dann in Amtsdeutsch: „aus gegebenem Anlass in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt“. Gottes Wege und die Entscheidungen der für einen Polizisten höchsten Vorgesetzten auf Erden waren eben für Unterläufelnein Buch mit sieben
Siegeln. Sie hatten nicht hinterfragt, sondern einfach gehorsamst hingenommen zu werden.
Trautmann nahm daher die Nachricht mit der üblichen ausdruckslosen Miene entgegen und sagte bloß: „Aha! Na ja, bin ich halt jetzt, auf meine alten Tag, Chefinspektor. Kann man auch nichts machen.“ Aber in seinen Augen blitzte doch kurz Freude auf, während er sich eine seiner
für alle anderen schauerlichen selbstgerollten Zigaretten drehte, sie anzündete und ein paar kunstvolle Rauchringe zu blasen versuchte.
Um nichts in der Welt hätte er seine Freude über diese Ernennung deutlicher gezeigt. Und er fühlte auch Genugtuung darüber, wenigstens ein paar Jahre vor seiner Pensionierung doch noch befördert zu werden. Schließlich hatte er bei der Polizei mehr als sechsunddreißig Jahre abgedient, darunter rund siebenundzwanzig im Kriminaldienst. Hatte manche zunächst unlösbar scheinende Fälle doch, mehr oder weniger auf eigene Faust, geklärt und dafür Belobigungen erhalten, denen allerdings einige
Verweise gegenüberstanden. Wegen eigenmächtiger Entscheidungen, Aufmüpfigkeit gegenüber Vorgesetzten und dienstwidriger Gewaltanwendung gegen Festgenommene während einer Einvernahme – wobei er bei diesen Handlungen stets das Aufnahmegerät ausgeschaltet hatte.“

 

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Ernst Hinterberger (17 oktober 1931 – 14 mei 2012)
In 1996

 

 

De Amerikaanse schrijver Nathanael West werd geboren op 17 oktober 1903 in New York als Nathan Wallenstein Weinstein. Zie ook alle tags voor Nathanael West op dit blog enook mijn blog van 17 oktober 2010.

Uit: The Day of the Locust

“Yes, despite his appearance, he was really a very complicated young man with a whole set of personalities, one inside the other like a nest of Chinese boxes. And "The Burning of Los Angeles," a picture he was soon to paint, definitely proved he had talent.
He left the car at Vine Street. As he walked along, he examined the evening crowd. A great many of the people wore sports clothes which were not really sports clothes. Their sweaters, knickers, slacks, blue flannel jackets with brass buttons were fancy dress. The fat lady in the yachting cap was going shopping, not boating; the man in the Norfolk jacket and Tyrolean hat was returning, not from a mountain, but an insurance office; and the girl in slacks and sneaks with a bandanna around her head had just left a switchboard, not a tennis court.
Scattered among these masquerades were people of a different type. Their clothing was somber and badly cut, bought from mail-order houses. While the others moved rapidly, darting into stores and cocktail bars, they loitered on the corners or stood with their backs to the shop windows and stared at everyone who passed. When their stare was returned, their eyes filled with hatred. At this time Tod knew very little about them except that they had come to California to die.
He was determined to learn much more. They were the people he felt hemust paint. He would never again do a fat red barn, old stone wall or sturdy Nantucket fisherman. From the moment he had seen them, he had known that, despite his race, training and heritage, neither Winslow Homer nor Thomas Ryder could be his masters and he turned to Goya and Daumier.”

 

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Nathanael West (17 oktober 1903 – 22 december 1940)

 

 

De Amerikaanse dichter Jupiter Hammon werd geboren op 17 oktober 1711. Zie ook alle tags voor Jupiter Hammon op dit blog en ook mijn blog van 17 oktober 2010.

 

A Dialogue, Intitled, The Kind Master And The Dutiful Servant (Fragment)

Master.
Come my servant, follow me,
According to thy place;
And surely God will be with thee,
And send the heav'nly grace.

Servant.
Dear Master, I will follow thee,
According to thy word,
And pray that God may be with me,
And save thee in the Lord.

Master.
My Servant, lovely is the Lord,
And blest those servants be,
That truly love his holy word,
And thus will follow me.

Servant.
Dear Master, that's my whole delight,
Thy pleasure for to do;
As far as grace and truth's in sight,
Thus far I'll surely go.

Master.
My Servant, grace proceeds from God,
And truth should be with thee;
Whence e'er you find it in his word,
Thus far come follow me.

Servant,
Dear Master, now without controul,
I quickly follow thee;
And pray that God would bless thy soul,
His heav'nly place to see.

Master.
My Servant, Heaven is high above,
Yea, higher than the sky:
I pray that God would grant his love,
Come follow me thereby.

 

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Jupiter Hammon (17 oktober 1711 - † 1790 – 1806)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

 

De Engelse schrijver Tom Rachman werd geboren in Londen in 1974. Zie ook alle tags voor Tom Rachman op dit blog.

Uit:The Rise & Fall of Great Powers

“His pencil wavered above the sales ledger, dipping toward the page as his statements increased in vigor, the pencil tip skimming the pad, then pulling up like a stunt plane, only to plunge at moments of emphasis, producing a constellation of increasingly blunt dots around the lone entry for that morning, the sale of one used copy of Land Snails of Britain by A. G. Brunt-Coppell (price: £3.50).
“Take the Revolution,” he called out from the front of the bookshop. “The French see it completely di
fferently than we do. They aren’t taught it was all chaos and Reign of Terror. For them, it was a good thing. And you can’t blame them. Knocking down the Bastille? The Declaration of Rights?”
The thrust of his argument was that, when considering the French people and their rebellious spirit—well, it wasn’t clear what Fogg intended to say. He was a man who formed opinions as he spoke them, or perhaps afterward, requiring him to ramble at length to grasp what he believed. This made speech an act of discovery for him; others did not necessarily share this view.
His voice resounded between bookcases, down the three steps at the rear of the shop, where his employer, Tooly Zylberberg—in tweed blazer, muddy jeans, rubber boots—was trying to read.
“Hmm,” she responded, a battered biography of Anne Boleyn open on her lap. She could have asked Fogg to shush, and he would have obliged. But he reveled in pronouncing on grand issues, like the man of consequence he most certainly was not. It endeared Fogg to her, especially since his oration masked considerable self-doubt—whenever she challenged him, he folded immediately. Poor Fogg. Her sympathy for the man qualified him to chatter, but it made reading impossible.
“Because, after all, the fellow who invented the guillotine was a man of medicine,” he continued, restoring books to the shelves, riffling their pages to kick forth the old-paper aroma, which he inhaled before pushing each volume flush into its slot.”

 

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Tom Rachman (Londen, oktober 1974)

Geschreven door Romenu om 09:28 Reageer op dit bericht

Pieter Waterdrinker

De Nederlandse schrijver Pieter Waterdrinker (pseudoniem van Pieter Arie Johannes van der Sloot - Waterdrinker is de achternaam van zijn moeder) - werd op 17 oktober 1961 in Haarlem geboren. Hij groeide op in Zandvoort, waar zijn ouders een hotel hadden en zijn grootvader in de jaren dertig als antiquair begon. Na zijn eindexamen in 1980 ging hij aan de Universiteit van Amsterdam Frans en Russisch studeren. Hij maakte deze studies niet af en stapte over op Nederlands Recht; in 1986 behaalde hij de meesterstitel. Daarna verbleef hij twee jaar in Spanje, waar hij onder andere als reisleider en animator op de Canarische Eilanden werkte. Vervolgens was hij een aantal jaren actief als reisleider en zakenman in onder andere Polen, de DDR (voormalig Oost-Duitsland). Rondom zijn debuutroman “Danslessen” ontstond een rel toen de toenmalige Zandvoortse burgemeester besloot een klacht in te dienen wegens smaad en antisemitisme. Het Openbaar Ministerie ging vervolgens over tot vervolging. Waterdrinker werd na veroordeling door de politierechter bij het gerechtshof in Amsterdam vrijgesproken. De Hoge Raad liet het arrest van het hof in stand. In februari 2010 verscheen Waterdrinkers zevende boek “De dood van Mila Burger”, een roman over een Russische vrouw die na tien jaar verblijf in Holland voor het eerst terugkeert naar haar vaderland. “Lenins Balsem” werd genomineerd voor zowel de Halewijnprijs als de Libris Literatuur Prijs. In april 2014 verscheen Waterdrinkers negende boek “De Correspondent”, een literaire autobiografie, die wederom alom lovend werd ontvangen. Waterdrinker gold lange tijd als een 'writer's writer', een schrijver die slechts gewaardeerd wordt door andere schrijvers maar zonder succes blijft onder het grote publiek. Nu wordt Waterdrinker echter zowel nationaal als internationaal geprezen. Hij werd genomineerd voor de Literatuurpijs Gerard Walschap, de Bob den Uyl-prijs, de Librisprijs, alsook voor de prestigieuze Engelstalige International IMPAC Dublin Literary Award 2011.

Uit:De dood van Mila Burger

“Een kereltje in een antracietgrijze mantel met duivelsmouwen dook ineens tussen de witte loopgraven op.
‘Die prinses mag je over een paar jaar wel met touwen aan je vastbinden, vriend. Anders is ze er zo vandoor!’
Twee kikkerogen staarden hen aan. Typisch het gezicht van een sovjetjood, in dienst van het Tataarse district.
Kirill Kirillovitsj Orlov knikte glimlachend naar zijn kleinkind, verhief zijn machtige hoofd en snoof geamuseerd.
De sneeuwruimer verkondigde – ratelend als een variétéartiest – iets over brunettes en blondines, gooide er een vreemd woord tussendoor (het woord amour), nam zijn pet af, keilde hem naar de satijnblauwe hemel, wilde hem weer opvangen, maar gleed met schuiver en al onder uit.
‘Een echte Russische schoonheid!’ zong hij, terwijl hij tussen de vriesdamppilaren die zijn longen uitstootten moeizaam overeind krabbelde.
Opa drukte de man een knisperend roebelbiljet in handen en troonde Mila verder mee naar het station. ‘Stakker,’ mompelde hij.
De wollen sjaal om Mila’s hoofd kriebelde. Haar grootvader had zijn beverbontmuts met zwartleren oorflappen opgezet, die hij ook altijd droeg als hij ’s morgens vroeg met de motor naar zijn werk ging, naar de cellulosefabriek, de fabriek des doods – maar dat wist Mila toen nog niet.
Ze maakte langs de bielzen hink-stap-sprongen van de ene glazuren voetafdruk naar de andere.
Het boemeltje naar Kazan stopte drie keer per dag op een perronnetje vlak bij hun huis, een plak beton met een lantaarnpaal en het verroeste geraamte van een abri erop. De locomotief hield er stil, als een logge hond die tegen een muur omslachtig een plasje deed.
Mila was vandaag negen jaar geworden en voor het eerst van haar leven op weg naar de dierentuin. Haar billen gleden over het lakwerk van de bank voortdurend weg. Tegenover haar zat een zigeunerin met een snorretje. Uit de tas op haar schoot steeg de geur op van knoflook en gezouten augurken.”

 

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Pieter Waterdrinker (Haarlem, 17 oktober 1961)

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