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Berichten van 24 februari 2012

Leon de Winter, Keto von Waberer, August Derleth, Alain Mabanckou, Yüksel Pazarkaya

De Nederlandse schrijver Leon de Winter werd geboren in ’s-Hertogenbosch op 24 februari 1954. Zie ook alle tags voor Leon de Winter op dit blog.

 

Uit: Malibu (Vertaald door Hanni Ehlers)

 

„Joop buckte sich und zog den rosa Rucksack zu sich heran. Auf dem erleuchteten Display des Handys sah er den Namen seiner Tochter. Er druckte auf die Gesprachstaste.

“Hi, Schatz”, sagte er.

Aber aus dem Apparat kam eine unbekannte Stimme.

“Hier Dr. Hemmings, Cedars-Sinai Medical Center. Spreche ich mit Mr. Koopman?”

Er sagte Kuhpm’n, mit langgezogenem u: und verschlucktem e, wie alle hier.

“Ja, mit dem sprechen Sie”, antwortete Joop verwundert.

“Ich dachte, meine Tochter riefe an. Telefonieren Sie mit deren Handy?”

“Tut mir leid, das ich Sie storen mus”, sagte die Stimme,

“aber sind Sie der Vater von Mirjam Helen Koopman?”

“Ja, der bin ich, wieso fragen Sie… wie war noch Ihr Name?”

“Dr. Hemmings. Ich bin leitender Arzt der Notaufnahme hier im Krankenhaus. Ihre Tochter wurde vor einer halben Stunde eingeliefert. Sie liegt jetzt auf der Intensivstation.

Ich mus Sie bitten… konnen Sie sofort ins Krankenhaus kommen?”

Der Mann faselte wirres Zeug. Ein Irrer, der irgendeine Nummer wahlte und den Leuten einen Mordsschrecken einjagte.

“Wovon reden Sie? Mir ist ja vollig unklar, wovon Sie reden.”

“Ich verstehe Ihre Emp⁄ndungen, aber ein Irrtum ist leider ausgeschlossen. Ihre Tochter Mirjam Koopman ist hier eingeliefert worden. Nach einem schweren Unfall. Es ist wirklich wichtig, das Sie herkommen.”

“Meine Tochter, wie kann denn das sein? Woher wollen Sie wissen, das es meine Tochter ist? Und ich weis ja gar nicht, wer Sie sind, das ist ein befremdliches Gesprach, mus ich sagen.”

 

 

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Leon de Winter (’s-Hertogenbosch, 24 februari 1954)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster en architekte Keto von Waberer werd geboren op 24 februari 1942 in Augsburg. Zie ook mijn blog van 24 februari 2009 en ook mijn blog van 24 februari 2010.en ook mijn blog van 24 februari 2011.

 

Uit: Die Kuh aus dem Meer

 

„Es gab keine Kühe, dort wo Aqua lebte – auf dem Meeresgrund.

Es gab elegant segelnde Rochen, schnittige Haifische, rosige Barben, pralle Thunfische, Seeschlangen, Seesterne, Muscheln und Bänke von wunderbar gefärbten Korallen. Es gab die hektischen Heringsschwärme und die langsam dahingleitenden Purpurschnecken, die Medusen, die im Dunkeln aufblitzten wie Neonreklamen, und die Tintenfische, die von einem Moment zum anderen die Farbe wechseln konnten. Es gab die wundersamsten Geschöpfe auf dem Meeresgrund. Aber keine Kühe. Jeden Abend, wenn die Sonne so tief am Himmel stand, dass sie nicht mehr auf der Haut brannte, schwamm Aqua den Fluss hinauf zu einer kleinen Insel. Dort setzte sie sich auf einen Felsen

am Strand unter die Weidenbüsche. Ihr Freund Bobo, der Oktopus, kam mit, obwohl ihm das Süßwasser im Fluss nicht wirklich behagte. Aqua liebte das süße Wasser. Sie setzte sich auf den Felsen und ließ ihren hübschen perlmuttglänzenden Schwanz in der Strömung fächeln, während sie sich die Haare kämmte. Das tat sie jeden Abend, und Bobo sah ihr dabei vom Wasser aus zu. Auch die Kühe, die auf der Wiese drüben auf dem Festland zu Abend aßen, sahen ihr zu. Es waren gut genährte, weiß-braun gefleckte Damen mit rosigen Eutern und verträumtem Blick.

»Was findest du nur an denen?«, fragte Bobo und ringelte einen Arm um Aquas Schwanz.

»Sie sind einfach klasse, sie sind so wunderschön!«, sagte Aqua.“

 

 

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Keto von Waberer (Augsburg, 24 februari 1942)

 




De Amerikaanse schrijver en uitgever August William Derleth werd geboren op 24 februari 1909 in Sauk City, Wisconsin. Zie ook mijn blog van 24 februari 2009 en ook mijn blog van 24 februari 2010.en ook mijn blog van 24 februari 2011.
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Uit: In Re: Sherlock Holmes

 

„In the annals of crime, cases involving magic, witchcraft and traffic with supernatural powers are by no means rare; to the connoisseur of crime one need only mention the schemes of "Count Cagliostro" or the scandalous affairs of Aleister Crowley. The great majority of these are easily explained in terms of ordinary fraud and of the unbalanced mentality naturally attracted to such things. But there remains a residue which teases the intellect and haunts the imagination.

The cases I have encountered in my own career may all be dismissed as the result of mundane human criminality except for a small number. The disturbing feature of these, however, is that they all have a common link in a body of lore known in occult and scholarly circles as the "Cthulhu Mythos."

I first became aware of these apparently outlandish ideas in the wake of the hideous case of Threadgill, the notorious necrophile, whose fiendish activities were conducted with such maniacal cunning as to elude the official police for many years. At his death the case was treated with circumspection by the press, and his crimes described only vaguely as the most repulsive results of mental aberration. But I had learned that the man had combined the sort of insanity documented by Kraft-Ebing with attempts at necromancy, guided by a collection of recherche books. Unfortunately his library was destroyed in the fire in which he perished, save only a handful of notes which I carried out with me.“

 

 

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August Derleth (24 februari 1909 – 4 juli 1971)

 

 

 

 

De Congolese dichter en schrijver Alain Mabanckou werd geboren op 24 februari 1966 in Congo-Brazzaville (Frans Congo). Zie ook mijn blog van 24 februari 2009 en ook mijn blog van 24 februari 2010.en ook mijn blog van 24 februari 2011..

 

Uit: Chez Janette (Vertaald door Helen Stevenson)

 

“I've been back home for a few days, after several years away.

We're sitting at a table on the terrace outside Chez Janette, a bar in the Trois-Cents quarter. It's the busiest place in Louzingou, the Republic of Mboka's political capital.

There are a few people talking in the corner, but they can't hear us. As night falls, their faces gradually fade into the darkness. We've been here nearly two hours, and my uncle seems pleased to meet up with me, after all these years.

The waitress has just come and served us a couple of Primus beers. My uncle is eyeing the girl's backside greedily:

– My dear boy, have you seen that waitress – nice, uh?

I don't answer. He watches the waitress as she makes her way back to the bar, then turns to me:

– This country's changed.

When I look at the big scar running down his face, he says:

– Yes, I know, it's because of the war, dear boy … it's because of the war, or rather oil …

He glances over at the people sitting at the back of the terrace, but they're not listening, and my uncle goes on:

– I wonder what our country would have been like if there'd been no oil. A peaceful country? A country with no history? I don't know. We'll never know. God gave us oil, though we're just a small country, with only three million inhabitants. Why did he put all the oil in the south, instead of giving a bit to the north, so everyone at least had a little bit of the cake, and we could stop fighting? Ah well, I mustn't complain, some countries are in real trouble, not a drop of oil anywhere, under land or sea!”

 

 

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Alain Mabanckou
(Congo-Brazzaville, 24 februari 1966)

 

 

 

 

De Turkse dichter, schrijver en vertaler Yüksel Pazarkaya werd geboren op 24 februari 1940 in Izmir. Zie ook alle tags voor Yüksel Pazarkaya op dit blog.

 

 

deutsche tierliebe

 

die uns bestellten zur arbeit—
wollt ihr uns wirklich?
vielleicht verstehen wir eure sprache nicht
jedoch eure gebärden
keine paläste wollten wir
jedoch ein dach überm kopf
für uns brauchen wir keine schulen
jedoch für unsere kinder
und seht
auch wir leben bislang mit haus und familie
die wir gerne hier bei uns hätten

 

ein irrglaube
uns von unserer arbeitskraft zu trennen:
für euch unsere kraft
und zum teufel mit uns selbst
damit wir den herren nicht lästig werden

 

die uns bestellten zur arbeit—
wusstet ihr nicht
dass nur tiere oder menschen
arbeitskraft haben
die ihr uns nicht für menschen haltet
haltet uns doch zumindest für tiere
die ihr so sehr liebt mit euren sanften herzen
und euren tierschutzvereinen

 

 

 

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Yüksel Pazarkaya (Izmir,  24 februari 1940)



Zie voor nog meer schrijvers van de 24e februari ook
mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:06 Reageer op dit bericht

Erich Loest, Jacques Presser, Friedrich Spielhagen, Erich Pawlu, Luc Verbeke, Wilhelm Grimm

De Duitse schrijver Erich Loest werd geboren op 24 februari 1926 in Mittweida. Zie ook alle tags voor Erich Loest op dit blog. 

 

Uit: Prozesskosten

 

“Erzählt soll werden von politischen Umwälzungen in der Sowjetunion, in Polen und Ungarn und von Gerichtsverfahren in der tiefen DDR, in die ein Schriftsteller verwickelt war, Erich Loest, hier meist L. genannt, auch "Mark" in der Sprache des Ministeriums für Staatssicherheit, oder 23/59, so meldete er sich gegenüber dem Anstaltspersonal in seiner Zuchthauszeit. Dieses Wort erinnert an Fritz Reuters "Ut mine Festungstid"; nach Todesurteil und Begnadigung hatte er sieben verlorene Jahre zu beklagen. Karl May, L.s Landsmann, verfügte ebenfalls über sieben Jahre diesbezüglicher Erfahrung. Aus dem Bericht in der dritten Person wird nach zwei Jahrzehnten und einigen Buchkapiteln ein Zusammenfließen möglich sein: Der Chronist und sein Objekt vereinen sich zum schlichten ich. Von flankierenden Prozessen ist die Rede, von einer Phase, "Tauwetter" genannt nach einem schwachen Roman von Ilja Ehrenburg. Sie dauerte neun Monate und wurde von demselben Mann beendet, der sie ausgelöst hatte. Ein Bericht also aus einem Abstand von fünfzig Jahren - diese Spanne scheint nötig, um zu werten durch Vergessen. Andererseits wird es Zeit, denn allmählich geben die Letzten von damals den Löffel ab.
Am 24. Februar 1956 feierte L. seinen 30. Geburtstag. Er war verheiratet mit Annelies, die wie er aus Mittweida stammte, um sie waren ihre Kinder Thomas und Brigitta. Sie wohnten in Leipzig in der Oststraße auf 126 Quadratmetern mit Kachelöfen und hohen Türen, mit Parkett in den Zimmern zur Straße hin. Die Fenster hatten durch den Luftdruck von Kriegsbomben gelitten und schlossen miserabel. An der Rückfront bröckelte Putz ab, Nässe drang ein, Sturzwasser aus einer defekten Regenrinne spülte Ziegel frei. L. durfte sich Schriftsteller nennen mit zwei Romanen und drei Erzählungsbänden. Er hatte sich breitschlagen lassen, dem soeben gegründeten Literaturinstitut in Leipzig als namhafter Student ein Stück Fassade zur Verfügung zu stellen.”

 

 

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Erich Loest (Mittweida, 24 februari 1926)

 

 

 

 

De Nederlandse historicus, schrijver en dichter Jacques (Jacob) Presser werd geboren in Amsterdam op 24 februari 1899. Zie ook alle tags voor Jacques Presser op dit blog.

 

Uit: Ondergang

 

„Beter ingelicht hebben wij ons uiteraard over de vlucht naar de kust. De kust, dat was natuurlijk voor het merendeel der vluchtelingen IJmuiden, al worden er ook geslaagde - en mislukte - ontsnappingspogingen van elders vermeld, zo, en dat zeer suggestief, in ‘De Adem van Mars’ van Leo Vroman, die de lezer doet meeleven in het gesjagger om de reddende boot en in de overvaart naar Engeland, van Scheveningen uit. Zo zal het ook wel elders zijn geweest; er waren Joden die, afgewezen in IJmuiden, in noordelijke richting in vrijwel elke kustplaats voortdurend nieuwe pogingen deden, en eindelijk, moe en murw, terugkeerden naar hun huis, waar zich, al beseften zij dat meestal vaag of nauwelijks, de val voorgoed achter hen sloot.

Men heeft wel eens gesproken van ‘het drama van IJmuiden’, een niet ontoepasselijke karakterisering van de tragedie van verwarring, onwil, misverstand, wanhoop en zelfopoffering, die zich daar afspeelde. Hoeveel Joden zich naar die havenplaats hebben begeven? Duizenden zeker, misschien vele duizenden. Dat betekende, dat duizenden, tienduizenden in Amsterdam zijn gebleven. Waardoor? Wie zal het zeggen? Waardoor handelt men wel, handelt men niet? Van verscheidenen, alweer: van tienduizenden, mag men zeggen: ook al hadden ze gewild, ze hadden niet gekund. Wie weet, van hoeveel men zeggen moet: zij konden niet willen. Of ook: zij wilden niet kunnen. Een journalist1 erkende later: ‘combinatie van traagheid, onwil, Legalitätsdusel en misschien overschatting van risico's’. Een andere journalist2: ‘vaderlandsliefde en avontuurlijkheid drongen mij in de richting van weggaan. Vaderlandsliefde en avontuurlijkheid drongen mij in de richting van blijven’. Deze lieden konden nog weifelen tenminste; de overgrote meerderheid, kortweg gezegd: de mensen zonder auto, hoefden dat niet eens, al hebben, heet het, toch nog velen de fiets genomen en gelopen (over de mogelijkheid van het gebruik van taxis bestaat in het materiaal geen eenstemmigheid).“

 

 

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Jacques Presser (24 februari 1899 - 30 april 1970)

Cover 

 

 

 


De Duitse schrijver
Friedrich Spielhagen werd geboren op 24 februari 1829 in Magdeburg. Zie ook mijn blog van 24 februari 2009 en ook mijn blog van 24 februari 2010 en ook mijn blog van 24 februari 2011.

 

Uit: Platt Land

 

“Der Wagen hielt, und Gerhard erwachte.

Er hatte in der dumpfen Schwüle des engen Gefährtes so fest geschlafen, und jetzt war die sonnige Stille um ihn nur wie ein hellerer Traum. Erst ein langer Blick durch das offene Fenster zur Rechten auf den Roggen, dessen hohe Halme sich nicht fortbewegten, und zur Linken auf die verkrüppelte Weide, die ebensowenig von der Stelle rückte, brachte ihn vollends zum Bewußtsein. Eilfertig griff er nach Hut und Stock und Tasche, die vor ihm auf dem Rücksitz lagen, öffnete den Schlag und sprang hinaus, nicht wenig verwundert, als er sich nach einer flüchtigen Umschau mitten zwischen den Feldern fand.

»Ich dachte, wir wären in Kantzow?«

»Sind wir auch«, erwiderte der Postillion.

Der Mann hatte es auf hochdeutsch gesagt, so daß ihn Gerhard nicht mißverstanden haben konnte; und da, neben der Weide, war ja auch ein schmalerer Weg, der von der Landstraße in ziemlich gerader Richtung durch eine mächtige Weizenbreite auf ein paar kleinere Gehöfte zuführte, welche in ziemlich bedeutender Entfernung zerstreut am Rande des Waldes lagen.

»Das ist also Kantzow?« fragte er.

»I bewahre«, sagte der Postillion, »das sind man die Büdners«.

»Was sind Büdners?«

»Büdners sind – Büdners«, sagte der Postillion.

»Freilich! aber ich soll diesen Weg gehen?«

»I bewahre!«

Der Postillion war unterdessen mit der Schweppe seiner Peitsche fertig geworden, die ihm, während er auf dem Bocke nicht minder fest schlief wie sein einziger Passagier im Wagen, unter das Rad gekommen war. Nun wies er mit dem Stiele über die Decke nach rückwärts; und Gerhard, sich um den Wagen herumbewegend, sah weit abseits von der Straße, in grüner Umgebung von Baum und Busch, die Gebäude und Dächer eines großen Hofes.

»Da werde ich wieder zurück müssen«, sagte er.“

 

 

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Friedrich Spielhagen  (24 februari 1829 – 25 februari 1911)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Erich Pawlu werd geboren op 24 februari 1934 in Frankstadt, Mähren. Zie ook mijn blog van 24 februari 2009 en ook mijn blog van 24 februari 2010 en ook mijn blog van 24 februari 2011.

 

Uit: Gestörte Spiele

 

„Aber dann bimmelte es eines Tages doch wieder die Gasse herauf, die Bänder, der weißverschmierte Wagen, der Kolich-Mann auf quergelegtem Brettchen erschienen. 
Die Häuser mußten jetzt besonders sauber gehalten werden, weil ein hoher Herr aus der Reichshauptstadt eine Besichtigung angekündigt hatte. Der Kolich-Mann machte ein gutes Geschäft und lachte wie eh und je. Bald mußte er den letzten Kalk von den Brettern seines Wägelchens kratzen, um noch die Ansprüche eines letzten Käufers erfüllen zu können, da hielt er auf einmal inne, denn in das leise Gebimmel der Glöckchen mischte sich wütendes Gebell. Ein Wolfshund schoß die Gasse herunter, war schnell knapp vor dem Pony, drückte den Bauch fast auf den Boden, fletschte über gestreckten Vorderbeinen die Zähne und bellte zum klingelnden Ponykopf hinauf. Das Pferd blickte gelassen und wie nachdenklich zu dem rasenden Hund hinab und schüttelte nur widerwillig die Mähne, daß die Glöckchen lauter bimmelten und die blauen Bänder zu flattern begannen. Das machte den Hund noch wütender. Er schien einen Angriff wagen zu wollen, aber da ertönte ein schriller Pfiff, und der Wolfshund trottete mit einem letzten Knurren zurück zu seinem Herrn, der sich in Stiefeln und brauner Uniform näherte. Er blickte düster drein, als er den Hund an die Leine nahm, und ging auf den Kolich-Mann zu, der durch ein Lächeln zu verstehen zu geben versuchte, daß die Angelegenheit ja weiter nicht schlimm und kein Grund zur Aufregung sei. 
Aber der Herr des Hundes verzog keine Miene. »Ihren Ausweis, bitte!« sagte er sachlich. 
Zum ersten Mal sah man die Fröhlichkeit aus dem Gesicht des Kolich-Mannes schwinden. Da gewahrte man erst, wie alt er schon war. Er fingerte in den Innentaschen seiner mit weißen Flecken verschmierten Jacke herum und brachte endlich ein Papier zum Vorschein. 
Der Herr in Uniform warf nur einen Blick darauf und sagte dann wie selbstverständlich. »Kommen Sie mit!« 

 

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Erich Pawlu (Frankstadt, 24 februari 1934)

 

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Luc Verbeke werd geboren in Wakken op 24 februari 1924. Zie ook alle tags voor Luc Verbeke op dit blog.

 

 

Phanta Rhei

 

Wolken en water, hemel en zee,
planten en bloemen, boom, mens en dier,
sterren, planeten, stroom en rivier:
alles beweegt en leeft met mij mee.

Beeld en gedachte, droom, wil en daad,
wens en verlangen, vreugd en verdriet:
wereld in mij, die wordt en vervliet,
immer opnieuw ontbloeit en vergaat.

Wondere groei in hart en in geest.
Wentelend heelal. Wassend getij.
Waar ik me wend: buiten en in mij
voel ik Uw adem Scheppende Geest.

 

 

 

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Luc Verbeke (Wakken, 24 februari 1924)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en taalwetenschapper Wilhelm Karl Grimm werd geboren in Hanau op 24 februari 1786. Zie ook alle tags voor Wilhelm Grimm op dit blog.

 

Uit: Aschenputtel

 

Einem reichen Manne dem wurde seine Frau krank, und als sie fühlte daß ihr Ende heran kam, rief sie ihr einziges Töchterlein zu sich ans Bett und sprach 'liebes Kind, bleib fromm und gut, so wird dir der liebe Gott immer beistehen, und ich will vom Himmel auf dich herab blicken, und will um dich sein.' Darauf that sie die Augen zu und verschied. Das Mädchen gieng jeden Tag hinaus zu dem Grabe der Mutter und weinte, und blieb fromm und gut. Als der Winter kam, deckte der Schnee ein weißes Tüchlein auf das Grab, und als die Sonne im Frühjahr es wieder herabgezogen hatte, nahm sich der Mann eine andere Frau.
Die Frau hatte zwei Töchter mit ins Haus gebracht, die schön und weiß von Angesicht waren, aber garstig und schwarz von Herzen. Da gieng eine schlimme Zeit für das arme Stiefkind an. 'Soll die dumme Gans bei uns in der Stube sitzen!' sprachen sie, 'wer Brot essen will, muß es verdienen: hinaus mit der Küchenmagd.' Sie nahmen ihm seine schönen Kleider weg, zogen ihm einen grauen alten Kittel an, und gaben ihm hölzerne Schuhe. 'Seht einmal die stolze Prinzessin, wie sie geputzt ist!' riefen sie, lachten und führten es in die Küche. Da mußte es von Morgen bis Abend schwere Arbeit thun, früh vor Tag aufstehn, Wasser tragen, Feuer anmachen, kochen und waschen. Obendrein thaten ihm die Schwestern alles ersinnliche Herzeleid an, verspotteten es und schütteten ihm die Erbsen und Linsen in die Asche, so daß es sitzen und sie wieder auslesen mußte. Abends, wenn es sich müde gearbeitet hatte, kam es in kein Bett, sondern mußte sich neben den Herd in die Asche legen.“

 

 

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Wilhelm Grimm (24 februari 1786 – 16 december 1859)

Als onderdeel van het Göttinger Sieben monument in Hannover

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 24e februari ook mijn blog van 24 februari 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

 

Geschreven door Romenu om 19:00 Reageer op dit bericht

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