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Berichten van 28 december 2010

Liu Xiaobo, Burkhard Spinnen, Shen Congwen, Engelbert Obernosterer, Conrad Busken Huet

De Chinese dichter en mensenrechtenactivist Liu Xiaobo werd geboren in Changchun op 28 december 1955. Liu was docent literatuur aan een lerarenopleiding in Peking. Bij het begin van het Tiananmen-protest in april 1989 verbleef hij op studiereis in de Verenigde Staten. Hij keerde naar China terug en was op 4 juni, de dag dat de protesten bloedig werden neergeslagen, in hongerstaking op het plein. Hij werd gearresteerd op 6 juni en bracht anderhalf jaar in de gevangenis door. Pas toen verklaarde een gerechtshof hem schuldig, zonder overigens op te helderen op welke gronden hij terechtstond. Het hof liet hem meteen daarna vrij. In 1995 bracht hij acht maanden in gevangenschap door. In 1996 kwam hij vanwege zijn kritiek op de regering voor drie jaar in een werkkamp terecht. Toen hij in 1999 vrij kwam, was internet in China beschikbaar geworden. Waar Liu voorheen was aangewezen op buitenlandse vrienden om zijn artikelen te kunnen faxen, werd hij nu cyberdissident. Hij noemde internet Gods geschenk aan China. In 2003 werd hij gekozen tot voorzitter van de Chinese afdeling van de internationale schrijversorganisatie PEN. Liu is ook dichter. Veel van zijn gedichten zijn opgedragen aan zijn vrouw, zoals het gedicht 'Voor Xia' uit 1997, toen hij in een kamp voor heropvoeding verbleef. Eind 2008 was Liu een van de initiatiefnemers van de tekst van Charta 08, een manifest dat opriep tot een nieuwe grondwet met bescherming van de mensenrechten. Op 8 oktober 2010 maakte het Noorse Nobelprijscomité de toekenning van de Nobelprijs van de Vrede aan Liu Xiaobo bekend.

 

 
Worte aus der Zelle

 

Ich hatte mir vorgestellt, da zu sein, unterhalb des Sonnenlichts

Mit der Prozession der Märtyrer
Und nur den einen dünnen Knochen zu benutzen

Um an einer wahren Überzeugung festzuhalten

Und doch, die himmlische Leere

Wird das Geopferte nicht mit Gold überziehen

Ein Rudel Wölfe wohlgenährt, satt von Leichen

Feiert in der warmen Mittagsluft

Überschäumend vor Freude

Weit entfernter Ort

In den ich mein Leben verbannt habe

Diesen Ort ohne Sonne

Um der Ära von Christi Geburt zu entfliehen

Ich kann der blendenden Vision auf dem Kreuz nicht entgegentreten

Von einem Rauchfähnchen bis zu einem kleinen Haufen Asche

Ich habe das Getränk der Märtyrer fließen lassen, fühle den Frühling

Wie er dabei ist, in das Brokatgefunkel unzähliger Blumen auszubrechen

Tief in der Nacht, leere Straße

Ich radle heim, ich halte an einem Zigarettenstand

Ein Auto folgt mir, überfährt mein Fahrrad

Ein paar gewaltige Kerle ergreifen mich

Ich werde in Handschellen gelegt, die Augen verbunden, geknebelt

In einen Gefängniswagen geworfen unterwegs ins Nirgendwo

Ein Blick, ein zitternder Moment zieht vorbei

Zu einer plötzlich leuchtenden Einsicht: Ich lebe noch

In den nationalen Fernsehnachrichten

Ist mein Name geändert in "verhaftete Schwarze Hand"

Obwohl diese namenlosen weißen Knochen der Toten

Noch immer im Vergessen stehen

Hoch hebe ich jede selbsterfundene Lüge

Sage jedem, wie ich den Tod erlitten

So dass "Schwarze Hand" zur Ehrenmedaille eines Helden wird

Auch wenn ich weiß

Der Tod ist ein geheimnisvolles Unbekantes

Wenn man lebt, kann man ihn nicht kennenlernen, auf keine Weise

Und einmal tot

Kann man ihn nicht noch einmal erleben

Doch schwebe ich noch immer im Tod

Ein Schweben im Ertrinken

Zahllose Nächte hinter vergitterten Fenstern

Und die Gräber unter dem Sternenlicht haben

Meine Albträume offenbart

Abgesehen von einer Lüge

Besitze ich nichts

 

 

Vertaald door Thomas Steinfeld

 



 

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Liu Xiaobo (Changchun, 28 december 1955)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Burkhard Spinnen werd geboren op 28 december 1956 in Mönchengladbach. Zie ook mijn blog van 28 december 2006 en ook mijn blog van 28 december 2007 en ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009.

 

Uit: Belgische Riesen

 

„Die Tür geht auf.

»Übrigens«, sagt Konrad, »draußen ist es total hell.«

Im Schlafzimmer ist es jetzt auch ziemlich hell, weilLicht vom Flur hereinkommt, und daher kann Konrad sehr gut beobachten, wie einer der beiden Menschen, die in dem großen Bett liegen, sich blitzschnell die Decke über den Kopf zieht. Dabei sagt dieser Mensch etwas Unanständiges, das Konrad niemals sagen dürfte. Dieser Mensch ist: Der Papa. Außerhalb des Hauses heißt er Herr Bantelmann. Drinnen natürlich: Papa; und nur ganz selten: Wolfgang.

Der Mensch war nicht immer der Papa. Darauf legt er besonderen Wert und davon erzählt er ziemlich oft. Konrad weiß Bescheid. 31 Jahre lang war der Papa unter anderem Sohn und Segelflugzeugmodellbauer, er war Führerscheinbesitzer und Bartträger und später war er auch der

junge Geliebte des anderen Menschen, der jetzt neben ihm im großen Bett liegt. Erst seit zehn Jahren ist er der Papa; und obwohl zehn Jahre eine ziemlich lange Zeit sind, hat sich der Papa noch immer nicht so ganz ans Papa-Sein gewöhnt. Am allerwenigsten gewöhnt ans Papa-Sein ist er

aber sonntagmorgens um sechs Uhr acht. Und genau das sagt er jetzt auch. Man kann es ganz gut verstehen, obwohl er die Decke über dem Kopf hat.

Dass es sechs Uhr acht ist, sieht der Papa vermutlich durch einen kleinen Schlitz, den er zwischen Matratze und Decke gelassen hat, damit er noch Luft kriegt. Sechs Uhr acht steht in roten Zahlen auf der Leuchtanzeige des Digitalweckers. »Konrad«, sagt der Papa unter der Decke, »was hab ich

dir verboten?«

Konrad denkt. Verboten, verboten? Der Papa hat schon alles Mögliche verboten. Wie soll man da wissen, was davon er gerade meint.

Zum Glück bekommt Konrad etwas Hilfe. Sie kommt von dem Menschen, der neben Papa im Bett liegt und einmal seine junge Geliebte war. Der Mensch ist: Die Mama. Außerhalb des Hauses: Frau Bantelmann.“

 

 

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Burkhard Spinnen (Mönchengladbach, 28 december 1956)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Engelbert Obernosterer werd geboren op 28 december 1936 in St. Lorenzen im Lesachtal, Kärnten. Zie ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009.

 

Uit: Grün

 

„Farblich tritt diese Es als Grün in Erscheinung, als Feld- und Wiesengrün, das ab dem ersten zaghaften Sprießen im Frühjahr alle Kräfte der Bauernfamilie in sich verstrickt. Wohl wird es dem Herbst zu bräunlich und bevor Reif und Schnee sich drüberlegen, fast grau, aber selbst in dieser Zeit hält es die Bauersleute an sich gekettet, weil das Heu von den Schuppen in den Stadel gebracht, das Vieh zweimal am Tag gefüttert und der Mist auf die Felder geführt werden muss.
Die Sommergäste bewundern dieses Grün, das in den Höhenlagen mit kargen, trockenen Böden eine ockerfarbene Beimischung erhält. Schön erscheint es auf den Ansichtskarten und in den Fotobänden, wenn der Fotograf sein Geschäft versteht und aus dem ökonomischen Niedergang entrückende, in sich stimmige Bilder aufbaut. Deshalb halten sich auch die Einheimischen in ihrem Selbstbewusstsein lieber an gelungene Kunstfotos als an das, was ihnen täglich zustößt. Die grünen Weiten sind für sie immer nur für kurze Momente schön, etwa nachdem eine Wiese abgeerntet ist und die Familie sich zu einer wohlverdienten Rast niederlässt. Schön erscheinen in solchen Momenten die Berge, die, jeden Nutzungsversuch abschüttelnd, über die von Vieh zertrampelten Almen und abgeschabten Bergwiesen aufsteigen - schön der Talboden mit den bequem zu bearbeitenden Feldern - schön die Kirche, wie sie mit ihrem sich mehr und mehr aus der Materie lösenden Turm das Gedränge der Nutzbauten verlässt und hinausweist über die Kreisläufe von Heu, Vieh, Mist und wieder Heu. "Weg, nichts wie weg!", stachelt der Turm die Jungen auf, freilich ohne ihnen einen Ausweg zu zeigen, und es mag wohl auch in den ruhig und ergeben Gewordenen eine Sehnsucht nach etwas Übersteigendem wachgeblieben sein, weil die Kirche um so viel größer und prunkvoller gestaltet ist als die übrigen Bauten des Dorfes.”

 

 

 

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Engelbert Obernosterer (St. Lorenzen, 28 december 1936)

 

 

 

 


De Chinese schrijver
Shen Congwen werd geboren op 28 december 1902 in Fenghuang in de provincie Hunan. Zie ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009.

 

Uit: Le petit soldat du Hunan (Vertaald door Isabelle Rabut)

 

« Chez moi, on ne comprenait pas que je ne voulusse pas progresser et mettre à profit mon intelligence en travaillant avec application. De mon côté, je ne saisissais pas les raisons pour lesquelles on ne pensait qu'à me faire étudier et à m'empêcher de jouer. Je considérais l'étude comme quelque chose de trop facile : qu'y avait-il d'extraordinaire à apprendre et à se rappeler des caractères d'écriture ? Le plus fantastique, il fallait le chercher dans les occupations habituelles des gens de l'extérieur : pourquoi, quand le mulet poussait la meule, lui cachait-on les yeux ? Pourquoi, pour durcir le couteau, trempait-on dans l'eau le fer incandescent ? Comment ceux qui sculptaient des effigies du Bouddha donnaient-ils une forme humaine à un morceau de bois et comment les feuilles d'or qu'ils appliquaient pouvaient-elles être aussi fines ? Comment le dinandier s'y prenait-il pour percer un trou rond dans une plaque de cuivre et pour graver des motifs aussi réguliers ? Il y avait tant et tant d'énigmes !
La vie recelait une foule de questions, dont je devais chercher moi-même les réponses. Je désirais savoir tant de choses et j'en savais si peu : par moments cela me rendait triste. C'est pourquoi je vagabondais toute la journée, allant quêter partout des images, des sons, des odeurs : l'odeur d'un serpent mort, celle de l'herbe pourrissante, celle encore que traîne après lui le boucher, celle qui s'exhale, après l'averse, du four en terre où l'on cuit les bols. Toutes ces odeurs, que j'eusse alors été incapable de décrire avec des mots, je les percevais très distinctement. Le bruissement d'ailes de la chauve-souris, le soupir qui s'échappe de la gorge d'un boeuf quand le boucher y plonge son couteau, le sifflement de la couleuvre à collier dissimulée dans un trou de terrain au bord d'un champ, le clapotis léger d'un poisson battant la surface de l'eau dans l'obscurité, tous ces sons, frappant mon oreille avec une intensité inégale, restaient inscrits avec précision dans ma mémoire. Aussi, de retour à la maison, mes nuits étaient-elles peuplées de songes merveilleux. Souvent je m'élevais en rêve jusqu'au ciel et, parvenu au coeur du scintillement lumineux, je poussais un grand cri et m'éveillais. »

 

 

 

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Shen Congwen (28 december 1902 – 10 mei 1988)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Conrad Busken Huet werd geboren op 28 december 1826 in Den Haag, als zoon van een ambtenaar. Zie ook mijn blog van 28 december 2006 en ook mijn blog van 28 december 2007  en ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009.

 

Uit: Het land van Rubens

 

„Elk Nederlander, die Parijs bezocht, heeft van de terugreis over Belgie één indruk medegebragt: het geleidelijk verdwijnen, na Chantilly en Compiègne, van het eigenaardig fransche in het landschap; het langzaam opdoemen der vlakten van Fransch-Vlaanderen; het plaats maken van bouwland en steengroeven voor bouwland en kolen- of ijzermijnen: - tot, bij de aankomst te Antwerpen, een blik op de Schelde en haar mastbosch waarschuwde, dat men de Noordzee naderde en zich weder en pays de connaissance bevond.

Ik stel mij voor, in deze bladzijden denzelfden welbekenden weg te volgen; maar te volgen als een voetreiziger doen zou, die, met zijn Joanne of zijn Bädeker in de hand, overal uitstijgt, waar hij vermoedt iets van zijne gading te zullen vinden; overal aanlegt, waar het hem lust te vertoeven. Een, die van de zevenmijlslaarzen der lokomotief zich alleen bedient, om telkens verder te komen.

Compiègne en Pierrefonds kende ik van vroeger, doch had te Creil, bij meer dan één gelegenheid, met afgunst de baan zich in tweeën zien splitsen, en, terwijl de trein mij voortsleurde naar altijd hetzelfde Saint-Quentin, hetzelfde Maubeuge, hetzelfde Mons, gelukkiger stervelingen zien weggevoerd worden in de rigting van Amiens, van Atrecht, van Rijssel.

Waarom gelukkiger? Waarom benijd? Overleg is de halve fortuin. Zoo weinig misgunt het lot den reiziger een klein voordeel, dat wie 's morgens te Parijs een plaatsbiljet neemt, en 's avonds te Amiens gaat slapen, den geheelen dag te Chantilly kan doorbrengen. Zoo deden wij, mijne reisgenooten en ik; en wij hadden er geen berouw van.

Compiègne is het laatste, Chantilly het voorlaatste plekje van Noord-Frankrijk, waar men de indrukken van het liefelijkste in de fransche natuur met de herinneringen van dat ancien-régime ziet paren, waaraan ons hart, schijnt het wel, meer gaat hangen, naarmate bij het weldadig toenemen van den afstand der tijden, de lichtzijden duidelijker uitkomen.“

 

 

 

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Conrad Busken Huet (28 december 1826 – 1 mei 1886)

Portret door Coen van Oven naar Isaac Lazarus Israëls



Zie voor nog meer schrijvers van de 28e december ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:08 Reageer op dit bericht

Öyvind Fahlström, Manuel Puig, Guy Debord, Antoine Bodar, Alfred Wolfenstein

De Zweedse kunstenaar, dichter en schrijver Öyvind Axel Christian Fahlström werd geboren op 28 december 1928 in São Paulo. Fahlström - het enige kind van Fritz en Karin Fahlström - bezocht net familie in Stockholm. Dus bleef hij en studeerde van 1949 tot 1952 archeologie en kunstgeschiedenis. Tussen 1950 en 1955 werkte hij als schrijver, criticus, vertaler en journalist. In 1953 had hij zijn eerste solo-tentoonstelling in Florence, waar zijn zaalgrote viltstift tekening, Opera (1952), werd getoond. In hetzelfde jaar publiceerde hij het manifest voor concrete poëzie. Van 1956 tot 1959 leefde hij in Parijs. Een beurs stelde hem in staat in 1961 naar New York te gaan, waar hij introk in de oude studio van Robert Rauschenberg in Front Street 128. Jasper Johns woonde er nog. Fahlström nam in 1962 deel aan de Pop Art tentoonstelling van The New Realists in de Sidney Janis Gallery. In de laatste tien jaar van zijn leven voltooide hij vier films en werd zijn kunst in galeries en musea tentoongesteld, met name in de VS en Europa.

 

Uit: Manifesto for Concrete Poetry

 

„The literary fashion for 1953 was dictated by Sigtuna [where a literary conference was held]. One rejected the psychoanalytically marked bust line and hop line, pulled down the skirt length and lowered the neck line. Since fantasy is to be stressed this year, flounces and butterflies in the hair, everyone Sings with Setterlind (Swedish “court” poet).

All this is well-known. But what lies behind these general recommendations, how shall we realize them? It has been said that we should interpret modern myths (at the same time that Freud has been accused of myth-making); and that we should not bury ourselves in the situation of our time, but should concern ourselves with timeless symbols.

Myths: does this mean to construct a complicated apparatus of symbolic and mythological contacts a la Joyce, Gösta Oswald [Swedish novelist], etc. “who did the same thing with Shakespeare or Virgil”?

Or to give up the precise complexion and to be satisfied with single ideas, most often only single words, floating around without definite contexts? The risk is that the impression will be less timeless and less related to our timeless humanity, quite simply that it will be looser and more general; since the eternally valid word-symbols (if there are such animals) have become faded by much rubbing on the washboard. To some, Lorca, for example, they have been quite useful in new contexts. Also for the surrealists, but on another level, for them it has been valid not to create eternal myths, but myths useful for the future.“

 

 

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Öyvind Fahlström (28 december 1928 - 9 november 1976)

 

 

 

 

De Argentijnse schrijver Manuel Puig werd geboren op 28 december 1932 in General Villegas. Zie ook mijn blog van 28 december 2006 en ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009.

 

Uit: Le Baiser de la femme-araignée (Vertaald door Albert Bensoussan)

 

« -Tu vas me manquer Molinata…
-Au moins pour les films.
-Au moins pour les films.[…]Bon, en maniére d’adieu je voudrais te demander quelque chose…
-Quoi ?
-Un baiser.
-C’est vrai ?
-Demain avant de m’en aller.
-Comme tu voudras
-…
-…
-Je suis curieux de savoir, cela te répugnait beaucoup de me donner un baiser ?
-Hum… Ça doit venir de la peur que j’avais que tu te transformes en panthère, comme l’héroïne du premier film.
-Je ne suis pas la femme panthère.
-Toi, tu es la femme araignée, qui attrape les hommes dans sa toile.
-Que c’est joli…Ça me plaît ! »



 

 

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Manuel Puig (28 december 1932 – 22 juli 1990)

 

 

 

 

De Franse schrijver, filmmaker en kunstenaar Guy Debord werd geboren op 28 december 1931 in Parijs. Zie ook mijn blog van 28 december 2009.

 

Uit: La Société du Spectacle

 

« Toute la vie des sociétés dans lesquelles règnent les conditions modernes de production s’annonce comme une immense accumulation de spectacles. » 63 Cest lunité de la misère qui se cache sous les oppositions spectaculaires. Si des formes diverses de la même aliénation se combattent sous les masques du choix total, cest parce quelles sont toutes édifiées sur les contradictions réelles refoulées. Selon les nécessités du stade particulier de la misère quil dément et maintient, le spectacle existe sous une forme concentrée ou sous une forme diffuse. Dans les deux cas, il nest quune image dunification heureuse environnée de désolation et dépouvante, au centre tranquille du malheur. 64 Le spectaculaire concentré appartient essentiellement au capitalisme bureaucratique, encore quil puisse être importé comme technique du pouvoir étatique sur des économies mixtes plus arriérées, ou dans certains moments de crise du capitalisme avancé. La propriété bureaucratique en effet est elle-même concentrée en ce sens que le bureaucrate individuel na de rapports avec la possession de léconomie globale que par lintermédiaire de la communauté bureaucratique, quen tant que membre de cette communauté. En outre la production des marchandises, moins développée, se présente aussi sous une forme concentrée : la marchandise que la bureaucratie détient, cest le travail social total, et ce quelle revend à la société, cest sa survie en bloc.“

 

 

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Guy Debord (28 december 1931 – 30 november 1994)

 

 

 

 

De Nederlandse rooms-katholiek priester, kunsthistoricus, schrijver en columnist Antoine Bodar werd geboren in 's-Hertogenbosch op 28 december 1944. Zie ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009.

 

Uit: Napels

 

„Drie dagen Napels waarvan twee in stromende regen. Weliswaar nu stad van vuilnis en maffia, maar vroeger hoofdstad van het koninkrijk Napels met palazzi, kerken en kloosters. Sinds 1860 deel uitmakend van het verenigde Italië – reden waarom Garibaldi’s standbeeld, even groot als vuil, uitkijkt over het stationsplein. Na de eerste dag sjouwen door het historische centrum betreden we – een huisgenoot uit Rome en ik – de plek voor overnachting in het klooster van de Augustijnen, hoog boven de baai van Napels. Eertijds een aan de paters geschonken villa, na de Tweede Wereldoorlog omgebouwd tot voor die dagen modern klooster, nu verwaarloosd en nagenoeg leeg. We slapen in celletjes, toendertijd bewoond door novicen en andere pas tot de orde toegelaten geroepenen. Twee priesters en een diaken vormen samen de communiteit waarvoor twee bejaarde zusters zich kwijten van verzorging. De drie ontvangen ons gastvrij en delen hun avondmaal met ons. Onder spierwitte buislampen in de eetzaal, waar elke aangenaamheid en elke geriefelijkheid lijken vermeden, luisteren we naar de verklaringen omtrent vuinis en maffia, de afwezigheid van kloosterroepingen, de mentaliteit van de Napolitanen, de dagelijkse gang rond de kleine parochiekerk die in de jaren vijftig van de vorige eeuw tegen het klooster is aangebouwd. De maffia – hier Camorra geheten – als staat in de staat Italië beheerst naast de politiek de ondernemers en waarschijnlijk meer. Wie een bedrijf begint of een winkel opent, krijgt eerst alle medewerking. Maar zodra de onderneming draait, eist de maffia een percentage van de opbrengst op straffe van bij voorbeeld brandstichting. De knechting van Napels uit zich daarenboven in het overal opeengestapelde vuilnis, al heten sommige wijken waar toeristen komen daarvan ietwat gevrijwaard. Kunnen de stedelingen hier nog gemeenschapszin kennen of is gelatenheid en laten gaan en laten lopen hier de enige geestesgesteldheid geworden? De smeerpoetserij alom doet dit vermoeden. In het celletje, nog ijskoud als gevolg van doorweking, vind ik laat in de nacht de slaap, terwijl maartse buien het klooster blijven wassen.”

 

 

 

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Antoine Bodar ('s-Hertogenbosch, 28 december 1944)

 

 

 


De Duitse dichter, toneelauteur en vertaler
Alfred Wolfenstein werd geboren op 28 december 1883 in Halle. Zie ook mijn blog van 28 december 2006 en ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009.

 

 

Tiger

Die große Sonne scheint in seine Zelle
Und zieht auf seinem bunt getreiften Felle
noch andre Striche:schwarzer Stäbe Schatten.

Er blinzt hinauf mit wütendem Verlangen:
Das Licht durchbricht doch die zerbißnen Stangen!
Es legt sich innen zu ihm auf die Matten!

Kann sich die Sonne nicht mit ihm zusammen
Aufs Gitter werfen? Schmelzen heiße Flammen
Aus ihrer beider Rachen nicht die Platten?

Die Sonne ist nicht heiß, wie er sie kannte,
Als sie im fernen freien Himmel brannte-
Auch sie gefangen, malt hier Kerkerschatten.

 

 

 

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Alfred Wolfenstein (28 december 1883 – 22 januari 1945)

Geschreven door Romenu om 19:08 Reageer op dit bericht

Morris Rosenfeld, Erich Köhler, Édouard d'Anglemont, Antoine Furetière

 


De Amerikaanse dichter
Morris Rosenfeld (eig. Moshe Jacob Alter) werd geboren op 28 december 1862 in Boksze in Polen. Zie ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009.

 

 

Again I Sing My Songs

 

Once again my songs I sing thee,

  Now the spell is broken;

Brothers, yet again I bring thee

  Songs of love the token.

Of my joy and of my sorrow

  Gladly, sadly bringing;—

Summer not a song would borrow—

  Winter sets me singing.

 

O when life turns sad and lonely,

  When our joys are dead;

When are heard the ravens only

  In the trees o’erhead;

When the stormwind on the bowers

  Wreaks its wicked will,

When the frost paints lying flowers,

  How should I be still?

 

When the clouds are low descending,

  And the sun is drowned;

When the winter knows no ending,

  And the cold is crowned;

When with evil gloom oppressed

  Lie the ruins bare;

When a sigh escapes the breast,

  Takes us unaware;

 

When the snow-wrapped mountain dreams

  Of its summer gladness,

When the wood is stripped and seems

  Full of care and sadness;

When the songs are growing still

  As in Death’s repose,

And the heart is growing chill,

  And the eyelids close;

 

Then, O then I can but sing

  For I dream her coming—

May, sweet May! I see her bring

  Buds and wild-bee humming!

Through the silence heart-appalling,

  As I stand and listen,

I can hear her song-birds calling,

  See her green leaves glisten!

 

Thus again my songs I sing thee,

  Now the spell is broken;

Brothers, yet again I bring thee

  Of my love the token.

Of my joy and of my sorrow

  Gladly, sadly bringing,—

Summer not a song would borrow!—

Winter sets me singing.

 

 

 

Vertaald door Rose Pastor Stokes en  Helena Frank

 

 

 

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Morris Rosenfeld (28 december 1862 – 22 juni 1923)

 

 

 

 

De (Oost)-Duitse schrijver Erich Köhler werd geboren op 28 december 1928 in Taschwitz nabij Karlsbad. Zie ook mijn blog van 28 december 2009.

 

Uit: Radauer oder Aufstieg und Fall von Politanien


„Auf dem alten Friedhof mitten im Neubaugebiet, in ei­ner entlegenen Ecke hinter Wacholderhecken haben wir so eine Art griechisches Minitempelchen entdeckt. Mausoleum wäre geprahlt. Auf einer Bronzetafel im verwahrlosten Tempelräumchen vergammelt eine Inschrift unter Grünspan: "Hier ruhet unvergessen unser Heimatdichter Alexander... Allzu frühe von uns gegangen, hat er seine schönsten Ge­schichten mit in das Grab genommen."

Meine Leute glupschen mich an, als wäre ich verpflich­tet, etwas von dem allzu frühe von uns Gegangenen gelesen oder wenigstens gehört zu haben. Bin ich nicht, ehrlich, wo er seine schönsten Geschichten sowieso mit in das kühle Grab genommen hat. Ich stampfe. Es klingt hohl. Ich sage: Brecheisen, Seil, Taschenlampen

Wozu, Mann
Wegen der Geschichten
Werden die nicht vermodert sein
Oder überholt
Ich sage: Hat er uns etwas vorenthalten oder nicht. Er hat. Grund genug, dass wir mal nachsehen
Ist das nicht Ruhestörung
Ist es. Oder denkt ihr, ich hätte Ruhe, ehe ich Bescheid weiß

Wir lassen uns hinab, ein Schacht, rechteckig ausgemau­ert, überraschend hell, obwohl wir zur Deckung die Platten über uns wieder geschlossen haben. Die Taschenlampen können wir jedenfalls ausschalten. Auf dem Gruftboden finden wir eine Art Sandkasten. Neben dem Kasten kauert ein Kind. Da muss ich mich denn doch erst einmal vernehmlich räus­pern. Endlich schaut das Kind, oder was das ist, mit großen dunklen Klüsen auf. Ich sage: Ich wollte bloß mal nachsehen

 

 

 

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Erich Köhler (28 december 1928 – 16 juli 2003)

 

 

 

 

De Franse dichter Édouard d’Anglemont werd geboren op 28 december 1798 in Pont-Audemer, departement Eure. D'Anglemont was de zoon van de commissaire de la Marine H. d’Anglemont, en zijn grootvader was het hoofd van de administratie van de marine van Duinkerken. Na het voltooien van zijn opleiding kreeg ook Édouard d’Anglemon een baan in de administratie van de marine. Hij debuteerde succesvol in 1825 met de bloemlezing "Odes legitimistes". Na een aantal minder geslaagde werken werden zijn "Pèlerinages“weer zeer enthousiast ontvangen door publiek en literaire kritiek. Het betrof hierbij zeer sfeervolle beschrijvingen van Chantilly, het kasteel van Pau, Kasteel Chenonceaux, het amfitheater van Nîmes, Fontaine-de-Vaucluse en de basiliek van Saint-Denis.

 

Uit: Berthe et Robert, poème en quatre chants (Fragment)

 

Mais bientôt le soleil, effaçant les étoiles,

Du monde ténébreux Tient déchirer les voiles ;

La tuire se revêt des plus fraîches couleurs ;

La brise dans les airs sème l'encens des fleurs

Où tremblent de la nuit les perles étalées;

Les doux gazouiltemens des peuplades ailées

Animent les bosquets ; les troupeaux ondoyans

Blanchissent de leurs flots les coteaux verdoyans.

Tout s'éveille et sourit ; la nature ravie

Chante l'hymne d'amour au père de la vie.

Mais sur le lit d'hymen par son souffle foulé

Robert s'agite, entr'ouvre un œil demi-voilé,

Et d'un bras caressant interrogeant sa couche i

. O Berthe ! qu'ils sont doux les baisers de ta bouche !

» Enivre tous mes sens de leur charme divin. »

Elle ne répond pas, son bras la cherche en vain;

 

 

 

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Édouard d’Anglemont (28 december 1798 - 22 april 1876)

Pont-Audemer (Geen portret beschikbaar)

 

 

 

 

De Franse schrijver en lexicograaf Antoine Furetière werd geboren op 28 december 1619 in Parijs. Zie ook mijn blog van 28 december 2009.

 

Uit: Antoine Furetière. Un précurseur des Lumières sous Louis XIV (Biografie door Alain Rey)

 

“L'année 1662 fut pour Furetière celle du succès. Son élection à l'Académie, le 15 mai, est le fruit d'une longue préparation et revêt une signification politique ; la protection d'Henry de Bourbon y est sans doute pour quelque chose. Il est probable que les voix de nombreux Immortels, qui n'écrivaient pas mais représentaient les couches dirigeantes traditionnelles, aristocratie d'épée ou de robe, ne pouvaient être obtenues sans une caution. Un bâtard royal, évêque et abbé, devait avoir un poids considérable.

(…)

 

Le 17 mai, l'Académie apprend la mort de son infatigable adversaire. Hypocritement, les Messieurs lui pardonnent 'de bon coeur' mais, bien qu'il n'ait pas été remplacé - sur ordre discret du roi -, lui refusent le service funèbre.

Apparemment, un seul membre de la Compagnie s'en étonne. C'est Boileau, qui aurait alors déclaré :

Messieurs, il y a trois choses à considérer ici : Dieu, le public et l'Académie.'

A l'égard de Dieu, il vous saura sans doute un très bon gré de lui sacrifier votre ressentiment et de lui offrir des prières pour un mort qui en avait besoin plus qu'un autre, quand il ne serait coupable que de l'animosité qu'il a montrée contre vous.

Votre ennemi par delà le tombeau. Et pour ce qui regarde l'Académie, sa modération sera très estimable quand elle répondra à des injures par des prières...”

 

 

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Antoine Furetière (28 december 1619 – 14 mei 1688)

 

Geschreven door Romenu om 18:16 Reageer op dit bericht

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