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Berichten van 13 februari 2012

M. Vasalis, Jan Arends, Irene Dische, Friedrich Christian Delius, Urs Faes, Faiz Ahmed Faiz

De Nederlandse dichteres en psychiater M. Vasalis werd geboren in Den Haag op 13 februari 1909. Zie ook alle tags voor M. Vasalis op dit blog.

 

 

De idioot in het bad

 

Met opgetrokken schouders, toegeknepen ogen,
Haast dravend en vaak hakend in de mat,
Lelijk en onbeholpen aan zusters arm gebogen,
Gaat elke week de idioot naar 't bad.

De damp die van het warme water slaat
Maakt hem geruster : witte stoom…
En bij elk kledingstuk, dat van hem afgaat,
Bevangt hem meer en meer een oud vertrouwde droom.

De zuster laat hem in het water glijden,
Hij vouwt zijn dunne armen op zijn borst,
Hij zucht, als bij het lessen van zijn eerste dorst
En om zijn mond gloort langzaam aan een groot verblijden.

Zijn zorgelijk gezicht is leeg en mooi geworden,
Zijn dunne voeten staan rechtop als bleke bloemen,
Zijn lange, bleke benen, die reeds licht verdorden
Komen als berkenstammen door het groen opdoemen.

Hij is in dit groen water nog als ongeboren,
Hij weet nog niet, dat sommige vruchten nimmer rijpen,
Hij heeft de wijsheid van het lichaam niet verloren
En hoeft de dingen van de geest niet te begrijpen.

En elke keer, dat hij uit 't bad gehaald wordt,
En stevig met een handdoek drooggewreven
En in zijn stijve, harde kleren wordt gesjord
Stribbelt hij tegen en dan huilt hij even.

En elke week wordt hij opnieuw geboren
En wreed gescheiden van het veilig water-leven,
En elke week is hem het lot beschoren
Opnieuw een bange idioot te zijn gebleven.

 

 

 

Appelboompjes

 

Op een recht, zwart kousenbeen,
dunne rokjes opgeheven,
dansend in de vroege regen
en de tuin voor zich alleen,

staan twee jonge appelbomen,
't witte bloed omhooggestegen,
vlinder-hoofden wijd omgeven
door hun aller-eerste dromen.

Met hun smalle voet in 't gras,
ingetogener en lomer
staan zij later in de zomer
na te peinzen hoe het was.

Voller wordend met de dagen,
vastgegroeid in 't ogenblik,
bestemd, mijn zustertjes, - als ik -
te wortelen, rijpen en vrucht te dragen.

 

 

 

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M. Vasalis (13 februari 1909 - 6 oktober 1998)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver en dichter Jan Arends werd geboren op 13 februari 1925 in Den Haag. Zie ook alle tags voor Jan Arends op dit blog.

 

 

Ze hebben hun moskee

 

Ze hebben
hun moskee gebouwd
om onze gulden
van god.

Ze zijn gekomen
als soldaten
maar zonder
geweer.

Hun wapen is honger.

Ze
zijn hier
als veroveraars
van recht
op leven.

 

 

 

Ik heb nooit

 

Ik heb
nooit
een echt woord gehoord
of het deed pijn

Om pijn
te schrijven
heb je
weinig woorden
nodig.

 

 

 

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Jan Arends (13 februari 1925 – 21 januari 1974)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Friedrich Christian Delius werd geboren in Rome op 13 februari 1943. Zie ook alle tags voor Friedrich Christian Delius op dit blog.

 

Uit: Die Frau, für die ich den Computer erfand

 

„Aber ich warne Sie, heute bin ich bester Laune ... Vorgestern erst hab ich abgesagt in Braunschweig und meine Tochter hingeschickt. Ja, vorgestern erst, aus Gesundheitsgründen, so kurzfristig kann man nur mit Gesundheitsgründen absagen bei solchen Festivitäten ... Ich geb es zu, als wir uns vor drei Wochen verabredet haben, da hatte ich die Absage schon im Hinterkopf. Ich wollte den Vollmond nicht verstreichen lassen. Ich wollte den Termin mit Ihnen und nicht mit Braunschweig. Aber bilden Sie sich bloß nichts darauf ein! Das ist mein Vergnügen und nicht Ihr Verdienst! Und jetzt sitz ich hier in der freien Natur und nicht im getäfelten Saal in der ersten Reihe, und hier schwirren keine Fotografen rum, die mich zum Grinsen nötigen. Und jetzt, in diesen Minuten, kurz nach sechs, fängt der Festakt an. Es ist wie Schuleschwänzen, nur viel schöner. Weil sie mich nicht mehr bestrafen können. Im Gegenteil, sie können sowieso nur das Beste Über mich erzählen, Oberbürgermeister, Minister, Präsidenten, Professoren ... Es ist der vierzehnte Ehrendoktor, ich hab extra noch mal nachgezählt ... Ja, für mich auch, und die Karte bitte, Kathi ... Und jetzt gleich, nach der Musik, Mozart passt immer, ein Flügel passt immer noch in die Ecke, spricht der Oberbürgermeister. Wissen Sie, das Händeschütteln, die Blitzlichter, das Lächeln, die Konversation Über das Wetter und den neusten Streich von Bill Gates, und dann Mozart, das ginge ja noch, wenn nicht die Reden wären, die immer gleichen Reden, die immer gleichen Sätze. Glauben Sie mir, ich kenne die Oberbürgermeistersätze, ich kenne sie alle auswendig, die Ministersätze, die Professorensätze. Das ganze Arsenal der Lobreden, die auf mich abgefeuert werden und die mir gleichgültig geworden sind und gegen die ich mich nicht mehr wehren will und nicht mehr wehren kann außer mit einer Absage aus Gesundheitsgründen zwei Tage vorher.“

 

 

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Friedrich Christian Delius (Rome, 13 februari 1943)

 

 

 

 

De Duits-Amerikaanse schrijfster Irene Dische werd op 13 februari 1952 in New York geboren. Zie ook alle tags voor Irene Dische op dit blog.

 

Uit: Ein Job

 

“Der Killer begann seine Karriere mit Schneeballwerfen. Seine ersten Ziele waren die grünen Beine und die quietschenden Stiefel der Soldaten, die durch sein kurdischesHeimatdorf im Osten der Türkei patrouillierten. Der Killer war vorsichtig, und oft traf er daneben. Er ging noch in die erste Klasse. Eines Tages schlugen die türkischen Soldaten seinen Vater zusammen. DerGemüsehändler hatte sich geweigert, strammzustehen, während die Polizeikapelle die Nationalhymne spielte. Danach verbesserte der Killer seine Technik. Er überzog die harten Schneekugeln mit einer Eisglasur, indem er siemit den bloßen Händen anwärmte und dann gefrieren ließ. Seine Handflächen waren immer rot und rissig.

Je besser er traf, desto mehr Freude machte es ihm. Die Wildheit überkam ihn wie ein plötzliches Fieber in der Abenddämmerung, nach einem Tag kalter Fügsamkeit in der Schule, wo er Türkisch lernen sollte, die Geschichte der türkischen Errungenschaften und türkische Dichtung und die

Geographie des türkischen Expansionismus in Europa. Seine Lehrer prügelten ihm den kurdischen Akzent aus und verschafften ihm damit einen Vorteil in seinem künftigen Beruf. Er war höflich, er war gehorsam, er war es gewöhnt, daß die Leute ihm wegen seines hübschen Gesichts Komplimente

machten, und er war faul – jedenfalls in der Schule.

Sein Ehrgeiz lag anderswo. Er studierte die türkischen Soldaten, ihre imposanten grünen Monturen, die Gewehre, die sie als Prügel benutzten. Aber er stellte fest, daß er die vielen Silhouetten nicht auseinanderhalten konnte. Deshalb wandte er sich von ihren Beinen ab und zielte von nun an in ihre

Gesichter. Da konnte er sie identifizieren und erkennen, ob er sie verletzt hatte und wie schwer.”

 

 

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Irene Dische (New York,  13 februari 1952)

Portret door Henrieke Ribbe, 2008

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Urs Faes werd geboren op 13 februari 1947 in Aarau. Zie ook mijn blog van 13 februari 2009 en ook mijn blog van 13 februari 2010 en ook mijn blog van 13 februari 2011.

 

Uit: Paarbildung

 

„Kollege Lüscher hat zur Routine gefunden, hatte ihm der Chef eines Tages vor versammelter Ärzterunde zugeworfen, als er regungslos den Erklärungen auf den eingeblendeten

Schichtröntgenaufnahmen folgte, die die letzte Phase eines Pankreaskarzinoms zeigten. Der Patient

war im Institut postoperativ bestrahlt worden, jedoch mit geringer Verbesserung der Symptomkontrolle. Er hatte bis zuletzt unter starken Schmerzen gelitten.

Das Wort Routine hatte Lüscher zusammenzucken lassen, doch er hatte dem Chef zugenickt, war den kleinen Punkten gefolgt, die in der PET-Untersuchung, dieser bildlichen Darstellung des Zuckerstoffwechsels im Körper, die Metastasen aufzeigten: gelbzuckende Flämmchen in einem Feld von Grün.

Was der Chef als Routine bezeichnete, empfand er als Distanz, die nötig war. Denn manches ging ihm nahe, obwohl er während zweier Jahre für eine private Opferhilfeorganisation als Unfallpsychologe gearbeitet hatte.

Routine, die er mit Abstumpfung gleichsetzte, hatte er sich schon vor seiner Spitalzeit, eigentlich in jeder Lebensphase, verboten. Routine tötet das Leben und vertieft den Fluch, geboren zu sein. Der Satz von Cioran hatte sich in seinem Kopf festgehakt. Er hielt sich immer neu vor Augen, daß man auch in schwierigsten Situationen die Hoffnung nicht aufgeben durfte.

Und doch wurde, was er Gleichmut nannte, immer wieder durchbrochen. Er hatte kaum zwei Wochen im Institut gearbeitet, als auf einem der Patientenblätter, die zu Beginn des Rapports gezeigt wurden, der Name eines Bekannten erschien. Einem ehemaligen Mitschüler war ein Mastdarmkarzinom im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert worden, organübergreifend, sehr aggressiv,

mit Fernmetastasen. Der leitende Arzt hatte von einer wahrscheinlichen Lebenserwartung von einem halben Jahr gesprochen.Auch diese Einschätzungwar noch zu optimistisch gewesen. Lüscher hatte den Verlauf der Krankheit verfolgt, dieMeldung vom Tod dieses Patienten hatte ihn, zu seiner Überraschung, tief berührt.“

 

 

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Urs Faes (Aarau,13 februari 1947)

 

 

 

 

De Pakistaanse (Urdu) dichter Faiz Ahmed Faiz werd geboren op 13 februari 1911 in Sialkot. Zie ook mijn blog van 13 februari 2009 en ook mijn blog van 13 februari 2010 en ook mijn blog van 13 februari 2011. 

 

 

Some Lover To Some Beloved!

 

Down the memory lanes, on which

you've strolled since ages past

They will end if you walk farther a step or two

Where exits the turn towards the wilderness of forgetfulness

beyond which, there isn't any Me, nor any You

My eyes hold their breath, for any moment you

may turn back, move ahead, or at least turn to look back

 

Although my sight knows that the wish is just a farce

For if ever it were to run across your eyes again

right there will spring forth another pathway

Like always, where ever we run into, there will begin

another journey of your lock's shadow, your embrace's tremor

 

The other wish is also in error, for my heart knows

There is no turn here, no wilderness, no mountain-range

beyond whose horizon, my perpetual sun-of-your-Love can set

May you continue walking these pathways, its better this way

If you don't even turn to look back, it is okay

 

 

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Faiz Ahmed Faiz (13 februari 1911 - 20 november 1984)



Zie voor nog meer schrijvers van de 13e februari ook
mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:07 Reageer op dit bericht

Georges Simenon, Nynke van Hichtum, Katja Lange-Müller, Ivan Krylov

De Belgische (Franstalig) schrijver Georges Simenon werd geboren in Luik op 13 februari 1903. Zie ook alle tags voor Georges Simenon op dit blog.

 

Uit: Maigret und der gelbe Hund (Vertaald door Raymond Regh)

 

„Als der Mann wieder auftauchte, verdunkelte er fast das gesamte Rechteck des Fensters, gab dann die Sicht frei, indem er in den Hintergrund des Raumes ging. Seine große Hand fiel auf die Schulter des Mädchens nieder und versetzte ihr einen solchen Stoß, dass sie eine ganze Kehrtwendung machte, beinahe hingefallen wäre und ihr jämmerlich bleiches Gesicht mit Lippen, die vom Schluchzen geschwollen waren, sichtbar wurde. All das war jedoch so undeutlich, so verschwommen wie ein Film im Kino, wenn die Lampen im Saal wieder eingeschaltet werden. Und noch etwas fehlte: die Geräusche, die Stimmen…
Genau wie ein Film: ein Film ohne Ton. Obwohl es der Mann war, der redete. Und er redete wohl laut. Er war wie ein Gorilla. Den Kopf dicht auf den Schultern, den Oberkörper in einem engen Pullover, der seine Brustmuskeln hervortreten ließ, das Haar kurzgeschoren, wie bei einem Sträfling, die Fäuste in die Hü∫en gestemmt, schleuderte er ihr Vorwürfe, Schimpfwörter oder Drohungen ins Gesicht. Er war wohl drauf und dran, handgreiflich zu werden. So, dass Leroy versuchte, Maigret noch fester zu packen, als wolle er sich selbst beruhigen. Emma weinte noch immer. Ihre Haube saß mittlerweile schief. Ihr Knoten würde sich gleich lösen. Irgendwo wurde ein Fenster geschlossen, was eine Sekunde lang ablenkte. »Kommissar… ob wir…«
Der Tabakgeruch umhüllte die beiden Männer und gaukelte ihnen Wärme vor. Weshalb faltete Emma die Hände? Wieder redete sie…
In ihrem verzerrten Gesicht lag gleichzeitig Entsetzen, Flehen und Schmerz, und Inspektor Leroy hörte, wie Maigret seinen Revolver entsicherte. Nur fünfzehn bis zwanzig Meter lagen zwischen den bei den Gruppen. Ein sprödes Klicken, eine Fensterscheibe, die in Scherben zerspringen würde, und der Hüne wäre außerstande, Schaden anzurichten. Mittlerweile ging er auf und ab, die Hände auf dem Rücken, und er wirkte kleiner, breiter.“

 

 

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Georges Simenon (13 februari 1903 - 4 september 1989)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Nynke van Hichtum (pseudoniem van Sjoukje Troelstra-Bokma de Boer) werd geboren in Nes op 13 februari 1860. Zie ook mijn blog van 13 februari 2009 en ook mijn blog van 13 februari 2010 en ook mijn blog van 13 februari 2011.

 

Uit: Zwarte Jacob van den Valkenburg

 

"Daar heb je dien wilde Hans weer - altijd met de deuren slaan!" - De boerin had deze woorden op de lippen, maar ze bleven onuitgesproken - want wat was dat???
Daar klonk een hartverscheurend gegil door het huis! Wat was er gebeurd? De deur werd weer open gedaan en ging weer dicht, en 't was me daar een gejammer in de gang - o wee, o wee, wat gebeurde daar voor 'n ongeluk? De beide vrouwen zaten elkaar aan te kijken, bleek van schrik. Eindelijk stond tante Mina op en ging naar de kamerdeur.
Langzaam draaide ze de kruk om en toen, met een plotseling besluit, gooide ze de deur wijd open!
Daar stond Hans, huilend en jammerend, met Jakob in zijn armen, die nog harder schreeuwde dan zijn kleine baas.
"Wat is d'r gebeurd? Heeft die nare vogel weer wat uitgehaald?" riep de boerin.
"Nee, nee," snikte Hans, "ik ben onvoorzichtig geweest! Ik gooide de deur zoo wild dicht om maar gauw bij tante te zijn....... en..... en..... en ik wist niet, dat Jakob achter me aan kwam... en.... en...... en..... toen is-ie d'r tusschen gekomen, .....o ......o, o, o, o,!" En de arme jongen schokte over zijn geheele lichaam, zoo snikte hij.
De arme Jakob huilde nog harder, en worstelde om los te komen. 't Was een aandoenlijk tooneel!“

 

 

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Nynke van Hichtum (13 februari 1860 - 9 januari 1939)

 

 



De Duitse schrijfster Katja Lange-Müller werd geboren op 13 februari 1951 in Berlijn-Lichtenberg.
Zie ook alle tags voor Katja Lange-Müller op dit blog.

 

Uit: Böse Schafe

 

„Ich griff mir vom Sims neben dem Kiosk eine zerknitterte »Bingo-BZ« mit gültigem

Datum, die ihr voriger Besitzer, wohl weil es ihm gegen den Strich gegangen wäre, etwas

Bezahltes und noch Brauchbares einfach wegzuschmeißen, dort abgelegt hatte – für jemanden

wie mich, denn ich las damals gern die Klatsch- und Gruselgeschichten, die in schmalen

Spalten unter den knalligen und manchmal sehr komischen Schlagzeilen standen.

Die Zeitung überfliegend, eine Zigarette zwischen den Lippen, steuerte ich mein

eigentliches Ziel an, die Badewanne in der Wohnung eines aus dem Bayrischen

zugewanderten Sozialarbeiters, den ich mochte – da kamt ihr um die Ecke geschossen, du und

dein Kumpel. Ihr benahmt euch seltsam, ausgelassen, ja übergeschnappt: wie zwei

Kettenhunde, die sich losgerissen, aber erst eine Nacht unter fremden Fenstern geschlafen und

noch nicht wieder den ganz großen Hunger haben; und doch deutet das Glitzern in ihren

Pupillen, diese Tollheit, mit der sie einander bei Laune halten, schon darauf hin, daß sie den

Preis der Freiheit bald kennen und bezahlen würden.

Schöne Männer wart ihr, alle beide, du blauäugig, bleich, aschblond, der neben dir oliv, mit

braunem Kraushaar, Sonnenbrille, kleinem Silberohrring. Und dafür, daß die Sweatshirts, die

sich über euren breiten Schultern spannten, wahrscheinlich aus dem Kleiderfundus der

Arbeiterwohlfahrt stammten, hatte ich damals noch nicht den Blick.“

 

 

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Katja Lange-Müller (Berlijn, 13 februari 1951)

 

 

 

 

De Russische dichter en schrijver Ivan Andrejevitsj Krylov werd geboren op 13 februari 1769 in Moskou. Zie ook alle tags voor Ivan Krylov op dit blog.

 

 

The Сucoo and the Cock

 

'Oh, Cockerel, how are you singing loudly and grandly! '

'And you, my dear Cucoosie, sing so smoothly, lovely:

In our forest there's no any kind of such a singer, though! '

'I'd like to listen you for ages, dear!

'And I prefer, my beauty, your's so clear,

And tender, and high voice!

When you stop singing, then I fail

In waiting for the time, when you begin again.

Where from has God brought you such a pretty voice?

And look - you are not large, to say - you're tiny so,

But your song as the nightingale's warble! '

'Oh, thank you, dear. To the honest telling,

I say, that you sing better than the Eden's bird,

And I can surely this state confirm.'

 

At that time the Sparrow was flying by, and said them:

'My friends! Though you turn hoarse in that

Joint efforts in each other's praising, -

I can say that your music's obviously bad! ..'

 

Why for then the Cucoo is praising the Cock? Know?

Because of that the Cock is praising the Cucoo.

 

 

 

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Ivan Krylov (13 februari 1769  - 21 november 1844)

Portret door Roman Maximovich Volkov, 1812
Geschreven door Romenu om 18:58 Reageer op dit bericht

Eleanor Farjeon, Ricardo Güiraldes, Antonia Pozzi, Friedrich Adler

De Engelse dichteres en schrijfster Eleanor Farjeon werd geboren op 13 februari 1881 in Londen. Zie ook alle tags voor Eeleanor Farjeon op dit blog.

 

  

It was long ago


I’ll tell you, shall I, something I remember?
Something that still means a great deal to me.
It was long ago.

 

A dusty road in summer I remember,
A mountain, and an old house, and a tree
That stood, you know,

 

Behind the house. An old woman I remember
In a red shawl with a grey cat on her knee
Humming under a tree.

 

She seemed the oldest thing I can remember.
But then perhaps I was not more than three.
It was long ago.

 

I dragged on the dusty road, and I remember
How the old woman looked over the fence at me
And seemed to know

 

How it felt to be three, and called out, I remember
“Do you like bilberries and cream for tea?”
I went under the tree.

 

And while she hummed, and the cat purred, I remember
How she filled a saucer with berries and cream for me
So long ago.

 

Such berries and such cream as I remember
I never had seen before, and never see
Today, you know.

 

And that is almost all I can remember,
The house, the mountain, the gray cat on her knee,
Her red shawl, and the tree,

 

And the taste of the berries, the feel of the sun I remember,
And the smell of everything that used to be
So long ago,

 

Till the heat on the road outside again I remember
And how the long dusty road seemed to have for me
No end, you know.

 

That is the farthest thing I can remember.
It won’t mean much to you. It does to me.
Then I grew up, you see.

 

 

 

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Eleanor Farjeon (13 februari 1881 – 5 juni 1965)

 

 

 

 

De Argentijnse dichter en schrijver Ricardo Güiraldes werd geboren op 13 februari 1886 in Buenos Aires. Zie ook mijn blog van 13 februari 2009 en ook mijn blog van 13 februari 2010 en ook mijn blog van 13 februari 2011.

 

Uit: Ricardo Güiraldes (door Valery Larbaud)

 

„Lorsqu’il est mort, à Paris, en octobre dernier, Ricardo Güiraldes préparait depuis deux ou trois ans une édition corrigée et augmentée de son recueil de poèmes, El Cencerro de Cristal, publié en 1915 à Buenos-Ayres. Très sévère pour ses ouvrages, il n’avait guère conservé, d’un bon nombre de poésies composées parallèlement à ses deux grands livres de prose, Xaimaca et Don Segundo Sombra, entre 1918 et 1926, que deux groupes lyriques : Poemas Solitarios et Poemas Misticos, qui vont être donnés dans la nouvelle édition que, réalisant son vœu, Mme A. del Carril, sa veuve, a établie. C’est de ce dernier groupe que nous donnons ici la traduction intégrale.

Aucun des sept poèmes qui le composent n’a encore paru dans le texte original, alors que trois des douze « Poèmes solitaires » avaient été publiés dans la revue d’avant-garde « Proa », fondée en 1925, à Buenos-Ayres, par Ricardo Güiraldes et quelques-uns de ses amis. Il est vraisemblable qu’il avait hésité à les livrer même au public restreint, l’élite des lettrés argentins, qui suivait « Proa ». Il les gardait pour lui, comme des effusions d’un sentiment trop intime pour être montrées même à ses amis, peut-être même à ses proches.. Dans ses conversations les plus libres, les plus confidentielles, la même pudeur l’empêchait de parler, sinon vaguement, de « ces choses ». Nous avions seulement compris que, durant un séjour qu’il avait fait dans l’Inde, la foi à un monde invisible et à l’immortalité, qu’il avait perdue, lui était revenue, mais sous une forme étrangère aux dogmes chrétiens. C’est ainsi qu’avant d’avoir mieux lu Paul Claudel il disait que l’admiration qu’il avait pour cet écrivain était contrebalancée par la gêne qu’il éprouvait à trouver dans ses œuvres « une morale de vieille fille », et c’était de la morale chrétienne qu’il voulait parler.“

 

 

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Ricardo Güiraldes (13 februari 1886 – 8 oktober 1927)

 

 

 

 

De Italiaanse dichteres Antonia Pozzi werd geboren op 13 februari 1912 in Milaan. Zie ook alle tags voor Antonia Pozzi op dit blog.

 

 

Offering to a Tomb

to A.M.C.*

 

From high above you showed me, 1

not far beyond the houses’ ruinous slide,

a black pointing of cypresses

darting through the azure

as custodian

to the cemetery’s white marble.

I thought of a tomb
I’ve never seen

and to me it seemed

there I placed at that moment, 10

with tremulous heart on my sleeve,

a living clutch

of red carnations.

 

 

 

Another Respite

to L.B.*

 

Rest your head on my shoulder: 1

so I caress you with a slow gesture,

as if my hand accompanied

a long, invisible needleful of thread.

Not on your face only: on any forehead

aching with torment and tiredness

fall these blind caresses of mine,

like the yellowed leaves of autumn

in a puddle reflecting the sky.

 

Vertaald door Peter Robinson

 

 

 

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Antonia Pozzi (13 februari 1912 – 3 december 1938)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver, vertaler en jurist Friedrich Adler werd geboren op 13 februari 1857 in Amschelberg in Midden-Bohemen (nu Tsjechisch: Kosova Hora). Zie ook mijn blog van 13 februari 2009 en ook mijn blog van 13 februari 2010 en ook mijn blog van 13 februari 2011 

 


Am Morgen

 

Trüb der Morgen und kalt.

Ueber die Wiesen schweifen

Feuchte Nebelstreifen;

Auf den Bergen ringsum

Liegen Wolken geballt,

Grau und stumm.

Mühsam

Gegen die dunklen Schatten,

Halb wagend,

Halb zagend,

Sendet Sonne den matten,

Bebenden Strahl.

Nieder in's Thal

Röthlich bricht

Hier und dort unsicheres Licht ...

Kämpfen muß die herrlichste Gluth,

Die hehrste Feindin irdischer Fehle:

 

Muth, Muth,

Arme ringende Menschenseele!


 

 

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Friedrich Adler (13 februari 1857 – 2 februari 1938)

Geschreven door Romenu om 18:54 Reageer op dit bericht

In Memoriam Adriaan Bontebal


In Memoriam Adriaan Bontebal

 

In de nacht van 10 op 11 februari 2012 is op 59-jarige leeftijd in zijn woonplaats Den Haag de Nederlandse dichter en schrijver Adriaan Bontebal overleden.Adriaan Bontebal werd geboren op 28 mei 1952 in Leidschendam.Zie ook mijn blog van 28 mei 2011.

 

 

Romantiek

De kamer was gevuld
met tedere geluiden:
de regen op het raam
een knapperende haard
Tezamen op de bank
de armen om elkander
De radio heeeel zacht
Jan 'Candlelight' van Veen

Ik zon op een manier
mijn liefste zo te kwetsen
dat zij (eerst nog perpleks
dan stamelend verward)
luid uitbarst in gekrijs
de tranen niet te stelpen

Dan neem ik haar heel zacht
Dat is pas romantiek

 

 

 

 

Mijn Laatste Wens

 

Als ik dood ben
wil ik worden
geplastificeerd
in vlammend rood
en worden bijgezet
tegen de
donkerblauwe wand
met de helwitte spot
in de noordoosthoek
van de zitkuil

 

en een
overlijdensbericht
in Avenue
en VT/Wonen

 

 

 

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Adriaan Bontebal
(28 mei 1952 – 11 februari 2012)
Geschreven door Romenu om 15:30 Reageer op dit bericht

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