Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
seniorennet.beseniorennet.be

Berichten van 20 juni 2011

Vikram Seth, Paul Muldoon, Kurt Schwitters, Jean-Claude Izzo, Silke Andrea Schuemmer

De Indische schrijver Vikram Seth werd geboren op 20 juni 1952 in Kolkata. Zie ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

Uit: An Equal Music

 

„The branches are bare, the sky tonight a milky violet. It is not quiet here, but it is peaceful. The wind ruffles the black water towards me.

There is no one about. The birds are still. The traffic slashes through Hyde Park. It comes to my ears as white noise.

I test the bench but do not sit down. As yesterday, as the day before, I stand until I have lost my thoughts. I look at the water of the Serpentine.

Yesterday as I walked back across the park I paused at a fork in the footpath. I had the sense that someone had paused behind me. I walked on. The sound of footsteps followed along the gravel. They were unhurried; they appeared to keep pace with me. Then they suddenly made up their mind, speeded up, and overtook me. They belonged to a man in a thick black overcoat, quite tall--about my height--a young man from his gait and attitude, though I did not see his face. His sense of hurry was now evident. After a while, unwilling so soon to cross the blinding Bayswater Road, I paused again, this time by the bridle path. Now I heard the faint sound of hooves. This time, however, they were not embodied. I looked to left, to right. There was nothing.

As I approach Archangel Court I am conscious of being watched. I enter the hallway. There are flowers here, a concoction of gerberas and general foliage. A camera surveys the hall. A watched building is a secure building, a secure building a happy one.

A few days ago I was told I was happy by the young woman behind the counter at Etienne's. I ordered seven croissants. As she gave me my change she said: "You are a happy man."

 

 

932922-4b3a8f1823c4476957256affe0998964.jpg
Vikram Seth (Kolkata, 20 juni 1952)

 

 

 

 

De Ierse dichter en schrijver Paul Muldoon werd geboren in Portadown, County Armagh, in Noord-Ierland op 20 juni 1951, Zie ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

 

Gathering Mushrooms 

 

As he knelt by the grave of his mother and father

the taste of dill, or tarragon-

he could barely tell one from the other-

 

filled his mouth. It seemed as if he might smother.

Why should he be stricken

with grief, not for his mother and father,

 

but a woman slinking from the fur of a sea-otter

In Portland, Maine, or, yes, Portland, Oregon-

he could barely tell one from the other-

 

and why should he now savour

the tang of her, her little pickled gherkin,

as he knelt by the grave of his mother and father?

 

*

 

He looked about. He remembered her palaver

on how both earth and sky would darken-

'You could barely tell one from the other'-

 

while the Monarch butterflies passed over

in their milkweed-hunger: 'A wing-beat, some reckon,

may trigger off the mother and father

 

of all storms, striking your Irish Cliffs of Moher

with the force of a hurricane.'

Then: 'Milkweed and Monarch 'invented' each other.'

 

*

 

He looked about. Cow's-parsley in a samovar.

He'd mistaken his mother's name, 'Regan, ' for Anger';

as he knelt by the grave of his mother and father

he could barely tell one from the other. 

 

 

 

932922-36e018a79ab3183d205c7df96b5faf95.jpg
Paul Muldoon (Portadown, 20 juni 1951)

 

 

 

 


De Duitse schrijver, dichter en kunstenaar
Kurt Schwitters werd geboren op 20 juni 1887 in Hannover. Zie ook mijn blog van 20 juni 2006. en mijn blog van 20 juni 2007 en ook
mijn blog van 20 juni 2008 en ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

 

Zwölf

 

Eins Zwei Drei Vier Fünf
Fünf Vier Drei Zwei Eins
Zwei Drei Vier Fünf Sechs
Sechs Fünf Vier Drei Zwei
Sieben Sieben Sieben Sieben Sieben
Acht Eins
Neun Eins
Zehn Eins
Elf Eins
Zehn Neun Acht Sieben Sechs
Fünf Vier Drei Zwei Eins

 

 

 

What a b what a b what a beauty

 

What a b what a b what a beauty

What a b what a b what a a

What a beauty beauty be

What a beauty beauty be

What a beauty beauty beauty be be be

What a be what a b what a beauty

What a b what a b what a a

What a be be be be be

What a be be be be be

What a be be be be be be be a beauty be be be

What a beauty.

 

 

 

 932922-2aef41c37facf42db8fb63ace12923bd.jpg

Kurt Schwitters (20 juni 1887 – 8 januari 1948)

 

  



De Franse schrijver
Jean-Claude Izzo werd geboren op 20 juni 1945 in Marseille. Zie ook mijn blog van 20 juni 2007 en ook mijn blog van 20 juni 2008 en ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

 Uit: Solea (Vertaald door Katarina Grän)

 

“Es war wirklich heiß. Mindestens dreißig Grad bei einer drückenden Mischung aus Feuchtigkeit und Luftverschmutzung. Marseille erstickte. Und das machte Durst. So war ich, statt den direkten Weg über den Alten Hafen und die Corniche zu nehmen - der kürzeste Weg zu mir nach Hause in Les Goudes -, in die schmale Rue Curiol am Ende der Canebière eingebogen. Die Bar des Maraîchers lag ganz oben, nur wenige Schritte von der Place Jean-Jaurès entfernt.
Bei Hassan fühlte ich mich wohl. Die Stammgäste verkehrten unabhängig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe oder gesellschaftlicher Stellung miteinander. Dort war man unter Freunden. Wer hier seinen Pastis trank - da konnte man sicher sein -, wählte nicht Front National und hatte es nie getan. Kein einziges Mal in seinem Leben, wie manch anderer, den ich kannte. Hier in dieser Bar wusste jeder sehr genau, warum er nach Marseille und nirgendwo anders hin gehörte und warum er in Marseille lebte und nirgendwo sonst. In den Anisschwaden lag eine Vertrautheit, die schon in einem Blickwechsel Antwort fand: das Exil unserer Väter. Und das war beruhigend. Wir hatten nichts zu verlieren, weil wir schon alles verloren hatten.
Als ich hereinkam, sang Ferré:

Ich spüre Züge kommen,
beladen mit Brownings,
Berettas und schwarzen Blumen,
und Blumenhändler bereiten Blutbäder
für die Nachrichten in Farbe …

Ich hatte einen Pastis an der Theke genommen, dann hatte Hassan nachgeschenkt, wie üblich. Ich zählte sie sowieso nicht, die Gläser. Irgendwann, vielleicht beim vierten, hatte Hassan sich zu mir geneigt: »Findest du nicht, dass die Arbeiterklasse im Arsch ist?«
Genau genommen war das keine Frage. Eher eine Feststellung. Eine klare Aussage. Hassan war nicht von der geschwätzigen Art. Aber von Zeit zu Zeit warf er seinem Gegenüber gern einen kurzen Satz hin. Etwas zum Nachdenken.“

 

 

 932922-96f4b9ce4827459fb003ebc3693511fc.jpg

Jean-Claude Izzo (20 juni 1945 – 26 januari 2000)

 

 

 

 

 

De Duitse dichteres, schrijfster en kunsthistorica Silke Andrea Schuemmer werd geboren op 20 juni 1973 in Aken. Zie ook mijn blog van 20 juni 2007 en ook mijn blog van 20 juni 2008.

 

Uit: Remas Haus

 

„Ich stand atemlos zwischen den Bäumen und betrachtete sie, mehr noch, ich versuchte, sie zu lesen, wie sie da saß, aber ihr Körper schrieb ein Wort, das ich nicht kannte. Ich hatte sogar den Eindruck, als sei es mehr als ein Wort, als forme sich durch diesen Buckel ein ganzes Gedicht aus ihren Muskeln, Knochen und Sehnen. Ich hätte gerne meine Hände auf diesen Buckel gelegt, denn ich dachte mir, vielleicht könnte es auch so sein, daß ich, weil ich das Verbot übertreten hatte, plötzlich blind geworden war, und dann ließe sich das Wort, das da auf der Bank saß, vielleicht durch Tasten entziffern. Aber ich blieb, wo ich war, und fühlte mich, als würden sich von jetzt an ganz plötzlich andere Silben aufeinander reimen als bisher. Jetzt weiß ich also, daß sich zwischen den ohnehin merkwürdigen Schulterblättern von manchen Frauen noch etwas anderes befindet, etwas, das durch verstärkte sehnige Muskeln gehalten werden muß und das zu verstecken alle Kraft von Frauen wie meiner Mutter fordert. Und nun war mir auch klar, weshalb ich meine Mutter dort nicht berühren durfte. Sie erlaubte es nicht, weil sie befürchtete, ich könnte ihn fühlen, den Buckel. Und noch mehr fürchtete sie wohl, ich könnte fragen, woher sie diesen Auswuchs hatte, der unsichtbar blieb, bis sie sich allein glaubte. Mittlerweile denke ich, daß sie, als ich älter wurde, vielleicht doch gerne mit mir darüber gesprochen hätte, denn auch mein Körper zeigte später merkwürdige Verformungen, aber dazu kam es dann nicht mehr. Leider, wie es so kommt, trat ich, der ich immer noch zwischen den Bäumen kauerte, dann aus Versehen auf irgendein Tier, das sofort unanständig schrie. Und dieser kurze Laut reichte aus, und meine Mutter streckte sich augenblicklich und war wieder hochaufgerichtet mit gradem, weißem Engelsnacken und streifte ihr Kleid über. Mich hatte sie nicht entdeckt, und ich weiß nicht, ob ich damit großes Glück hatte oder grade nicht.“

 

 

 

932922-993c593362356cb5fcd8d377bb73350e.jpg
Silke Andrea Schuemmer (Aken, 20 juni 1973)




Zie voor nog meer schrijvers van de 20e juni ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Robert Rozhdestvensky, Laure Wyss, Lillian Hellman, Nicholas Rowe, Carel van Nievelt, Charles W. Chesnutt, Marceline Desbordes-Valmore, Joseph Autran

De Russische dichter en schrijver Robert Ivanovich Rozhdestvensky werd geboren op 20 juni 1932 in Kosikha in het district Altai Krai. Zie ook mijn blog van 20 juni 2007 en ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

 

Small Man

 

On the ruthlessly
............little Earth there was
once a little man.
He had a little job
and a very little purse
with a little salary…
And once –
on a beautiful morning –
there knocked on his little window
a little –
it seemed –
war…
A little gun was given in his hands,
little boots were given on his feet,
a little helmet was given on him
with a little
– by measure –
cloak.

........And when he fell –
................in an ugly, ungainly way –
with his mouth frozen in the “hurrah” of the assault –
on the whole world
............there was not enough marble
to carve him
life-size.

 

 

932712-141a3eca59755f91126de7b232525496.jpg
Robert Rozhdestvensky (20 juni 1932 – 19 augustus 1994)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijfster Laure Wyss werd geboren op 20 juni 1913 in Biel/Bienne. Zie ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

Uit: Briefe nach Feuerland

 

„Zürich, heute und früher und später.

Liebe Freunde,
manchmal denke ich, Ihr lebt auf dem Mond, Ihr Fernen, Ausgewanderten. Ihr fragt mich nach Dingen, wie wenn Ihr nie in der Schweiz gelebt und oder aber vergessen hättet, was es hier an Harzigkeiten gibt, immer gegeben hat. Ihr seid zwar über Satelliten gut informiert, sozusagen global, aber das verfährt dazu, denke ich, zu rasch zu urteilen und zu verurteilen. Anderseits könnt Ihr nur entgegenhalten, ich sei selbst wegen der nächsten Nähe befangen, zu sehr in Schweizerisches verwickelt, als dass ich objektiv bleiben könnte.

Versuchen wir doch, beide Sichtweisen zusammenzubringen, etwa so:
Neulich sah ich die Farbfotos einer Gegend im Westlichen Frankreich, die ich gut kenne, aufgenommen von einem Satelliten aus einer Höhe von 836 Kilometern. Scharf, in verschiedenen Farbtönen, war das Wasser sichtbar, ein Meeresarm mit seinen Tiefen und Untiefen, die Küstenlinie war auszumachen und genau feststellbar das Land und wie es bebaut ist, wo Acker liegen, wo Rebhänge, welcher Baumbestand. Nur der Ort, wo ich oft wohne, war nicht zu erkennen. Ich liess mir sagen, dass es möglich sei, aus diesem scharfen Überblick Detailvergrösserungen herzustellen, wie wenn die Kamera auf eine Distanz von zehn Metern näherrückte. Auf einer solchen Aufnahme würde dann das Haus, das ich suchte, sichtbar, und vielleicht sähe... „

 

 

 

 932712-f07906d1da316dea0f9e8f4d67e50af4.jpg

Laure Wyss (20 juni 1913 – 21 augustus 2002)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster en vertaalster Lillian Hellman werd geboren op 20 juni 1905 in New Orleans. Zie ook mijn blog van 20 juni 2007 en ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

Uit: The Art of Theater No. 1 (Interview door Anne Hollander en John Marquand)

 

„INTERVIEWER

Before you wrote plays, did you write anything else? 

LILLIAN HELLMAN

Yes, short stories, a few poems. A couple of the stories were printed in a long-dead magazine called The Paris Comet for which Arthur Kober worked. Arthur and I were married and living in Paris. Let's see, about 1928, 1929, somewhere in there. They were very lady-writer stories. I reread them a few years ago. The kind of stories where the man puts his fork down and the woman knows it's all over. You know. 

INTERVIEWER

Was it Dashiell Hammett who encouraged you to write plays? 

HELLMAN

No. He disliked the theater. He always wanted me to write a novel. I wrote a play before The Children's Hour with Louis Kronenberger called The Dear Queen. It was about a royal family. A royal family who wanted to be bourgeois. They kept running away to be middle class, and Dash used to say the play was no good because Louis would laugh only at his lines and I would laugh only at mine. 

INTERVIEWER

Which of your plays do you like best? 

HELLMAN

I don't like that question. You always like best the last thing you did. You like to think that you got better with time. But you know it isn't always true. I very seldom reread the plays. The few times I have, I have been pleasantly surprised by things that were better than I had remembered and horrified by other things I had thought were good. But I suppose Autumn Garden. I suppose I think it is the best play, if that is what you mean by “like.” 

INTERVIEWER

Somebody who saw you watch the opening night in Paris of Simone Signoret's adaptation of The Little Foxes said that through the performance you kept leaving your seat and pacing the vestibule. 

 HELLMAN

I jump up and down through most performances. But that particular night I was shaken by what I was seeing. I like Little Foxes, but I'm tired of it. I don't think many writers like best their best-known piece of work, particularly when it was written a long time ago.“ 

 

 

 932712-39432a8e47c6726bffb0e3400c2e1cd9.jpg

Lillian Hellman (20 juni 1905 – 30 juni 1984)

 

 

 

 

De Engelse dichter en toneelschrijver Nicholas Rowe werd geboren in Little Barford, Bedfordshire, op 20 juni 1674. Zie ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

Uit: Jane Shore, A Tragedy

 

„Submissive, sad, and lowly was her look,
A burning taper in her hand she bore,
And on her shoulders, carelessly confus'd
With loose neglect, her lovely tresses hung,
Upon her cheeks a faintish flush was spread,
Feeble she seemed, and sorely smit with pain,
While barefoot as she trod the flinty pavement,
Her footsteps all along were mark'd with blood.
Yet silent still she pass'd, and unrepining,
Her streaming eyes bent over on the earth,
Except when, in some bitter pang of sorrow,
To Heaven she seem'd in fervent zeal to raise
And beg that mercy man denied her here.“

 

 


 932712-8319ef43da3a9eb4f5b50dfe64c1edb9.jpg

Nicholas Rowe (20 juni 1674 - 6 december 1718)

National Portrait Gallery, Londen

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

De Nederlandse schrijver Carel van Nievelt werd op 20 juni 1843 geboren in Delfshaven, als zoon van een boekhandelaar. Zie ook mijn blog van 20 juni 2007.

 

De Afrikaans-Amerikaanse schrijver en essayist Charles Waddell Chesnutt werd geboren op 20 juni 1858 in Cleveland, Ohio.

 

De Franse dichteres Marceline Desbordes-Valmore werd geboren op 20 juni 1786 in Douai. Zie ook mijn blog van 20 juni 2007 en ook mijn blog van 20 juni 2008.

 

De Franse dichter en schrijver Joseph Antoine Autran werd geboren op 20 juni 1813 in Marseille.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten