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Berichten van 21 januari 2011

Louis Menand, Ludwig Thoma, Egon Friedell, Imre Madách

De Amerikaanse schrijver en letterkundige Louis Menand werd geboren op 21 januari 1952 in Syracuse, New York. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010.

 

Uit: The Women Come And Go

 

„T. S. Eliot's sex life. Do we really want to go there? It is a sad and desolate place. Eliot was twenty-six and, almost certainly, a frustrated virgin when, in 1915, he married Vivienne Haigh-Wood, an Englishwoman he had known for three months. Haigh-Wood was a medically and emotionally vexed person. Her troubles included irregular and frequent menstruation, migraines, neuralgia, panic attacks, and, eventually, addiction to her medication, particularly to ether. She was pretty, ambitious, and (on her better days) vivacious. Eliot was handsome, ambitious, and the opposite of vivacious. "Exquisite and listless," Bertrand Russell described him when he met the Eliots for dinner two weeks after the marriage. "She says she married him in order to stimulate him, but finds she can't do it. Obviously he married in order to be stimulated. I think she will soon be tired of him."

Russell was correct to intuit a tension. The Eliots seem to have discovered that they were sexually incompatible almost immediately. Mrs. Eliot reacted by having an affair with Russell, which her husband either tacitly condoned or was remarkably obtuse about. (Russell was a sexual predator who permitted himself to become temporarily infatuated with the women he seduced. He pretended, by way of self-justification, to believe that his intimacy with Vivienne provided a form of marital therapy to the Eliots.)

Eliot's own medical and emotional condition was not exactly robust, and he was quickly worn down by the demands of caring for Vivienne. He was also a man whose sense of propriety was sometimes indistinguishable from squeamishness. He told his friends the Woolfs that he could not imagine shaving in his wife's presence. He and Vivienne slept in separate rooms. She baited him in front of guests; he often responded by declining to respond; and (although it is impossible to be sure) they seem to have been, for much of their marriage, sexually estranged.“

 

 

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Louis Menand (Syracuse, 21 januari 1952)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Thoma werd geboren op 21 januari 1867 in Oberammergau. Zie ook mijn blog van 21 januari 2007 en ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010.

 

 

Mondnacht am Chiemsee

 

Gespensterhaft die Berge ragen.

Weit über sie mit bleichem Schein,

Von raschen Wolken tief umzogen,

Schaut silberhell der Mond herein.

 

Der See erglänzt von seinen Strahlen,

Die spielen glänzend drüber her,

Als tanzten Nixen ihren Reigen

Auf leichtbewegtem Wellenmeer.

 

Am Ufer durch die hohe Buche

Mit leisem Hauch der Nachtwind zieht,

Und in den Zweigen tönt ein Flüstern

Geheimnisvoll, fast wie ein Lied.

 

Ich bin allein. Und wonnetrunken

Ergeb ich mich der stillen Pracht

Und meine Brust durchbebt der Zauber

Der feierlichen Sommernacht.

 



Meinem liebsten Mädel

 

Mein Herz mußt in die Irre geh'n,

Es mußt ihm alles Leid gescheh'n,

Nun nimm's in beide Hände!

Und halt es fest und schließ es ein!

Dann solls noch einmal glücklich sein

Und fröhlich ohne Ende.

 

Das Glück, das klopfte bei mir an,

Stand vor der Tür und wollt herein;

Ich hab ihm doch nicht aufgetan,

Da mocht's nicht länger draußen sein.

 

Es ging so leise, wie es kam.

Ich hört es nicht, ich sah es nicht,

Doch fühlt ich, wie es Abschied nahm.

In meiner Brust erlosch ein Licht.

 

 

 

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Ludwig Thoma (21 januari 1867 – 26 augustus 1921)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver en kunsthistoricus Egon Friedell werd op 21 januari 1878 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010.

 

Uit: Kulturgeschichte der Neuzeit

 

„Längs jenem gespenstischen, bald wie durch ein zitterndes Flammenscheit spärlich erhellten, bald in völliger Dumpfheit und Dunkelheit begrabenen Riesenzuge närrischer Menschen, den wir

Weltgeschichte nennen, läuft eine scharf erhellte Galerie klar aus- gemeißelter, stolz profilierter Charakterfiguren, die, einsam und unbeweglich in ihren Nischen thronend, dem trüben Gewimmel

unter ihnen scheinbar gänzlich fremd, dennoch die leuchtenden Fanale bilden, an denen man sich über den ganzen Massenstrom orientieren kann. Es sind die sogenannten großen Männer. Was ist

ein großer Mann? Schwer zu beantwortende Frage; und noch schwerer zu beantwortende Frage: wie wird ein solcher Mann, von dem man paradoxerweise bloß auszusagen vermag, daß seine Definition die Undefinierbarkeit ist?

Indes: schwer zu beantworten oder nicht: sie sind; das ist ganz unleugbar. Sie waren, sie werden sein. Es gibt wenig Gewißheiten, die so gewiß sind. Und statt dem Prozeß nachzugrübeln, durch den sie wurden, was sie sind, einem Prozeß, der niemals ganz ergründet werden kann, weil er unterirdisch verläuft, in den dunkeln Stollen der menschlichen Kollektivseele, wollen wir uns damit begnügen,

sein Resultat zu konstatieren. Dieses Resultat ist klar und deutlich genug, obgleich es das seltsamste ist. Diese Menschen waren noch gestern dasselbe wie alle anderen: Individuen, Einzelgeschöpfe,

Zellen im großen Organismus des Erdengeschlechts, Einheiten in der Millionensumme; und plötzlich sind sie eine ganze Gattung geworden, eine platonische Idee, ein neuentdecktes Element, eine

neue Vokabel im Wörterbuch der Menschheit.“

 

 

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Egon Friedell (21 januari 1878 – 16 maart 1938)

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver Imre Madách werd geboren op 21 januari 1823 in Dolná Strehová in het huidige Slowakije. Zie ook mijn blog van 21 januari 2007 en ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010.

 

Uit: Die Tragödie des Menschen

 

Die Genien der Welten stürmen, einfache und doppelte Sternenkugeln verschiedener Größe und Farbe vor sich herrollend, am Throne vorbei. Leise Sphärenmusik.

 

CHOR DER ENGEL.

Sieh' in seines Glanzes Dünkel

Hier den Feuerball im Kreise,

Ganz bescheid'nem Sternenhäuflein

Dient er unbewußterweise.

Jener winz'ge Stern hingegen,

Der dort blinzelt, wie ein Lichtlein,

Mag für Millionen eine

Unermeßlich große Welt sein.

Mächtig suchen sich zwei Globen

Anzuziehen, abzustoßen;

Aber dieser Kampf ist's eben,

Der sie lenket als Genossen.

Donnernd saust ein Fixstern nieder,

Und der Anblick macht dich beben,

Während drauf unzähl'ge Wesen

Ruhig und zufrieden leben.

Jenes anspruchslose Flämmchen

Gilt dereinst als Stern der Liebe.

Gott behüt's zum Trost der Menschen

Im bewegten Weltgetriebe.

Dort die Wiege künft'ger Welten,

Hier der Sarg des Wurmbenagten;

Eitlen Thoren eine Mahnung,

Mächt'ger Zuspruch dem Verzagten.

Ein Komet droht, daß er nimmer

Weiser Ordnung sich bequeme;

Doch, kaum hat der Herr gesprochen,

Wird sein Irrweg zum Systeme. –

Komm, du Weltgeist jung und lieblich,

Dessen Rund stets Wechsel leidet,

Bald hellstrahlend, bald in Trauer,

Heut' grün, morgen weiß gekleidet.

Dich begleitet Himmelssegen.

Immer vorwärts ohne Zagen!

Auf dir werden sich im Wettkampf

Mächtige Ideen jagen,

Freude, Leid, Schön, Häßlich wechseln,

Gleichwie Sommer, Winter fallen;

Doch vereinen Licht und Schatten,

Gottes Zorn und Wohlgefallen.

 

 

 

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Imre Madách (21 januari 1823 – 5 oktober 1864)



Zie voor nog meer schrijvers van de 21e ook
mijn vorige blog van vandaag.








Geschreven door Romenu om 20:04 Reageer op dit bericht

Ludwig Jacobowski, Joseph Méry, Kristín Marja Baldursdóttir, Roderich Benedix

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Jacobowski werd geboren op 21 januari 1868 in Strzelno (Strelno). Zie ook mijn blog van 21 januari 2008 en ook mijn blog van 21 januari 2010.



Dem Auge fern, dem Herzen nah...

 

"Dem Auge fern, dem Herzen nah!"

Als ich die alte Grabschrift sah

Im eingesunknen Marmorstein,

Da fiel mein totes Lieb mir ein.

 

O Gott, ich schrieb schon tausendmal

Das gleiche Lied aus gleicher Qual,

Und war doch keins wie dieses da:

Dem Auge fern, dem Herzen nah!"

 

 

 

Jüngster Frühling

 

Nun kommt der Frühling doch Jahr für Jahr,

Dasselbe Blühen, wie's immer war,

Von Kindern sind Plätze und Straßen voll,

Man weiß nicht mehr, wo man treten soll.

 

Die Mädchen glühen vor lauter Glück,

Heller die Kleider und heller der Blick,

Und blitzt wo ein Zöpflein im Sonnenschein,

Da fängt es sich wohl einen Knaben ein.

Und hoch aus des Himmels seligem Feld

Geht ein Leuchten über die Welt...

 

Wohl seh ich das alles in jedem Jahr,

Doch schwör ich, daß es nie schöner war,

Als gerade in diesem, in diesem Jahr.

 

 

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Ludwig Jacobowski (21 januari 1868 – 2 december 1900)

Strzelno

 

 

 

 

De IJslandse schrijfster Kristín Marja Baldursdóttir werd geboren op 21 januari 1949 in Hafnarfjörður. Zie ook mijn blog van 21 januari 2007 en ook mijn blog van 21 januari 2008 en ook mijn blog van 21 januari 2009.

 

Uit: Holes in People (Vertaald door Christopher Burawa)

 

„It was summer, the grass bright green and freshly mown, the sprinkler sprayed water in a circle, the fence beautiful with a new coat of paint. In the parking lot between the houses someone in a helmet rode a BMX bike all alone. Dad went into the garage and hot a shovel, he began digging a hole in the middle of the yard.
 Are we going to dig for treasure? I asked and suddenly became a little worried for my button collection, but he didn’t answer me.
 Watch me dig, he wheezed and I waited as Dad vanished deeper into the hole, the shovel  swinging and dirt raining down.
 I was confused, I didn’t know what Dad planned to do with the hole, what we would be putting into it and why.
 When the hole was as deep as Dad, as long as a grave, and the dirt pile as tall as me, he climbed out. He was sweaty across the chest and red in the face, between gasps he told me that I now had to fill the hole myself.
 But Dad, I asked, aren’t we going to put something in it first?
 He shook his head and folded his arms; I began shoveling dirt into the hole.
 I remember wondering why I needed to fill an empty hole with nothing but dirt and worms.
 Loose dirt takes up more space than packed earth and once I finished filling it in there was a burial mound in the middle of the yard.
 We went back inside, Dad sat back down in the living room to browse through his magazines, and I played war with the buttons from my box.

That was the day before Dad disappeared. No one figured it out until late this evening, after Mom phoned his work friends who told her that Dad hadn’t even shown up that morning.“

 

 

 

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Kristín Marja Baldursdóttir (Hafnarfjörður, 21 januari 1949)

 

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Joseph Méry werd geboren op 21 januari 1797 in Marseille. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010.

 

Uit: La chasse au châstre

 

„Au mois d'octobre 1811 ou 12, M. Chay, joyeux célibataire, un des artistes les plus distingués du Midi, chassait sur sa colline, non loin de la mer, aux portes de Marseille : il était cinq heures du matin.

La chasse du Midi est bien différente de celle du Nord. Dans nos contrées, ce n'est pas le chasseur qui manque, c'est le gibier. Il n'y a point de gibier. Tout Marseillais en état de porter les armes est chasseur de droit : il a un fusil et un carnier.

Voici comment la chasse se fait.

Le chasseur se lève à trois heures du matin, fait une ou deux lieues, et arrive avec une cargaison de cages à sa cabane, nommée poste. Il accroche aux arbres ses cages pleines d'oiseaux, qui ont fait voeu de silence ; il s'enferme dans son poste, charge son fusil, regarde les étoiles, médite, se promène pour secouer le froid, mâche des feuilles de pin, respire les parfums de la colline, assiste au lever de l'aube, de l'aurore, du soleil et du vent ; contemple la mer, maudit les nuages, soupire après la bise du Nord, fait un croquis de paysage, et à dix heures il rentre en ville, heureux et riant : il a chassé.

On recommence le lendemain.

Le chasseur se met en frais énormes pour se donner ce plaisir ; c'est incroyable tout ce qu'il faut dépenser pour avoir un poste bien établi. Aussi, quand une fatalité phénoménale a condamné une grive à être mise à mort par un chasseur marseillais, cette grive coûte quelquefois cinq cents francs au chasseur. Un de mes amis, M. Blanc de Radas, m'a servi un rôti qu'il évaluait mille écus ; il y avait six ortolans sur un plat.

C'était donc à une de ces chasses que se livrait M. Chay, avec toute l'ardeur d'un artiste du Midi.

Il regardait les cieux et ne voyait rien venir, selon l'usage, lorsque son étoile, qui justement luisait à l'horizon en ce moment, lui envoya un oiseau dans le petit bois de pins.

L'obscurité protégeait l'infortuné volatile.“

 

 

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Joseph Méry (21 januari 1797 – 17 juni 1866)

 

 

 

 

De Duitse toneelschrijver, acteur en theaterdirecteur Julius Roderich Benedix werd geboren op 21 januari 1811 in Leipzig. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009.

 

Uit: Verkümmerte Existenzen

 

„Zwischen Reisen und Wandern ist ein großer Unterschied, und dieser wird täglich größer. Der Reisende wird jetzt meistens durch die Kraft des Dampfes befördert, der Wanderer ist auf den Dienst seiner Füße angewiesen und benutzt ausnahmsweise eine „Gelegenheit“ zum Weiterkommen. Der Reisende hat keine Mühe, als die des Aus- und Einsteigens, der Wanderer hat die Mühe, die jede körperliche Anstrengung verursacht. Der Reisende durchfliegt die Welt, der Wanderer durchschreitet sie.

Und doch ist, wenn man das Reisen und Wandern gegen einander abwägt, der Vortheil mehr auf der Seite des Letzteren. Es ist wahr, der Reisende durcheilt mühelos in unglaublich kurzer Zeit fast ganz Europa, während der Wanderer sich mit kurzen Strecken begnügen mnß, die er kennen lernt. Allein was sieht der Reisende? Im Fluge durch die schönsten Gegenden eilend, von denen er nie einen bleibenden Eindruck erhält, sieht er die großen Städte und ihre todten Merkwürdigkeiten. Menschen lernt er nicht kennen, mit Ausnahme der Gastwirthe und Kellner, der Schaffner und Packträger, die in ganz Europa einander auffallend ähnlich sind.

Der Wanderer dagegen schaut mit bewundernden Augen, wie herrlich der alte Gott seine schöne Welt ausgeputzt hat mit Bergen und Thälern, mit Flüssen und Seen, mit Haide und Wald. Seiner Mühe Belohnung ist die Freude an der Herrlichkeit der Natur. Und mehr noch, er lernt Menschen kennen. Der Reisende kommt wohl hier und da mit der sogenannten guten Gesellschaft zusammen, aber nicht mit dem Volke.“

 

 

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Roderich Benedix (21 januari 1811 – 26 september 1873)

Geschreven door Romenu om 19:56 Reageer op dit bericht

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