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Berichten van 24 januari 2016

E. Th. A. Hoffmann, Edith Wharton, Ivan Ivanji, Eugen Roth, Ulrich Holbein, Charles Sackville, John Donne, Vicky Baum

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook alle tags voor E. Th. A. Hoffmann op dit blog en ook deze tags op dit blog.

Uit: Die Elixiere des Teufels

„In der heiligen Linde erkrankte mein Vater, und je weniger er die vorgeschriebenen beschwerlichen Andachtsübungen seiner Schwäche unerachtet aussetzen wollte, desto mehr nahm das Übel überhand; er starb entsündigt und getröstet in demselben Augenblick, als ich geboren wurde. – Mit dem ersten Bewußtsein dämmern in mir die lieblichen Bilder von dem Kloster und von der herrlichen Kirche in der heiligen Linde auf. Mich umrauscht noch der dunkle Wald – mich umduften noch die üppig aufgekeimten Gräser, die bunten Blumen, die meine Wiege waren. Kein giftiges Tier, kein schädliches Insekt nistet in dem Heiligtum der Gebenedeiten; nicht das Sumsen einer Fliege, nicht das Zirpen des Heimchens unterbricht die heilige Stille, in der nur die frommen Gesänge der Priester erhallen, die, mit den Pilgern goldne Rauchfässer schwingend, aus denen der Duft des Weihrauchopfers emporsteigt, in langen Zügen daherziehen. Noch sehe ich mitten in der Kirche den mit Silber überzogenen Stamm der Linde, auf welche die Engel das wundertätige Bild der heiligen Jungfrau niedersetzten. Noch lächeln mich die bunten Gestalten der Engel – der Heiligen – von den Wänden, von der Decke der Kirche an! – Die Erzählungen meiner Mutter von dem wundervollen Kloster, wo ihrem tiefsten Schmerz gnadenreicher Trost zuteil wurde, sind so in mein Innres gedrungen, daß ich alles selbst gesehen, selbst erfahren zu haben glaube, unerachtet es unmöglich ist, daß meine Erinnerung so weit hinausreicht, da meine Mutter nach anderthalb Jahren die heilige Stätte verließ. – So ist es mir, als hätte ich selbst einmal in der öden Kirche die wunderbare Gestalt eines ernsten Mannes gesehen, und es sei eben der fremde Maler gewesen, der in uralter Zeit, als eben die Kirche gebaut, erschien, dessen Sprache niemand verstehen konnte und der mit kunstgeübter Hand in gar kurzer Zeit die Kirche auf das herrlichste ausmalte, dann aber, als er fertig worden, wieder verschwand. – So gedenke ich ferner noch eines alten fremdartig gekleideten Pilgers mit langem grauen Barte, der mich oft auf den Armen umhertrug, im Walde allerlei bunte Moose und Steine suchte und mit mir spielte; unerachtet ich gewiß glaube, daß nur aus der Beschreibung meiner Mutter sich im Innern sein lebhaftes Bild erzeugt hat. Er brachte einmal einen fremden wunderschönen Knaben mit, der mit mir von gleichem Alter war. Uns herzend und küssend, saßen wir im Grase, ich schenkte ihm alle meine bunten Steine, und er wußte damit allerlei Figuren auf dem Erdboden zu ordnen, aber immer bildete sich daraus zuletzt die Gestalt des Kreuzes.“

 

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E. Th. A. Hoffmann (24 januari 1776 - 25 juni 1822)
Anoniem portret, rond 1795

 

 

De Amerikaanse schrijfster Edith Wharton werd geboren op 24 januari 1862 in New York. Zie ook alle tags voor Edith Wharton op dit blog.

Uit:Romeinse koorts (Vertaald door: Lisette Graswinckel)

„Twee al wat oudere, maar goed verzorgde Amerikaanse dames liepen van het tafeltje waaraan zij de lunch hadden genoten naar de overkant van het imposante terras van het Romeinse restaurant, waar ze, leunend op de balustrade, elkaar even aankeken en toen met eenzelfde blik van onbepaalde maar welwillende goedkeuring uitzagen over de uitgestrekte pracht van de Palatijn en het Forum.
Terwijl ze daar zo leunden, echode de stem van een jonge vrouw vrolijk omhoog vanaf de trap die naar het plein beneden hen leidde. ‘Nou, kom mee dan,’ riep de stem, niet tegen hen maar tegen een onzichtbare metgezel, ‘we zullen de jongedames niet langer van hun breiwerk afhouden’. En een even heldere stem lachte terug: ‘O, kom nou Babs, toch geen bréien…’ ‘Ach, ik bedoel het figuurlijk,’ antwoordde de eerste. ‘Wat rest onze arme ouders anders nog…’ en toen verdween de dialoog in de bocht van de trap.
De twee dames keken elkaar weer aan, deze keer met een vage glimlach van gêne en de kleinere, blekere van de twee schudde het hoofd en bloosde licht.
‘Barbara!’ zei ze streng, waarmee ze de spottende stem van de trap alsnog, zij het onhoorbaar, berispte.
De andere dame, die forser was, met rode wangen en een kleine, vastberaden neus geaccentueerd door robuuste zwarte wenkbrauwen, moest hartelijk lachen. ‘Zo denken onze dochters over ons!’
Haar metgezel antwoordde met een sussend gebaar. ‘Niet over ons persoonlijk, dat moeten we niet vergeten. Het is eenvoudigweg de moderne algemene opvatting over moeders. En kijk maar…’ Met een bijna schuldige blik haalde ze een bol rode zijde met twee dunne breinaalden erin gestoken uit haar fijn bewerkte zwarte handtas. ‘Je weet maar nooit,’ zei ze zacht. ‘In de huidige maatschappij hebben we zo veel tijd over. Soms word ik al moe van het kijken alleen, zelfs hiernaar.’ Ze gebaarde nu naar het adembenemende tafereel aan hun voeten.“

 

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Edith Wharton (24 januari 1862 – 11 augustus 1937)
Portret door Edward Harrison May, 1881

 

 

De Joegoslavische schrijver, vertaler, diplomaat en journalist Ivan Ivanji werd geboren op 24 januari 1929 in Zrenjanin. Zie ook alle tags voor Ivan Ivanji op dit blog.

Uit: Buchenwald, ich kann dich nicht vergessen

„Löhner-Beda und Leopoldi wurden beide nach Buchenwald gebracht. Dort ärgerte sich Schutzhaftlagerführer Obersturmbannführer Arthur Rödl: "Alle anderen Lager haben schon ein eigenes Lied!" Er verkündete, wer eines macht, das ihm gefällt, bekommt zehn Mark. Viele Entwürfe wurden eingereicht, aber wer hätte sich mit den weltberühmten Löhner-Beda und Leopoldi aus Wien messen können? Sie bekamen die versprochenen zehn Mark, daran hinderte ihn nicht einmal, dass die beiden begabten Häftlinge Juden waren.
Stellen Sie sich, bitte, für einen Augenblick vor, wie diese beiden vom Publikum verwöhnten Wiener Künstler, die in Palästen, Villen und Luxuswohnungen ein- und ausgegangen waren, anstatt auf Bösendorfern zu proben, nur summen können und mit von Kälte klammen Fingern Worte und Melodie auf Papierfetzen kritzeln.
Elftausend Häftlinge mussten auf dem Appellplatz probeweise das Buchenwald-Lied singen, der besoffene Rödl gab den Befehl, dass jeder Block üben musste, bis es klappte, und so standen und sangen die Männer etwa vier Stunden in der Dezemberkälte und verfluchten die Autoren ihrer neuen Hymne. Dann musste Block für Block, im Licht der Scheinwerfer singend, an Rödl und anderen SS-Führern vorbeimaschieren, bevor die frierenden und hungrigen Leute in ihre Blöcke genannte Baracken gehen, ihr kalt gewordenes Essen fassen und kurz schlafen durften.“

 

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Ivan Ivanji (Zrenjanin, 24 januari 1929)

 

 

De Duitse dichter Eugen Roth werd op 24 januari 1895 in München geboren. Zie ook alle tags voor Eugen Roth op dit blog.

 

Kleine Ursachen

Ein Mensch - und das geschieht nicht oft -
Bekommt Besuch, ganz unverhofft,
Von einem jungen Frauenzimmer,
Das grad, aus was für Gründen immer -
Vielleicht aus ziemlich hintergründigen -
Bereit ist, diese Nacht zu sündigen.
Der Mensch müßt nur die Arme breiten,
Dann würde sie in diese gleiten.
Der Mensch jedoch den Mut verliert,
Denn leider ist er unrasiert.
Ein Mann mit schlechtgeschabtem Kinn
Verfehlt der Stunde Glücksgewinn,
Und wird er schließlich doch noch zärtlich,
Wird ers zu spät und auch zu bärtlich.
Infolge schwacher Reizentfaltung
Gewinnt die Dame wieder Haltung
Und läßt den Menschen, rauh von Stoppeln,
Vergebens seine Müh verdoppeln.
Des Menschen Kinn ist seitdem glatt -
Doch findet kein Besuch mehr statt.

 

 

Undank

Ein guter Arzt weiß gleich oft, wo.
Statt daß man dankbar wär und froh,
Ist man so ungerecht und sagt:
"Der hat sich auch nicht arg geplagt!"
Ein andrer tappt ein Jahr daneben -
Mild heißt's: "Müh hat er sich gegeben!"

 

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Eugen Roth (24 januari 1895 – 28 april 1976)
Cover

 

 

De Duitse schrijver Ulrich Holbein werd op 24 januari 1953 in Erfurt geboren. Zie ook alle tags voor Ulrich Holbein op dit blog.

Uit: Unheilige Narren

„Narren und Närrinnen tummeln sich in jeder Gesellschaft zuhauf – man braucht nur zu sympathisieren oder sie gar zu verehren, und schon sind’s heilige Narren. Ausdrücklich unheilige Narren zeigen sich im Straßenbild oder im Gesamtpanoptikum nicht viel seltener, sondern praktisch genauso oft – man braucht bloß mit dem Finger auf sie zu zeigen.
Heilige Narren können sich, sobald sie Zulauf und Erfolg verbuchen, vergrößern und zu Religionsstiftern, alttestamentarischen Propheten, zu Heiligenfiguren, zumindest zu Päpsten, Pröbsten und Dorfpfarrern aufschwingen. Potentielle Religionsführer sinken, wenn Zulauf und Erfolg ausbleibt, rettungslos herab zu Sektenchefs und Spinnern, also zu unheiligen Narren. Gurus sind für ihre Anhänger absolut Heilige, aber für sämtliche andere Menschen Scharlatane, also zutiefst unheilige Narren, und vice versa: Weltbewegende Welterlöser wie Jesus und Buddha gelten nur deshalb nicht als Sektierer und Spinner, weil sie postum ungeheure Mehrheiten fanden, akkumulierbare Kollektivenergien entbanden und als Transportmittel mobilisieren konnten.
Weil Abraham Götzen zertrümmerte, gilt er guten Christen als Initiator und Hüter des rechten Glaubens, als Eckpfeiler des einzig wahren Monotheismus, aber unbefangenem, welthistorisch erfahrungsgesättigtem Rückblick erscheint derselbe Abraham eher als der Prototyp eines frühen Hardliners, Dogmatikers, Fanatikers, wenn nicht gar Faschisten, laut Peter Sloterdijk und Bazon Brock im Philosophischen ZDF-Quartett. Diese Spielart menschlicher Möglichkeiten und Seinsweisen hält sich mit all ihren unangenehmen Attributen durch die Jahrtausende in immer derselben unverkennbaren Ausprägung, scheint einfach nicht aussterben zu können, basiert weiterhin auf unsublimierbarem Reptilhirn und Neandertalerhirn.“

 

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Ulrich Holbein (Erfurt, 24 januari 1953)

 

 

De Engelse dichter John Donne werd ergens tussen 24 januari en 19 juni 1572 geboren in Londen. Zie ook alle tags voor John Donne op dit blog.

 

Air And Angels

Twice or thrice had I loved thee,
Before I knew thy face or name;
So in a voice, so in a shapeless flame,
Angels affect us oft, and worshipped be;
Still when, to where thou wert, I came,
Some lovely glorious nothing I did see.
But since my soul, whose child love is,
Takes limbs of flesh, and else could nothing do,
More subtle than the parent is,
Love must not be, but take a body too;
And therefore what thou wert, and who,
I bid love ask, and now
That it assume thy body I allow,
And fix itself to thy lip, eye, and brow.

Whilst thus to ballast love I thought,
And so more steadily to have gone,
With wares which would sink admiration,
I saw I had love's pinnace overfraught
Every thy hair for love to work upon
Is much too much, some fitter must be sought;
For, nor in nothing, nor in things
Extreme and scatt'ring bright, can love inhere.
Then as an angel, face and wings
Of air, not pure as it, yet pure doth wear,
So thy love may be my love's sphere.
Just such disparity
As is 'twixt air and angel's purity,
'Twixt women's love and men's will ever be.

 

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John Donne (24 januari 1572 – 31 maart 1631)
Borstbeeld bij St. Paul’s Cathedral, Londen

 

 

De Engelse dichter en edelman Charles Sackville werd geboren op 24 januari 1638 in Buckhurst. Zie ook alle tags voor Charles Sackville op dit blog.

 

Song, Written At Sea (Fragment)

To all you ladies now at land
We men at sea indite;
But first would have you understand
How hard it is to write:
The Muses now, and Neptune too,
We must implore to write to you--
With a fa, la, la, la, la!

For though the Muses should prove kind,
And fill our empty brain,
Yet if rough Neptune rouse the wind
To wave the azure main,
Our paper, pen, and ink, and we,
Roll up and down our ships at sea--
With a fa, la, la, la, la!

Then if we write not by each post,
Think not we are unkind;
Nor yet conclude our ships are lost
By Dutchmen, or by wind:
Our tears we'll send a speedier way,
The tide shall bring 'em twice a day--
With a fa, la, la, la, la!

The King with wonder and surprise
Will swear the seas grow bold.
Because the tides will higher rise
Then e'er they us'd of old;
But let him know it is our tears
Bring floods of grief to Whitehall stairs--
With a fa, la, la, la. la!

 

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Charles Sackville (24 januari 1638 – 29 januari 1706)
Buckhurst Park in East Sussex, sinds de 12e eeuw in het bezit van de familie Sackville

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Vicky Baum werd op 24 januari 1888 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Vicky Baum op dit blog.

Uit: Shanghai 1937

"Another retreat, too hurried and very insulting. Dusk was descending as the automobile bore them away and soon deposited them at an airport. Dr Chang crammed them into a little airplane which was already waiting for them. Bobbie was so paralysed that there was no more kick left in him. They hovered over the immense city while the lights crept out below in the reddish haze. Bobbie flopped in his seat like a man shot dead. Helen had the sights pointed out to her.

The banks and skyscrapers along the Bund looked very small; Soochow Creek was only a thin, brown band between China and England. The French quarter nestled up to the International Settlement, and more and more lights twinkled out below. On the other side of the Creek lay Hongkew, a large expanse with its green patches of parks; Chapei, a maze of small streets in which the quadrangle of factories with their tall chimneys stood out.“

 

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Vicky Baum (24 januari 1888 - 29 augustus 1960)
Cover

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 24e januari ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 13:55 Reageer op dit bericht

De Beaumarchais, Albin Zollinger, Frances Brooke, William Congreve, Stanisław Grochowiak, Wolf von Niebelschütz, Maxime Alexandre

De Franse toneelschrijver Pierre Augustin Caron de Beaumarchais werd geboren op 24 januari 1732 in Parijs. Zie ook alle tags voor De Beaumarchais op dit blog.

Uit: Le barbier de Seville

„BARTHOLO
De sa femme ?
ROSINE
Je ne la suis pas encore. Mais pourquoi lui donnerait-on la préférence d'une indignité qu'on ne fait à personne ?
BARTHOLO
Vous voulez me faire prendre le change, et détourner mon attention du billet qui, sans doute, est une missive de quelque amant. Mais je le verrai, je vous assure.
ROSINE
Vous ne le verrez pas. Si vous m'approchez, je m'enfuis de cette maison, et je demande retraite au premier venu.
BARTHOLO
Qui ne vous recevra point.
ROSINE
C'est ce qu'il faudra voir.
BARTHOLO
Nous ne sommes pas ici en France, où l'on donne toujours raison aux femmes ; mais, pour vous en ôter la fantaisie, je vais fermer la porte.
ROSINE, pendant qu'il y va.
Ah Ciel ! que faire ? Mettons vite à la place la lettre de mon cousin, et donnons-lui beau jeu de la prendre. (Elle fait l'échange, et met la lettre du cousin dans sa pochette, de façon qu'elle sorte un peu.)
BARTHOLO, revenant.
Ah ! j'espère maintenant la voir.“

 

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De Beaumarchais (24 januari 1732 - 18 mei 1799)
Scene uit een moderne opvoering in Aubervilliers, 2011

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Albin Zollinger werd geboren op 24 januari 1895 in Zürich. Zie ook alle tags voor Albin Zollinger op dit blog.

Uit:Der Fröschlacher Kuckuck

„Erstes Abenteuer - worin die Fröschlacher ihre Domglocke retten und dem Genie eins heruntergezogen wird.

Große Ereignisse der Weltgeschichte wiederholen sich, treten, wohl leicht verändert, bei neuen Völkern hervor; so finden wir, daß eines Tages die Fröschlacher auch ihre Hauptglocke auf den See hinausfuhren, um sie allda zu versenken, weil der Feind im Anmarsch gemeldet war, er aber die Kostbarkeit nicht erbeuten sollte. Sie selber nicht zu verlieren, merkten sie sich ihren Ort wie vormals die Männer von Schilda durch ein Zeichen, mit dem sie den Kahn versahen, dort wo die Glocke noch Blasen herauftrieb, nur daß sie sich dazu des Bleistifts, nicht einer Kreide bedienten. Dies verrichtet, steuerten sie nach dem Ufer zurück und landeten im Schilf unweit Schattensee, auf das Spöttervolk ärgerlich, das von Zinnen und Türmen mit einem Hähergelächter lärmte. Die Fröschlacher wurden nicht klug daraus, welchermaßen sie sich wieder ungeschickt sollten angestellt haben, sie guckten einander ins Gesicht: Der Pfarrer fand Mäckerling für ein Stadtoberhaupt doch zu schneidermäßig, dieser hinwiederum den Seelsorger unverschämt feist. Dem Schatzkanzler wollte es so vorkommen, als ob der Stadtbaumeister mit seinem Zimmermannsbleistift überm Ohr sich ein Ansehen gab; der Stadtbaumeister rügte es an dem Kanzler, die Goldkiste auf den Knien überall mitzuführen. Stoffel bezog den Spott auf Klaus mit der Pfauenfeder, Klaus Hähnchen dafür faßte Stoffels Schlafmütze höhnisch ins Auge, und was den Ratsschreiber Hirngewitter betraf, so zog dieser Griesgram unversehens dem Lehrling eine herunter, daß es klatschte. Im ganzen krochen sie kleinlaut auf Moorpfaden ab, froh der Deckung in Binsenbüschen. Voraus ging der Pfarrer, fraß Apfelschnitze aus seiner Rocktasche; ihm auf den Fersen schlich Mäckerling, diesem im Rücken der Stadtbaumeister, der Kanzler und Stoffel schleppten sich mit der Kiste, indem der Schreiber, käsig und hypochondrisch, nach dem bleichen Tod in den Torftümpeln schielte; die Nachhut folgte mit Klaus und dem Lehrling. Diesem rauchte noch immer die Hirngewittersche Backpfeife im Gesicht; Läublein, so hieß der Jüngling, rieb mit der Hand seine Wange ganz in Gedanken, Klaus Hähnchen erzählend, wie er im Seegrund das allerschönste Kirchengebäude erblickt und das Vorhaben trage, eben die Kathedrale mit allen Spitzchen und Farben, Bogen und Regenspeiern, Dachreitern, Aposteln, Engeln und Lindwürmern für die Vaterstadt Fröschlach zu erbauen.“

 

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Albin Zollinger (24 januari 1895 – 7 november 1941)

 

 

De Engelse schrijfster Frances Moore Brooke werd geboren op 24 januari 1724 in Claypole, Lincolnshire. Zie ook alle tags voor Frances Brooke op dit blog.

Uit: The History of Emily Montague

„On approaching the coast of America, I felt a kind of religious veneration, on seeing rocks which almost touch’d the clouds, cover’d with tall groves of pines that seemed coeval with the world itself: to which veneration the solemn silence not a little contributed; from Cape Rosieres, up the river St. Lawrence, during a course of more than two hundred miles, there is not the least appearance of a human footstep; no objects meet the eye but mountains, woods, and numerous rivers, which seem to roll their waters in vain.
It is impossible to behold a scene like this without lamenting the madness of mankind, who, more merciless than the fierce inhabitants of the howling wilderness, destroy millions of their own species in the wild contention for a little portion of that earth, the far greater part of which remains yet unpossest, and courts the hand of labour for cultivation.
The river itself is one of the noblest in the world; it’s breadth is ninety miles at it’s entrance, gradually, and almost imperceptibly, decreasing; interspers’d with islands which give it a variety infinitely pleasing, and navigable near five hundred miles from the sea.“

 

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Frances Brooke (12 januari 1724 – 23 januari 1789)
Cover

 

 

De Engelse dichter en toneelschrijver William Congreve werd geboren in Bardsey op 24 januari 1670. Zie ook alle tags voor William Congreve op dit blog.

Uit: Love For Love (Prologue)

„We hope there's something that may please each taste,
And though of homely fare we make the feast,
Yet you will find variety at least.
There's humour, which for cheerful friends we got,
And for the thinking party there's a plot.
We've something, too, to gratify ill-nature,
(If there be any here), and that is satire.
Though satire scarce dares grin, 'tis grown so mild
Or only shows its teeth, as if it smiled.
As asses thistles, poets mumble wit,
And dare not bite for fear of being bit:
They hold their pens, as swords are held by fools,
And are afraid to use their own edge-tools.
Since the Plain-Dealer's scenes of manly rage,
Not one has dared to lash this crying age.
This time, the poet owns the bold essay,
Yet hopes there's no ill-manners in his play;
And he declares, by me, he has designed
Affront to none, but frankly speaks his mind.
And should th' ensuing scenes not chance to hit,
He offers but this one excuse, 'twas writ
Before your late encouragement of wit.“

 

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William Congreve (24 januari 1670 – 19 januari 1729)
Affiche voor een opvoering in The Swan, Stratford-upon-Avon, 2016

 

 

De Poolse dichter en schrijver Stanisław Grochowiak werd geboren op 24 januari 1934 in Leszno. Zie ook alle tags voorStanisław Grochowiak op dit blog.

 

The Village Cinema

HAMLET was shown at our cinema
Under the heavy bough of an apple tree,
The peasants stared
Into an abyss of melancholy.

Later on they stole across the heath,
Across brooks
To their huts
And for the first time they kissed the feet
Of their surprised womenfolk.

At evening by the river, the lads
Lay with their faces above the water
Watching how strangely, how smoothly,
The hair of stupid Ophelia flows by.

 


A Short Fairy Tale

WHO are those marching - such as we are - gnomes?
Those funny jokes of playful water,
Of fire and war? We are comic ciphers,
The indispensable butter of all philosophies.

Who goes there? It is us, the gnomes.
The rainbow brood of many God the Fathers,
Third persons agreeable to everything
Whom it is sheer pleasure to kill.

 

Vertaald door Czeslaw Milosz

 

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Stanisław Grochowiak (24 januari 1934 – 2 september 1976) 

 

 

De Duitse schrijver en historicus Wolf von Niebelschütz werd geboren op 24 januari 1914 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Wolf von Niebelschütz op dit blog.

Uit: Die Kinder der Finsternis

„Es lag ein Bischof tot in einer Mur am Zederngebirge fuenf Stunden schon unter strömenden Wolkenbrüchen. Die Mur war hinabgemalmt mit ihm und seinem Karren und seinen Maultieren und seiner Geliebten, unter ihm fort, ueber ihn hin, als schmettere das Erdreich ihn in den Schlund der Hoelle, kurz vor Anbruch der Nacht.
Fuenf Stunden donnerten die Giessbaeche, Felsen und Schuttlawinen; die Bergflanke bebte. Fuenf Stunden kauerte die Geliebte neben dem Gehassten, unverletzt, nass bis zur Haut, frierend, obwohl es warm war. Fuenf Stunden schrien und keilten hufoben die Mulis und ruettelten durch das verknaeuelte Geschirr den Wagenkasten, der ohne Raeder hintueber auf dem Steinmeer sass,
bedeckt von grauenvoller Dunkelheit.
In der sechsten hob sich die Regenbank, der Mond jagte hinter finsteren Schleiern und bestrahlte im Winkel den weich lehnenden Leichnam, dessen Blicke erglitzerten, loschen, glitzerten. Sein hoehnisch zudringliches Schillern steigerte die Angst der Verlassenen. Aus Angst, er sei nur betaeubt gewesen,
wagte sie nicht, ihm die Lider zu schliessen; aus Angst vor den Muren wagte sie keine Flucht.“

 

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Wolf von Niebelschütz (24 januari 1913 – 22 juli 1960)
Cover 

 

 

De Elzasser dichter en schrijver Maxime Alexandre werd geboren op 24 januari 1899 in Wolfisheim. Zie ook alle tags voor Maxime Alexandre op dit blog.

 

Mes respects

J'ai vu des yeux mourir de désespoir
J'ai vu des sursauts de colère
J'ai vu le dégoût sur des lèvres
Je n'ai jamais rien vu
Qui effaçât la honte de vivre

Il croit en dieu
Son nez plonge dans la boue
Et pour l'argent
Il sait ce que cela vaut
Quand il va coucher avec sa maîtresse
Tous les six jours
Il se lave les pieds
Et cependant il pue effroyablement

Il respecte les vieux
Il est gentil
Il plaît à tout le monde
Quoi c'est un parfait cochon

 

 

La création

I
Dans un désert jaillit le premier mot
Un mot plus simple que le silence
Un verre d'eau pour l'enfant
Un oiseau pour toute réponse
Je vois la terre dévorée par le feu
La terre qui vient de naître
Avec sa première herbe en fleurs
Et ma bouche s'ouvre pour le dire

 

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Maxime Alexandre (24 januari 1899 – 12 september 1976)

 

Geschreven door Romenu om 13:54 Reageer op dit bericht

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