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Berichten van 2 april 2011

Thomas Glavinic, Émile Zola, György Konrád, Edgar Hilsenrath, Anne Waldman, George Fraser

De Oostenrijkse schrijver Thomas Glavinic werd geboren op 2 april 1972 in Graz. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

Uit: Lisa

 

„Ich bilde mir nicht ein, wahnsinnig viel über die Menschen zu wissen. Aber ich weiß immerhin, dass so ziemlich das Einzige, was einem Menschen bei anderen Respekt verschafft, seine Unabhängigkeit ist.
Und weil ich das über die Fußballfans gesagt habe, alles die reine Wahrheit. Ich sehe sie vor mir, die Schlachtenbummler, die mitreisenden Anhänger, die auf der Heimfahrt im Zug das Spiel diskutieren, Jeansjacke und weiße Socken, gelbe Zähne, Schnauzbart, Schal und Fahne, die Bierdose in der Schwielenhand. Solche Kapazunder sollten das Wahlrecht verlieren. Ich habe nichts gegen Fußball,
aber das geht zu weit, solche Ablenkungsmanöver von der Wirklichkeit gehen absolut zu weit.
Jaja, ich bin ungerecht, aber wer wäre das nicht in meiner Situation. Ich meine, die Lage kann man nicht gerade als ideal bezeichnen. Wenn ich mich vor einem Rudel Hooligans verkrochen hätte, die jemand mit Crack und russischem Billigsprit abgefüllt hat, würde ich mich besser fühlen, wenn nur solche Idioten hinter mir her wären, wie schön wäre das.
Heute war nicht mein Tag. Vorhin habe ich mir auf dem Holzstuhl im Bad einen Schiefer eingezogen, und wo, am Hintern. War das ein Spaß, den da rauszukriegen, das war ein NASA-Projekt. Habt ihr euch schon mal mit einer Pinzette da hinten bearbeitet, in der freien Hand einen kleinen Spiegel?
Eben. In einer solchen Haltung sieht nicht einmal George Clooney würdevoll aus. Und dabei ist es passiert, da habe ich mir auch noch den Rücken verrissen.
Aber wenn ich ein bisschen nachdenke, fallen mir erheblich größere Probleme ein als mein Rücken und mein Sitzfleisch und die Würde. Noch immer spiele ich mit dem Gedanken, in ein Militärdepot einzusteigen und rings um das Haus Tretminen zu legen.“

 

 

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Thomas Glavinic (Graz, 2 april 1972)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Émile Zola werd geboren op 2 april 1840 te Parijs. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010..

 

Uit: Thérèse Raquin (Vertaald door Wolfgang Tschöke)

 

“Am Ende der Rue Guénégaud stößt man von den Quais kommend auf die Passage des Pont-Neuf, eine Art engen und finsteren Gang, der von der Rue Mazarine zur Rue de la Seine führt. Dieser Durchgang ist dreißig Fuß lang und höchstens zwei Fuß breit; er ist gepflastert mit gelblichen,

abgetretenen, gelockerten Steinplatten, die immerfort eine strengriechende Feuchtigkeit ausschwitzen; seine rechtwinklig geschnittene Glasüberdachung ist schwarz von Dreck.

Wenn an schönen Sommertagen die Sonne drückend- heiß auf die Straßen niederbrennt, fällt eine bläßliche Helligkeit durch die schmutzigen Scheiben und kriecht kläglich die Passage entlang. An häßlichen Wintertagen, an nebligen Vormittagen werfen die Scheiben nur Dunkelheit auf die schmierigen Steinplatten, schmutzige, scheußliche Dunkelheit.

Zur Linken entweicht höhlenartigen Läden, dunkel, niedrig, gedrängt, ein kalter Hauch von Kellergruft. Es finden sich Büchertrödler dort, Spielzeughändler und Kar- tonmacher, deren Auslagen grau vor Staub im Dunkel verschwommen dahindämmern. Die Schaufenster, die aus kleinen Scheiben zusammengesetzt sind, sprenkeln die Waren sonderbar mit grünen Reflexen; jenseits hinter den

Auslagen, die Läden voller Finsternis, sind ebenso grausige Löcher, in denen seltsame Umrisse sich hin und her bewegen.

Zur Rechten erstreckt sich in ganzer Länge der Passage eine Mauer, gegen die die Krämer von gegenüber schmale Schränke gepackt haben; namenlose Gegenstände, seit zwanzig Jahren dort in Vergessenheit geratene Waren, liegen auf dünnen Brettchen aus, die gestrichen sind in einer

schrecklichen braunen Farbe. Eine Händlerin mit unechtem Schmuck hat sich in einem der Verschläge niedergelassen; sie verkauft hier Ringe zu fünfzehn Sous, die sorgfältig auf einem blauen Samtbett ausgebreitet in einem Mahagonikästchen ruhen.”

 

 


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Émile Zola
(2 april 1840 - 29 september 1902)

Buste op de Cimetière de Montmartre, Paijs

 

 

 

 

De joods-Hongaarse schrijver György Konrád werd geboren op 2 april 1933 in Berettyóújfalu (bij Debrecen). Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010..

 

Uit: Sonnenfinsternis auf dem Berg (Vertaald door Hans H Paetzke)

 

„Immer wieder bekam ich zu hören, ich würde statt der anderen leben. Das erschreckte mich. Selbst in der Verwandtschaft spürte ich irgendein mit Anerkennung gemischtes Befremden angesichts des Glücks, dass wir alle am Leben geblieben waren und noch dazu, wie im Märchen, in das gleiche Nest zurückgekehrt waren und die Absicht hatten, dort wieder glücklich zu leben, bis wir sterben würden.
Ich denke, dass eigentlich in meiner Generation nicht nur die Juden diese Erlebnisse haben; die Kriegskinder haben Todesgefahr gelernt, jüdische Kinder noch mehr. Sie hatten ein Schicksal, dass zum Beispiel alle Männer, Schulkameraden getötet wurden, und es war nur ein Zufall. Und die Zufälle haben eine allzu große Bedeutung in dieser Überlebensstrategie.

(…)

 

Es ist vielleicht zynisch, aber die Erlebnisse sind nebeneinander. Es ist so, dass man sieht eine Lynchszene nicht mir Freude, obwohl ich für diese Revolution war, aber ich mochte nicht, dass es so blutig war und ungefähr zehntausend Menschen von den beiden Seiten getötet wurden. Das heißt, das Nebeneinander der Erlebnisse, der dramatischen und nicht dramatischen, der banalen und der außergewöhnlichen, ist irgendwie surrealistisch, und diese Assoziierung ist sur-realistisch, aber das Leben ist so.“

 

 

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György Konrád (Berettyóújfalu, 2 april 1933)

 

 

 

 

De Joods-Duitse schrijver Edgar Hilsenrath werd geboren in Leipzig op 2 april 1926.Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.
 

Uit: Nacht

 

»Nathan«, sagte er heiser, »ich muß dich um einen letzten Gefallen bitten.«

Nathan gab keine Antwort. Der Mann starrte nachdenklich auf die Füße des Toten, die mit Fußlappen und Bindfaden umwickelt waren, wie seine eigenen. Die Bindfaden sind noch gut, dachte er, nicht so zerfranst wie deine; die Lappen sind zwar nicht viel wert, aber sie sind wenigstens trocken, und man kann sie zum Wechseln benützen. Er überlegte nicht lange. Er knotete die Bindfaden auf und steckte sie ein. Dann wickelte er die Lappen von den starren, krähenartig gespreizten Füßen und ließ auch sie in seinen Taschen verschwinden. Er tat das ohne Widerwillen. Nathan war sein bester Freund gewesen, und es war nur zu natürlich, daß er ihn beerbte. Bevor er ging, nahm er den Hut des Toten und stülpte ihn sich auf den Kopf, während er seinen alten achtlos auf den Boden fallen ließ.

»Sei nicht bös, Nathan«, sagte er, »sei nicht bös, daß ich auch den Hut …, aber meiner ist nicht mehr wasserdicht.« Er grinste leicht, blickte nicht mehr hin und ging.

Die Straße war verödet. Der Regen und die Abenddämmerung mußten die Menschen vertrieben haben … oder war es nur die Angst? Es wird die Angst sein, dachte der Mann. Seine Lippen, die eben erst gegrinst hatten, schlossen sich wieder, und sein Gesicht wurde auf einmal hart.

Er hatte ein völlig verwahrlostes Gesicht, in dem Hunger und Not erbarmungslos gewühlt hatten. Er

drückte den zu großen fremden Hut jetzt tiefer in die Stirn; seine Hosen, die mit einem Eisendraht verschnürt waren, band er fester zu; er hatte kein Hemd an, und seine eingefallene Brust schaute grau und haarig unter der zerfetzten Jacke hervor. Wie kalt es noch immer ist, dachte er schaudernd. Diesmal ließ der Frühling lange auf sich warten. Dabei war es schon März … März 1942.”

 

 

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Edgar Hilsenrath (Leipzig, 2 april 1926)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres Anne Waldman werd geboren op 2 april 1945 in Millville, New Jersey. Zie ook mijn blog van 2 april 2009. en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

 

Philosophia Perennis

 

I turned: quivering yellow stars in blackness   

I wept: how speech may save a woman

The picture changes & promises the heroine   

That nighttime & meditation are a mirage

 

To discuss pro & contra here is mute

Do I not love you, day?

A pure output of teleological intentions

& she babbles, developing a picture-theory of language

 

Do I not play the delicate game of language?   

yes, & it is antecedent to the affairs of the world:   

The dish, the mop, the stove, the bed, the marriage   

& surges forth the world in which I love

 

I and I and I and I and I and I, infinitely reversible   

Yet never secure in the long morning texture

A poor existing woman-being, accept her broken heart   

& yet the earth is divinity, the sky is divinity

The nomads walk & walk.

 

 

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Anne Waldman (Millville, 2 april 1945)

 

 

 

 

De Britse schrijver en scenarioschrijver George MacDonald Fraser werd geboren in Carlisle op 2 april 1925. Zie ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

Uit: Flashman and the Tiger

 

“You don't know Blowitz, probably never heard of him even, which is your good luck, although I dare say if you'd met him you'd have thought him harmless enough. I did, to my cost. Not that I bear him a grudge, much, for he was a jolly little teetotum, bursting with good intentions, and you may say it wasn't his fault that they paved my road to Hell -- which lay at the bottom of a salt-mine, and it's only by the grace of God that I ain't there yet, entombed in everlasting rock. Damnable places, and not at all what you might imagine. Not a grain of salt to be seen, for one thing.

Mind you, when I say 'twasn't Blowitz's fault, I'm giving the little blighter the benefit of the doubt, a thing I seldom do. But I liked him, you see, in spite of his being a journalist. Tricky villains, especially if they work for The Times. He was their correspondent in Paris thirty years ago, and doubtless a government agent -- show me the Times man who wasn't, from Delane to the printer's devils -- but whether he absolutely knew what he was about, or was merely trying to do old Flashy a couple of good turns, I ain't sure. It was certainly his blasted pictures that led me astray: photographs of two lovely women, laid before my unsuspecting middle-aged eyes, one in '78, t'other in '83, and between 'em they landed me in the strangest pickle of my misspent life. Not the worst, perhaps, but bad enough, and deuced odd. I don't think I understand the infernal business yet, not altogether.

It had its compensations along the way, though, among them the highest decoration France can bestow, the gratitude of two Crowned Heads (one of 'em an out-and-out stunner, much good may it do me), the chance to serve Otto Bismarck a bad turn, and the favours of that delightful little spanker, Mamselle Caprice, to say nothing of the enchanting iceberg Princess Kralta. No . . . I can't think too much ill of little Blowitz at the end of the day.”

 

 

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George MacDonald Fraser (2 april 1925 - 2 januari 2008)



Zie voor nog meer schrijvers van de 2e april ook
mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:48 Reageer op dit bericht

Roberto Arlt, H. von Fallersleben, Casanova, H. C. Andersen, Johann Gleim

De Argentijnse schrijver Roberto Godofredo Arlt werd geboren op 2 april 1900 in Buenos Aires. Zie ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

Uit: Mad Toy (Vertaald door Michele McKay Aynesworth)

 

„And noticing that I was going off with the book, he would raise his voice in warning:

"Careful, son, it costs money." Then turning once more to his chores, he would drop his head, covered to the ears by a mouse-colored cap, poke around in a box with glue-begrimed fingers, and filling his mouth with nails, continue the toc ... toc ... toc ... toc of his hammering.

In numerous installments, I devoured the tales of Jose Maria, Thunderbolt of Andalucia, or the adventures of Don Jaime Longbeard and other picturesque and plausibly authentic rogues featured in the colored prints: ruddy-faced horsemen with black muttonchops, a rainbow-colored cordovan hat covering their little ponytails, and a wide-mouthed blunderbuss lodged in the saddle of their superbly decked-out colts. Usually they were holding out a yellow sack of money, magnanimously offering it to a widow who would be standing at the foot of a green knoll with a baby in her arms.

Then ... I would dream of being a bandit w  ho strangled lustful magistrates; I would right wrongs, protect widows, and be loved by fair maidens....

My comrade-in-arms for the adventures of this first phase was Enrique Irzubeta.

This ne'er-do-well went by the edifying nickname of the Counterfeiter-a great example for beginners in how to establish a reputation and get a head start in the worthy art of gulling the innocent.

The fact that Enrique was only fourteen when he conned the owner of a candy factory is clear evidence that my friend's destiny had already been decided. But the gods are tricky by nature, and it doesn't surprise me a bit to learn as I write my memoirs that Enrique is now a guest in one of those state-run "hotels" for rogues and upstarts.

This is the true story:

A certain factory owner had announced a contest in order to stimulate sales, with prizes going to those who collected a complete set of flags from inside the candy wrappers.

The difficulty lay in finding the flag of Nicaragua, which was relatively scarce.“

 

 

 

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Roberto Arlt (2 april 1900 – 26 juli 1942)

Karikatuur door Andres Cascioli

 

 

 

 

De Duitse schrijver August Heinrich Hoffmann von Fallersleben werd geboren in Fallersleben op 2 april 1798. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

 

Frühlings Ankunft

 

Grüner Schimmer spielet wieder

Drüben über Wies' und Feld.

Frohe Hoffnung senkt sich nieder

Auf die stumme trübe Welt.

Ja,  nach langen Winterleiden  

Kehrt der Frühling uns zurück,

Will die Welt in Freude kleiden,

Will uns bringen neues Glück.

 

Seht,  ein Schmetterling als Bote

Zieht einher in Frühlingstracht,

Meldet uns,  dass alles Tote

Nun zum Leben auferwacht.

Nur die Veilchen schüchtern wagen

Aufzuschau'n zum Sonnenschein;

Ist es doch,  als ob sie fragen:

»Sollt'  es denn schon Frühling sein?«

 

Seht,  wie sich die Lerchen schwingen

In das blaue Himmelszelt!

Wie sie schwirren,  wie sie singen

Über uns herab ins Feld!

Alles Leid entflieht auf Erden

Vor des Frühlings Freud' und Lust -

Nun,  so soll's auch Frühling werden,

Frühling auch in unsrer Brust!

 

 

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Hoffmann von Fallersleben (2 april 1798 – 19 januari 1874)

Portret door Karl Georg Schumacher, 1819

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver en avonturier Giacomo Girolamo Casanova werd geboren in Venetië op 2 april 1725. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010
 

Uit: Casanova: Die Abenteuer des größten Verführers aller Zeiten (Vertaald door Heiko Frieling e.a.)

 

„Mit diesen Worten fährt er gemächlich seines Weges weiter, und schon folgt Blitz auf Blitz, der Donner grollt, und die arme Frau zittert. Der Regen setzt ein. Ich ziehe meinen Mantel aus, um uns beide damit zu schützen, da flammt der Himmel taghell auf, es blitzt, und hundert Schritte vor uns schlägt es ein. Die Pferde bäumen sich, und meine arme Begleiterin zuckt krampfhaft zusammen. Sie wirft sich an meine Brust und umklammert mich ganz fest mit ihren Armen. Ich bücke mich nach dem Mantel, der auf den Boden gefallen war, und als ich ihn aufhebe, erwische ich zugleich ihre Röcke. Sie will sie gerade wieder herunterstreifen, da fährt erneut ein Blitz nieder, und vor Schrecken kann sie sich nicht rühren.
Ich will den Mantel über sie breiten und ziehe sie näher zu mir heran, so daß sie buchstäblich und mit meiner Hilfe rittlings auf mich fällt. Da ihre Stellung nicht günstiger sein kann, verliere ich keine Zeit, sondern tue so, als greife ich nach meiner Uhr im Hosenbund, und nutze die Gelegenheit. Es wird ihr klar, daß sie, wenn sie mich nicht augenblicklich daran hindert, sich nicht mehr wehren kann. Sie macht eine Anstrengung, aber ich sage ihr, wenn sie sich nicht ohnmächtig stelle, werde sich der Kutscher umdrehen und alles sehen. Bei diesen Worten lasse ich sie mich beschimpfen, soviel sie will, halte sie im Rücken fest und trage den vollständigsten Sieg davon, den jemals ein gewandter Gladiator davongetragen hat.“

 

 

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Giacomo Casanova (2 april 1725 –  4 juni 1798)

 

 

 

De Deense schrijver en dichter Hans Christian Andersen werd geboren op 2 april 1805 in Odense. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010
 

Uit: Duimelijntje

 

“Er was eens een vrouw die zo graag een kindje wilde hebben, maar zij wist absoluut niet waar ze dat kindje vandaan zou halen; en daarom ging ze naar een oude heks en zei: "Ik wou zo verschrikkelijk graag een kindje hebben, wil je me niet vertellen hoe ik eraan kom?"

"Wel zeker, dat is zo moeilijk niet!" zei de heks. "Hier heb je een gerstekorrel en wel van een heel ander soort dan die op de akker groeit of die de kippen eten. Stop die in een bloempot, dan zul je eens wat zien!"

"Dank je!" zei de vrouw en ze gaf de heks twaalf stuivers. Ze ging toen naar huis en plantte de gerstekorrel. Onmiddellijk kwam er een prachtig mooie, grote bloem op die er uitzag als een tulp, maar ze zat stijf dicht, alsof ze nog in knop was.

"Dat is een mooie bloem!" zei de vrouw en ze kuste haar op de mooie, rode en gele bladeren, maar op hetzelfde ogenblik dat ze kuste, ging de bloem met een grote knal open. Nu kon je zien dat het een echte tulp was, maar midden in de bloem, op de groene stempel, zat een klein fijn meisje, zij was niet langer dan een duim en daarom heette ze Duimelijntje.

Een mooi gelakte notendop was haar wieg, blauwe viooltjes waren haar matrasje en rozenblaadjes haar dekentjes, daar sliep ze 's nachts, maar overdag speelde ze op de tafel waarop de vrouw een bord had neergezet en om dat bord legde ze een grote krans van bloemen met hun steeltje in het water en daarop dreef ook een groot tulpenblad.”

 

 

 

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Hans Christian Andersen
(2 april 1805 - 4 augustus 1875)
Sculptuur van Shari Hamilton in Minot, North Dakota.

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Wilhelm Ludwig Gleim werd geboren op 2 april 1719 in Ermsleben. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

 

Lied des Gärtners

 

Ich armer Gärtner bin zufrieden,

Ich bin es, und ich kann es sein!

Viel Arbeit hat mir Gott beschieden,

Und viel Bekümmernisd; allein,

Auch Freuden; Freuden eine Menge,

Ja, viele Freuden, ihm sei Dank!

Und Freuden, wert, daß ich sie sänge

Mit lautem Nachtigall-Gesang!

So früh, und munter, wie die Sonne,

Steh' ich von meinem Lager auf!

Und sehe meistens Freud' und Wonne

Den ganzen Tag, in ihrem Lauf!

Auch pflegt sie mir mit ihren Strahlen

Die hohen Bäume, Morgens früh,

Und Abends späte, schön zu malen,

Und durch die Bäume seh' ich sie.

 

Die Vögel singen ihr: Willkommen!

Willkommen, singen sie auch mir!

Kein Nestchen hab' ich ausgenommen,

Getötet nie ein frommes Tier!

Darob ist alles mir gewogen,

Was über mir in Lüften schwebt,

Und was, herab zu mir gezogen,

Mit mir von einer Erde lebt!

 

Ist unser Morgenlied gesungen,

Dann geht es an die Arbeit frisch!

Und hingesungen, hingesprungen

Wird nach der Arbeit an den Tisch!

Auf Rasen steht er, ist bedecket

Mit süßem Kohl, und kühlem Most;

Ich esse hurtig! Besser schmecket

Nicht meinem König seine Kost!

 

Ich esse hurtig, gehe wieder

Frisch an mein Tagewerk, und ihr,

Ihr lieben Vögel, eure Lieder

Versingen meine Mühe mir.

Oft brech' ich ab, und seh', und höre

Das große Leben der Natur;

Hier summen kleine Mücken-Chöre,

Dort Bienen auf der Blumen-Flur!

 

Der große Schöpfer dieses Lebens,

Von welchem Alles Odem hat,

Erschuf nichts leer, und nichts vergebens,

Auf meinen Bäumen nicht ein Blatt!

Auf meinem Anger nicht ein Gräschen:

Mein hungrig Lämmchen mäht es weg;

An meinen Blumen nicht ein Fäschen,

Ich find' in Allem einen Zweck!

 

Der Zweck von meinem tiefen Graben

Ist, zum Exempel, auch zugleich:

Es wird gesorgt für euch, ihr Raben!

Und, Singevögelein, für euch!

Für euch ergrab' ich fette Maden,

Und Käferchen, und dürren Sand!

Dann kommt ihr, sitzt auf meinem Spaden,

Und singt, und eßt mir aus der Hand.

 

Die kleine Grasemücke hüpfet

Um mich herum, und sieht mir zu!

Holt sich ein armes Würmchen, schlüpfet

Auf ihrem Nest in ihre Ruh.

Ich folg' ihr, schlafe, süßer Schlummer

Giebt meinen Knochen frisches Mark,

Erwache, weiß von keinem Kummer,

Und fühle Leib und Seele stark!

 

Und alle diese meine Freuden

Teil' ich mit meiner Gärtnerinn!

Mein König würde mich beneiden,

Wüßt' er das alles, was ich bin!

Ich bin zufrieden, brauche wenig,

Mein Apfel und mein Kohl ist süß,

In meiner Hütte bin ich König,

Mein Garten ist ein Paradies.

 

 

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Johann Gleim (2 april 1719 – 18 februari 1803)

Portret door Johann Heinrich Ramberg, 1789

 

Geschreven door Romenu om 19:35 Reageer op dit bericht

Pierre Zaccone, Pietro della Valle, Zwier van Haren, Joanna Chmielewska, Brigitte Struzyk

De Franse schrijver Pierre Zaccone werd geboren op 2 april 1817 in Douai. Zie ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

Uit: Éric Le Mendiant

 

„On l'appelait dans le pays le père Tanneguy, et c'était le dernier descendant mâle de la famille des Tanneguy-Duchâtel.

Quant à la jeune fille qui le suivait, c'était sa propre fille; elle s'appelait _Margaït_, ce qui veut dire Marguerite en breton.

Marguerite avait seize ans: belle, comme doivent l'être les anges, elle n'avait point encore réveillé son âme, qui dormait enveloppée dans les douces illusions de l'enfance. Elle vivait auprès de son père, heureuse, souriante, folle, et ne cherchait point à deviner pourquoi, à de certains moments, elle sentait son coeur battre avec précipitation, pourquoi une tristesse indéfinie imprégnait parfois sa pensée d'amertume et de mélancolie: quand ces vagues aspirations s'emparaient d'elle, ouvrant tout à coup sous ses pas des routes ignorées, elle accourait auprès de son père, lui racontait avec naïveté ses tourments et ses désirs; et trouvant alors une force surnaturelle dans la parole douce et grave du

vieillard, la tempête passionnelle soulevée dans son coeur se taisait, et la tristesse fuyait, la laissant candide et calme comme auparavant!...

Le jour elle courait, suivant dans ses capricieux détours la petite rivière artificielle qui alimentait les prairies dépendantes de la ferme: elle allait gaie, rieuse, folâtre, cueillant les pervenches et les bluets, pourchassant le papillon aux ailes diaprées, écoutant le chant des oiseaux ou le cri des bêtes fauves.“

 

 

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Pierre Zaccone (2 april 1817 - † ? 1895)

Douai – le Beffroi

 

 

 

 

De Italiaanse (reis)schrijver Pietro della Valle werd geboren op 2 april 1586 in Rome. Zie ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

Uit; The Travels Of Sig. Pietro della Valle (The journey to Olaza)

 

„I departed from *Ikkeri* a little before noon, going out at the same Gate whereat I had enter'd; and having no [145] other company but a Veturino, or *Hackery*-man [=groom for a horse]; and a Pulia who carry'd my luggage, without any other servant; for as for Galal the Persian, alias Cacciatur, I was constrain'd to dismiss him for some uncommendable actions, and send him back from Ikkeri to Goa.

 

I will not omit to tell you, that this my brave God-son (whom I had brought so carefully out of Persia, and trusted so much, and who alone of all my ancient servants remain'd with me) one day cunningly open'd a light box or basket (Canestri the Portugals call them) wherein I kept my Clothes, and which, after the fashion of the Country, was not of wood, but of hoops lin'd with leather, and clos'd with little Pad-locks, like those which are us'd at Rome for Plate; and they are thus contriv'd that they may be of little weight, because in these parts, carriages and baggages for travel are more frequently transported upon Men's shoulders than upon beasts' backs; and one of these baskets or Canestri is just a Man's load.“

 

 

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Pietro della Valle (2 april 1586 – 21 april 1652)

Illustratie uit de Nederlandse uitgave

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Onno Zwier van Haren werd geboren in Leeuwarden op 2 april 1713. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

Uit: Agon, Sulthan van Bantam

 

Agon

IK ga dan eindelyk een stille rust genieten,

Myn dagen zullen nu in vreed' en vryheid vlieten!

De zorgen die den Throon omringen van rondsom,

Welk' ieder dageraad en dachlicht brengd weêrom,

Die zullen nu voortaan by my geen plaats meer vinden,

En niet meer myne geest aan moeit' en arbeid binden!

Fortuin, welk's magt ik heb zoo menigmaal beproefd,7

Die my zomtyds verblyd, en zomtyds hebt bedroefd,

Die in myn jeugd op my ten bittersten verbolgen,

My nu schynd zedert lang standvastiglyk te volgen,

'k Ga buiten uw bereik; 'k wil dat het lotgeval,11

Op myne levensloop geen kracht meer hebben zal!12

O Schepper van 't Heelal, meester van dood en leven,

Die ons door Mahomet uw wetten hebt gegeven,

Die Agon uit het Stof hebt op den Throon gebragt15

Aan wien hy schuldig is syn glory en syn magt,16

Ontvang zyn dankbaar hart! Oneindig Opperwezen

Gy hebt ten allen tyd' in syne ziel geleezen,

Gy hebt altyd gezien syn' liefde voor de Deugd,

En in de tegenspoed, en midden in de vreugd!

 

 

 

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Onno Zwier van Haren (2 april 1713 – 2 september 1779)

 

 

 

 

 

De Poolse schrijfster Joanna Chmielewska (eig. Irena Kühn) werd geboren op 2 april 1932 in Warschau. Zie ook mijn blog van 2 april 2009.

 

Uit: Mord ist Trumpf (Vertaald door Anna Junuszewska)

 

„Mein Grübeln vor dem Badezimmerspiegel wurde von dem klingelnden Telefon unterbrochen. Es war Zosia.

»Hey, magst du vorbeikommen?«, fragte sie munter. »Bist du vielleicht in der Nähe? Ich möchte mir dir reden.«

»Ist was passiert?«

»Nichts Besonderes. Aber nicht am Telefon. Ich kann auch zu dir …«

»Ich wollte gerade in die Stadt und werde bei dir in der Nähe sein. In zwei Stunden ungefähr. Hältst du es so lange aus?«

»Sehr gut. Ich warte. Bis dann.«

Ich kehrte vor den Spiegel zurück. Wenn ich vor die Tür treten wollte, musste ich etwas mit diesem Monster tun. Ich starrte mich noch einen Moment masochistisch an, und plötzlich tröstete mich die Hoffnung, dass einmal jemand bei meinem Anblick angewidert spucken würde. Dann würde ich sofort irgendein Glücksspiel spielen gehen, so ein Spucken funktioniert immer, der Erfolg ist garantiert. Aber

heute nicht, heute wäre es die reinste Verschwendung, weil ich heute keine Zeit zum Spielen hatte.

Ich griff nach meinem Kosmetiktäschchen und widmete mich wieder meinen finsteren Gedanken. Er war mir wichtig. Immer noch war er mir verdammt wichtig, und ich wollte ihn um jeden Preis in grenzenlose Begeisterung versetzen. Aber womit? Wohl nicht mit dieser Visage, eine Schönheits-OP war ausgeschlossen, vielleicht sollte ich mit außer- gewöhnlichen Kenntnissen glänzen, mit einer Entdeckung, einem tollen Erfolg …“

 

 


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Joanna Chmielewska (Warschau, 2 april 1932)

 

 



De Duitse schrijfster en dichteres
Brigitte Struzyk (eig. Brigitte Kraft) werd op 2 april 1946 geboren in Steinbach-Hallenberg/Thüringen. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.

 

 

Fall 

 

Als uns die Welle von Vogelflügeln umspülte,

sich zurückzog, als Schlinge wiederkam

ohne tierischen Ton, zwischen den Federn ein Rauschen,

einem unscharf eingestellten Sender vergleichbar,

kamen wir uns vor wie Vertreter

für Versicherungen vorhergesagten Versagens

am Dasein, das hier sein könnte,

aber auf und davon zu gehen im Begriff ist,

als Vogelgrippe zum Beispiel, und doch

enthielt die Welle den Wink,

beim nächsten Mal uns noch

ganz anders zu kommen.

 

 

 

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Brigitte Struzyk (Steinbach-Hallenberg, 2 april 1946)

Geschreven door Romenu om 19:30 Reageer op dit bericht

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