Eoin Colfer, Jo Gisekin, Jens Sparschuh, Karl-Markus Gauß, Gaby Hauptmann

De Ierse schrijver Eoin Colfer (zijn voornaam wordt uitgesproken als Owen) werd geboren in Wexford op 14 mei 1965. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007 en ook mijn blog van 14 mei 2008.
Uit: Artemis Fowl: The Opal Deception
„Humans are at the centre of this particular case. Most humans aren't smart enough to find the leg holes in their trousers, but there are certain Mud Men clever enough to make me nervous. If they discovered the existence of an underground fairy city, they would certainly do their best to exploit the residents. Most men would be no match for superior fairy technology. But there are some humans who are almost smart enough to pass as fairies. One human in particular. I think we all know who I'm talking about.
In fairy history only one human has bested us. And it really sticks in my hoof that this particular human is little more than a boy. Artemis Fowl, the Irish criminal mastermind. Little Arty led the LEP a merry dance across the continents, until finally they used fairy technology to wipe our existence from his mind. But even as the gifted centaur Foaly pressed the mind-wipe button, he wondered if the fairy People were being fooled again? Had the Irish boy left something behind to make himself remember? Of course he had, as we were all to find out later.
Artemis Fowl plays does play a significant role in the following events, but for once he was not trying to steal from the People as he had completely forgotten we existed. No, the mastermind behind this tragic episode is actually a fairy.“

De Vlaamse dichteres Jo Gisekin (Leentje Vandemeulebroecke) werd geboren in Gent op 14 mei 1942. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007 en ook mijn blog van 14 mei 2008.
De liefde geurt naar evenveel
De harpen hangen
als koude koorden
in al te naakte bomen
en schuifelend aan mijn
oor het schuchter snarenspel
van bloemen op de akker
de krokus wordt geboren
de wind hangt zeilen uit.
Wat wij zelden horen
het rillen van de huid
het geuren van de
liefde als een blank
boeket camelia
naar méér nog of
in elk geval
naar evenveel.
Azuur beklimt ligusterhagen
Azuur beklimt ligusterhagen
en naast de bessenstruik
het luie land ontplofbaar
haast van hitte
de zon hangt in
het kraaiennest
het asfalt dampt als
paardenlucht
een rookpluim naar
de overkant
concerto voor de gulle rozen
honingbrood voor bedelaars
het staat met vuurpijlen
op wolken geschreven:
hoe glansrijk de aarde
hoe moe de taal.

De Duitse schrijver Jens Sparschuh werd geboren op 14 mei 1955 in Karl-Marx-Stadt en groeide op in Oost-Berlijn. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007 en ook mijn blog van 14 mei 2008.
Uit: Der Zimmerspringbrunnen
„Dann lächelten wir uns an. Er war, sah man genau hin, mindestens zehn, fünfzehn Jahre jünger als ich. Insofern hätte eigentlich ich ihm das Du anbieten müssen. Aber schließlich, er war der Westmensch; da hatte er bei mir wahrscheinlich gleich automatisch ein paar Jährchen von den 40 Jahren DDR-Leben abgezogen, denn richtig gelebt hatten wir ja nicht. Immer wieder, wenn wir gemeinsam unterwegs waren, besonders auch bei Überlandfahrten, hatte er mitfühlend den Kopf geschüttelt. Zitat nach Protokollbuch: "Das war ja kein Leben bei euch! Die Zeitungen waren keine Zeitungen. Die Wahlen waren keine Wahlen. Die Straßen keine Straßen. Nicht mal Autos waren Autos.
Innerlich musste ich ihm in allen Punkten recht geben. Aber, was zum Kuckuck war es dann, was wir die ganze Zeit getrieben hatten? Wer weiß. Man muss es schon selbst erlebt haben, um es nicht zu verstehen…”

De Oostenrijkse schrijver, essayist en uitgever Karl-Markus Gauß werd geboren op 14 mei 1954 in Salzburg. Zie ook mijn blog van 14 mei 2008.
Uit: Die Hundeesser von Svinia
“Tornal’a war menschenverlassen, als hätte die Bevölkerung ihre eigene Stadt geräumt. Schnurgerade zog die staubige Hauptstraße, die die fünfzehn Kilometer nach Ungarn, vielleicht aber auch bis in die Steppen der Mongolei führte, durch den Ort, in dem an diesem Vormittag um zehn alle Geschäfte, Imbißbuden, Ämter geschlossen hatten. Die zweigeschossigen gelben Häuser, von denen viele aus der k. u. k. Zeit stammten, standen in rechtwinkelig angeordneten Zeilen, waren schmuck herausgeputzt und wirkten unbewohnt. Auf meinem Weg begegnete ich keinem einzigen Menschen, bis ich endlich gedämpfte Stimmen und Geräusche vernahm, die aus dem schwarzen Loch eines Eckhauses nach draußen drangen. Rasch, um mir keine Ausflucht zu lassen, schritt ich durch die geöffnete Tür des Cafés Casablanca, in dem ich den Erdmittelpunkt der Ereignislosigkeit zu entdecken fürchtete.
Das Casablanca war eine Kaschemme und bestand aus einem großen, düsteren Raum, der mit dem scharfen Geruch von Urin gebeizt war. An den zehn massiven Holztischen saßen jeweils zwei, drei Arbeiter in Overalls, die bereits das Mittagsmenü, Gulasch mit Knödel, verzehrten und dazu aus klobigen Gläsern, die an die Behälter von Grablichtern erinnerten, Schnaps tranken. Nur wenige von ihnen unterhielten sich, die meisten mampften schweigend, den Blick erschöpft auf den Teller gesenkt, von dem sie ihn nur manchmal hoben, um zum Fernseher über der Theke zu schauen, in dem sich ein paar reiche alte Damen aus Amerika ausgelassen auf slowakisch stritten, was ein imaginäres Publikum im Film fortwährend zum Lachen reizte, während jenes an den Tischen die Greisenalbernheit völlig ungerührt ertrug.”

De Duitse schrijfster Gaby Hauptmann werd geboren op 14 mei 1957 in Trossingen. Zie ook mijn blog van 14 mei 2008.
Uit: Rückflug zu verschenken
„Sie nahm den Geruch wahr, noch bevor sie sich darüber klar wurde, dass etwas nicht stimmte. Sie hatte die Haustür aufgeschlossen und wie immer auf Katie gewartet, die hinter ihr her trödelte. Ihr Blick glitt über die Einrichtung in ihrer großen Eingangshalle. Mit dem Gemälde des angesagten Gegenwartskünstlers Neo Rauch, dem sie unendlich lange nachgelaufen war, bis sie es hatte kaufen können, war die Halle nun wirklich perfekt. Sie war perfekt. Clara lächelte. Katie kam herangestürmt, ihre blonden Locken hüpften, als sie vor ihr stehen blieb und ihr ein vierblättriges Kleeblatt entgegenstreckte. „Da, Mami, für dich!“ Clara beugte sich hinunter und gab ihr einen Kuss. Sie würde im nächsten Jahr in die Vorschule kommen.“






