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Berichten van 20 maart 2011

Jens Petersen, David Malouf, Friedrich Hölderlin, Benoît Duteurtre,Touré, Gerard Malanga

De Duitse schrijver en arts Jens Petersen werd geboren op 20 maart 1976 in Pinneberg. Zie ook  mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2009 en ook mijn blog van 20 maart 2010.

 

Uit: Bis dass der Tod

 

„Alex hebt den Taschenspiegel und sieht sein Zerrbild, schabt sich die Zähne mit einem geschnitzten Buchenstab, reibt sich die Achseln, befeuchtet das Gesicht und rasiert sich dann mit der letzten Klinge aus dem klammen Jutesack. Er sieht in den Spiegel und wischt das Blut weg, richtet sich schließlich auf, hustet und lauscht dem Schwingen der Schleimfäden in seinen Bronchien. Die Luft riecht nach Winter. Er stemmt die Hände in sein pochendes Kreuz, betrachtet die Türme des Heizkraftwerks am anderen Ufer, das Schwemmgut im Schilf – hagere Äste, ein schneebedecktes Stück Schutt, einen gefrorenen Fischkadaver. Er hustet noch einmal und spuckt in den Fluss.

Drüben, im Schatten der Brückenpfosten, steht der Wohnwagen. Die anderen Camper sind lange fort, kommen im Frühjahr wieder oder nie, da manche von ihnen längst alt geworden sind. Seine Lippen zittern. Zwei Stunden noch bis Mittag, denkt er. Er hat den schmalen Pfad geschippt, das Tonnenfeuer gelöscht, erneut den kargen Busch gestutzt und schließlich das alte Benzin aus dem Aggregat in eine Wasserflasche gefüllt. Über den Himmel ziehen Wolken. Am Uferweg hockt ein Hund.

Nachts hat er von Nana geträumt. Sie trug ihr Leichenhemd. Ihr Körper war winzig und dürr, mit Händen wie rostige Harken, flach aufeinandergelegt und gebunden über der trockenen Brust. Sie lag auf der Bahre in einem Raum mit kaltem elektrischem Licht. Als Alex schließlich aufgewacht war, lag er mit surrendem Kopf wie im Fieber und wälzte sich zwischen den stinkenden Decken herum. Er tastete nach ihrem Körper, zupfte den Schlafsack zurecht, nahm ihre Hand und strich darüber.“

 

 

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Jens Petersen (Pinneberg, 20 maart 1976)

 

 

 

 

De Australische schrijver David Malouf werd geboren op 20 maart 1934 in Brisbane. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008 en ook mijn blog van 20 maart 2009 en ook mijn blog van 20 maart 2010.

 

Uit: Remembering Babylon

 

„They had a blue kelpie with them. He bounced along with his tongue lolling, excited by the boy's solemn concentration but puzzled too that he could get no sense of what they were after: the idea of wolf had not been transmitted to him. He danced around the little party, sometimes in front, sometimes to the side, sniffing close to the earth, raising his moist eyes in hope of instruction, and every now and then, since he was young and easily distracted, bounding away after the clippered insects that sprang up as they approached, or a grasshopper that rose with a ponderous whirring and rolled sideways from his jaws. Then suddenly he did get the scent. With a yelp of pure delight he shot off in the direction of their boundary fence, and the children, all three, turned away to see what he had found.
Lachlan Beattie felt the snow melt at his feet. He heard a faint far-off rushing, like wind rolling down a tunnel, and it took him a moment to understand that it was coming from inside him.
In the intense heat that made everything you looked at warp and glare, a fragment of ti-tree swamp, some bit of the land over there that was forbidden to them, had detached itself from the band of grey that made up the far side of the swamp, and in a shape more like a watery, heat-struck mirage than a thing of substance, elongated and airily indistinct, was bowling, leaping, flying towards them.
A black! That was the boy's first thought. We're being raided by blacks. After so many false alarms it had come.
The two little girls stood spellbound. They had given a gasp, one sharp intake of breath, then forgotten to breathe out. The boy too was struck but had begun to recover. Though he was very pale about the mouth, he did what his manhood required him to do. Holding fast to the stick, he stepped resolutely in front.
But it wasn't a raid, there was just one of them; and the thing, as far as he could make it out through the sweat in his eyes and its flamelike flickering, was not even, maybe, human.“

 

 

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David Malouf (Brisbane, 20 maart 1934)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Christian Friedrich Hölderlin werd geboren op 20 maart 1770 in Lauffen am Neckar in het Hertogdom Württemberg. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008 en ook mijn blog van 20 maart 2009 en ook mijn blog van 20 maart 2010.
 

 

Der Frühling

 

Wie selig ists, zu sehn, wenn Stunden wieder tagen,

Wo sich vergnügt der Mensch umsieht in den Gefilden,

Wenn Menschen sich um das Befinden fragen,

Wenn Menschen sich zum frohen Leben bilden.

 

Wie sich der Himmel wölbt, und auseinander dehnet,

So ist die Freude dann an Ebnen und im Freien,

Wenn sich das Herz nach neuem Leben sehnet,

Die Vögel singen, zum Gesange schreien.

 

Der Mensch, der oft sein Inneres gefraget,

Spricht von dem Leben dann, aus dem die Rede gehet,

Wenn nicht der Gram an einer Seele naget,

Und froh der Mann vor seinen Gütern stehet.

 

Wenn eine Wohnung prangt, in hoher Luft gebauet,

So hat der Mensch das Feld geräumiger und Wege

Sind weit hinaus, daß Einer um sich schauet,

Und über einen Bach gehen wohlgebaute Stege.

 

 

 

 

Der Frühling

 

Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde,

Die Tage kommen blütenreich und milde,

Der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehen

Vom Himmel abwärts, wo die Tag' entstehen.

 

Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten

Wie eine Pracht, wo Feste sich verbreiten,

Der Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele,

So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele.

 

 

 

 

Der Sommer

 

Das Erntefeld erscheint, auf Höhen schimmert

Der hellen Wolke Pracht, indes am weiten Himmel

In stiller Nacht die Zahl der Sterne flimmert,

Groß ist und weit von Wolken das Gewimmel.

 

Die Pfade gehn entfernter hin, der Menschen Leben,

Es zeiget sich auf Meeren unverborgen,

Der Sonne Tag ist zu der Menschen Streben

Ein hohes Bild, und golden glänzt der Morgen.

 

Mit neuen Farben ist geschmückt der Gärten Breite,

Der Mensch verwundert sich, daß sein Bemühn gelinget,

Was er mit Tugend schafft, und was er hoch vollbringet,

Es steht mit der Vergangenheit in prächtigem Geleite.

 

 

 

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Friedrich Hölderlin (20 maart 1770 – 7 juni 1843)

Monument uit 1873 in Lauffen am Neckar

 

 

 

De Franse schrijver Benoît Duteurtre werd geboren op 20 maart 1960 in Saint-Adresse nabij le Havre. Zie ook mijn blog van 20 maart 2009 en ook mijn blog van 20 maart 2010.

 

Uit: Retour du Général

 

„Devant ces corps uniformément vêtus à la mode mondiale, nous cherchons à saisir certains détails significatifs, une posture volontaire ou nonchalante, une façon de s'exprimer avec certains gestes ; et notre analyse nous trompe rarement, parce qu'un Européen ne marche pas exactement comme un Américain, un Anglais ne porte pas ses vêtements comme un Français, un Italien ne parle pas comme un Allemand. (…) Dès notre première rencontre dans un bar d'East Village, Bruce s'était enchanté du fait que - sous mes taches de rousseur irlandaises - je puisse avoir un style intégralement français : les gestes de main ponctuant mes phrases, ce bon genre bourgeois un peu artiste… Sa réaction m'amusait. Dans mes années de ferveur gauchiste, cela m'aurait horrifié d'être structurellement français. Il me semble désormais que je ne déteste pas cette idée : non pour revendiquer un titre légitime que j'aurais le droit de refuser aux autres ; mais plutôt comme un héritage mystérieux dont je découvre, au fil du temps, combien il me colle à la peau ; en quoi il constitue une limite, mais en quoi il recouvre aussi des richesses qui peuvent même se cultiver avec un peu de fierté. Je ne parle pas seulement de ce vieux sentiment qu'on appelait autrefois le patriotisme, mais d'une contribution à la diversité du monde où il me sera toujours plus agréable d'entendre chanter le russe ou l'italien que de subir, dans un mauvais anglais, les clichés de la « Star Academy». (…) Que veut dire au juste être français ? Non pas légalement, bien sûr ; non pas juridiquement ; mais que signifie le fait de « se sentir français » ? Une de mes amies, mi-alsacienne, mi-vendéenne par ses origines, m'affirme qu'elle ne se sent pas du tout française : ce pays n'est pour elle que le sanglant persécuteur des anciennes provinces.“

 

 

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Benoît Duteurtre (Saint-Adresse, 20 maart 1960)

 

 

 

 

De Afrikaans-Amerikaanse schrijver, journalist en cultuurcriticus Touré werd geboren op 20 maart 1971 in Milton, Massachusetts. Zie ook  mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2009 en ook mijn blog van 20 maart 2010.

 

Uit: Soul City

 

„The Washeteria on Badass Ave had its own DJ so you could dance while you dried. And it made perfect sense that in a world where bad means good, the traffic signals used green for stop and red for go.

On Irie Way and Downhome Drive he found flowers leaping up through the sidewalks. They were American beauties and African violets, more vibrant, fragrant, and giant than any he'd ever seen. He bent and saw their roots were buried beneath the concrete. The flowers had confronted the pavement and punched through it, undeterrable in their desire to get closer to the sun. Bent low, he could see the little speakers that had been built into the sidewalks all over town. First he heard Satchmo think to himself what a wonderful world, then Bob spoke of redemption songs, then James proclaimed he was Black and he was proud. There was an easy vibe to the place, as if everything in the world were possible and there was all the time in the world to do it, for Soul City minutes were ninety seconds long. Cadillac tried to scribble a few words that would capture the scene, but nothing came.“

 

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Touré (Milton, 20 maart 1971)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en fotograaf Gerard Joseph Malanga werd geboren op 20 maart 1943 in New York. Zie ook  mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2009  en ook mijn blog van 20 maart 2010.

 

 

The Nature of Violent Storms (Fragment)

 

Slowly the clouds came to be mentioned,

Moving in so that of the sky only searchlights remained.

Those are roads when we accept the way we are going,

Always steering towards safety,

Problems to become painless, possible to trap into belief;

But the new reality of sight had only recently surrendered.

The quiet airshaft becomes private in a gentle way to be useful.

Now it was to be confirmed;

There was no time to give

Into the comprehension of the road

Signs, the cross signals, everything submerged in the trees.

Ever since the graduation there has been this public

Notice to everything

Static. We shall never have known the wind

In the car of our mishap from whatever was sensed of the danger

To wish it would cause us to live.

The photos will only produce small notice of caution before impulse.

We go forth into the collision.

What had you been putting together

The coat freshly bloodied

I go on leaving you like clouds but

There's a remarkable assurance in the way of all this

You were not asked to leave, yet received the prize

All the way into the cheese

Cake, the yellow carnation.

 

 

 

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Gerard Malanga (New York, 20 maart 1943)

Andy Warhol en Gerard Malanga in 1963



Zie voor nog meer schrijvers van de 20e maart ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:32 Reageer op dit bericht

Ricus van de Coevering, Christoph Ransmayr, Henrik Ibsen, Henning Heske, Peter Berling

De Nederlandse schrijver Ricus van de Coevering werd op 20 maart 1974 in Asten geboren. Zie ook mijn blog van 20 maart 2010.

 

Uit: Sneeuweieren

 

„Nadat Olga de muziekstandaard opzij had gezet en de voordeur voor het eerst sinds weken had geopend – een tochtvlaag gleed de hal in, vellen bladmuziek waaiden over de tegels –, liep ze over het grindpaadje tussen de stokrozen door naar de weg.

‘David?’ riep ze. ‘Daaa-vid!’

Het meer in de verte weerspiegelde de grijze wolken. Vroeger, als schoolmeisje, ging ze er wel met de klas schaatsen. Op een keer bleef ze met een paar vriendinnen achter. Toen het begon te schemeren, kon ze rond het meer blauwachtige schimmen zien rondwaren. Ze wist wel dat het fosfor was, maar toch vond ze het akelig. Ze moest denken aan het lijk dat eens in een turfgat was gevonden. Uit onderzoek bleek dat de man veertienhonderd jaar in het zuurstofarme veen bewaard was gebleven. Er was een artikel over hem in de krant verschenen. Hij was een zendeling uit het zuiden geweest met een kruisje aan een ketting rond zijn hals. Op zijn reis had hij wat zinken pannen meegenomen om onderweg te verkopen en ondertussen te vertellen over Gods paradijs. De primitieve, zelfvoorzienende boeren in deze streek hadden hem vermoedelijk niet geloofd. Ze hadden hier hun eigen goden, heksen en demonen. Misschien moesten ze eerst om hem lachen, maar werden ze bang toen hij volhield. Hadden ze hem ’s nachts het moeras in gejaagd? Olga kon zich voorstellen hoe het gerinkel van zijn pannen in de duisternis moest zijn weggestorven. Tweehonderd jaar later verschenen de eerste houten kerktorens in de dorpjes.

Inmiddels lag de zendeling in een glazen kistje in het museumpje van Ampel opgebaard. Olga was eens met David gaan kijken. David had gefascineerd naar het lijk van de man gestaard, waarvan de huid verschrompeld en gedroogd was als de afgeworpen huid van een slang. David zei dat hij niet begreep waarom de man zijn geloof was blijven verdedigen. Waarom had hij niet gezegd dat God niet bestond? En dat het verhaal over de hemel een grap was? Dan had hij de volgende ochtend naar een dorp verderop kunnen lopen om te zien of ze hem daar wél geloofden.“

 

 

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Ricus van de Coevering (Asten, 20 maart, 1974)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Christoph Ransmayr werd geboren op 20 maart 1954 in Wels. Zie ook  mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008 en ook mijn blog van 20 maart 2009 en ook mijn blog van 20 maart 2010.

 

Uit: Die Schrecken des Eises und der Finsternis

 

„Rings um den einsamen Scheitel des Nordpols stehen in der Form von Steinpyramiden die Markzeichen an jenen Punkten, bis zu welchen der rastlose Unternehmungsgeist der Menschen vorgedrungen ist. In seinem Zenith schwebt die geringe Möve, dem harpunenverfolgten Geschlecht der Robben gönnt er auf seinen Eisflößen eine sichere Freistätte des Lebens; - nur als Entdeckungsziel hat er sich bisher unnahbar erwiesen.
Wie jede Entwicklung nur allmählig fortschreitend zu größeren Zielen reift, so hat sich auch die schwache kosmogenetische Dämmerung nur langsam ausgebreitet, von der homerischen Erdscheibe aus über das Land der Hyperboräer; erst nach Jahrtausenden überwand der Wissensdrang die Schrecken des Nordpols, mit welchen die Araber schon Sibirien erfüllt dachten. Rings um das sonnige Morgenland lag die Welt Jahrtausende unter Wahnbegriffen und Fabeln begraben, welche nur die ethische Erhebung der ältesten Dichterphilosophen der naiven Trivialität alles Unreifen entriß.“



 

 

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Christoph Ransmayr (Wels, 20 maart 1954)

 

 

 

 

De Noorse toneelschrijver en dichter Henrik Johan Ibsen werd geboren op 20 maart 1828. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008 en ook mijn blog van 20 maart 2009 en ook mijn blog van 20 maart 2010.

 


Bei Port Said

 

Des Südens Zelt

Im Morgen erblaßte;

Alle Flaggen der Welt

Wehten vom Maste.

Von allen Gallionen

Scholl Ein Choral;

Tausend Kanonen

Tauften den Kanal.

 

Die Flotte zog

Durchs Wellengebrause.

Eine Neuigkeit flog

Mir zu von zuhause.

Ich hatte für Streber

Einen Spiegel geputzt; –

Da hatten den Geber

Gesellen beschmutzt.

 

Gift und Gestank,

Fäuste geballte.

Sterne, habt Dank, –

Mein Land ist das alte!

Wir riefen das Schiff an,

Ein Gruß über See,

Ich plauderte, griff an

Den Hut und – ade!

 

Ohne Hast, ohne Rast,

Trotz aller Pygmäen,

Als Ehrengast

Durch die »Bitter-Seen«!

Wenn aus es tagte,

Komm' träumend ich an,

Wo Pharao klagte

Und Moses gewann.

 

 

 

Mein junger Wein

 

Du fühltest dich, als jungen Wein,

In mir, als Tonne, pochen.

Du duftetest süß, du perltest fein,

Du gärtest heiß, und du warst mein; –

Da ward der Prozeß unterbrochen.

 

Es stahl mir meinen Wein ein Wicht;

Der Rest gärt wie höllische Flammen.

Doch knall' ich dir nicht ins Gesicht;

Ich explodiere, Liebchen, nicht; –

Ich falle bloß zusammen.

 

 

 

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Henrik Johan Ibsen (20 maart 1828 – 23 mei 1906)

 

 

 

 

De Duitse dichter en essayist Henning Heske werd geboren op 20 maart 1960 in Düsseldorf. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008 en ook mijn blog van 20 maart 2009 en ook mijn blog van 20 maart 2010. 

 


Partikelwolken


Programmierte Lacke und intelligenter Staub
vom molekularen Fließband. Die Form
folgt der Funktion. Selbstreproduktive Maschinen
im Reich der Zwerge. Fantastische Reisen
durch die Blutbahn. Der Geist
im Quantenspiegel des Nanokosmos.
Roboterschwärme – selbstisolierende Röhren
auf Trägerblocks. Amorphe Kügelchen,
Latexperlen und magnetische Marker.
Unten gibt es noch viel Platz.
In abweichender Geometrie alles
atomar neu gestrickt: ultradünner Draht wie
Bakterienkompass. Genetische Sonden durchforsten
Bibliotheken bekannter DNA-Sequenzen.

 

 

 

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Henning Heske (Düsseldorf,  20 maart 1960)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, filmproducent en acteur Peter Berling werd geboren op 20 maart 1934 in Meseritz-Obrawalde. Zie ook mijn blog van 20 maart 2009 en ook mijn blog van 20 maart 2010.

 

Uit: Das Paradies der Assassinen

 

„Eine ähnlichkeit war zwischen den beiden – trotz des gönnerhaften verhältnisses – nicht festzustellen, der Knabe war wesentlich hellhäutiger als der ihn beschützende Fleischberg, dessen züge einen leicht negroiden einschlag aufwiesen. als er sich jetzt umständlich von seinem turban befreite, um sich stöhnend den schweiß von der glatze zu wischen, drehte sich der Knabe zu ihm um und konnte ein lächeln nicht ver bergen. »ganz schön heiß, was?«, feixte er.

»Schau gefälligst nach vorn, sayf!«, fuhr der Dicke den Knaben ungnädig an.

»Das tut das Kamel für mich, onkel An-nasir«, gab der frech über die schulter zur Antwort, »und zwar von ganz allein!

« Dennoch leistete sayf der Aufforderung Folge und trieb mit leichten schlägen und abgehackten Zurufen sein tier an, um beim onkel keinen unmut aufkommen zu lassen. sie ritten auf der östlichen seite des orontes, allerdings reichlich Abstand zu seinem ufer und der ihm folgenden straße haltend und so die bewohnten Dörfer am Fluss umgehend.

Der Weg durch das unebene gelände bedingte das gemächliche tempo der reisenden, aber es war auch der voranreitende Hagere, der es bestimmte. Als er sah, dass sayf fast zu ihm aufgerückt war, knurrte er sofort: »Halt dich zurück, Knabe!«, um dann doch erklärend hinzuzufügen: »Wir wollen nicht auffallen.«

 

 

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Peter Berling (Meseritz-Obrawalde, 20 maart 1934)

Geschreven door Romenu om 19:22 Reageer op dit bericht

Josef Reding, Andrée Chedid, Ovidius, Ralph Giordano, Alicia Kozameh

De Duitse schrijver Josef Reding werd geboren op 20 maart 1929 in Castrop-Rauxe. Zie ook mijn blog van 20 maart 2009 en ook mijn blog van 20 maart 2010.

 

Uit: Erfindungen für die Regierung und andere Satiren

 

„Eine Gartenlaube für den Bundespräsidenten. Das organische Rankenwerk, das einstens unseren Vorvätern mit Wein und Efeu Zuflucht gewährte, wird angemessen ersetzt durch künstliche Lianen, billig gewonnen aus dem Tonband-Geschlingsel jener unzählbaren und unsagbaren Reden, die zur Hundertjahrfeier örtlicher Kaninchenzuchtvereine und bei Eröffnungszeremonien des Kongresses internationaler Andenkenverkäufer in der rhetorischen Kunstgewerbeabteilung des Präsidialamtes bestellt wurden. Die Vorhänge aus den Bändern, die von den Funkhäusern sicher mit Kusshand zum Fenster hinausgeworfen werden, sind bewusst dicht gehalten, um auch die letzten Möglichkeiten eines etwaigen Weitblicks endgültig schwinden zu lassen.
Im Zentrum der Anlage ist ein "Café Chancellor" etabliert, dessen Leitung der Bundeskanzler gewiss gern zu seinen bisherigen Offizien übernehmen wird. Es fehlen weder ein Espressogerät für kalten Kaffee noch eine Raucherbar für starken Tabak. Rechts vom Porträt Bismarcks in der Stammtischecke hängen niedlich gerahmte Wandsprüche wie "Die Lage war noch nie so ernst" und "Ich bin, wer ich bin", links davon berühmte letzte Worte wie "Seid nett zueinander" und "Eisern, aber mild!" Eine Vitrine soll den Häuptlingsschmuck der Plattfuß-Indianer, eine erweiterungsfähige Sondergarderobe die Ehrendoktorhüte bewahren. Ein livrierter Hinausschmeißer am Portal des Cafes sorgt für Gemütlichkeit der Ministerrunde.“

 

 

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Josef Reding (Castrop-Rauxe,
20 maart 1929)

 

 

 

 

De Frans-Libanese dichteres en schrijfster Andrée Chedid werd geboren op 20 maart 1920 in Caïro. Zie ook mijn blog van 20 maart 2009 en ook mijn blog van 20 maart 2010.

 

Uit: Lettres à la jeunesse

 

„Etre lucide dans ce choix ; les chemins sont semés d'embûches et de barrières qu'il faut s'apprêter à enjamber, à franchir.

Dans sa lettre à un jeune poète, Rainer Maria Rilke écrit quelques phrases essentielles, inscrites dans ma chair et que je ne pourrai jamais oublier.

 

"Vous vous demandez si vos vers sont bons. Vous me le demandez à moi. Vous l'avez déjà demandé à d'autres. Vous les envoyez aux revues… Désormais (puisque vous m'avez permis de vous conseiller) je vous prie de renoncer à tout cela… Personne ne peut vous apporter conseil ou aide, personne. Il n'est qu'un seul chemin. Entrez en vous-même, cherchez le besoin qui vous fait écrire : examinez s'il pousse des racines au plus profond de votre cœur… Mourriez-vous s'il vous était défendu d'écrire …. Creusez en vous-même vers la plus profonde réponse, si vous pouvez faire front à une aussi grave question par un fort simple "je dois". Alors construisez votre vie selon cette nécessité."

 

Ce choix n'exclura pas les grandes causes humaines, dont on demeure forcément à l'écoute. Il ne s'agit pas de moraliser, ou de se poser comme donneur de leçons. Rilke confie à chacun ses propres rêves, sa propre direction, ses propres responsabilités. Choix, indépendance, liberté font partie de ce questionnement, ils en sont même les clefs.“

 

 

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Andrée Chedid (Caïro, 20 maart 1920)

 

 

 

 

De Romeinse dichter Publius Ovidius Naso werd geboren op 20 maart 43 v. Chr. uit een welgestelde ridderfamilie te Sulmo, nu het stadje Sulmona. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008 en ook mijn blog van 20 maart 2009 en ook mijn blog van 20 maart 2010.

 

Uit: Apollo en Daphne (Metamorphoses I, 452-567, vertaald door M. d'Hane-Scheltema)

 

„Vaak had haar vader al gezegd: 'Geef mij een schoonzoon, meisje', vaak had haar vader ook gezegd: 'Geef mij toch kleinzoons, kind', maar zij, de huwelijksfakkels hatend als een boze misdaad,toonde hem dan haar meisjesmooi gelaat vol blozend schaamrood en met haar vleiend-zoete armen om haar vaders halssmeekte zij: 'Laat mij, lieve vader, voor mijn hele leven een maagd zijn, net als Artemis-háár vader stond dat toe.'En hij stemt toe, dat wel, maar juist haar meisjesschoon verbiedt haar te blijven wat zij wil, haar gratie strookt niet met haar wens.Bij 't eerste zien begeert Apollo haar, droomt hij van Daphne, jaagt die begeerte ook na en faalt in eigen zienersgaven... Zoals na 't oogsten dunne halmen worden weggebrand, zoals soms heggen laaien, wanneer reizigers hun fakkelste dicht erlangs doen gaan of achterlaten 's ochtends vroeg, zo raakte onze god in vuur en vlam, zo stond hij gloeiend in lichterlaaie en gaf zijn hopeloze liefde hoop. Hij ziet haar onverzorgde lokken langs haar schouders vallen en denkt 'hoe fraai als zij die opbond', ziet de gloed die uit haar sterrenfonkelende ogen straalt, en ziet die lippen die meer te bieden hebben, prijst haar vingers, handenpaar, haar armen die tot bijna aan de schouders onbedekt zijn; wat wel bedekt is, droomt hij zich nog mooier.“

 

 

 

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Ovidius (20 maart 43 v. Chr. - 17 na Chr.)

Bernini’s  Apollo en Daphne door Jean Etienne Liotard, Rijksmuseum

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Ralph Giordano werd op 20 maart 1923 in Hamburg geboren. Zie ook mijn blog van 20 maart 2009

 

Uit: Mein Leben ist so sündhaft lang

 

"Seit langem spüre ich deutlich ein schlechtes Gewissen beim Anblick von Leuten, die viel jünger sind als ich, deren Körper ihnen aber offensichtlich mehr zusetzt als mir der meine. Was heftig an mein besseres Ich appelliert. Wenn mir also Menschen begegnen, die gebückt gehen, auf einen Stock gestützt oder an die Ehefrau, den Ehemann gelehnt, darunter manch zu Herzen gehendes Bild, dann bremse ich mein Tempo unwillkürlich ab und verfalle von mir aus in invalide Haltungen, um nicht den strammen Max zu spielen, den Playboy vom Dienst, der vom Jungbrunnen genascht hat und sich unverschämterweise für unsterblich hält."

 

 

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Ralph Giordano (Hamburg, 20 maart 1923)

 

 

 

 

De Argentijnse schrijfster Alicia Kozameh werd geboren op 20 maart 1953 in Rosario. Zie ook mijn blog van 20 maart 2009

 

 

Uit: Alcira in Yellows (Vertaald door David E. Davis)

 

„Yellow, the cadmium sun as the summer of ‘58 waned, that sun, a March splotched with dark moles, when Alcira, in some part of her brain in the process of understanding, has placed the certainty, the conviction of her five years of age; I can feel them, all of them, all five of them, they say I turn five, and I believe it. The air, scumbled by the reek issuing from the far from abstract smokestacks, slathering mustard heat across the industrial and fugitive Rosario sky, watches Alcira. It examines her closely, describes her for itself, and tries to understand her. It dares to question her and to analyze her parts, and to return her intact to the way she began. Thanks, Alcira must be feeling without really having any other choice, thanks to this air I’m still whole, thanks to the moving air, that comes and goes, that circulates through the neighborhood of her five years of age, thanks to this air she is able to recognize herself, form a certain idea of herself, despite the ambivalence, despite the streams of messages, stories and signs.

Alcira looks among the darkened and parallel lines that spool through the sky from one street corner to street corner, she looks among those lightwires that scare me when it starts to rain, that get me excited, that make me want to laugh, jump for joy, since they’re staffs, musical score, the last one they bought me, those electric wires are a great big musical score surrounding me, whirling around me, going crazy and wrapping me up, making me all dizzy, the wires that carry the movement, the speed my ten fingers run across the piano with, they put that craziness in my hands and make them shake, letting the music spill forth. The scores that Alcira loves because they are music, the scores she can’t stand because they are the tool her piano teacher flaunts, waves in her face, so she can’t play her own tunes. The ones Alcira makes up in the middle of those nights when a sound can’t be heard.

 

 

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Alicia Kozameh (Rosario, 20 maart 1953)

Geschreven door Romenu om 19:15 Reageer op dit bericht

Herinnering aan Hugo Claus

Gisteren was het drie jaar geleden dat de Belgische dichter-schrijver-kunstenaar-filmer Hugo Claus  overleed. Zie ook mijn blog van 5 april 2007 en ook mijn blog van 5 april 2008 en ook mijn blog van 19 maart 2008 en ook mijn blog van 5 april 2009 en ook mijn blog van 20 maart 2009 en ook mijn blog van 5 april 2010

 

 

Ik draag van alles

 

Ik draag van alles, brood, kaas
een bom of een verminkte kat.
Dragen is mijn redding.

Ook van binnen draag ik,
vragen, tranen, gedaas
en een karrenvracht solaas.

Als ik niet draag
is er een gemis
dat niet te dragen is.

Het dood dier dat ik droeg
heeft mij gelikt
tot ik geen gezicht meer had.

 

 

 

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Hugo Claus (5 april 1929 – 19 maart 2008)
Geschreven door Romenu om 16:49 Reageer op dit bericht

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