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Berichten van 19 juli 2015

70 jaar Anna Enquist, Lucas Malan, Gottfried Keller, Miltos Sachtouris, Jean-Pierre Faye, Hermann Bahr, Robert Pinget

De Nederlandse dichteres en schrijfster Anna Enquist werd geboren op 19 juli 1945 in Amsterdam als Christa Boer. Zie ook mijn blog van 19 juli 2010 en eveneens alle tags voor Anna Enquist op dit blog. Anna Enquist viert vandaag haar 70e verjaardag.

 

Parijse daken

Ik kreeg een hotelkamer met openslaande
deuren. Zesde verdieping. Jij, al anderhalf
jaar dood, zat tegenover mij. Ochtend.

Een zeer lange neger bracht ons ontbijt,
hij glimlachte. Tussen ons in schikte ik
kopjes en messen. Ik schoof een croissant

op je bordje, hier, dat vind je lekker, kletste ik.
Gaan we naar warenhuizen, paleizen
of gewoon zitten bij de vijver? Ik dacht

aan de zon op je schouders, nu, gave huid.
goud, en je haar, ongekamd nog, welke
kleur in dit licht - ik keek op. De lucht

was van lood boven de daken, golfde
grijs de kamer in en vrat broodmand
confitures boter benen je stem en je handen.

Weer niet gelukt. Ik sloot de deuren. Naar
beneden, snel, een dag was begonnen.

 

 

Krimp

Hoe de dagen mij ontkomen, steeds
waait er een nieuwe tegen het raam.

Een somber kind in de keuken eet
niet meer uit mijn pannen. Zeldzaam

is het oude leven dat voelt als immer.

Intussen verwaaien mijn uren, ze zijn
de echte, wat tegen mijn raam slaat

is het echte leven, het huidige,
dat van mij, dat van mij eet.

 

 

www.gewicht.com

Hoeveel aandeelhouders dansen
op de punt van een naald? Gewichtloos
web voor wie gelooft. Het schittert
op een scherm. Uit de mobiel kwijlt
een ijle Beethoven. Wat je zegt raast
jaren rond de aarde, een pulserende
stroom noodkreetjes. 'Lekker chatten
met mevrouw Van der Geest in Australië!'

Geen leugen zonder waarheid, zonder
tijd geen verte. Gewicht voelde ik
van strijkstok op snaren; zwaar lag de pen
in mijn hand. Ik had een postbode
om te haten. Over bergen ging ik
op eigen benen. Geen netwerk, echt ijs
onder de voet. Mevrouw van der Geest sterft
aan de achterkant van de wereld, alleen.

 

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Anna Enquist (Amsterdam, 19 juli 1945)

 

 

De Zuidafrikaanse dichter Lucas Cornelis Malan werd geboren in Nylstroom op 19 juli 1946. Zie ook alle tags voor Lucas Malan op dit blog.

 

VISA

The murmur of the sea in a shell
is in truth – as we all know – the echo
of the push and pull of the body’s
tough and most enduring spasm.
Just a murmur, by purposeful design.

Do not take too much notice of this sound,
no matter what it says; it is merely a clue
to your candidacy – as time comes round –
for the burden-free journey across the Styx
to a realm of moon and stars far older than you.

 

 

MEDITATION

Pigeons have come to nest again. Untidily,
as they usually do. Peacefully here
on the stoep, in the latticework of a vine,
amongst leaves making themselves at home. Briefly.

They sleep now in pairs, as they should. Serenely.
Listen to the whole neighbourhood considering their fate,
our modest neighbours who can sleep safely tonight;
perhaps for the whole season, only just protected,

lightly held in half a calabash of sticks and grass.
(Who still remembers the four who were here last year?)

Here they sleep now, the soft blue-feathered ones,
able to drink all night from the wholesome Milky Way
in motionless dreams of their progeny unscathed,
whilst the Southern Cross unwaveringly plummets.

 

Vertaald door Charl J.F. Cilliers

 

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Lucas Malan (19 juli 1946 - 15 april 2010)

 

 

De Zwitserse schrijver Gottfried Keller werd geboren in Zürich op 19 juli 1819. Zie ook alle tags voor Gottfried Keller op dit blog.

Uit: Die Leute von Seldwyla

„Denn sowie einer die Grenze der besagten blühenden Jahre erreicht, wo die Männer anderer Städtlein etwa anfangen erst recht in sich zu gehen und zu erstarken, so ist er in Seldwyla fertig; er muß fallen lassen und hält sich, wenn er ein ganz gewöhnlicher Seldwyler ist, ferner am Orte auf als ein Entkräfteter und aus dem Paradies des Kredites Verstoßener, oder wenn noch etwas in ihm steckt, das noch nicht verbraucht ist, so geht er in fremde Kriegsdienste und lernt dort für einen fremden Tyrannen, was er für sich selbst zu üben verschmäht hat, sich einzuknöpfen und steif aufrecht zu halten. Diese kehren als tüchtige Kriegsmänner nach einer Reihe von Jahren zurück und gehören dann zu den besten Exerziermeistern der Schweiz, welche die junge Mannschaft zu erziehen wissen, daß es eine Lust ist. Andere ziehen noch anderwärts auf Abenteuer aus gegen das vierzigste Jahr hin, und in den verschiedensten Weltteilen kann man Seldwyler treffen, die sich alle dadurch auszeichnen, daß sie sehr geschickt Fische zu essen verstehen, in Australien, in Kalifornien, in Texas wie in Paris oder Konstantinopel.
Was aber zurückbleibt und am Orte alt wird, das lernt dann nachträglich arbeiten, und zwar jene krabbelige Arbeit von tausend kleinen Dingen, die man eigentlich nicht gelernt, für den täglichen Kreuzer, und die alternden verarmten Seldwyler mit ihren Weibern und Kindern sind die emsigsten Leutchen von der Welt, nachdem sie das erlernte Handwerk aufgegeben, und es ist rührend anzusehen, wie tätig sie dahinter her sind, sich die Mittelchen zu einem guten Stückchen Fleisch von ehedem zu erwerben. Holz haben alle Bürger die Fülle und die Gemeinde verkauft jährlich noch einen guten Teil, woraus die große Armut unterstützt und genährt wird, und so steht das alte Städtchen in unveränderlichem Kreislauf der Dinge bis heute.“

 

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Gottfried Keller (19 juli 1819 – 15 juli 1890)
Ingekleurde houtgravure door C. Kolb naar een foto uit ca. 1875

 

 

De Griekse dichter Miltos Sachtouris of Miltos Sahtouris werd geboren in Athene op 19 juli 1919. Zie ook alle tags voor Miltos Sachtouris op dit blog.

 

Tagebuch

Es ist nicht Sommer
es ist nicht Frühling
es ist Winter
die Jahre vergehen
die Jahreszeiten vergehen
und dieses Herz
wie lange wird es aushalten?
heute sah ich einen Menschen
er schrie
er schleuderte sein Jackett herum
er fluchte
über den Teufel
und über Gott
und ich mit der Baskenmütze
und dem roten Schal
vergesse
immer vergesse ich
bald werde ich vergessen
wer ich bin
und dann ...

 

Vertaald door Dadi Sideri-Speck

 

 

Autumn

What’s the girl looking for
in the darkness of the chair?
quickly
as night falls in autumn
she undresses
with clouds before her eyes
with the rain inside her head
with the needle in her heart
she removes the stockings
removes the flowers
discards the halo

outside the time’s leaves
are dyed in blood

 

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Miltos Sachtouris (19 juli 1919 – 29 maart 2005)

 

 

De Franse schrijver en filosoof Jean-Pierre Faye werd geboren in Parijs op 19 juli 1925. Zie ook alle tags voor Jean-Pierre Faye op dit blog.

 

Sève

Soir lourdement tissé de mystère étouffant
O nuit aux sanglots pourpre et or sourd de veilleuses
dans le temple irradiant de noir de l'infini
(et là-haut mon regard les houles de l'ombre)

j'entends les falots nostalgiques des berges
chanter leur étincelle infime vers les cieux
au-dessus de l'eau que leurs racines vrillent
leur reflet d'or leur ombre non encore éteinte
(mais ces fontaines de lumière épanouies
jaillissant de puits de beauté hypogéenne)

sève montée du soleil mort sève profonde
la lumière jaillit au frissonnant feuillage
du tremble beau fait d'onde et fuse vers la fleur
lunaire fleur de gel éclose minérale.

 

 

Meute 

Le cerf entre les remorqueurs
remontait à contre-courant
le cor sonnait en se leurrant
sur le geste des docks moqueurs

Les grues sans air réprobateur
se penchaient sur les chiens geignants
dagues et Bessemers saignants
le nœud coulant des sauveteurs

Mais la nuit lacérée d'usine
sifflait tout haut entre ses dents
un hallali à contre-temps

surprenant le Droit de saisine
les Faunes les Eaux et Forêts
les honneurs aux pieds perforés.

 

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Jean-Pierre Faye (Parijs, 19 July 1925)

 

 

De Oostenrijkse toneelschrijver, romanschrijver, essayist, tijdschriftuitgever, journalist, theaterregisseur, dramaturg en theater-, kunst- en cultuurcriticus Hermann Bahr werd geboren op 19 juli 1863 in Linz. Zie ook alle tags voor Hermann Bahr op dit blog.

Uit: Das Konzert

“Heink (dreiundvierzig Jahre; groß, auffällig schlank, was er durch seine Kleidung noch hervorzuheben sucht, und sehr jugendlich in seinen eiligen Bewegungen; pechschwarzes Haar in langen glatten Strähnen bis auf die Schultern; das unruhige Gesicht rasiert, sehr gescheit, mit einem Zug ins Spöttische, der seinen Ausdruck banaler Liebenswürdigkeit stört; es wäre der Kopf eines durchtriebenen Weltmannes oder Diplomaten, ohne die langen Haare, die ihm etwas gewerbsmäßig Künstlerisches geben; er ist weibisch kokett, besonders wenn er im Gespräch die müden, ein wenig verschlafenen Augen plötzlich aufreißt und nun visionär ins Weite starrt; er spricht mit einer affektierten Herzlichkeit, seine zärtliche Stimme hat etwas Bittendes, Streichelndes, doch vergißt er sich leicht und wenn er ungeduldig wird, ist sie hart und schreit; er trägt einen Automobilmantel; er ist im Musikzimmer rechts, noch unsichtbar, und kann sich der andrängenden Damen kaum erwehren): Glauben Sie mir, meine Damen! Ich bin untröstlich! Ein Versehen meines Sekretärs offenbar, das ich mir selbst noch gar nicht erklären kann, denn Sie können sich doch denken, meine verehrten Damen, daß ich – (immer noch unsichtbar, bricht er, da er etwas sucht und nicht findet, plötzlich ab und ruft ungeduldig nach dem Vorzimmer hin) Fräulein! (Und gleich wieder in seinem sanften Ton zu den Damen) Wie gesagt, ich bin untröstlich, ich konnte doch nicht denken, daß mein Sekretär – ich kann's auch noch gar nicht verstehen, er hatte den Auftrag, die Damen noch gestern sofort zu verständigen, und ich weiß gar nicht was – (wieder in dem andern Ton, nach dem Vorzimmer rufend, noch heftiger, indem er, einen Pyjama über den Arm, ein Täschchen in der Hand, zur Tür des Musikzimmers schießend, einen Augenblick sichtbar wird, von den Damen begleitet) Fräulein! (Gleich verschwindet er wieder im Musikzimmer nach rechts und fährt mit sanft klagender Stimme fort) Sie sehen mich untröstlich, meine Damen! In zwei Tagen bin ich ja freilich wieder zurück, aber Sie können sich denken, wie bang mir nach Ihnen sein wird, die zwei Tage! (Wieder in dem anderen Ton, indem er wütend schreit) Fräulein!“

 

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Hermann Bahr (19 juli 1863 - 15 januari 1934)
Scene uit een opvoering in het Burgtheater, Wenen, 2015

 

 

De Frans-Zwitserse schrijver Robert Pinget werd geboren op 19 juli 1919 in Genève. Zie ook alle tags voor Robert Pinget op dit blog en ook mijn blog van 19 juli 2010

Uit:Quelqu'un

“Je sens déjà qu'il va falloir que j'en parle de mon existence. Ça m'ennuie horriblement. J'évite ça le plus possible. Je l'ai même écrite en détail pour m’en débarrasser, pour n'avoir pas à y revenir. Je pensais que ça serait comme une sorte d'exorcisme ou de conjuration. Comme on touche du bois par exemple. Mais ce n'est pas vrai. Il y a toujours un détail qui vous a échappé et vous tombez dans le panneau à la premiere occasion. On vous parle de quelque chose et tout d'un coup vous dites c'est comme moi, ça m'est arrivé hier, et vous expliquez, vous mettez au point, vous vous rassurez, vous allez passer à l'autre sujet, qu'on ne s'impatiente pas, il faut d'abord que tout ça soit bien en ordre. Impossible. Vous êtes de nouveau dans votre caca, impossible d'en sortir. Comme s'il fallait tout le temps l'avoir à portée de main pour en mettre partout. Ce n'est pas ce que je voulais dire. Comme s'il fallait tout le temps que votre existence forme un paquet bien compact que vous puissiez prendre sur-le-champ et emporter partout. Et ce n'est même pas une image, je ne devrais pas dire comme si, c'est comme ça. C'est comme ça que ça se passe. Son existence dans une valise, bien rangée, bien cataloguée, qu'on ait ce qu'il faut pour le cas où. Alors on fait sa valise sans arrêt, on est tout le temps en train d'empaqueter quelque chose. Même en parlant du beau temps. Il y a quelque chose dans ma valise qui n'est pas en place. On redéballe, on retrie, on rempaquette, on est de nouveau paré mais voilà, il ne fait plus beau temps, on se fait mouiller, on est trempé iusqu'à l'os. Alors on rouvre sa valise.”

 

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Robert Pinget (19 juli 1919 – 25 augustus 1997)

 

 

Zie voor de schrijvers van de 19e juli ook mijn vorige blog van vandaag.



Geschreven door Romenu om 14:00 Reageer op dit bericht

A. J. Cronin, Heinrich Christian Boie, Dominic Moraes, Georg Diefenbach, Ferdinand Brunetière, Jean-Marie Déguignet

De Schotse schrijver Archibald Joseph Cronin werd geboren op 19 juli 1896 in Cardross, Dunbartonshire. Zie ook alle tags voor A. J. Cronin op dit blog en ook mijn blog van 19 juli 2010.

Uit: Two Gentlemen of Verona

“As we drove through the foothills of the Alps two small boys stopped us on the outskirts of Verona. They were selling wild strawberries, bright scarlet berries that looked delicious against the dark green leaves lining the wicker basket.
“Don’t buy,” warned Luigi, our cautious driver. “You will get much better fruits in Verona. Besides, these boys….” He shrugged his shoulders to convey his disapproval of their shabby appearance.
One boy had on a worn jersey and cut off khaki shorts, the other a shortened army tunic gathered in loss folds about his skinny frame. Yet gazing at the two little figures, with their brown skins, tangled hair and dark earnest eyes, we felt ourselves strangely attracted. My companion spoke to the boys discovered that they were brothers. Nicola, the elder was 13; Jacopo, who barely came up to the door handle of the car, was nearly 12. We bought their biggest basket, then set off towards town.
Verona is a lovely city, rich in history, with quite medieval streets and splendid buildings of an exquisite pale honey color. Romeo and Juliet are reputed to have lived there. Bombed in the recent war, it has lost its bridges, but not its gaiety or charm.
Next morning, coming out of our hotel, we drew up short. There, bent over shoe-cleaning boxes beside the fountain in the public square, doing a brisk business, were our two young friend of the previous afternoon. We watched for a few moments; then, as trade slackened, we went over. They greeted us with friendly faces. “I thought you picked fruits for a living,” I said. “We do many things, sir,” Nicola answered seriously. He glanced at us hopefully. “Often we show visitors through the town…. to Juliet’s tomb ….and other places of interest.”

 

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A. J. Cronin (19 juli 1896 – 6 januari 1981)
Cover

 

 

De Duitse dichter en uitgever Heinrich Christian Boie werd geboren op 19 juli 1744 in Meldorf. Zie ook alle tags voor Heinrich Christian Boie op dit blogen ook mijn blog van 19 juli 2010.

 

An die Freude

Must du, sagt ich zu der Freude,
Must du denn so flüchtig seyn?
Du entfliehst zu unserm Leide!
Holt man dich nur eben ein?

»Alles ist auf Erden nichtig,«
Sprach sie: »Es behielten mich,
Wär' ich minder rasch und flüchtig,
Traun! die himlischen für sich.«

 

 

Der Säufer an den Vollmond

Warum mein lieber Mond, sieht Er
So hoch und kalt auf mich daher?
Doch wol nicht seiner Völle wegen?
O da bin ich ihm überlegen:
Denn Er, mein lieber, weiß Er wol?
Ist Einmal nur im Monat voll!

 

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Heinrich Christian Boie (19 juli 1744 – 3 maart 1806)
Cover 

 

 

De Indiase dichter en schrijver Dominic Francis Moraes werd geboren op 19 juli 1938 in Bandra. Zie ook alle tags voor Dom Moreas op dit blog en ook mijn blog van 19 juli 2010.

 

Spree

[For Yosl Bergner]
Tonight I see your blue protuberant eyes
Following your angry wife, who sweeps away,
With their perpetual look of mild surprise.
‘Nu, have another drink for luck,' you say
I settle back to let your swift talk flow
Freer with drink through the small hours till day
Reddens the bottles in your studio,
While, still unchecked, a rapid spate of words
Explains some brush-technique I did not know.
A Polish boy, you took cadaverous birds,
Perched in a burnt-out Europe, for your text,
Then came here, but kept sympathy towards
Creatures with wings, for you chose angels next,
Though different from those flaming ones that flew
Into the Bible: yours are too perplexed
Even to fly, waifs without work to do.
Yudl reproved you once, in the Cassit:
‘Your angels are not Israelis, Jew.'
No: but they are the images we meet
In every mirror: so I understand
Those helpless angels waiting in the street
For somebody to take them by the hand.
Still, hangovers won't await, so now we walk
Past herons down the beach towards liquor land.
There's not much left to talk of: but you talk,
Waving both arms, eccentric, Yiddish, free,
In your new home where tall winged creatures stalk
Between the ancient mountains and the sea.

 

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Dom Moraes (19 juli 1938 – 2 juni 2004)
Een jonge Dom Moraes gefotografeerd door John Deakin

 

 

De Duitse dichter en schrijver Georg Anton Lorenz Diefenbach werd geboren op 19 juli 1806 in Ostheim, Hessen. Zie ook alle tags voor Lorenz Diefenbach op dit blog en ook mijn blog van 19 juli 2010.

 

Die Blume steht seufzend am Bach

Die Blume steht seufzend am Bach
Und blickt der Welle voll Sehnsucht nach,
Die flüchtig die ewig Gefesselte küßte.
Sie klagt: „Wenn die fliehende Welle doch wüßte,
Wie ich mit all meinen Farben und Düften
Ihre reine, durchleuchtige Schönheit liebe:
Gewiß, sie bliebe!“ . . . . .
Doch die Blume muß bleiben, die Welle entweichen;
Und sie können sich nimmer auf Erden erreichen.
Da löst sich das Wesen der Blume in Duft,
Und die Welle hebt am Abend sich als Wölkchen in die Luft.

 

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Georg Diefenbach (19 juli 1806 – 28 maart 1883)
Ostheim

 

 

De Franse schrijver en criticus Ferdinand Brunetière werd geboren op 19 juli 1849 in Toulon. Zie ook alle tags voor Ferdinand Brunetière op dit blogen ook mijn blog van 19 juli 2010.

Uit: Le roman naturaliste

“C'est une observation souvent faite qu'entre les formes consacrées de l'œuvre littéraire, chaque génération nou- velle en choisissait, ou plutôt en acceptait une comme expression préférée de ses aptitudes ou de ses goûts : ce fut le drame autrefois, c'est aujourd'hui le roman. Sans doute il ne règne pas seul, mais, assurément, aucun autre genre ne l'égale en faveur, et par suite en fécondité. C'est qu'aussi bien, comme les frontières en sont en quelque sorte flottantes, et qu'il ne dépend guère que du caprice de chacun de les reculer ou de les rapprocher à son gré, nul autre genre ne se prête plus complaisamment à des exigences plus diverses. On l'a vu s'élever jusqu'à la poésie la plus haute [Indiana, Valenline^ Lélia), pour rivaliser avec elle d'ambition et de sp]endeur. et on l'a vu redescendre jusqu'à la farce de la foire (la Pucelle de Belleville, les souffrances du 'profes- seur Desiheil) pour lutter avec elle de grossièreté dans l'équivoque. Ajouterons-nous que, par l'imprévu de ses combinaisons infinies, par la variété des formes qu'il peut presque indifféremment revêtir, par la liberté de son allure et l'universalité de sa langue, il con^^ent particulièrement à nos sociétés démocratiques?
On dirait toutefois que, depuis quelques années, il aspirât à se fixer sous une forme définitive et que, tournant où le vent souffle, le réalisme fût en voie de devenir dans l'art ce que le positivisme est en philosopliie. L'une et l'autre doctrine ne sont-elles pas sorties du concours des mêmes causes, et les mêmes influences 'du dehors n'en ont-elles pas fait jusqu'ici la fortune? Il est d'ailleurs à redouter qu'elles ne menacent l'une et l'autre d'une même et dégradante transformation l'avenir de l'art et de la métaphysique. El, quant au roman, c'est dès à présent la crainte qu'inspire une étude attentive des plus bruyants de nos romanciers contemporains."

 

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Ferdinand Brunetière (19 juli 1849 – 9 december 1906)
Borstbeeld op Montparnasse, Parijs




De Franse schrijver en criticus Jean-Marie Déguignet werd geboren op 19 juli 1834 in Guengat. Zie ook alle tags voor Jean-Marie Déguignet op dit blogen ook mijn blog van 19 juli 2010.

 

Uit : Mémoires d’un paysan bas-breton

“Je vins au monde dans de bien tristes conditions. J’y tombai juste au moment où mon père, alors petit fermier, venait d’être complètement ruiné par plusieurs mauvaises récoltes successives et la mortalité des bestiaux. Je vis le jour le 29 juillet 1834. Deux mois après, mes parents furent obligés de quitter la ferme de Kilihouarn-Guengat en y laissant, pour payer leur fermage, tout ce qu’ils possédaient, jusqu’aux objets les plus indispensables à leur pauvre ménage. Ils vinrent à Quimper avec quelques planches pourries, un peu de paille, un vieux chaudron fêlé, huit écuelles et huit cuillers en bois. Ils trouvèrent à se caser dans un misérable taudis de la rue Vili, rue bien connue à Quimper pour sa pauvreté et sa malpropreté. Nous y restâmes deux ans, pendant lesquels je fus constamment malade. Plusieurs fois, la chandelle bénite fut allumée pour éclairer mon passage dans l’autre monde. J’ai su tout cela, plus tard, par ma mère et par d’autres personnes qui nous avaient vus dans ce triste bouge.
Mon père, qui ne connaissait d’autre état que celui de cultivateur, ne trouvait rien à faire en ville, et nous étions cinq enfants à la maison, dont l’aîné n’avait pas dix ans. Il trouva enfin à louer un penn-ty au Guelenec, en Ergué-Gabéric, et pouvait alors aller en journée chez les fermiers où il gagnait de huit à douze sous par jour. Il faisait, en hiver, des fagots de bois ou de landes. Nous avions aussi un peu de terrain où l’on semait des pommes de terre, de ces pommes de terre rouges, grosses et très productives, qui étaient alors la principale nourriture des pauvres et des pourceaux.Là, mon frère et ma sœur vinrent à mourir, par suite sans doute des misères et des privations qu’ils eurent à endurer dans ce cloaque infect de la rue Vili. Je me rappelle, car j’avais alors cinq ans, ces tristes et pâles figures qui n’avaient pas changé en passant de vie à trépas. Je me rappelle avoir vu ma mère ramasser de gros poux sur la tête de ma sœur après sa mort. Mon père et ma mère eurent l’air d’être contents : ils disaient que nous avions deux anges dans le ciel qui prieraient Dieu pour nous."

 

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Jean-Marie Déguignet (19 juli 1834 – 29 augustus 1905)
Cover

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Laurent Binet

De Franse schrijver Laurent Binet werd geboren in Parijs op 19 juli 1972. Binet is de zoon van een historicus en studeerde literatuur in Parijs. In 1996 deed hij vervangende dienstplicht in Košice, Slowakije, waar hij Frans doceerde aan een luchtmachtschool. Sindsdien is hij leraar moderne literatuur in Parijs en werkt hij ook aan de Universiteit van Vincennes Saint-Denis. In 2000 publiceerde Binet zijn surrealistische vertelling “Forces et faiblesses de nos muqueuses” (sterke en zwakke kanten van onze slijmvliezen) en in 2004 verscheen zijn boek “La Vie professionnelle de Laurent B.” (Het beroepsleven van Laurent B), over zijn ervaringen als docent Frans. Internationale bekendheid verwierf Binet met zijn debuutroman “HHhH” (acroniem voor 'Himmlers Hirn heißt Heydrich') uit 2010, zich afspelend binnen het Tsjechische verzet in WO II, cumulerend in de aanslag op SS-leider Reinhard Heydrich in 1942. Voor dit werk kreeg hij de 'Prix Goncourt du premier roman' toegekend. De Nederlandse vertaling door Liesbeth van Nes verscheen in 2011. In 2012 verscheen zijn boek “Rien ne se passe comme prévu” (Nederlands: Niets gaat zoals werd verwacht), over de verkiezingscampagne van François Hollande, in 2015 “La septième fonction du langage” (Nederlands: De zevende functie van de taal), een roman die speelt met werkelijkheid en fictie, tevens een satire op het intellectuele discours van het Franse poststructuralisme.

Uit: HHhH

"Il y avait les traces encore terriblement fraîches du drame qui s’est achevé dans cette pièce voilà plus de soixante ans : l’envers du soupirail aperçu de l’extérieur, un tunnel creusé sur quelques mètres, des impacts de balles sur les murs et le plafond voûté, deux petites portes en bois. Mais il y avait aussi les visages des parachutistes sur des photos, dans un texte rédigé en tchèque et en anglais, il y avait le nom d’un traître, il y avait un imperméable vide, une sacoche, un vélo réunis sur une affiche, il y avait bien une mitraillette Sten qui s’enraye au pire moment, il y avait des femmes évoquées, il y avait des imprudences mentionnées, il y avait Londres, il y avait la France, il y avait des légionnaires, il y avait un gouvernement en exil, il y avait un village du nom de Lidice, il y avait un jeune guetteur qui s’appelait Valcik, il y avait un tramway qui passe, lui aussi, au pire moment, il y avait un masque mortuaire, il y avait une récompense de dix millions de couronnes pour celui ou celle qui dénoncerait, il y avait des capsules de cyanure, il y avait des grenades et des gens pour les lancer, il y avait des émetteurs radio et des messages codés, il y avait une entorse à la cheville, il y avait la pénicilline qu’on ne pouvait se procurer qu’en Angleterre, il y avait une ville entière sous la coupe de celui qu’un surnommait « le bourreau », il y avait des drapeaux à croix gammée et des insignes à tête de mort, il y avait des espions allemands qui travaillaient pour l’Angleterre, il y avait une Mercedes noire avec un pneu crevé, il y avait un chauffeur, il y avait un boucher, il y avait des dignitaires autour d’un cercueil, il y avait des policiers penchés sur des cadavres, il y avait des représailles terribles, il y avait la grandeur et la folie, la faiblesse et la trahison, le courage et la peur, l’espoir et le chagrin, il y avait toutes les passions humaines réunies dans quelques mètres carrés, il y avait la guerre et il y avait la mort, il y avait des Juifs déportés, des familles massacrées, des soldats sacrifiés, il y avait de la vengeance et du calcul politique, il y avait un homme qui, entre autres, jouait du violon et pratiquait l’escrime, il y avait un serrurier qui n’a jamais pu exercer son métier, il y avait l’esprit de la Résistance qui s’est gravé à jamais dans ces murs, il y avait les traces de la lutte entre les forces de la vie et celle de la mort, il y avait la Bohême, la Moravie, la Slovaquie, il y avait toute l’histoire du monde contenue dans quelques pierres."

 

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Laurent Binet (Parijs, 19 juli 1972)

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