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Berichten van 29 maart 2014

Geert van Istendael, Wim Brands, Eric Walz, Georg Klein, Ernst Jünger, Yvan Goll

De Vlaamse prozaschrijver, dichter en essayist Geert van Istendael werd geboren in Ukkel op 29 maart 1947. Zie ook alle tags voor Geert van Istendael op dit blog.

 

Water

Wij worstelden met elkaar in eenzaam water,
een poel, verloren in een zandverstuiving.
Wij zonken samen, het andere lichaam hatend,
niet loslatend. Wij beten in het vocht,
op wakke treden trappend in verdronken land.

Toen is een dijk gebroken. Wij lagen in het slijk,
Twee padden sleepten zich nog parend, weg,
buiten bereik van het koudvuur in onze handen.
Wij zochten elkaars halsslagader, maar onze beet
was bot. De nacht komt nader.

 

 

Bruine Theepot

Een veldspaat erodeert tot kaolien,
een wit begin. Pas onlangs kwamen mensen
met wielen en met ovens. En sindsdien
heeft thee het woonvertrek dat steeds zijn zelfde
glazuur van schuwe donkerte laat zien.

Dit aarden werk heeft bolvorm. Ornamenten
zijn onbekenden. Ware aard schenkt en hoedt.
De werken van de aarde zijn steengoed.

 

 

De huizen houden zich

De huizen houden zich op hoge krukken
meer dood dan levend overeind.
De warmte
der laatste kamers klampt zich vast aan kliffen,
de morsigheid van hun geheimenissen
wordt de voorbijgangers ten hoon getoond.
Hulp zoekend zwerft
de vuilnis door de straten.

 

 

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Geert van Istendael (Ukkel, 29 maart 1947)

 

 

De Nederlandse dichter, journalist en presentator Wim Brands werd geboren in Brummen op 29 maart 1959. Zie ook alle tags voor Wim Brands op dit blog.

 

Mijn broer vraagt naar een herinnering

Mijn broer vraagt naar een herinnering,
hij kan hem steeds slechter zien.
Wacht tot het voorjaar, zeg ik,

sluit je ogen, tel tot tien en haal dan
onverschrokken de jonge vogels
uit de goot, hun nesten.
In de berm. En kijk en luister naar
het geluid van rook
in een zwerm.

 

 

Zij is 's zomers een bewaarplaats

Zij is 's zomers een bewaarplaats
van oud zonlicht en een plek waar

vrijgezellen samenscholen. Meestal
leeg en onverlicht is zij de rest

van het jaar een verticale doodskist
die slechten-ter-been- droog houdt

en af en toe schreeuwt iemand in
haar binnenste een monoloog omdat

hij de verbinding niet vertrouwt.
Maar meestal leeg en altijd onverlicht

kent zij dan toch haar moment van
vrolijkheid.

Soms gaat de telefoon maar
onbekommerd over:

er wordt getoverd
in die onbemande cel.

 

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Wim Brands (Brummen, 29 maart 1959)

 

 

 

De Duitse schrijver Ernst Jünger werd geboren in Heidelberg op 29 maart 1895. Zie ook alle tags voor Ernst Jünger op dit blog.

Uit: Kriegstagebuch 1914-1918

„4. I. 15.
Dieses schreibe ich in einem weit vorgeschobenen Erdloch, das ungefähr 150 m vom feindlichen Graben. Ab und zu saust ein feindliches oder freundliches Geschoß dicht an uns vorbei. Leider sehen wir hier keinen Franzmann, sonst könnten wir auch mal knallen. Die Fortgeschütze schießen nach Oranville und unsere Artillerie in ein Dorf an der Höhe, aus dem schon ein schwarzer Dampf aufsteigt. Höchstens 80 m vor uns liegen ca. 6–8 tote Franzosen, die ungefähr schon 2 Monate alt sind. Die gestreckten Glieder in der roten Hose und in den blauen Mänteln sehen seltsam aus; durch mein Glas bemerke ich die aschfahle, fast schwarze Verwesungsfarbe im Gesichte des einen. Nun richtet sich die franz Batterie gegen die deutsche, welche verstummt; dann aber wieder feuert. Dann kracht es wieder an 4, 5 verschiedenen Orten. Nachher rauche ich mit Priepke meine Cigarette und wir glauben, hinten auf dem Felde einen Franzosen zu sehen. Ich schieße erst mit Visier 1200, dann mit 1600, und Priepke mit noch einem andern. Dann müssen wir das Feuer einstellen, da wir sonst von den Forts eiserne Portion bekommen. Ich bin sehr neugierig, wie sich eine Shrapnellbeschießung ausmacht. Im allgemeinen ist mir der Krieg schrecklicher vorgekommen, wie er wirklich ist. Der Anblick der von Granaten zerrissenen hat mich vollkommen kalt gelassen, ebenso die ganze Knallerei, trotzdem ich einige Male die Kugeln sehr nah habe singen hören. Im allgemeinen sind mir die Kälte und die Nässe in unser Erdlöchern das unangenehmste. Währenddessen ich dieses schreibe, liege ich unter einem Unterstand mit etwas feuchtem Stroh, es regnet und der Graben hält schon einige cm Wasser. Gleich geht es wieder auf Wache. So ist man tagelang durchnäßt und nicht im geschlossenem Raume. Ich bin neugierig wann sich der unvermeidliche [Rheu]matismus einstellt. Hoffentlich wird es nichts Schlimmeres. Am Abend gingen wir zur Reservestellung, dem Faisanderie zurück. Die Faisanderie ist ein Gehöft, das hinter dem Wäldchen auf dem Berge liegt. Trotzdem sie unmittelbar in der Nähe des Granatwäldchens liegt, ist sie noch vollkommen unbeschädigt. Das soll daher kommen, daß sie [1 Wort gestrichen, unlesbar] dem franz. Oberst gehört, der mit den Batterieen uns gegenüberliegt. Nachts mußten wir hunde [Anfang der Zeile abgestoßen, vermutlich: müde] zum Schanzen von 11–4 vertieften wir einen Laufgraben. [1 Wort gestrichen, unlesbar] Dann pennten wir in etwas feudaleren Löchern, wie im Graben, die sich durch großen Gestank auszeichneten.“

 

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Ernst Jünger (29 maart 1895 - 17 februari 1998)
In 1914 

 

 

De Duitse schrijver Eric Walz werd geboren op 29 maart 1966 in Königstein im Taunus. Zie ook alle tags voor Eric Walz op dit blog.

Uit: Schwule Schurken (Kaiser Heliogabal)

“Von allen Rauschmitteln, die der Mensch sich je erdacht hat, ist die Macht das gefährlichste. Überreich dargeboten, nagt sie der menschlichen Seele jedes Maß und jede Hemmung weg. Wer, egal was er tut, keinerlei Ablehnung mehr spürt, wen die Umwelt unbegrenzt verehrt und hofiert, dem kann rasch die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit verloren gehen, und so bedeutet Widerstand der Umwelt zwar stets Reibung und Auseinandersetzung, aber immer auch Kontrolle und Orientierung.
Je größer die Macht, desto länger ist ihr Schatten. Die Macht des römischen Kaisers ist nahezu unbegrenzt. Von den nebligen Küsten Schottlands bis zu den sagenumwobenen Katarakten des Nils, von der glühenden maurischen Wüste bis zu den verschneiten Gipfeln des Balkans regiert er ein Reich, so groß, wie es keines davor und keines danach in Europa gegeben hat. Und doch ist es nicht nur die Größe des Imperiums, die das Kaiserdiadem so allgewaltig macht, so verführerisch für seinen Träger. Die Kaiser Roms sind nicht wie die Präsidenten unserer Tage an ein Recht gebunden, sind nicht wie die barocken Könige einem religiösen Sittenkodex unterworfen und unterstehen nicht wie die Fürsten des Mittelalters einer päpstlichen Aufsicht. Wie in Ägypten das Wort der Pharaonen, so ist auch bei den Römern das Wort des Imperators Gesetz, jeder Befehl ein Dogma. Wer schwach ist, leicht verführbar, erliegt diesen Möglichkeiten. Wie ein zorniger Golem greift sich der Cäsarenwahn aus der Reihe der hundert Kaiser ein Dutzend heraus und formt sie zu Ungeheuern: Caligula, Nero, der im Hollywood-Streifen "Der Gladiator" zu neuer Bekanntheit gelangte Commodus, um nur einige zu nennen. Aus dieser Gruppe finsterer Gestalten leuchtet Heliogabal heraus wie ein phosphoreszierendes Pop-Art-Gemälde, bunt, schrill, überspannt, eher Figuren aus einer modernen Schwulensatire ähnelnd denn einem mörderischen Tyrannen.”

 

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Eric Walz (Königstein im Taunus, 29 maart 1966)

 

 

 

De Duitse schrijver Georg Klein werd geboren op 29 maart 1953 in Augsburg. Zie ook alle tags voor Georg Klein op dit blog.

Uit: Die Zukunft des Mars

„Alle mussten sterben. Bis auf den heutigen Tag ist noch ein jeder von Euch gestorben, kaum dass er bei uns eintraf. Fast allen, die Ihr geschickt habt, erlosch das Dasein gleich nach der Auffindung, als bliese ihnen unser freudig erregter Atem das Lebenslicht aus. So hat es Smosmo mir, den er zum Nothelfer gemacht hat, gefragt und ungefragt, wieder und wieder erzählt. Smosmo, mein verehrter Lehrer und Vorleser, war das letzte Mal, voll Sehnsucht, voller Sorge, erfüllt vom Weh der aufflammenden Hoffnung, am Ort des Geschehens. Keuchend inhalierte er die damals noch schmerzhaft arme Luft des freien Geländes. Smosmos bloße Hände lagen auf den knittrigen Schulterpolstern des Raumanzugs. Der Helm fehlte. Jener Helm, hinter dessen bläulich getöntem Sichtfenster dem vorletzten Angekommenen, Smosmos ältester Kollege hatte es mitangesehen, der in unseren Himmel gerichtete, noch ein knappes Weilchen kindlich staunende Blick zerbrochen war.
Allein das letzte Mal gelang es dem herbeigeeilten Bergungstrupp, den aus den Wolken Gefallenen lebend bis ins Sonnenhaus zu schaffen. Von der Transportkarre hob man ihn auf den Altar. Angeleitet von der damaligen Barmherzigen Schwester begannen die Nothelfer, Euren Abgesandten aus seinen irdischen Hüllen zu schälen. Zwei unserer Allesmacher hatten ihn nahe der Grabungsstelle für orangen Warmstein im Sand gefunden. Auf dem Kopf trug er eine enge Haube aus einem unserem Mockmockgummi ähnlichen, allerdings silbrig hellen Material. Als sie ihm vorsichtig vom Schädel geschnitten wurde, überraschte Smosmo die geringe Länge des grauen Haars.

 

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Georg Klein (Augsburg, 29 maart 1953)

 

 

 

De Duits-Franse dichter en schrijver Yvan Goll (eig. Isaac Lang) werd geboren in Saint-Dié-des-Vosges op 29 maart 1891. Zie ook alle tags voor Yvan Goll op dit blog.

Uit: Sodom Berlin (Vertaald door Hans Thill)

„Berlin, Stadt des Nordens, Todesstadt, wo vereiste Fenster starren wie der Tod – kranke Augen, wo rissige Steine sich häufen, wo der Boden klafft wie der Wöchnerinnen Schoß. Stadt eisigen Wahns, ... Zementener Kopf, ... Rekrutenkopf, der bartlos und schwindsüchtig einen Attilaschnurrbart in sein Milchgesicht klebte. Tiefe Stirne, dreifach gezeichnet von des Hungers Egge und gekrönt mit aus Kartoffelblüten geflochtenem Kranz!... Land, ... wo die Blauen Blumen stinkende Gase in ihren Stempeln produzieren. Land der Ulanen und Denker! Land des göttlichen Hölderlin, der sich im Wahn die Adern öffnete, um einen Rosenstock zu begießen, Land des Schlächters Haarmann, der das Blut seiner blonden Liebesjünglinge trank, dort wo der Hals am zartesten ist.“
(…)

„Berlin, bleiche Stadt... In Angstnächten plagt sie eine Vision: Rosa Luxemburg, ihr weißes Gesicht blüht auf dem Eis des Landwehrkanals, eine tragische Seerose. Der Schatten Liebknechts flieht, auf ewig gejagt, hinter des Tiergartens schwarzes Gebüsch, wo die wilden Augen seiner Mörder leuchten.“
(…)

„Was bleibt übrig? Die Zeit lächerlich machen. Die salzige, harte, böse Ironie. Die Peitsche. Die Unerbitterlichkeit... Die Hosen runtergerissen. Die Schande offen ausgelacht. Die gesunde Rache der Kinder, die mit Steinen nachwerfen. A bas le bourgeois! Zerfetzt seinen Regenschirm! Das ist bei Gott nicht dramatisch. Aber man lacht sich selbst ein bissel tot, und der Tod ist der letzte Kitzel, der unsere Langeweile noch etwas bemeistern kann.“

 

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 Yvan Goll (29 maart 1891 – 27 februari 1950)
Cover 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

R. S. Thomas, Jacques Brault, Denton Welch, Marcel Aymé, R. Dobru, Jenő Rejtő, Johann Musäus

De Welshe dichter Ronald Stuart Thomas werd geboren op 29 maart 1913 in Cardiff. Zie ook alle tags voor R. S. Thomas op dit blog.

 

A Blackbird Singing

It seems wrong that out of this bird,
Black, bold, a suggestion of dark
Places about it, there yet should come
Such rich music, as though the notes'
Ore were changed to a rare metal
At one touch of that bright bill.

You have heard it often, alone at your desk
In a green April, your mind drawn
Away from its work by sweet disturbance
Of the mild evening outside your room.

A slow singer, but loading each phrase
With history's overtones, love, joy
And grief learned by his dark tribe
In other orchards and passed on
Instinctively as they are now,
But fresh always with new tears.

 

 

A Welshman to any Tourist

We've nothing vast to offer you, no deserts
Except the waste of thought
Forming from mind erosion;
No canyons where the pterodactyl's wing
Falls like a shadow.
the hills are fine, of course,
Bearded with water to suggest age
And pocked with cavarns,
One being Arthur's dormitory;
He and his knights are the bright ore
That seams our history,
But shame has kept them late in bed.

 

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R. S. Thomas (29 maart 1913 – 25 september 2000)

 

 

De Canadese dichter, schrijver en vertaler Jacques Brault werd geboren op 29 maart 1933 in Montreal. Zie ook alle tags voor Jacques Brault op dit blog.

 

patience

nous ne partirons pas

cette banquise neurasthénique porte l’espoir
des morts qui ne sont pas nés

si belle soit la terre promise ailleurs en d’autres mondes
ce n’est pas ici                                       

nous gèlerons sur place comme pères et mères
nous craquerons de froid de folie
nous ne partirons pas

que s’amènent les siècles les semaines les tiédeurs
de toundra     les planètes apprivoisées
nous ne partirons pas

derniers parmi les derniers plus pauvres que les plus
             pauvres
sauvages des musées galaxiques caves des cris caverneux
nous ne partirons pas                                          

assignés à demeure survolés de chimères croyables
             repoussés
de terre la plus inhabitable taxés d’insomnies vidés
d’enfants viables mal logés entre les os et les os rayés
des dictionnaires sans plus rien des choses peut-être
humaines

nous ne partirons pas
nous ne partirons pas

 

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Jacques Brault (Montreal, 29 maart 1933)

 

 

De Engelse schrijver Maurice Denton Welch werd geboren op 29 maart 1915 in Sjanghai. Zie ook alle tags voor Denton Welch op dit blog.

Uit: In Youth Is Pleasure

“Orvil took the book back with him to the crowded court and found a chair in a corner. His eye followed the glass trolleys axiously. A waiter approached and put down the teapot and hot-water jug of that frosted-looking silver found only in hotels. Orvil poured out a cup of tea and waited impatiently for the cakes. His eyes were already eating them up as the man steered the trolley towards him. The little cakes lay helpless on their plates and seemed to call to him. He took in at a glance the square ones covered with jam, sprinkled with coconut and topped with glistening cherries; the round shortbread ones with portholes to show the bright lemon curd inside; the small tarts of criss-cross lattice-work; the phallic chocolate and coffee eclairs, oozing fat worms of cream; the squares of sponge, enclosed in four hard slabs of chocolate and dressed with wicked green beauty-spots of pistachio nut.
Orvil had one of each sort put on a plate before him. He hardly dared ask for so many, and only achieved it by refusing to look at the waiter. He fixed his gaze on the distance until the waiter left him; then he bowed his head, opened the book, and began to eat.”

 

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Denton Welch (29 maart 1915 – 30 december 1948)

 

 

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Aymé werd geboren op 29 maart 1902 in Joigny. Zie ook alle tags voor Marcel Aymé op dit blog.

Uit: Les contes du chat  perché

« De grand matin, Marinette entrouvrit les yeux et il lui sembla qu'entre ses cils elle apercevait dans le lit de sa sœur deux grandes oreilles poilues qui bougeaient sur l'oreiller. Elle-même se sentait assez mal couchée, comme embarrassée de sa personne, empêtrée dans les draps et les couvertures. Néanmoins, le sommeil l'emporta sur la curiosité, et ses paupières se refermèrent. Delphine, tout ensommeillée elle aussi, jeta sur le lit de sa sœur un coup d'œil rapide. Elle le trouva bien volumineux, étrangement ballonné, et se rendormit néanmoins. Un instant plus tard elles se réveillaient pour de bon et louchaient sur le bas de leurs figures qui leur paraissaient s'être allongées et avoir changé d'aspect. En tournant la tête vers le lit de Marinette, Delphine poussa un cri. Au lieu de la tête blonde qu'elle croyait voir sur l'oreiller, il y avait une tête de cheval. De son côté, Marinette ne fut pas moins surprise d'avoir une face d'âne en vis-à-vis et poussa également un cri. Les deux pauvres soeurs roulant de gros yeux, tendaient le cou hors de leur lit pour se regarder de plus près et avaient peine à comprendre ce qui leur était arrivé. Chacune se demandait où avait bien pu passer sa sœur et pourquoi une bête avait pris place dans son lit. Marinette avait presque envie d'en rire, mais s'étant elle-même examinée, elle vit son poitrail, ses membres poilus munis de sabots et compris que les vœux de la veille s'étaient réalisés. Delphine regardait aussi son poil gris, ses sabots, l'ombre de ses grandes oreilles sur le drap blanc, et la vérité lui apparut. Elle poussa un soupir qui fit un grand bruit en passant sur ses lèvres molles. »

 

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Marcel Aymé (29 maart 1902 – 15 oktober 1967)

 

 

De Surinaamse dichter, schrijver en politicus R. Dobru (pseudoniem van Robin Ewald Raveles)werd geboren inParamaribo op 29 maart 1935. Zie ook alle tags voor R. Dobru op dit blog.

Uit: Wan monki fri. Bevrijding en strijd

“Toen ik terug was in de stad na het familiefeest op de plantage, was ik weer een aantal ervaringen rijker. Ik wist iets meer van mijn volk. In dit geval dan van de Neger. Maar allerlei vragen bleven door mijn hoofd dwarrelen. Een heleboel oude dogma's waren weer kapotgeslagen. Ik moest antwoorden hebben. Wi Egi Sani hield toen in 1957 haar eerste kultureel kongres. Er waren afgevaardigden van de afdelingen op de Antillen en in de Verenigde Staten van Amerika overgekomen. Ik zou daar horen wat de doelstellingen waren. Eén van de inleidingen over religie zou door zekere Dr. Jan Voorhoeve worden gehouden. Wi Egi Sani is een idee, was er gezegd. Heeft niets maken met ras. Toch was het voor mij een teleurstelling toen ik merkte dat die Voorhoeve een bakra was. Ik weet niet waarom, maar ik had gedacht, dat de mensen van Wi Egi Sani blanken haatten. Naarmate de man sprak, kreeg ik meer en meer sympathie voor hem. Voor het eerst ontmoette ik een progressieve Hollander. Na de lezing stelde ik één vraag. Dat is het enige wat ik mij herinner van het hele kongres. Ik vroeg aan Dr. Voorhoeve: Is winti zonde? Een typische vraag, die kwam uit het denkschema dat ons met de paplepel was ingegeven. Het antwoord was keihard, zonder aarzeling: Neen!
Je moet weten, Voorhoeve was niet de eerste de beste Patata. Hij was hier voor het vertalen van de Bijbel in het Sranantongo. Voor de Broedergemeente! Hij trad in mijn kerk soms op als predikant. Hij had theologie gestudeerd. Ik was overdonderd. Stupéfait.
Toch was dat het antwoord dat ik wilde hebben. Ik was naar aanleiding van de ervaringen op de plantage reeds tot de konklusie gekomen, dat het doen aan winti geen afgoderij kon zijn.
Anders zouden de Bijbel en Gods naam er niet aan te pas kunnen komen. Mijn grootvader was voorlezer in de kerk van Pemba. Maar dit antwoord krijgen van een Hollander, was het laatste wat ik me had kunnen voorstellen.”

 

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R. Dobru (29 maart 1935 - 17 november 1983)
Cover van een proefschrift over Dobru 

 

 

De Hongaarse schrijver Jenő Rejtő (eig. Reich Lajos) werd geboren op 29 maart 1905 in Boedapest. Zie ook alle tags voor Jenő Rejtő op dit blog.

Uit: The Embezzled Bank Teller (Vertaald door Enikö Bene)

“As a matter of fact Mr. Curzon didn't embezzle. If we wanted to portray precisely the situation we would say that this gentle, weak charactered man was left alone with twenty thousand dollars, and the money taking advantage of an unguarded moment, embezzled one of the tellers from the bank. Within the Earth's atmosphere everything is magnetic. We all know people whose relationship to objects is not dictated by their own will, but on the contrary, their actions are influenced by momentary ideas of different objects.
It is a well-known type of citizen who decides, that starting today, he will save, but the attraction of a poster in front of a cinema changes his mind. "Oh, tomorrow", he says and buys a ticket for the afternoon show. Or who doesn't know a friend with hyperacidity, who for five years every day postpones keeping a strict diet, because when he's the most decided, they serve him veal stew. "What luck! Veal stew; with a little bit of juice, and with golden dumplings!" His favorite meal! The dish attracts his will again and let us tell you that it would attract it even if it were cabbage rolls. (With sour crème and smoked pork loin.)
Things went well with Mr. Curzon too, as long as he didn't have to confront alternative possibilities. Somebody else's orders dictated his daily routine. In the first place, among these people stood Mr. Mayfield, the president of Sydney Savings Bank, an annoying, very strict, unpleasant gentleman, who welcomed the late employees with a pocket watch in his hands. Mr. Mayfield with his pocket watch was a constant vision for Mr. Curzon, who was only late twice in ten years.Despite this, Mr. Mayfield warned him that if he was late one more time in the next ten years, he would be forced to take disciplinary measures, since he couldn't tolerate repeated unpunctuality. His other despot was Mrs. Hutkins, his 170 pound land lady, who cooked her own favorite dishes for Mr. Curzon. And since her taste fluctuated between fried cod and roasted veal liver, Mr. Curzon was forced to be content with these two kinds of dishes, though he would have given everything for a schnitzel. He only tried once to go secretly to a restaurant, but Mrs. Hutkins found out about his rebellion and ever since, Mr. Curzon took heed from such a blunder. »

 

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Jenő Rejtő (29 maart 1905 – 1 januari 1943)

 

 

De Duitse schrijver Johann Karl August Musäus werd geboren op 29 maart 1735 in Jena. Zie ook alle tags voor Johann Musäus op dit blog.

Uit: Moralische Kinderklapper

„Frau Fabian in Paderborn, weiland Herrn Fabians nachgelassene Wittwe, war so reich wie unsre liebe Frau zu Loretto, und auch eben so erblos. Ihr einziger Sohn bedurfte keiner irdischen Erbschaft mehr, er war bereits in der Ewigkeit. Weil sie sich nun nicht so streng bevormunden ließ, und doch eben so mild und gutthätig war, als die welsche Himmelsköniginn, übte sie verhältnißweise mehr Werke der Wohlthätigkeit aus, als jene, ob sie gleich nicht mit dem Talent Wunder zu thun begabt war.
Bejahrte Damen und Unmündige, die wohl bey Mitteln sind, ködern leicht die Haabsucht an, sie bey lebendigem Leibe zu beerben: denn zu erben, wer sich darauf versteht, kostet nicht halb so viel Müh, als zu erwerben. Auf die reiche Wittwe in Paderborn wurde in dieser Absicht manche feine Spekulation gemacht, davon zuweilen eine gelang, manche auch mißrieth. Richter und Sachwalter streckten die gierigen Krallen nach ihrem Haab und Gut vergebens aus: sie lebte friedsam und rechtete mit niemand. Die Aerzte konnten ihr auf keiner ihrer gewöhnlichen Heerstraßen beykommen, weder oberwärts noch unterwärts: sie lebte frugal und ihre eherne Gesundheit trotzte allen Arzeneyen. Die Klerisey zog von ihr wenig Renten: sie lebte fromm, und hatte auf dem Kerbholz des Gewissens mehr an guten Werken, als Paßwa an Sündenschuld. Aber Arme und Nothleidende, Preßhafte und Gedrückte setzten ihr Mitleid fleißig in Kontribution. Menschenelend fand immer einen gebahnten Weg zu ihrem guten Herzen. Doch hatte sich die insolente Bevölkerungszunft, die für ihr Häschen gern ein Gräschen auf fremden Grund und Boden pflückt
, auch einen Schleifweg dazu gebahnt, und sprang kecklich über den Zaun ihrer Gutmüthigkeit.“

 

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Johann Musäus (29 maart 1735 – 28 oktober 1787)
Gipsen borstbeeld door Gottlieb Martin Klauer,rond 1784.

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