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Berichten van 15 november 2014

Jan Telouw, Wolf Biermann, Clemens J. Setz, J. G. Ballard, Gerhart Hauptmann, Marianne Moore

De Nederlandse schrijver, fysicus en voormalig politicus voor Democraten 66 Jan Terlouw werd geboren in Kamperveen op 15 november 1931. Zie ook alle tags voor Jan Terlouw op dit blog.

Uit: Briefgeheim

“"Eva en Jackie hadden het grootste deel van de zaterdag samen doorgebracht. Dat was niets ongewoons. Ze waren bezig aan de laatste paar maanden van de basisschool, en al vanaf de eerste klas waren ze hartsvriendinnen. Ze woonden in dezelfde laan, niet meer dan een paar huizen van elkaar.
Verschillend waren ze overigens wel, die twee. Eva tenger, magere schouders en armen, een beetje bangig ook. Jackie hoog op de benen, een hardloopster van jewelste, altijd te vinden voor een geintje. Ze durfde ongeveer alles, en volgens Eva was ze mateloos brutaal. Verder had ze een broer, terwijl Eva van Zuilen enig kind was. Tja, die broer, Thomas Smit van Zevenbergen. Hij was elf, een jaar jonger dan zijn zusje, maar veel respect voor haar toonde hij niet. Hij verbeeldde zich dat hij veel sterker was dan zij, maar dat was niet bewezen. Als ze ruzie hadden won degene die het kwaadst was, en dat wisselde nogal eens
Thomas kon enorm goed gooien met stenen. Hij kon bijvoorbeeld de wijzerplaat van de kerktoren raken met een steen, en deed dat dan ook geregeld. De wijzers raken, dat was even iets moeilijker, dat lukte niet zo vaak. Het was een keer gebeurd dat ze om vijf over halfnegen langs de toren kwamen, terwijl de school al om half begon. Toen had Thomas zijn meesterworp gedaan. Met een driehoekige kei had hij het vijf vóór halfnegen gemaakt en daarna waren ze hard naar school gehold. ‘Schoolblijven,’ had de meester gezegd, maar Jackie had op de torenklok gewezen, die je vanuit het lokaal kon zien, en ze had gezegd dat het nog niet eens half was. En toen zei de meester dat de klok achterliep, maar goed, schoolblijven hoefde dan niet. Dat was een grote dag voor Thomas. Om elf uur zat hij nog te glunderen, of was het tien over elf?"

 

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Jan Terlouw (Kamperveen, 15 november 1931)

 

 

De Duitse zanger, dichter en schrijver Wolf Biermann werd geboren op 15 november 1936 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Wolf Biermann op dit blog.

 

Kinderhymne

1.
Anmut sparet nicht noch Mühe
Leidenschaft nicht noch Verstand
das ein gutes Deutschland blühe,
wie ein and'res gutes Lnd.

2.
Das die Völker nicht erbleichen
wie vor einer Räuberin
sondern ihre Hände reichen
uns, wie and'ren Völkern hin.

3.
Und nicht über und nicht unter
andreren Völkern woll'n wir sein.
Von der See bis zu den Alpen,
von der Oder bis zum Rhein.

4.
Und weil wir dies Land verbessern,
lieben und beschirmen wir's,
und das libste mags uns scheinen;
so wie anderen Völkern ihr's.

 

 

Bei Flut

Bei Flut
drückt die See
den Fluß in das Land
in Altona saß ich am Elbestrand
und sah, wie die Boje nach Osten hin zeigt
das Wasser läuft auf und steigt
verdrehte Welt!
das seh ich gerne
der Fluß, er fließt
zurück!
Die Wassermassen
der Elbe wollen
wieder nach Dresden
zurück
Das sah ich gern aber gelassen

und bleibe

 

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Wolf Biermann (Hamburg, 15 november 1936)

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver en vertaler Clemens J. Setz werd geboren op 15 november 1982 in Graz. Zie ook alle tags voor Clemens J. Setz op dit blog.

 

Warum ich kein grosser Liebhaber bin

Die Umstände.
Der Zeitgeist.

Die innere Unsicherheit.
Der fehlende Glaube
an etwas danach.

Die Literatur
Die falsche Musik
zum falschen Zeitpunkt.
Der knarrende Kronleuchter
im Nebenzimmer.

Das Geschrei von Betrunkenen
unten auf der Strasse.
Die Eisblumen am Fenster.
Das Gedicht von Rossetti.
Von John Donne.

Die Vorstellung von riesigen Kraken.
Von Nabelschnüren.
Von Brei.

Das Quietschen der Bettfedern.
Der bittere Geruch
nach heute Morgen verzehrten Orangen.
Die Tonnen von Seife, angesammelt im Lauf
eines ganzen Lebens.
Der dreibeinige Hund, gesehen
in einem Park vor fünfzehn Jahren.

Der Stromausfall im Jahr 98.
Die Atmosphäre in der Wohnung
im Winter gegen vier Uhr am Nachmittag.

Das kalte, insektengesprenkelte Licht
der Leuchtstoffröhren über uns.
Die Spielzeuge unter dem Bett in der Kiste.
Die Muskelschmerzen im Nacken.
Das Meer.

 

 

Auf einen Migräneanfall mit Flimmerskotom

Blaise Pascal sah an manchen Tagen
einen Abgrund neben sich.
Wenn er seinen Kopf bewegte,
bewegte sich der Abgrund mit.
Wenn er versuchte, hineinzuspringen,
fiel er auf den Boden.
 
Dann rappelte er sich mühsam auf
und schrieb unter dröhnendem Kopfschmerz
über die Angst und über das Schweigen
dieser unendlichen Räume.

 

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Clemens J. Setz (Graz, 15 november 1982)

 

 

De Britse dichter en schrijver James Graham Ballard werd geboren in Shanghai op 15 november 1930. Zie ook alle tags voor J. G. Ballard op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2010.

Uit: The Dying Fall

“The only figure on the ground who is aware of the imminent catastrophe is a man in a white jacket and panama hat who stands at the foot of the tower, both hands raised to the marble flank. His face is hidden, but his arms are braced against the shifting stone, his back arched above his straining legs. We can see that in his desperate way he is trying to hold upright the collapsing tower that is about to obliterate him.
Or so everyone assumes. The newspaper caption writers, the commentators on TV documentaries, all commend the bravery of this solitary figure. Surprisingly, he has never been identified, and neither his hat nor his white jacket were found in the mountain of rubble that was later removed, stone by stone, from the unhappy site.
But was he trying to support the tower or, rather, helping it on its way? I, of course, can answer the question, since I am the man in the panama hat, the husband at whom Elaine, in the last moments of her life, so triumphantly stares. »

 

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J. G. Ballard (15 november 1930 - 19 april 2009)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Gerhart Hauptmann werd geboren in Obersalzbrunn (Neder-Silezië) op 15 november 1862. Zie ook alle tags voor Gerhart Hauptmann op dit blog.

 

Abendstimmung

Hin durch den Forst schießt eine weiße Schlange,
spitz ist ihr Haupt, ihr Schweif verweht im Wind;
darunter braust auf stählernem Gewinde
der Erdenpuls in nimmermüdem Gange.

Verschwunden ist sie tief im Forste lang,
stumm ragt die Kiefer, um die rote Rinde
spielt schon der Nachthauch, schweifen Nebel linde,
und Uhuschrei tönt ferneher und bange

Ein Tümpel liegt in weltvergessenen Träumen,
vom Frühlingsregen angefüllt, am Raine;
es spiegeln drin sich einsam Ost und West

Tiefblau der Ost steht über schwarzen Bäumen
Die Stirn geziert mit einem Demantsteine;
Der Westen prahlt mit fahlen Sonnenresten.

 

 

Gesang der Engel

Auf jenen Hügeln die Sonne,
Sie hat dir ihr Gold nicht gegeben ;
Das wehende Grün in den Tälern,
es hat sich für dich nicht bereitet.

Das goldene Brot auf den Äckern,
Dir woolt`es den Hunger nicht stillen;
Die Milch der weidenden Rinder,
Dir schäumt sie nicht in den Krug.

Die Blumen und Blüten der Erde,
Gesogen voll Duft und voll Süße,
Voll purpur und himmlischer Bläue,
Dir säumten sie nicht deinen Weg.

Wir bringen ein erstes Grüßen
Durch finsternis getragen;
Wir haben auf unsern Feldern
Ein Hauchen von Glück.

Wir führen am Saum uns`rer Kleider
Ein erstes Duften des Frühlings;
es blühet von unsern Lippen
Die erste Röte des Tages

Es leuchtet von unsern Füßen
der grüne Schein uns`rer Heimat;
Es blitzen im Grund uns`rer Augen
Die Zinnen der ewigen Stadt.

 

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Gerhart Hauptmann (15 november 1862 - 6 juni 1946)
Monument in Berlin-Wilmersdorf

 

 

De Duitse dichter en schrijver Heinz Piontek werd geboren op 15 november 1925 Kreuzburg (Opper-Silezië). Zie ook alle tags voor Heinz Piontek op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009 en en ook mijn blog van 15 november 2010.

  

Unablässiges Gedicht

Geschrieben, vergessen –
am Schuh reißt der Bast.
Nichts je besessen,
was du vergeudet hast.

Leuchtspur der Städte,
Orangen im Rock.
Zeit springt wie grüne Glätte
vom Rosenstock.

Vieles verschwiegen:
Wacholderhauch,
das graue Fell der Ziegen
schleift östlichen Rauch.

Da es ersonnen:
Was gilt es dir?
Die Welt bleibt begonnen
auf dünnem Papier.

Papier, schwarz im Feuer,
ein Buch dann von Leim,
aus Luft bald ein neuer
flüchtiger Reim.

Nichts je besessen –
das machte dich reich.
Schreiben, vergessen
gilt gleich.

 

 

TROST IM REGENSOMMER

Des Himmels Säure
Zerfrißt die Ähren,
Verschorfte Schwämme
Im Weidenholz schwären.

 

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Heinz Piontek (15 november 1925 – 26 oktober 2003)
Zelfportret 1964, aquarel ca. 1999

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Liane Dirks werd geboren op 15 november 1965 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Liane Dirks op dit blog.

Uit: Und die liebe?frag ich sie

„Man fragte sie, wie sie so etwas Lustiges schreiben könne, und mich, wieso so etwas Ernstes, wir redeten ein wenig, bekamen Schnittchen und tranken Tee im Lehrerzimmer.
Danach gingen wir noch ein paar Schritte bis zur Bahn zusammen, sie bescheinigte mir Begabung und daß mein Text sie an einen anderen Text erinnere, den sie einmal gelesen habe, von einer Französin, glaube sie, sei er gewesen, so etwas Ähnliches, ein bißchen anders, aber er erinnere sie.
Woran ich arbeite, was ich mache, meine Telefonnummer wollte sie wissen, sie wünschte mir Erfolg, dann stieg sie etwas behäbig in die Linie 9 ein und ich in mein schmales Leben.
Ich wohnte damals hinter einem Durchgangszimmer am Ende eines langen Flures. An meinen Wänden hingen Poster, an eine hatte ich den Druck eines Tafelbildes von Diego Rivera geklebt. Ein Bild voll Geschichte: Hinrichtungen, Folter, Gemetzel, Indianer, Mexikaner, berühmte Persönlichkeiten, Hunde, Kinder und Luftballons. In der Mitte das Skelett einer Dame, die Calavera Catrina heißt, mit schrillem Hut, weißem Kleid und Klapperschlange um den Hals. Mit ihren Knochenfingern hält sie den Künstler fest, der klein ist wie ein Kind, Ringelsocken trägt und in der Jackentasche Frösche. »Traum eines Sonntagnachmittags im Alameda Park«. Auf meiner Reise durch Mexiko hatte ich sehr lange vor dem Original gesessen. Rivera hatte es in ein teures Hotel gemalt, dessen Foyer war von da an für jedermann offen.
Mein Rucksack stand noch an die Wand gelehnt, auf dem Boden lag mein Bett, dreigeteilt aus blauen kleinen Matratzen. Ich hatte Locken, Sehnsucht, Angst, einen abwesenden Freund und einen Job bei einer Versicherung. Insgesamt war ich ratlos.”

 

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Liane Dirks (Hamburg, 15 november 1965)

 

 

De Amerikaanse dichteres Marianne Moore werd geboren op 15 november 1887 in Kirkwood, Missouri. Zie ook alle tags voor Marianne Moore op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009 en ook mijn blog van 15 november 2010.

 

Poetry

I, too, dislike it: there are things that are important beyond all
this fiddle.
Reading it, however, with a perfect contempt for it, one
discovers in
it after all, a place for the genuine.
Hands that can grasp, eyes
that can dilate, hair that can rise
if it must, these things are important not because a

high-sounding interpretation can be put upon them but because
they are
useful. When they become so derivative as to become
unintelligible,
the same thing may be said for all of us, that we
do not admire what
we cannot understand: the bat
holding on upside down or in quest of something to

eat, elephants pushing, a wild horse taking a roll, a tireless wolf
under
a tree, the immovable critic twitching his skin like a horse that
feels a
flea, the base-
ball fan, the statistician--
nor is it valid
to discriminate against 'business documents and

school-books'; all these phenomena are important. One must
make a distinction
however: when dragged into prominence by half poets, the
result is not poetry,
nor till the poets among us can be
'literalists of
the imagination'--above
insolence and triviality and can present

for inspection, 'imaginary gardens with real toads in them', shall
we have
it. In the meantime, if you demand on the one hand,
the raw material of poetry in
all its rawness and
that which is on the other hand
genuine, you are interested in poetry.

 

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Marianne Moore (15 november 1887 – 5 februari 1972)

 

 

Voor nog meer schrijvers van de 15e november zie ook mijn vorige twee blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:09 Reageer op dit bericht

Antoni Słonimski, Elizabeth Arthur, Carlo Emilio Gadda, Lucien Rebatet, Janus Secundus

De Poolse dichter en schrijver Antoni Słonimski werd geboren op 15 november 1895 in Warschau. Zie ook alle tags voor Antoni Sionimski op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009 en ook mijn blog van 15 november 2010.

 

ELÉGIE POUR LES VILLAGES JUIFS

Ils n’existent plus, en Pologne, les villages juifs, non
A Hrubieszów, Karczew, Brody ou Falenica,
En vain tu cherches la lueur des bougies allumées
Et tends l’oreille vers le chant de la synagogue de bois.

Disparus les derniers vestiges, le saint-frusquin des juifs,
Recouvert de sable le sang, effacées toutes traces,
Les murs blanchis à la chaux, sur toutes leurs faces
Comme pour un grand jour ou après une épidémie.

Ici brille une lune pâle, étrangère et froide,
Dès la sortie de la ville, sur la chaussée,
quand la nuit déploie sa lumière,
Mes parents juifs, gens à l’âme poétique,
Ne retrouvent plus les deux lunes d’or de Chagall.

Les lunes voyagent déjà au-dessus d’une autre planète
Chassées par le sombre silence, d’elles plus une trace.
Ils ne sont plus les villages, où le cordonnier était poète,
L’horloger, philosophe, le barbier, troubadour.

Ils ne sont plus ces villages où les chants bibliques,
Poussés par le vent,
s’alliaient au chant polonais et à la tristesse slave,
Où les vieux juifs s’asseyaient à l’ombre du cerisier
Et pleuraient les saintes murailles de Jérusalem.

Ils ne sont plus ces villages, disparus comme des ombres
Et cette ombre s’étendra entre nos paroles
Jusqu’à ce qu’ils s’unissent fraternellement
et recommencent au début,
Deux peuples nourris de la même souffrance.

 

Vertaald door Catherine Fourcassié

 

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Antoni Słonimski (15 november 1895 – 4 juli 1976)

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Elizabeth Arthur werd geboren op 15 november 1953 in New York. Zie ook alle tags voor Elizabeth Arthur op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009 en ook mijn blog van 15 november 2010.

Uit: Eislandfahrt (Vertaald door Michaela Link)

„Mein Name ist Morgan Lamont. Wenn ich nun endlich beginne, diese Geschichte zu erzählen, verweile ich an einem Ort, den nur wenige meiner Leser jemals besucht haben werden - es ist ein rauher Ort, ein schöner Ort. Soweit ich weiß, ist hier noch niemals ein Mensch zur Welt gekommen, denn bisher hat es auch nur wenige Frauen hierher verschlagen. Viele allerdings sind hier gestorben. Durch das Fenster meines Zimmers in Framheim sehe ich den Erebus unter dem Mond Erebus, der für mich immer mein Vulkan sein wird. Er ist benannt nach einem der Schiffe, mit denen James Clark Ross 1840 in die Antarktis kam - das andere war die Terror -; sein Name geht also direkt auf die ersten Erkundungen dieses Kontinentes durch unsere Spezies zurück. In der klassischen Mythologie war Erebus der Ort, den die Seelen der Toten auf ihrem Weg zum Hades passierten. Sie setzten über von einem Leben zu einem anderen, und das gleiche ist mir widerfahren; ich habe das Eis der Antarktis durchmessen und bin dadurch eine andere geworden.
Auf jeden Fall will ich meine Geschichte von Anfang an erzählen, wenigstens, soweit dies möglich ist. Mir ist aufgefallen, daß viele Geschichten in der Mitte beginnen, wo sie am umfangreichsten sind. Aber in Wirklichkeit fangen die Dinge klein an und werden dann größer, bis sie schließlich wieder klein werden. So geht es mit allem Lebendigen und auch mit den meisten Dingen, die nicht lebendig sind. Wir alle gehen aus von einem einzelnen Atom, einem Samen oder einer Zelle, von einem einzelnen Elektron, einem einzelnen subatomaren Partikel. Und Geschichten fangen mit einem einzelnen Ausdruck an, »vor langer, langer Zeit«, »am Anfang«. Die Geschichte vom Eis begann mit den griechischen Vorsokratikern, die nicht nur vermuteten, daß die Erde rund sei, sondern auch annahmen, daß es eine südliche Landmasse geben müsse.“

 

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Elizabeth Arthur (New York, 15 november 1953)

 

 

De Italiaanse schrijver Carlo Emilio Gadda werd geboren op 15 november 1893 in Milaan. Zie ook alle tags voor Carlo Emilio Gadda op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009 en ook mijn blog van 15 november 2010.

Uit: Die grässliche Bescherung in der Via Merulana (Vertaald door Toni Kienlechner)

„Ein Problem, das sich mit solchen Fragen verbindet wie: »Warum die Klassiker lesen, anstatt uns auf Lesestoff zu konzentrieren, der uns ein tieferes Verständnis unserer Zeit eröffnet?« und »Woher die Zeit und die Muße zur Lektüre der Klassiker nehmen, so wie wir von der Flut bedruckten Papiers zu aktuellen Problemen überschwemmt sind?«
Sicherlich kann man sich einen glücklichen Menschen vorstellen, der die »Lesezeit« seiner Tage ausschließlich der Lektüre von Lukret, Lukian, Montaigne, Erasmus, Quevedo, Marlowe,
Des Discours de la méthode, des Wilhelm Meister, von Coleridge,Ruskin, Proust und Valéry widmet, mit einigen Abschweifungen zu Muraski oder den isländischen Sagas. All dies, ohne Rezensionen der letzten Neuauflage zu Papier bringen zu müssen, noch Publikationen für die Bewerbung um einen Lehrstuhl, noch Verlagsarbeiten für eine in Kürze anstehende Vertragserfüllung. Um seine Diät ohne jegliche Belastung fortzusetzen, müßte dieser glückliche Mensch sich der Zeitungslektüre enthalten, sich nicht im geringsten vom neuesten Roman oder von der letzten soziologischen Umfrage verlocken lassen. Es sei dahingestellt, wie richtig und ergiebig eine solche Sittenstrenge wäre. Die Aktualität mag banal und demütigend sein, sie bleibt aber immer ein Punkt, der unsere Lage bestimmt, von dem wir vorwärts oder rückwärts schauen. Um die Klassiker zu lesen, muß man wohl festlegen, »von wo aus« man sie liest, sonst verlieren sich das Buch und der Leser in einer zeitlosen Wolke.
So stellt sich also heraus, daß die Lektüre der Klassiker für den am »ergiebigsten« ist, der es versteht, sie fein dosiert mit aktueller Lektüre abzuwechseln. Und das setzt nicht unbedingt eine ausgewogene innere Ruhe voraus: es kann auch das Ergebnis einer ungeduldigen Nervosität, einer schnaubenden Unzufriedenheit sein.“

 

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Carlo Emilio Gadda (15 november 1893 – 21 mei 1973)

 

 

De Franse schrijver en journalist Lucien Rebatet werd geboren op 15 november 1903 in Moras -en- Valloire, Drôme. Zie ook alle tags voor Lucien Rebatet op dit blog.

Uit: Les deux étendards

"Mais il est vrai aussi que les hérésies me charment. Et tandis que je n’ai jamais pu me visser plus de huit jours dans le crâne les preuves classiques de l’existence du Très-Haut, je ne me fatigue pas de dresser le catalogue des innombrables solutions que trois siècles ont proposées au casse-tête de l’Homme-Dieu ; les adoptiannistes pour qui Jésus a reçu l’esprit divin lors de son baptême, mais n’est devenu Dieu qu’après sa résurrection ; les docètes, qui veulent que Jésus soit un corps astral, un fantôme n’appartenant pas à notre monde pondérable ; les aphtartodocètes qui cherchent à écarter l’insoutenable et scandaleuse notion d’un Dieu souffrant, et font un Christ doté d’un corps pareil au nôtre mais jouissant d’une surnaturelle insensibilité ; les origénistes qui ne peuvent pas s’empêcher de nuancer l’égalité du Père et du Fils ; les sabéliens, les subordinationnistes, les ariens qui soutiennent que Jésus n’a été qu’un homme inspiré par Dieu, le plus grand des hommes créés ; les nestoriens qui donnent au Christ deux natures, humaine et divine, mais les séparent totalement et enseignent que l’homme seul est mort sur la croix ; l’évêque Photin qui invente un Verbe à extensions, Raison impersonnelle de Dieu dans la première extension, mais devenant fils de Dieu dans la seconde, pénétrant ainsi l’humanité de Jésus jusqu’à en faire une espèce de Dieu ; les monophysites, qui acceptent la nature humaine du Christ, mais enseignent qu’elle a été absorbée par sa nature divine ; les monothélites qui disent qu’il n’y a eu dans la nature humaine du Christ d’autre volonté que celle de Dieu, que son corps était un instrument du Tout-Puissant… »

 

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Lucien Rebatet (15 november 1903 - 24 augustus 1972)

 

 

De Nederlandse humanistische dichter Janus Secundus (eigenlijk Jan Everaerts) werd geboren in werd geboren in Den Haag op 15 november 1511. Zie ook alle tags voor Janus Secundus op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009 en ook mijn blog van 15 november 2010.

 

Het IIII. kvsken. Sonet
Bij Douza.
 
Ten zijn geen kuskens, tian, welck mij Neaera biedt;
T'is zuijker, t'is kaneel, t' zijn Indische muskaeten:
Tis thijm, t'is Hemelbroot, t'zijn Grieckze honichraeten,
Zulck alsmen op d'Hymet' of Hybla vloeijen ziet.
Woudt ghij mij met zulck aes dick voeden, eer lang ijet
Ontsterffelijck ick werd, oic onder sHemels Staeten
Vermeeren dat tgetal: alwaer de gulde vaeten
Vrous Hebes volle handt mit Nectar overghiet.
 
Maer zulcke ghaven doch een weijnich staeken wilt,
En met dit zoet gekus niet wezen al te mildt:
Of van gelijcker macht met mij zyn wilt deelachtich,
En werden een Goddin. der Goden disch ick haet,
Als ick u derven moet; al wilde mij zijn staet
Zelfs overdoen Iuppijn met hant, en mont opdrachtich.

 

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Janus Secundus (15 november 1511 - 1536)

Geschreven door Romenu om 13:58 Reageer op dit bericht

Richmal Crompton, Emmy von Rhoden, Madeleine de Scudéry, Janus Secundus, José de Lizardi

De Engelse schrijfster Richmal Crompton Lamburn werd geboren op 15 november 1890 in Lancashire. Zie ook alle tags voor Richmal Crompton op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2008.

Uit: More William

“For his grown-up sister Ethel he had bought a box of coloured chalks. That also might come in useful later. Funds now had been running low, but for his mother he had bought a small cream-jug which, after fierce bargaining, the man had let him have at half-price because it was cracked.
Singing "Christians Awake!" at the top of his lusty young voice, he went along the landing, putting his gifts outside the doors of his family, and pausing to yell "Happy Christmas" as he did so. From within he was greeted in each case by muffled groans.
He went downstairs into the hall, still singing. It was earlier than he thought—just five o'clock. The maids were not down yet. He switched on lights recklessly, and discovered that he was not the only person in the hall. His four-year-old cousin Jimmy was sitting on the bottom step in an attitude of despondency, holding an empty tin.
Jimmy's mother had influenza at home, and Jimmy and his small sister Barbara were in the happy position of spending Christmas with relations, but immune from parental or maternal interference.
"They've gotten out," said Jimmy, sadly. "I got 'em for presents yesterday, an' they've gotten out. I've been feeling for 'em in the dark, but I can't find 'em."
"What?" said William.
"Snails. Great big suge ones wiv great big suge shells. I put 'em in a tin for presents an' they've gotten out an' I've gotten no presents for nobody."
He relapsed into despondency.
William surveyed the hall.
"They've got out right enough!" he said, sternly. "They've got out right enough. Jus' look at our hall! Jus' look at our clothes! They've got out right enough."

 

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Richmal Crompton (15 november 1890 – 11 januiri 1969)

 

 

De Duitse schrijfster Emmy von Rhoden (eig. Emilie Auguste Karoline Henriette Friedrich geb. Kühne) werd geboren op 15 november 1829 in Magdeburg. Zie ook alle tags voor Emmy von Rhoden op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009.

Uit: Das Musikantenkind

“Ein stürmischer Novembernachmittag war es. Herr Bäckermeister Butz saß gemütlich am Fenster seines Wohnzimmers zu ebener Erde und rauchte seine Pfeife. Er sah hinaus auf den Marktplatz und hatte seinen Spaß an dem bunten Gewimmel vor seiner Tür. Die Leute flogen fast in die Luft bei dem heftigen Sturm und dem argen Schneetreiben. Hier klappte dem einen der Schirm in die Höhe, daß dieser alle Arme gen Himmel streckte, – dort riß der Wind einem andern die Mütze vom Kopfe, und der mußte hinterherjagen, um sie wieder zu erwischen, jetzt fuhr er unter das schützende Schirmdach einer Höckerin, welche Äpfel feilbot, hob es hoch in die Luft und sauste wie toll damit über den Marktplatz. Die Frau lief ihm nach, in der Eile warf sie einen Korb mit Äpfeln um, daß diese lustig in den hartgefrorenen Schnee kollerten. Schnell machten sich ein paar Kinder, die in der Nähe standen, darüber her und fingen an aufzulesen; jedes wollte die meisten haben, sie zankten sich darum, stießen sich mit den Ellbogen und endlich purzelten sie in einem Knäuel zur Erde nieder.
Herr Butz fing laut über diesen kleinen Vorfall an zu lachen.
»Was lachst du denn?« fragte seine Frau und trat aus dem Verkaufsraum, der sich dicht nebenan befand und dessen Tür stets geöffnet war, in das Wohnzimmer. »Was gibt es denn?«
Er zeigte mit der Pfeife auf den umgefallenen Korb. »Sieh nur,« sagte er, noch immer lachend, »ist das nicht komisch?«
»Wenn es weiter nichts ist,« entgegnete sie mürrisch, »ich weiß nicht, wie man darüber lachen kann. Ist denn die Schule noch nicht aus? Ich will froh sein, wenn die Kinder erst zu Hause sind, die armen Würmer werden tüchtig durchfroren sein, es ist ja ein Wetter, daß man keinen Hund hinausjagen möchte.«

 

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Emmy von Rhode (15 november 1829 – 7 april 1885)

 

 

De Franse schrijfster Madeleine de Scudéry werd geboren op 15 november 1607 in Le Havre. Zie ook alle tags voorMadeleine de Scudéry op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009.

Uit: La Carte de Tendre (Clélie, histoire romaine)

« Ensuite pour faire un plus grand progrès dans cette route, vous voyez Sincérité, Grand Cœur, Probité, Générosité, Respect, Exactitude, et Bonté, qui est tout contre Tendre : pour faire connoistre qu’il ne peut y avoir de véritable estime sans bonté : et qu’on ne peut arriver à Tendre de ce costé là, sans avoir cette précieuse qualité. Après cela, Madame, il faut s’il vous plaist retourner à Nouvelle Amitié, pour voir par quelle route on va de là à Tendre sur Reconnoissance. Voyez donc je vous en prie, comment il faut d’abord aller de Nouvelle Amitié à Complaisance : ensuite à ce petit Village qui se nomme Soumission ; et qui en touche un autre fort agréable, qui s’appelle Petits Soins. Voyez, dis-je, que de là, il faut passer par Assiduité, pour faire entendre que ce n’est pas assez d’avoir durant quelques jours tous ces petits soins obligeans, qui donnent tant de reconnoissance, si on ne les a assidûment. Ensuite vous voyez qu’il faut passer à un autre village qui s’appelle Empressement : et ne faire pas comme certaines gens tranquiles, qui ne se hastent pas d’un moment, quelque prière qu’on leur face : et qui sont incapables d’avoir cet empressement qui oblige quelques fois si fort. Après cela vous voyez qu’il faut passer à Grands Services : et que pour marquer qu’il y a peu de gens qui en rendent de tels, ce village est plus petit que les autres. Ensuite, il faut passer à Sensibilité, pour faire connoistre qu’il faut sentir jusques aux plus petites douleurs de ceux qu’on aime. »

 

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Madeleine de Scudéry (15 november 1607 – 2 juni 1701)

 

 

De Mexicaanse dichter en schrijver José Joaquín Fernández de Lizardi werd geboren in Mexico-stad op 15 november 1776. Zie ook alle tags voor José de Lizardi op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2008.

Uit: Life and Deeds of the Mangy Little Parrot Written by Him and for His Children (Vertaald door William Little)

“I was born in Mexico City, capital of North America, in New Spain. No amount of praise from my lips is sufficient to describe my dear homeland. But, seriously, none of my praise would be suspect. The people who live there and foreigners who have seen it can make their panegyric more believably; so, leaving the description of Mexico City for impartial witnesses, I state that I was born in this rich and well-populated city sometime between 1771 and 1773. My parents were not affluent, but neither were they sunk in misery. At the same time they had no Jewish blood, which they showed and advertised by their virtue. Oh, if children could always and constantly follow their parents' good examples!
After I was born, after I was washed and given the usual attentions of that moment, my aunts, my grandmothers and other old women who held to the old ways wanted to tie my hands and to bind or package me up like a firecracker, claiming that if they were left free, I would be inclined to scare myself or to become very light-fingered.
God help me! How much my father had to fight against the fretting of those blessed elderly women! How much saliva he failed to hold back making them see that tying and binding babies' hands was an absurdly pernicious chimera! And how much effort it cost him persuading those innocent old women that no jet, bone, stone or other amulets of this or any other kind had any value whatsoever against drafts, rabies, the evil eye, or similar highfalutin nonsense!”

 

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José de Lizardi (15 november 1776 - 27 april 1827)
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Geschreven door Romenu om 13:39 Reageer op dit bericht

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